Lava (2014)

Heute bin ich endlich dazu gekommen, mir Pixars „Alles steht Kopf“ anzusehen, doch davor gab es mit „Lava“ natürlich erst den dazugehörigen Kurzfilm. Normalerweise weiß ich schon ungefähr, war mich erwartet – dieses Mal war ich jedoch völlig unvorbereitet…

lava-2014

Man fliegt zunächst durch eine fotorealistisch anmutende Landschaft und beginnt einem Liebeslied zu lauschen. Dieses erzählt die Geschichte eines Vulkans, der sich über ganze Epochen hinweg nichts sehnlicher als eine Partnerin wünscht. Audiovisuell ist „Lava“ wahrlich ein Hochgenuss und auch emotional konnte er mich bewegen. Inhaltlich jedoch mag ich die handlungsgetriebeneren Kurzfilme wie „La Luna“ lieber.

Eine nette Idee, wunderbar umgesetzt – und dennoch einer der schwächeren Pixar-Kurzfilme. Er hat mir das eine Mal Spaß gemacht, ist aber sicher keiner der Kurzfilme, die ich noch weitere Male einlegen werde, um sie beispielsweise meinen Kindern vorzuführen: 7/10 Punkte.

9 Gedanken zu “Lava (2014)

  1. Ich kann diese positive Wertung nicht ganz nachvollziehen. Ich fand den Kurzfilm, den ich Kino als Vorfilm von ALLES STEHT KOPF gesehen habe, unfassbar nervig. Das geht schon beim Ukulelenlied los und hört bei der Story auf. Pixar-Kurzfilme sind eigentlich immer sehr universelle Geschichten mit denen jeder etwas anfangen kann. LAVA ist aber ganz offensichtlich auf englischsprachiges Publikum zugeschnitten. Das Wortspiel mit „I lava you“ und die Geschichte verstehen Kinder wahrscheinlich nicht, weil die komplette Narration über das Lied stattfindet, das wiederum auf Englisch ist.

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    • Ich mochte das Lied und habe seitdem einen kleinen Ohrwurm (da auch wieder die Verbindung zu „Inside Out“). Was die Internationalität angeht, so kann ich nur wenig dazu sagen, da ich sowohl Kurzfilm als auch Hauptfilm auf Englisch gesehen habe. Der Vorfilm war nicht synchronisiert? Das ist für ein deutsches Publikum natürlich schade, doch kann man das nicht dem Film anlasten, sondern dem deutschen Verleih.

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      • Endlich mal jemand, der den Film nicht kaputt redet. Mir hat es auch gefallen, dass es eben nicht einfach das ist, wann man erwartet, sondern dass hier mal was neues versucht hat. Schöner Vorfilm.

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      • Ja, sehe ich auch so. Er war nun auch nicht mein Lieblingsfilm, doch sehr angenehm zu schauen und den Song fand ich auch sehr nett. Wusste gar nicht, dass er so wenig gemocht wird.

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      • Habe ähnliches wie es franziska-t geschrieben hat zum Filmstart öfters gelesen. Mein Lieblingsfilm wird „Lava“ sicher auch nicht werden, aber eine 7/10 ist doch eine solide Wertung.

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  2. Pingback: Media Monday #268 | Tonight is gonna be a large one.

  3. Uff… ja. Den Kurzfilm fand ich nicht so geil… der Song ging mir irgendwann einfach nur auf den Keks. Wie du schon sagst, es ist eine nette Idee… aber mehr auch nicht. Da ist „Inside Out“ zum Glück ja wirklich großartig geworden.

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