Media Monday #94

Nachdem der Frühling ja nun endlich da ist, kommt man morgens doch gleich viel einfacher aus dem Bett. Zudem habe ich es dieses Wochenende tatsächlich geschafft zwei Filme zu schauen, also bin ich bestens für die aktuellen Fragen des Medienjournals gewappnet – auch wenn Wulf diese Woche gar nicht nach den gesehenen Filmen gefragt hat, doch gelesen habe ich glücklicherweise auch etwas…

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  1. Morgan Freeman gefiel mir am besten in „Die Verurteilten“.
  2. Francis Ford Coppola hat mit „Der Pate“ und „Der Pate – Teil II“ seine beste Regiearbeit abgelegt, weil beide Filme eigentlich als ein monumentales Gesamtwerk gesehen werden müssen, die nicht nur aufgrund ihrer Erzählstruktur, Charaktere und Ausstattung zu Recht als Meisterwerk gelten.
  3. Nicole Kidman gefiel mir am besten in Baz Luhrmans grandiosem “Moulin Rouge” (siehe Media Monday #67).
  4. Stereotype Charaktere gibt es wohl in nahezu jedem Film, doch das ist okay solange sie durch starke und eigenständige Hauptcharaktere aufgewogen werden. Zudem hält ja auch das Leben etliche stereotype Mitmenschen bereit; warum sollte man diese also im Film ausklammern?
  5. Verschachtelte Geschichten mit Vor- und Rückblenden sind für mich meist ein Zugewinn – aber nur falls diese dem Gesamtwerk zuträglich sind und nicht zu reinem Selbstzweck verkommen, doch das gilt ja für jedes Stilmittel.
  6. Jeder Film, um dem im Vorfeld ein enormer Hype entsteht, ist meiner Meinung nach mehr als nur überbewertet, denn diese Hypes werden – zumindest in der heutigen Zeit – größtenteils durch die Filmstudios und Verleiher selbst geschürt, so dass am Ende meist nur die Enttäuschung bleibt; siehe z.B. „A Good Day to Die Hard“ – im Vorfeld ein Riesentrubel auf allen Blogs und dann letztendlich nur enttäuschte Kritiken.
  7. Mein zuletzt gelesenes Buch ist „Die Tribute von Panem: Gefährliche Liebe“ und das war ein großer Lesespaß und eine absolut gelungene Fortsetzung zu „Die Tribute von Panem: Tödliche Spiele“, weil es Suzanne Collins darin gelingt ein Jugendabenteuer mit dystopischen Sci-Fi-Elementen zu verbinden, was erstaunlich gut funktioniert.

Run, Fatboy, Run (230)

Erneut ist seit meinem letzten Lauf über ein Monat ins Land gegangen. Somit dürfe das erste Quartal 2013 das schwächste sein, seit ich angefangen haben zu laufen. Doch heute wollte ich es unbedingt einmal wieder anpacken. Endlich wieder gesund, endlich wieder Plusgrade. Von den versprochenen 20 °C und Sonnenschein war jedoch weit und breit nichts zu sehen, also musste ich mich bei knapp 7 °C, dunklen Wolken und drohendem Nieselregen aufraffen.

Distance: 5.05 km
Duration: 00:32:34
Avg Speed: 9.3 km/h
Avg Pace: 6:27 min/km
Energy: 430 kcal

Eigentlich wollte ich heute mindestens 6-7 km schaffen, doch auf dem Rückweg bin ich einer Bekannten in die Arme gelaufen und nach dem beinahe viertelstündigen Plausch war ich so durchgefroren, dass ich die Runde lieber abgekürzt habe. Die Zeit ist nicht der Rede wert, aber immerhin habe ich mich nach dem Lauf noch überraschend fit gefühlt, was nach so einer langen Pause keine Selbstverständlichkeit ist. Nun hoffe ich demnächst wieder zwei Läufe pro Woche anpacken zu können – zumindest wenn Kinder, Arbeit und Wetter mitspielen… 😉

Im Ohr: Second Unit #45: Hana-Bi

The Dark Knight Rises (2012)

Was war das im vergangenen Jahr wieder für ein Hype um den neuen Batman-Film. Nach dem Kinostart hörte man dann größtenteils enttäuschte Stimmen. Obwohl ich die ersten beiden Teile der Superheldentrilogie beim zweiten Durchgang wirklich zu schätzen gelernt habe, ließ ich mir mit meiner Sichtung von „The Dark Knight Rises“ erst einmal Zeit. Inzwischen hat sich der Staub gelegt und somit konnte ich mir nun endlich eine eigene Meinung bilden…

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Die Erwartungen waren hoch, keine Frage. Ich weiß jetzt noch, wie überrascht ich damals war, dass „The Dark Knight“ alle Rekorde brach. Sicher hatte auch schon „Batman Begins“ das Genre aufgewirbelt, doch erst der Nachfolger öffnete – vermutlich zusammen mit „Iron Man“ – dem Genre alle Türen. Superheldenfilme waren nun nicht mehr nur für die Geeks und Comicleser interessant, sondern in der breiten Masse angekommen. Besonders Nolans realistischer Ansatz schien auf fruchtbaren Boden zu fallen und somit erwartete mit „The Dark Knight Rises“ wohl jeder Typ von Zuschauer den perfekten Abschluss seiner Superheldentrilogie.

Wäre Christopher Nolans Trilogie eine TV-Serie, dann wäre – so hart es klingt – der zweite Teil von vielen Zuschauern wohl als reine Füllepisode wahrgenommen worden. Zwar mit wichtiger Charakterentwicklung, doch für die übergreifende Handlung eher unwichtig. Eigentlich. „The Dark Knight Rises“ schlägt viel mehr Brücken zum ersten Teil, sowohl inhaltlich, als auch stilistisch. Bane ist eine Bösewicht mit Motivation, das macht ihn einerseits langweiliger, als den grandiosen Joker, andererseits aber auch bedeutsamer. Weiterhin wird der Mythos weitergesponnen und Schauplätze, wie The Pit, oder Bösewichte, wie die League of Shadows, sind eher fantastisch angehaucht und stellen somit engere Bezüge zu „Batman Begins“ dar, was mir durchaus gefallen hat.

Aus „The Dark Knight“ entliehen sind dagegen aktuelle sozialpolitische Themen und die Bedeutsamkeit, mit der die Handlung erzählt wird. Auch wenn man die Geschichte bestimmt knapper hätte erzählen können, so fand ich sie jedoch nicht übermäßig komplex oder zerfahren, wie ich in einigen Kritiken gelesen hatte. Ich konnte der Handlung stets folgen und gelangweilt wurde ich auch zu keinem Zeitpunkt. Sicher gibt es einige Zufälle und dramaturgische Schwächen, doch sehe ich Nolans Batman-Filme auch immer noch als das, was sie sind, nämlich Comicverfilmungen.

Mal abgesehen von dem großen Hype und enttäuschten Erwartungen, ist „The Dark Knight Rises“ ein absolut gelungenes Finale der Trilogie. Mitreißend, spannend und unterhaltsam. Qualitativ nehme ich den Film in etwa so wahr, wie die ersten beiden Teile bei meinen ersten Sichtungen, das heißt auch für das Finale besteht durchaus noch Steigerungspotential: 8/10 Punkte.

Winter’s Bone (2010)

Seltsamerweise hatte mich der Film bis zur heutigen Sichtung nicht sonderlich interessiert. Obwohl „Winter’s Bone“ größtenteils sehr gut besprochen wurde, brachte ihn erst die kürzlich vermehrte Medienpräsenz von Jennifer Lawrence auf meinen Radar. Und obwohl mir nach einer vollen Arbeitswoche eher nach seichter Unterhaltung war, habe ich mich letztendlich an die düstere Literaturverfilmung herangewagt. Ob das die richtige Entscheidung war?

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Wenn ich den Film mit nur wenigen Worten beschreiben wollte, dann wären diese wohl: bedrückend und doch hoffnungsvoll. Bedrückend ist das Setting, die Lebensumstände der gezeigten Charaktere und die damit verbundene Ausweglosigkeit. Hoffnungsvoll ist einzig und allein die von Jennifer Lawrence („Die Tribute von Panem: The Hunger Games“) fantastisch gespielte Hauptfigur Ree – doch ihr aufopferungsvolles und zugleich anpackendes Wesen ist genug, um diesen Aspekt des Films zu tragen und ein Gegengewicht zu all der bedrückenden Trostlosigkeit zu schaffen.

„Winter’s Bone“ ist kein fröhlicher Film und doch hat er seltsam schöne Szenen. Selbst die ausgewaschenen Landstriche besitzen eine gewisse Ästhetik, der man sich nur schwer entziehen kann. Rees Suche nach ihrem Vater ist alles andere als effekthascherisch inszeniert und doch wirkt ihre Reise unwahrscheinlich bedeutend. Das Ergebnis der Suche ist dabei beinahe schon vernachlässigbar und im Mittelpunkt stehen eher Begegnungen und einzelne Situationen. Der dokumentarische Look unterstreicht dabei die Unmittelbarkeit. Auch wenn die eigentliche Geschichte am Ende des Films abgeschlossen scheint, so habe ich diese Welt, die einem im Unterhaltungskino sonst nicht gezeigt wird, mit sehr gemischten Gefühlen verlassen.

Weder die Handlung noch die Inszenierung sind sonderlich aufregend. Der Film lebt in meinen Augen von seinem Setting, den tollen Schauspielern (größtenteils Laien aus der Region) und eben dem dokumentarischen Erzählstil. Unbedingt sehenswert, jedoch kein Film, den ich mir einmal im Jahr anschauen würde: 8/10 Punkte.

Die Tribute von Panem: Gefährliche Liebe (Suzanne Collins)

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Seit ein paar Wochen verbringe ich täglich ca. eine halbe Stunde in Panem. Viel zu wenig eigentlich, denn nach wie vor nimmt mich Suzanne Collins‘ Romanwelt gefangen und ich würde am liebsten länger dort verweilen. Somit habe ich auch „Die Tribute von Panem: Gefährliche Liebe“ verhältnismäßig schnell verschlungen und weiß jetzt schon, dass ich nach dem Finale der Romantrilogie Entzugserscheinungen haben werde. Spoiler sind zu erwarten.

Von seiner Struktur erinnert der zweite Band sehr an den Auftakt „Die Tribute von Panem: Tödliche Spiele“, das heißt die erste Hälfte spielt sich größtenteils in Distrikt 12 ab, wo sich Katniss und Peeta mit ihrem neuen Status anfreunden müssen, und in der zweiten Hälfte geht es erneut in die Arena. Ich hatte zunächst befürchtet, dass sich dieser Aufbau recht schnell abnutzt, doch erstaunlicherweise gelingt es Collins ihre Figuren und ihr Szenario beständig weiterzuentwickeln. Ich freue mich jetzt schon darauf zu sehen, wie die neue Arena samt ihrer Schrecken in der kommenden Verfilmung umgesetzt wird.

Auch wenn es der reißerische deutsche Titel anders vermuten lässt, wird aus dem Buch kein schnulziger Liebesroman. Zwar hängen die angedeuteten Beziehungen stets wie dunkle Schatten über der Hauptfigur, doch sind diese nicht nur schmuckes Beiwerk, sondern essentiell für die Motivation der Charaktere. Darauf stützt sich auch der Cliffhanger am Ende des Buches, der die Spannung erhöht und einen gänzlich anderen Aufbau des finalen Akts vermuten lässt.

Kritisieren würde ich einzig die Rettung aus der Arena, die zwar unerwartet kam, doch ein wenig nach dem Prinzip Deus ex machina abläuft. Insgesamt fand ich den Roman aber sehr rund und hätte ihn am liebsten gar nicht aus der Hand gelegt. Sicher im Grunde immer noch ein Jugendbuch mit entsprechender Zielgruppe, doch ein unglaublich unterhaltsames, das mir auch im nicht mehr ganz so jugendlichen Alter sehr gut gefallen hat: 9/10 Punkte.

Media Monday #93

Nach dem hoffentlich letzten Ein-Tages-Wochenende in absehbarer Zeit, kam der Montag wieder einmal wieder viel zu schnell. Selbst das Zappelinchen hat nicht verstanden, warum der Papa schon wieder arbeiten gehen muss. Kindermund tut Wahrheit kund. Ist einfach so. Mit dem Montag kommen natürlich auch die aktuellen Fragen des Medienjournals – viel Spaß mit meinen Antworten!

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  1. Liam Neeson gefiel mir am besten in „The Grey: Unter Wölfen“.
  2. Wim Wenders hat mit einem seiner Filme seine beste Regiearbeit abgelegt, weil ich das aufgrund der Unkenntnis seiner Werke bisher nicht besser einschätzen kann.
  3. Kathy Bates gefiel mir am besten in dem Film „Grüne Tomaten“ und in der Serie „Six Feet Under“.
  4. Suchtverhalten filmisch dargestellt wird für mich wohl immer gleichbedeutend mit Danny Boyles „Trainspotting“ sein.
  5. Bücher konsumiere ich am ehesten täglich – selbst wenn ich absolut keine Zeit habe, so müssen zwei bis drei Seiten doch immer drin sein.
  6. Wenn sich ein Blog oder eine Seite dem Thema Film widmet, dann interessiert mich besonders die Meinung des Autors zu Filmen, die ich bereits kenne oder die ich zu sichten plane. Zumindest, wenn ich das Blog bereits eine gewisse Zeit lese und somit die Sehgewohnheiten und Meinungen des Autors bzw. der Autorin einschätzen kann.
  7. Auf Intergalaktische Filmreisen habe ich in der letzten Woche einen tollen Artikel zu dem Thema Frühjarsputz im Affenland gelesen, der mich schmerzhaft daran erinnert hat, dass auch ich noch ganze Kisten an Zeitschriften, Comics und Spielsachen im Haus meiner Eltern stehe habe, die ich in den nächsten zwei Monaten ausgemistet haben muss.

Blogroll Reloaded #6

Es ist wieder einmal Zeit für das nächste Blogroll-Update. Seit dem letzten Mal gab es ein paar lesenswerte Neuzugänge und leider zwei Blogs, die aufgrund ausbleibender Aktualisierung rausgefallen sind. Mein Podcast-Programm hat sich in den letzten Monaten nicht verändert, doch ich bin zuversichtlich bis zum nächsten Mal ein paar Neuentdeckungen präsentieren zu können. In diesem Sinne: lest, hört und kommentiert eifrig – es lohnt sich!

Die Blogroll-Veteranen:

Über ein halbes Jahr Funkstille bzw. stillgelegt:

Neu und lesenswert:

Die erfolgreichen Rückkehrer:

Gab es dieses Mal leider nicht.

Mein persönliches Podcast-Programm:

Kommentare in Form von Anmerkungen, Richtigstellungen und Empfehlungen sind natürlich auch dieses Mal wieder willkommen!

The Cabin in the Woods (2011)

Obwohl es gestern Abend aufgrund eines langwierigen Kampfes mit den nicht schlafen wollenden Kindern eigentlich schon viel zu spät war, habe ich dennoch an meinem Plan festgehalten und mir endlich „The Cabin in the Woods“ angesehen. Immerhin soll es sich hierbei um die neue Offenbarung im Horrorgenre handeln, die von niemand geringerem als Joss Whedon geschrieben und produziert wurde – meine Vorfreude war folglich enorm. Spoiler sind zu erwarten.

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Auch wenn es wirklich nicht einfach war, so gelang es mir doch größtenteils Spoiler zu vermeiden – leider nur größtenteils, denn ich hatte leider den Trailer gesehen und dieser liefert leider (wie eben so oft) viel zu viele Informationen. Danach hatte ich bis zur Sichtung gestern Abend lange Zeit mir meine eigene Geschichte zusammen zu reimen – und leider muss ich sagen, dass diese Kopfkino-Version gelungener war, als das was ich letztendlich zu sehen bekam. Sorry, Joss. Dabei fing alles so gut an und die erste Filmhälfte hält einige herrliche Szenen parat. Schon alleine der Epilog: Bradley Whitford („The West Wing“), Richard Jenkins („Six Feet Under“) und die bezaubernde Amy Acker („Angel“) liefern sich ein whedonesques Wortgefecht – was kann man mehr wollen?

Ich fand es herrlich, dass auch die typischen Opfer durchaus Charakter hatten und ihre stereotypen Eigenschaften erst durch die Puppenspieler verpasst bekommen haben. Besonders die Darstellung dieses ungewöhnlichen Bürojobs hat mir ausgezeichnet gefallen. Typische und nur allzu bekannte Bürothemen (z.B. Telefonat über Lautsprecher) wurden aufgegriffen und mit besonderem Twist erzählt. Herrlich! Zwar zeichnete sich schon in der ersten Filmhälfte ab, wohin sich die Geschichte bewegen sollte, doch insgesamt hatte ich zu diesem Zeitpunkt wirklich noch enorm viel Spaß mit dem Film.

Auch die zweite Filmhälfte war mit ihrer Monsteraction durchaus unterhaltsam, doch hätte ich mir hier weniger Splatter und mehr Inhalt gewünscht. Vielleicht war ich auch nur enttäuscht, dass Whedon nicht mein Kopfkino umgesetzt hatte. Auf jeden Fall fand ich den Grund für das ganze Spektakel extrem schwach. Opfergaben für irgendwelche alten Götter? Also doch nur ein weiteres Horrorklischee. Dabei hätte man so viel aus der Idee machen können. Ich hatte mir z.B. ausgemalt, dass die Puppenspieler für ein Filmstudio arbeiten, weil sich gezeigt hat, dass man mit echter Angst mehr Erfolg an der Kinokasse hat und jeder Horrorfilm seit Jahren auf diese Weise gedreht wird. Auch hatte ich erwartet, dass die Monster nur inszeniert sind und nicht eine echte Zombie-Redneck-Torture-Family usw. aus dem Hut gezaubert wird – insgesamt also mehr Spiel mit Fiktion, unserer Wahrnehmung des Genres und mehr Anspielungen auf die Filmbranche.

Insgesamt bin ich wohl tatsächlich etwas enttäuscht, wenngleich ich „The Cabin in the Woods“ auch nicht schlecht fand. Ein großer Spaß für Genrefreunde, denen ich jedoch zunächst „Tucker & Dale vs. Evil“ ans Herz legen würde. Nett, witzig und mit teils herrlichen whedonesquen Dialogen, doch weit davon entfernt der „Scream“ der 2010er Jahre zu sein: 7/10 Punkte.

Media Monday #92

Auch wenn ich es dieses Jahr nicht einmal geschafft habe meinen Lesern ‚Frohe Ostern!‘ zu wünschen, so werde ich heute trotz Ostermontag zumindest die Fragen des Medienjournals beantworten – auch wenn das bedeutet, dass ich mir – da der Tag bereits verplant ist – die Nacht um die Ohren schlage. In diesem Sinne: Frohe Ostern!

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  1. John Cusack gefiel mir am besten in „High Fidelity“, dicht gefolgt von „Being John Malkovich“ – oder andersrum.
  2. Clint Eastwood hat mit einem seiner Filme seine beste Regiearbeit abgelegt, weil ich mich neben „Space Cowboys“ und „Flags of Our Fathers“ kaum an andere Eastwood-Filme erinnern kann und ich die beiden nur nett fand (siehe Media Monday #82).
  3. Demi Moore gefiel mir am besten in „Bobby“.
  4. Auch wenn es sich heute nicht mehr ziemt Mel Gibson gut zu finden, so hat er mit „Braveheart“ doch einen meiner Lieblingsfilme inszeniert – und nicht zu vergessen: Der Film hatte die imposanteste Schlacht zu bieten.
  5. Zu „Der goldene Kompass“ hätte ich mir liebend gern eine Fortsetzung gewünscht, weil ich den Film tatsächlich sehr gut, die Buchvorlage grandios und die beiden Nachfolger noch besser fand.
  6. Verfilmungen klassischer Stoffe können durchaus ihren Reiz haben, wenn damit nicht nur eine bereits existierende Verfilmung inszenatorisch aufpoliert wird.
  7. Mein zuletzt gesehener Film ist „Nachts im Museum 2“ und der war für den Abend der Sichtung genau richtig, weil ich ziemlich müde war und einfach nur anspruchslos unterhalten werden wollte.