Run, Fatboy, Run (356)

Nachdem ich gestern einen recht anstrengenden Arbeitstag hatte, lief es heute erstaunlich rund, weshalb ich mich mit einem Lauf belohnt habe. Als ich starten wollte, sind mir dann die Schnürsenkel gerissen, was mich doch sehr geärgert hat. Letztendlich waren sie aber schnell repariert (= abgeschnitten und neu eingefädelt) und ich habe mich auf den Weg gemacht. Übrigens das erste Mal in komplett sommerlicher Laufkleidung, d.h. Shorts und T-Shirt. Und was soll ich sagen? Es hatte mit 15 °C und Sonnenschein das für mich perfekte Laufwetter:

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Distance: 10.17 km
Duration: 00:56:41
Elevation: 59 m
Avg Pace: 5:34 min/km
Avg Speed: 10.77 km/h
Heart Rate: 173 bpm
Stride Frequency: 149 spm
Energy: 882 kcal

Mit der Zeit bin ich heute extrem zufrieden. Eine deutliche Steigerung zu den letzten Läufen. Die ersten 5 Kilometer war ich sogar mit einem 5:20er Schnitt unterwegs. Unglaublich! Tatsächlich habe ich die letzten beiden Ruhetage aber auch deutlich gespürt, wie sich meine Beine erholt haben. Klingt komisch, ist aber so. Da sieht man einmal deutlich, dass auch Erholungsphasen wichtig sind. Gut so, denn ich werde vermutlich frühestens am Sonntag wieder zum Laufen kommen…

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 33: Reviews und mehr!

Wildpark Schloss Tambach: Greifvögel

In der Woche nach Ostern haben wir meinen Urlaub genutzt, um mit der ganzen Familie ein paar Ausflüge zu machen. Unter anderem ging es in den Wildpark Schloss Tambach, wo es auch eine Greifvogel-Flugshow gab. Aufgrund des Wunsches eines gewissen Herren Wortman gibt es somit einmal wieder einen Eintrag in der verwaisten Fotografie-Kategorie… 🙂

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Der Tierpark ist sehr schön angelegt, doch war das Wetter zu Beginn unserer kleinen Wanderung ziemlich nass und kalt. Die Tiere haben sich dadurch nicht stören lassen.

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Media Monday #249

Mit einem frühlingshaften Sonntag ging gestern eine viel zu kurze Urlaubswoche zu Ende: Wir haben viel unternommen, waren in einem weiter entfernten Wildpark (Fotos folgen vielleicht noch) und haben ein Freizeitbad besucht. Auch das Ende der Fastenzeit habe ich ausführlichst zelebriert, was für meine aktuellen Laufbemühungen vermutlich ein wenig kontraproduktiv war. Die aufgrund von technischen Problemen leicht verspäteten Fragen des Medienjournals markieren somit den Schlusspunkt meines Urlaubs und lassen mich wehmütig zurückblicken: Was ich popkulturell in der vergangenen Woche so alles erlebt habe, könnt ihr meinen Antworten entnehmen…

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  1. Weil es heute so schön passt: Bei technischen Problemen mit meinem Blog wende ich mich an die WordPress-Community – das hat bisher gut geklappt, auch wenn ich bisher glücklicherweise nur wenige Probleme hatte.
  2. „Das Relikt: Museum der Angst“ wird – wie ich finde – seiner Vorlage absolut nicht gerecht, da einer der beiden Hauptcharaktere weggelassen wurde (als losgelöster Film funktioniert er dennoch sehr gut).
  3. Davon ausgehend, dass ich heute über 800 E-Mails in meinem beruflichen Postfach hatte, scheint der Urlaub schon wieder viel zu lange vorbei zu sein.
  4. Alles redet über Batman und Superman. Ich für meinen Teil zeige kein Interesse daran und habe lieber Spike Jonzes fantastischen „Her“ nachgeholt.
  5. Müsste ich euch mal so ein richtig tolles Buch empfehlen, dann wäre das immer noch „Replay – Das zweite Spiel“ von Ken Grimwood.
  6. Während ich beispielsweise „Bang Boom Bang“ richtiggehend großartig fand, konnten mich spätere Werke von Peter Thorwarth (z.B. „Nicht mein Tag“leider nicht annähernd so überzeugen, weil sie nicht mehr diese perfekte Mischung aus Krimi, Komödie und Lokalkolorit hinbekommen haben.
  7. Zuletzt habe ich „Zoolander“ gesehen und das war allerhöchste Zeit, weil mir die Unkenntnis dieses Komödienjuwels schon öfter vorgehalten wurde.

Run, Fatboy, Run (355)

Als ich heute morgen das erste Mal auf die Temperatur geschaut habe, hatte es 5 °C und war bewölkt. Eine halbe Stunde später hatte es schon 9 °C und die Sonne brach durch die Wolken. Somit habe ich mich zum ersten Mal in diesem Jahr für die kurze Laufhose und ein langärmliges Laufshirt  entschieden. Als ich dann unterwegs war, kam die Sonne richtig durch und ich hätte mir selbst die langen Ärmel sparen können. Es wird Frühling. Juhu!

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Distance: 10.80 km
Duration: 01:04:04
Elevation: 119 m
Avg Pace: 5:55 min/km
Avg Speed: 10.11 km/h
Heart Rate: 170 bpm
Stride Frequency: 148 spm
Energy: 940 kcal

Zum heutigen Lauf bin ich mit dem Auto angereist und habe es am Ziel unseres für heute Nachmittag geplanten Spaziergangs abgestellt. Die Kinder werden froh sein, nicht wieder zurücklaufen zu müssen. Somit konnte ich zwei Strecken kombinieren, was zu einer netten, neuen Route geführt hat. Allerdings musste ich zwei Fotopausen einlegen, da ich drei Rehe auf einem Feld gesehen habe. Leider sind sie dann geflüchtet als ich zu nahe kam. Auf jeden Fall bin ich mit meiner Laufwoche sehr zufrieden: Ich war vier mal unterwegs und habe knapp über 45 Kilometer bezwungen. Morgen ist der Urlaub vorbei und es steht gleich eine Woche mit sechs Arbeitstagen an – da werde ich schon froh sein können, wenn ich zwei Läufe unterbringe…

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 32: Interview Arne Gabius

Zoolander (2001)

Nachdem mir der Film schon seit geraumer Zeit ans Herz gelegt wird, habe ich heute endlich eine der großen Lücken meines Filmwissens geschlossen – und was soll ich sagen? Ben Stillers „Zoolander“ ist wahrlich ein ganz spezielles Werk. Normalerweise verzichte ich beim Filmschauen auf Alkohol, doch hier hat das Bier vermutlich geholfen und eine größere feuchtfröhliche Runde hätte dem Erlebnis gut getan. Doch auch alleine (meine bessere Hälfte hat irgendwann das Heil im Schlaf gesucht) hatte ich erstaunlich viel Spaß mit diesen männlichen Supermodels…

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Wenn ich „Zoolander“ in einem Wort beschreiben müsste, dann wäre dies: albern. Und das ist nicht einmal negativ gemeint. Mich hat der Film an ein anderes Werk Stillers erinnert, nämlich „Tropic Thunder“, das ähnlich überdreht inszeniert ist. Feine Satire sollte man hier nicht erwarten, wenngleich die Modewelt auch treffsicher aufs Korn genommen wird. Die Autoren nehmen ihren Film und seine Figuren zu keiner Sekunde ernst und verarbeiten selbst brisante Themen, wie Kinderarbeit oder Bulimie, zu plattesten Gags. Das alles könnte gehörig nach hinten losgehen, doch ist die Großfamilie Stiller (neben Ben spielen auch sein Vater Jerry Stiller und seine Frau Christine Taylor tragende Rollen) dabei so unglaublich sympathisch, dass man über so manche Albernheit hinwegschaut und sich ganz der debilen Geschichte hingibt.

Neben Ben Stiller als titelgebender Derek Zoolander überzeugen vor allem Owen Wilson als Gegenspieler Hansel sowie Will Ferrell als Bösewicht Mugatu. Dazu kommen unzählige Gastauftritte (u.a. David Bowie), woraus der Film auch einiges an Unterhaltungswert zieht. Die Geschichte selbst ist unglaublich platt, doch nicht frei von komischem Potential. All das fügt sich zu einer absurden Mischung zusammen, die irgendwie funktioniert. Und wem das noch nicht reicht, der darf sogar Donald Trump bei einem Gastauftritt bewundern.

Auch wenn ich das Kultpotential von „Zoolander“ noch nicht komplett verstehe, so wurde ich über knapp 90 Minuten doch ziemlich gut unterhalten. Das Timing sitzt meistens und die Gags zünden größtenteils. Der Film wirkt zudem noch sehr in den späten 90ern bzw. frühen 2000ern verankert, was ihn aus heutiger Sicht – immerhin 15 Jahre später – doch sehr sympathisch macht. Durchaus den einen oder anderen Blick wert: 7/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (354)

Als wir gestern Nachmittag vom Schwimmbad gekommen sind, hatte es 22 °C und strahlenden Sonnenschein. Wir sind in unseren dicken Jacken fast eingegangen. Somit war ich guter Dinge, dass heute erstmals meine kurze Laufkleidung zum Einsatz kommt. Pustekuchen. Es gab dicke Wolken und kalten Wind bei 5 °C – und da soll man nicht verrückt werden:

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Distance: 13.08 km
Duration: 01:19:59
Elevation: 95 m
Avg Pace: 6:06 min/km
Avg Speed: 9.81 km/h
Heart Rate: 173 bpm
Stride Frequency: 150 spm
Energy: 1141 kcal

Eigentlich wollte ich heute nur einen kurzen Lauf absolvieren. Aufgrund des Wetters war ich auch nicht sonderlich motiviert, doch dann wurden es doch wieder gut 13 km. Die Zeit konnte ich leider nicht verbessern. Vielleicht sollte ich doch nicht immer ganz nüchtern – also ohne Frühstück – laufen gehen. Vielleicht liegt es aber auch am kaum vorhandenen Training der vergangenen Wochen. So oder so bin ich froh noch einen langen Lauf untergebracht zu haben, bevor nächste Woche der Alltag wieder Einzug hält – und das Wochenende kommt ja noch… 🙂

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 31: Wir sind 2016!