Media Monday #273

Was habt ihr dieses Wochenende so gemacht? Bei mir war es ja das erste seit Wochen, das ich größtenteils im Haus verbracht habe. Kein Garten, keine Unternehmungen. Der Samstag stand somit ganz im Zeichen von immer wieder aufgeschobenen Arbeiten, den Sonntag haben wir größtenteils Lego bauend verbracht. Es wird Herbst, das lässt sich nicht bestreiten. Somit kann ich mich nun auch guten Gewissens den aktuellen Fragen des Medienjournals zuwenden und muss danach nicht einmal mehr den Garten gießen. Das hat doch auch was…

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  1. Der Spätsommer ist mir ja irgendwann zu warm geworden, da war der Läufer in mir ganz froh als es ein wenig kühler wurde.
  2. Zuletzt gekauft habe ich mir – zumindest wenn es um Medien geht – die Blu-ray von Steven Spielbergs „Duell“.
  3. Selbstfindungstrips oder spirituelle Sinnsuche ist in Filmen oft ein schwieriges Thema, doch „Dein Weg“ fand ich zum Beispiel ganz famos.
  4. Jeder mir wichtige Film und jede mir wichtige Serie hat einen Ehrenplatz in meinem Regal (o.ä.), schließlich laufe ich täglich unzählige Male daran vorbei und freue mich jedes Mal wieder darüber.
  5. Allein schon wegen all den aufgekommenen Emotionen musste ich einen Blogartikel über die Einschulung unseres Zappelinchens schreiben.
  6. Das Marvel Cinematic Universe lässt mich vollkommen kalt, da ich völlig den Überblick über dessen Filme und Serien verloren habe.
  7. Zuletzt habe ich Antoine Fuquas „The Equalizer“ gesehen und das war einerseits gute Unterhaltung, andererseits aber auch ärgerlich, weil Fuqua einfach nicht konsequent genug war.

Run, Fatboy, Run (393)

Der Sommer ist vorbei! Nun endgültig. Hatte es letzte Woche noch über 30 °C bei herrlichstem Sonnenschein, regnet es nun seit drei Tagen durch und die Temperaturen sind um die Hälfte auf ca. 15 °C gefallen. Dies hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Was das Laufen angeht, überwiegen eindeutig die Vorteile – und so habe ich mich bei leichtem Nieselregen, aber endlich wieder angenehmen Temperaturen aufgemacht, um eine Runde zu laufen:

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Distance: 15.09 km
Duration: 01:19:25
Elevation: 100 m
Avg Pace: 5:15 min/km
Avg Speed: 11.40 km/h
Heart Rate: 169 bpm
Stride Frequency: 153 spm
Energy: 1267 kcal

Es ging wirklich sehr gut voran und trotz der relativ langen Distanz von knapp über 15 Kilometern bin ich konsequent gut weitergekommen. Nach dem Lauf habe ich mich sogar noch relativ fit gefühlt. Interessanterweise bin ich die exakt gleiche Strecke auch schon zur Vorbereitung auf den Halbmarathon gelaufen, war dabei aber aber genau 5:29 Minuten langsamer. Wow, das hätte ich nicht erwartet. Was so ein wenig Wetter doch ausmachen kann…

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 56: Der eine kommt, der andere geht
Im zweiten Ohr: Blink 182, Fall Out Boy

The Equalizer (2014)

Nachdem der letzte Film schon drei Wochen zurückliegt, habe ich heute Abend das regnerische Wetter genutzt, um einmal wieder einen Abend vor dem Fernseher zu verbringen. Die Wahl fiel auf „The Equalizer“, über den ich schon einige positive Besprechungen gelesen bzw. gehört hatte. Zudem war er bei Amazon Prime im richtigen Bildformat zu sehen, so dass ich mich einmal wieder zum Streaming hinreißen ließ…

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Während der ersten halben Stunde war ich wirklich begeistert von Antoine Fuquas Arbeit. Die Geschichte wird ruhig und ohne Übertreibungen erzählt, den Charakteren und ihren Eigenheiten wird viel Raum gegeben und Atmosphäre groß geschrieben. Herrlich! Ich fühlte mich Denzel Washingtons Charakter Robert McCall wirklich nahe und habe mich nicht groß daran gestört, dass alles auf eine typische Rachegeschichte rauszulaufen schien. So konnte es von mir aus gerne weitergehen. Mehr „Training Day“ und weniger „Olympus Has Fallen“ – weiter so, Herr Fuqua!

Dann jedoch kam die erste Actionsequenz, die Fuqua völlig überzogen und platt auf McCalls Fähigkeiten hin inszeniert. Adieu, Subtilität! Leider steigert sich der Film bis zum unsäglichen Finale im Baumarkt immer weiter, was die verwendeten Tötungswerkzeuge – und ja, es sind wirklich Werkzeuge – angeht. Gewalt um der Gewalt willen. Wie eine Mischung aus „Kevin: Allein zu Haus“ und einer „Saw“-Fortsetzung. Dabei ist der Film durchaus unterhaltsam, doch gerade im Kontrast zu den ungleich stärkeren Charakterszenen wirkt die Action, die gerade das Besondere des Films sein soll, unglaublich gewollt. In dieser Hinsicht hat z.B. „John Wick“ als moderner Rachethriller deutlich mehr zu bieten.

Auch wenn der Bösewicht ein wenig comichaft wirkt, so überzeugt Marton Csokas in dieser Rolle. Mir war er bereits in der AMC-Serie „Into the Badlands“ positiv aufgefallen und diesen Eindruck konnte er bestätigen. Zwischen der Action hat „The Equalizer“ immer wieder seine Momente, wenngleich auch nie wieder die Qualität des Prologs erreicht wird. Wirklich schade, da der Film durchaus Potenzial besitzt, das leider zugunsten des plumpen Effekts nicht ausreichend genutzt wird: 6/10 Punkte.

5 Kultfilme, die ich (noch) nicht gesehen habe?

Dieses Mal präsentiert Gorana mit Die 5  BESTEN am DONNERSTAG eine Frage des Bloggers MWJ. Interessanterweise geht es in dieser elften Ausgabe um Filme, die man bisher noch gar nicht gesehen hat. Eine schwierige Aufgabenstellung, befinden sich doch nicht nur bei mir noch viel zu viele Filme auf der niemals enden wollenden, ominösen Watchlist. Oder wie geht es euch damit?

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Das Thema für Ausgabe #11 lautet:

5 Kultfilme, die ich (noch) nicht gesehen habe?

  1. „Citizen Kane“ (1941) – Einer der filmhistorisch bedeutsamsten Filme und ich habe ihn immer noch nicht gesehen. Das muss sich ändern!
  2. „Requiem for a Dream“ (2000) – Man hört und liest soviel Gutes über Aronofskys Drogenfilm, doch habe ich irgendwie Angst vor der Sichtung.
  3. „The Rocky Horror Picture Show“ (1975) – Bekannterweise liebe ich ja Musicals und das Genrekino der 70er/80er Jahre. Warum habe ich diesen Kultfilm dann noch nicht gesehen?
  4. „This Is Spinal Tap“ (1984) – Egal ob „Stand by Me“ oder „Die Braut des Prinzen“, Rob Reiner hat mich bisher noch immer überzeugt. Schon alleine deshalb sollte ich diese kultige Mockumentary endlich einmal sehen.
  5. „Zwei glorreiche Halunken“ (1966) – Einer der Klassiker unter Sergio Leones Spaghetti-Western, den ich bisher noch nicht kenne. Auch das will ich schon länger einmal ändern. Nur wann?

Abenteuer Kind #23: Hilfe, wir haben ein Schulkind!

Heute war der Tag, auf den wir schon alle seit mindestens einem Jahr hinfiebern: Aus unserem Vorschulkind ist ein Schulkind geworden. Auch wenn das Datum schon lange dick im Kalender stand, so hat mich diese Tatsache erst so richtig in den letzten Tagen aus der Bahn geworfen. Und kleines Zappelinchen in der großen Schule? Unfassbar. Somit ist es kaum verwunderlich, dass dieser äußerst turbulente und bedeutsame Tag wie im Flug vergangen ist:

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Ein Ort, der für viele neue Erinnerungen sorgen wird.

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Run, Fatboy, Run (392)

Heute war irgendwie ein seltsamer Tag. Alles kam mir unglaublich anstrengend vor und ich hatte das Gefühl auf der Stelle zu treten. Und ich spreche noch nicht einmal vom Laufen. Mit der morgigen Einschulung unseres Zappelinchens sind mir zudem unzählige Gedanken über meine Familie, meinen Job, die Vergangenheit und Zukunft und noch viel mehr durch den Kopf gegangen. Irgendwie war ich ziemlich neben der Spur. Hohe Erwartungen an den Lauf und speziell die Zeit (beim Start um 18:15 Uhr hatte es noch über 30 °C) hatte ich also nicht…

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Distance: 8.30 km
Duration: 00:44:28
Elevation: 86 m
Avg Pace: 5:21 min/km
Avg Speed: 11.20 km/h
Heart Rate: 167 bpm
Stride Frequency: 148 spm
Energy: 715 kcal

Seltsamerweise kam ich richtig gut vom Fleck und ich fühlte mich zum ersten Mal heute befreit. Klingt seltsam, ist aber so. Aufgrund der Hitze bin ich wieder nur die kurze Waldrunde gelaufen, doch ging es mir dabei richtig gut und ich konnte mein Tempo ohne Probleme halten. Nicht einmal eine Trinkpause musste ich einlegen. Schon seltsam wie es manchmal läuft. Mein Kopf ist zwar immer noch voll, doch fühle ich mich tatsächlich ausgeglichener. Laufen hilft. Das ist super.

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Runian #1
Im zweiten Ohr: The Weakerthans

Media Monday #272

Nach einem vollgestopften Wochenende (siehe Frage 5), sitze ich nun ziemlich K.O. vor dem Computer und freue mich darauf die aktuellen Fragen des Medienjournals zu beantworten. Dabei muss eigentlich noch der Garten gegossen werden. Somit werde ich es auch heute kaum noch für mehr als vielleicht eine kurze Serienfolge vor den Fernseher schaffen. Aber das ist auch okay so, denn die dunkle Jahreszeit kommt ohnehin wieder viel zu schnell. Und wie habt ihr euer Wochenende genutzt?

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  1. Die Serie „The Newsroom“ habe ich zuletzt regelrecht durchgesuchtet, denn die drei Staffeln sind sowohl inhaltlich als auch inszenatorisch mit das Beste, was ich je sehen durfte.
  2. Jedes Staffelfinale von „Lost“ war ein richtig übler Cliffhanger, schließlich gab es stets neue Rätsel bzw. wurden oft Auflösungen derselben angedeutet.
  3. Das lange Warten auf den Sommer hat sich gelohnt, denn er ist jetzt im September endlich angekommen.
  4. Die 5 BESTEN am DONNERSTAG hat sich zu meinem Lieblings-Mitmach-Thema neben Wulfs Media Monday gemausert, da Gorana stets tolle neue Fragen zum Thema Film einfallen.
  5. Vergangenes Wochenende war ich laufen, habe gegrillt, war mit den Nachbarn bis in die Nacht um unsere Feuerschale gesessen, habe die Kinder im Freibad bespaßt und war auf der ersten Radtour mit unserem Zwergofanten.
  6. Für den Herbst habe ich mir vorgenommen wieder mehr Filme bzw. überhaupt einmal wieder einen Film zu sehen.
  7. Zuletzt habe ich an Miss Booleanas Blogparade mit dem Thema „My 100 Greatest Films of the 21st Century (So Far)“ teilgenommen und das war ein ziemliches Stück Arbeit, weil 100 Filme eine ganz schöne Menge sind.

Run, Fatboy, Run (391)

Nachdem ich gestern Abend spontan unseren Kühlschrank aus- und wieder einbauen musste, bin ich nicht mehr zum Laufen gekommen. Also heute morgen. So zumindest der Plan, doch bin ich leider erst gegen 9:30 Uhr losgekommen. Da hatte es dann auch schon wieder 24 °C und die Sonne brannte mir auf den Rücken. Aber egal. Was muss, das muss. Dennoch habe ich mich schon lange nicht mehr so schlecht beim Laufen gefühlt. Aber das muss wohl auch ab und zu sein.

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Distance: 10.20 km
Duration: 00:58:53
Elevation: 59 m
Avg Pace: 5:46 min/km
Avg Speed: 10.39 km/h
Heart Rate: 165 bpm
Stride Frequency: 152 spm
Energy: 885 kcal

Ob es an der Hitze oder dem Bier gestern Abend lag? Ich schiebe es auf die Tagesform. Ist manchmal einfach so. Auf jeden Fall bin ich kaum vom Fleck gekommen und hätte am liebsten ein paar Mal abgebrochen. Die Zeit ist entsprechend schlecht, aber darum geht es auch gar nicht. Ich war laufen und das ist die Hauptsache. Inzwischen fange ich schon fast an, mich auf die kälteren Tage zu freuen – aber eben auch nur was das Laufen angeht. Ansonsten werde ich heute das vermutlich letzte Sommerwochenende noch einmal so richtig genießen…

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 55: Interview Martin Grüning
Im zweiten Ohr: The Postal Service

Blogparade: My 100 Greatest Films of the 21st Century (So Far)

Heute steht eine ganz andere Blogparade auf dem Programm: Miss Booleana hat uns Filmbloggern die Mammutaufgabe gestellt, die 100 besten Filme des 21. Jahrhunderts (zumindest bisher) zu nennen. Puh, wo fängt man da an? Ohne die Nutzung von Datenbanken wie Letterboxd war ich tatsächlich auf mein Blog angewiesen, um die nötigen Informationen zu finden. Dank des famosen „Finde (d)einen Film“-Systems konnte ich die Filme nach Jahrgang und Bewertung filtern. Anders als von Miss Booleana gewünscht (sorry!) ergibt sich folglich eine Liste, die nach persönlicher Bewertung zum Zeitpunkt der letzten Sichtung sortiert ist. Heute würde ich vermutlich nicht mehr jede Bewertung so unterschreiben (wer kann sich denken welche Titel ich hier anspreche?), doch ergibt sich durch die Liste doch ein recht umfassender Überblick über die letzten 17 Jahre. Die Titel verlinken jeweils auf die ausführlichen Besprechungen der Filme. Den Sonderfall Dokumentarfilm habe ich übrigens bewusst ausgeklammert.

Hier nun also die 100 bisher besten Filme des 21. Jahrhunderts, sortiert in der Reihenfolge der bei der letzten Sichtung gültigen Bewertung:

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5 Filme, die ich aktuell am meisten liebe

Ein Jubiläum! Gorana hat heute bereits die zehnte Ausgabe von Die 5  BESTEN am DONNERSTAG veröffentlicht. Dabei fühlt es sich fast schon so an, als würde es diese wunderbare Aktion bereits viel länger geben. Ich glaube so langsam wird es auch bei mir auf dem Blog Zeit für eine eigene Kategorie dafür. Worum es heute geht? Ganz klassisch um die aktuellen Lieblingsfilme – und es war, auch wenn ich tatsächlich mehr als fünf Filme eingeschmuggelt habe, gar nicht so einfach eine Auswahl zu treffen…

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Das Thema für Ausgabe lautet:

5 Filme, die ich aktuell am meisten liebe

  1. „Alien“ & „Aliens“ (1979, 1986) – Kaum eine andere Filmreihe übt so eine starke Faszination auf mich aus, wie dieses Sci-Fi-Horror-Franchise. Speziell die ersten beiden Filme liebe ich über alles und finde es nach wie vor sehr beeindruckend, wie perfekt ausgestaltet diese Welt wirkt und wie effektiv die Filme sie jeweils in ihrem Genre funktionieren.
  2. „Blade Runner“ (1982) – Der zweite Ridley-Scott-Film in dieser Liste hat es bei mir nicht so leicht gehabt: Er musste sich meine Liebe hart erkämpfen. Doch es hat sich gelohnt und inzwischen lasse ich nichts auf die perfekte Ausstattung, die dichte Atmosphäre und die mitreißende Geschichte kommen.
  3. „Der Herr der Ringe“ (2001-2003) – Wenn es um Eskapismus geht, dann reise ich am liebsten nach Mittelerde. Peter Jacksons Trilogie packte mich zu Beginn des Jahrtausends dermaßen, dass die Reihe auch zu meinen am häufigsten gesehenen Filmen zählt und ich mich am liebsten jedes Jahr ins Auenland aufmachen würde (was ich zuletzt mit „Der Hobbit“ auch getan habe).
  4. „Jurassic Park“ (1993) – Für ältere Generationen war „Star Wars“ das Erwachen der großen Kinoliebe, für mich war es Steven Spielbergs „Jurassic Park“. Noch heute bekomme ich eine Gänsehaut beim Anflug auf Isla Nublar und fiebere mit, wenn sich die Wellen im Wasserglas bilden. Pure Filmliebe.
  5. „Zurück in die Zukunft“ (1985, 1989, 1990) – Natürlich darf auch bei mir Robert Zemeckis Zeitreise-Trilogie nicht fehlen, die wie kaum eine zweite Filmreihe die 80er Jahre einfängt – auch wenn sie kaum in den 80ern spielt. Für mich ein ganz großes Stück Kindheit, das sich seinen festen Platz unter meinen Lieblingsfilmen gesichert hat.