Run, Fatboy, Run (384)

Ich befinde mich kurz vor dem Sommerurlaub – und habe auch das Gefühl als hätte ich es bitter nötig einmal abzuschalten. Alles strengt an, ich bin gereizt und möchte nur noch in Ruhe gelassen werden. Eigentlich die besten Voraussetzungen für einen einsamen Lauf. Dennoch war es mit der Motivation nicht weit her, so dass ich mir immerhin eine neue Strecke ausgedacht habe. Eben um einmal etwas anderes zu sehen  – und sei es nur auf Teilabschnitten.

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Distance: 10.87 km
Duration: 00:59:07
Elevation: 164 m
Avg Pace: 5:26 min/km
Avg Speed: 11.03 km/h
Heart Rate: 168 bpm
Stride Frequency: 151 spm
Energy: 887 kcal

Die Strecke ist schön und führt auch auf einem Teilstück am Alten Kanal entlang, was ich immer sehr gerne laufe. Aber um dorthin zu gelangen ging es erst einmal steil bergab, dann wieder steil bergauf, nur um nach dem Kanal wieder bergab und am Ende über eine sehr lange Steigung bergauf zu gehen. Bitte entschuldigt den Satzbau. Das war überaus anstrengend. Eigentlich hätte ich die Runde noch um ca. 2 km erweitern können, doch das war heute nicht drin. Manchmal muss man auch wissen, wann es gut ist. Das nächste Mal dann vielleicht…

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 51: Interview Michael Arend

5 Filme die ich als Kind geliebt habe

Diese Woche schickt uns Gorana mit Die 5 BESTEN am DONNERSTAG auf eine Reise in die Vergangenheit und beschwört nostalgische Gefühle herauf. Die Begrenzung auf fünf geliebte Kinderfilme macht es nicht einfach, also habe ich mich auf Filme beschränkt, die ich in jüngerer Kindheit gesehen habe und die heute nicht mehr zu meinen absoluten Favoriten zählen. Was sind eure Lieblingsfilme der Kindheit?

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Das Thema für Ausgabe #7 lautet:

5 Filme die ich als Kind geliebt habe

  1. „Die unendliche Geschichte“ (1984) – Mein erster großer Fantasy-Film, der auch gleichzeitig die Liebe zum Buch geweckt hat. Als Adaption eher schwach, doch als eigenständiger Film hatte er mich tief beeindruckt.
  2. „Invasion vom Mars“ (1986) – Mein erster Horrorfilm, vor dem ich immer mächtig Angst hatte. Dennoch hat er aber auch stets eine enorme Faszination auf mich ausgeübt.
  3. „Howard: Ein tierischer Held“ (1986) – Einer dieser typischen Sonntagnachmittag-Filme. Ich habe ihn damals geliebt und mag ihn auch heute noch sehr. Ganz ohne Ironie.
  4. „In einem Land vor unserer Zeit“ (1988) – Wie vermutlich jeder Junge war ich damals komplett auf dem Dinosaurier-Trip und noch vor „Jurassic Park“ gab es eben diesen wunderbaren Animationsfilm von Don Bluth.
  5. „DuckTales: Jäger der verlorenen Lampe“ (1990) – Einer der wenigen Filme, die wir damals auf VHS-Kassette besaßen. Entsprechend oft ist er deshalb in den VHS-Rekorder gewandert. Zwar nicht der beste Disney-Film, aber doch voller wunderbarer Erinnerungen.

Swim, Fatboy, Swim (024)

Nachdem ich den letzten Schwimmkurs-Termin genutzt habe, um mit unserem Zwergofanten ein wenig zu planschen, stand heute wieder körperliche Betätigung auf dem Programm. Ich befürchte auch zum letzten Mal, denn es ist schon ordentlich herbstlich und die Freibad-Saison neigt sich wohl oder übel ihrem Ende zu. Immerhin habe ich es dieses Jahr geschafft ganze 12 Mal schwimmen zu gehen. Ein Anfang.

Bahnen: 30 x 50 m
Distanz: 1500 m
Zeit: 00:36:12
min/Bahn: 01:12
Energie: 382 kcal

Da heute noch meine zwei Neffen im Bad waren, habe ich nach 30 Bahnen abgebrochen, obwohl ich noch knapp 10 Minuten übrig gehabt hätte. Insgesamt war ich ein wenig schneller als sonst und bin auch sonst recht glücklich, wie es heute gelaufen bzw. geschwommen (haha) ist. Vielleicht kommen in den nächsten zwei Wochen ja noch ein paar schöne Tage, die wir dann ausnahmsweise einmal als Familie im Bad verbringen könnten. Der Urlaub ist in greifbarer Nähe…

Blogparade: 10 Songs zum Aufdrehen

Nachdem ich ihre letzte Blogparade verschmäht habe, trifft das aktuelle Thema der Singenden Lehrerin bei mir voll ins Schwarze. Sie möchte 10 Lieder von uns wissen, bei denen wir laut aufdrehen, lauthals mitsingen oder die Tanzfläche stürmen. Allerdings möchte sie keine aktuellen Hits genannt bekommen und auch keine Songs, die wir für uns selbst auflegen. Da ich weder Radio höre, noch Clubs oder Bars frequentiere, nenne ich im folgenden die Songs aus meiner Playlist, die ich im Shuffle-Modus nie überspringe und bewusst laut aufdrehe, lauthals mitsinge oder zu ihnen tanze. Bevorzugt im Auto oder beim Laufen… 😉

Hier nun also meine 10 Songs zum Aufdrehen und das in chronologischer Reihenfolge der Veröffentlichung:

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Media Monday #268

Ein herrlich sonniges Wochenende liegt hinter mir, das ich größtenteils draußen verbracht habe. Dennoch habe ich einen Film gesehen (siehe Frage 7) und viel gelesen. Mit meinen Antworten auf die aktuellen Fragen des Medienjournals läute ich meine letzte Arbeitswoche vor dem Sommerurlaub ein. Da bleibt nur zu hoffen, dass das gute Wetter nun noch ein paar Wochen anhält, denn ich habe vor die Zeit im Garten und dem örtlichen Schwimmbad ausgiebig zu nutzen…

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  1. Kenny Baker wird für mich, wie für viele andere auch, immer mit „Star Wars“ verknüpft sein; am meisten Eindruck hat er auf mich aber wohl in „Time Bandits“ gemacht, weil er dort keine Maske trägt.
  2. Meine liebste Erinnerung aus der letzten Woche war der Besuch des Klassik Open Airs 2016 in Nürnberg.
  3. Meine schlimmste dagegen habe ich schon wieder vergessen.
  4. „The King of Queens“ kann ich mir eigentlich immer angucken, weshalb ich mir nun auch die Blu-ray-Box zugelegt habe.
  5. „Titan A.E.“ ist eine Art Geheimtipp, den ich immer wieder gerne nenne, denn es ist ein wunderbarer Zeichentrickfilm für Erwachsene mit Sci-Fi-Setting und einem tollen Soundtrack.
  6. Wenn jemand meine Begeisterung für das Laufen nicht teilt, dann muss er oder sie in diesem Blog viele Einträge überspringen.
  7. Zuletzt habe ich Pixars „Alles steht Kopf“ und den zugehörigen Kurzfilm „Lava“ gesehen und das war ein tolles Erlebnis, weil der Film genauso gelungen und emotional mitreißend war, wie ich mir das erhofft hatte.

Run, Fatboy, Run (383)

Gestern Abend war ich seit einer halben Ewigkeit einmal wieder ohne Familie unterwegs, um in gemütlicher Runde ein paar Bier zu trinken. Ich bin ja sowas von aus der Übung. Heute Morgen war ich folglich nicht sonderlich fit, doch da der Tag bereits komplett verplant ist, und ich unbedingt laufen wollte, habe ich mich dann doch gleich morgens aufgerafft. Und was soll ich sagen? Es lief gar nicht so schlecht.

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Distance: 8.50 km
Duration: 00:45:49
Elevation: 86 m
Avg Pace: 5:23 min/km
Avg Speed: 11.13 km/h
Heart Rate: 169 bpm
Stride Frequency: 153 spm
Energy: 682 kcal

Die Kürze der Strecke liegt nicht an mangelnder Kondition, sondern weil ich nicht in der prallen Sonne laufen wollte und mir somit eine Route durch den Wald ausgesucht hatte. Das war trotz der hohen Luftfeuchtigkeit recht angenehm. Übrigens habe ich mir die Tipps von juliaL49 zu Herzen genommen und versucht meine Schrittfrequenz zu erhöhen. Speziell auf Steigungen funktioniert das schon recht gut – und somit bin ich immerhin bei 153 spm gelandet.

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 50: Interview Neon René
Im zweiten Ohr: The Weakerthans, Fall Out Boy

Alles steht Kopf – OT: Inside Out (2015)

Nach dem Kurzfilm „Lava“ stand natürlich der Hauptfilm „Alles steht Kopf“ auf dem Programm, auf dessen Sichtung ich mich bereits seit einem Jahr freue. Die Idee klang in meinem Kopf einfach großartig und ich hoffte sehr, dass Pixar damit – nach dem ein wenig schwächeren „Die Monster Uni“ – zu alter Größe zurückkehren würde. Zudem war es mein erster Animationsfilm in diesem Jahr, was die Vorfreude darauf zusätzlich steigerte…

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Um das Fazit direkt vorwegzunehmen: Ja, „Inside Out“ ist großartig und der beste Pixar-Film seit „Toy Story 3“ und „Die Monster AG“ oder vielleicht sogar gleichauf mit den beiden Klassikern. Es ist unglaublich, was für ein Feuerwerk an Ideen das Animationsstudio hier abfeuert – und das sowohl auf audiovisueller als auch auf inhaltlicher Ebene. Hinzu kommt, dass der Film trotz seines erklärungsbedürftigen Ansatzes immer zugänglich und leicht wirkt. Das Wichtigste ist jedoch: Pixar schafft es erneut Emotionen zu entfachen, die voll und ganz ins Schwarze treffen. Wie bereits bei der „Toy Story“-Serie geht es um den Verlust der Kindheit und den Aufbruch in eine neue Welt. Herzzerreißend ohne kitschig zu sein. Einfach wunderbares Kino.

Um alle Ebenen, die „Alles steht Kopf“ aufmacht, zu begreifen, muss ich den Film wohl noch etliche Male sehen. Die Autoren haben wunderbare Bilder für komplexe neurowissenschaftliche Zusammenhänge gefunden, die nicht nur absolut treffend, sondern dabei auch unglaublich unterhaltsam sind. Das Zusammenspiel zwischen Innenwelt und Außenwelt funktioniert dabei extrem gut, wobei jeder Schauplatz seinen individuellen Stil beibehält – und dennoch wirkt alles wie aus einem Guss.

Spätestens wenn die Erinnerungen an die Kindheit verblassen und man sich, und als Elternteil seine Kinder, in der Geschichte um Riley wiedererkennt, gibt es kein Halten mehr. „Inside Out“ wäre wahrlich prädestiniert für einen Platz unter den Filmen, die mir das Herz brechen, gewesen. Was soll ich sagen? Pixar ist nach wie vor das Animationsstudio, das mit wahrlich originellen Geschichten aufzuwarten weiß, auch wenn nicht mehr jeder Film zündet. Wenn wir alle paar Jahre ein Werk in dieser Qualität bekommen, dann bin ich mehr als zufrieden. Absolut großartig: 10/10 Punkte.

Lava (2014)

Heute bin ich endlich dazu gekommen, mir Pixars „Alles steht Kopf“ anzusehen, doch davor gab es mit „Lava“ natürlich erst den dazugehörigen Kurzfilm. Normalerweise weiß ich schon ungefähr, war mich erwartet – dieses Mal war ich jedoch völlig unvorbereitet…

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Man fliegt zunächst durch eine fotorealistisch anmutende Landschaft und beginnt einem Liebeslied zu lauschen. Dieses erzählt die Geschichte eines Vulkans, der sich über ganze Epochen hinweg nichts sehnlicher als eine Partnerin wünscht. Audiovisuell ist „Lava“ wahrlich ein Hochgenuss und auch emotional konnte er mich bewegen. Inhaltlich jedoch mag ich die handlungsgetriebeneren Kurzfilme wie „La Luna“ lieber.

Eine nette Idee, wunderbar umgesetzt – und dennoch einer der schwächeren Pixar-Kurzfilme. Er hat mir das eine Mal Spaß gemacht, ist aber sicher keiner der Kurzfilme, die ich noch weitere Male einlegen werde, um sie beispielsweise meinen Kindern vorzuführen: 7/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (382)

Fast schon wieder Wochenende und noch kein einziges Mal laufen gewesen. Geht ja gar nicht. Somit bin ich heute direkt in meine Laufschuhe gesprungen und habe mich bei angenehm frischen 17 °C zu einem Lauf aufgemacht. Wieder die übliche Runde und anfangs nicht sonderlich motiviert.

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Distance: 10.27 km
Duration: 00:54:31
Elevation: 56 m
Avg Pace: 5:18 min/km
Avg Speed: 11.30 km/h
Heart Rate: 166 bpm
Stride Frequency: 150 spm
Energy: 838 kcal

Es ging irgendwie schwer voran und die ersten zwei Kilometer bin ich mit einem Tempo von ca. 5:30 min/km gelaufen. In der zweiten Hälfte war ich deutlich schneller, was sehr ungewöhnlich für mich ist. Ich denke die Temperatur hat mir wohl geholfen und dass ich den letzten Kilometer auf Musik gewechselt habe, gab auch noch einen Energieschub. Insofern bin ich mit der Gesamtzeit auf jeden Fall sehr zufrieden.

Im ersten Ohr: Sneakpod #448 – The Big Short
Im zweiten Ohr: The Gaslight Anthem, The Weakerthans

5 Filme die mir das Herz gebrochen haben

Wie bereits letzte Woche, fällt es mir auch dieses Mal schwer, mich bei Goranas Die 5 BESTEN am DONNERSTAG auf nur fünf Filme zu beschränken. Was emotionales Kino angeht, bin ich sehr nahe am Wasser gebaut. Ich hätte bestimmt 20 Filme aufzählen können – weiter unten findet ihr den Versuch, die unterschiedlichen Kategorien der traurigen Filme abzudecken…

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Das Thema für Ausgabe #6 lautet:

5 Filme die mir das Herz gebrochen haben

  1. „12 Years a Slave“ (2013) – Dieser Film steht beispielhaft für Geschichten, die historisches Leid aufbereiten. Meist nicht sonderlich unterhaltsam, doch packend und erschreckend vor dem Hintergrund, dass Menschen einfach das Schlimmste sein können.
  2. „Absolute Giganten“ (1999) – Eine kleine Geschichte, die von Abschied und Freundschaft handelt. Zusammen mit der famosen Inszenierung, gipfelt der Film in einem Moment, der mir jedes Mal das Herz bricht. So perfekt ist er.
  3. „Braveheart“ (1995) – Wohl der Film, der mich am häufigsten mit meinen Tränen hat kämpfen lassen. Damals aufgrund seiner imposanten Schlachtszenen öfter mal bei einem Videoabend im Freundeskreis eingelegt, hat mich das Ende – auch aufgrund von James Horners grandiosem Score – jedes Mal völlig zerstört.
  4. „Moulin Rouge“ (2001) – Wie sehr Musik mit den Emotionen spielt, zeigt sich auch in Baz Luhrmanns Musical, das gleichzeitig auch für alle tragischen Liebesgeschichten steht und mich jedes Mal zu Tränen rührt.
  5. „The Road“ (2009) – Dieses Endzeit-Drama ist wohl der deprimierendste Film, den ich je gesehen habe. Hinzu kommt eine Vater-/Sohngeschichte, die in einer der herzzereißendsten Szenen überhaupt gipfelt. Dafür bin ich sowieso anfällig, doch das ist nur einer von vielen Gründen, um dem Film einen Platz in dieser Liste zu sichern.