Zurück in die Zukunft – OT: Back to the Future (1985)

Wie so oft stand ich gestern Abend vor dem DVD-Regal und überlegte mir welcher Film als Abendunterhaltung denn angemessen wäre. Nach dem harten Tobak vom Vortag sollte der Unterhaltungswert auf jeden Fall nicht zu kurz kommen – und sind wir einmal ehrlich: Ist Robert Zemeckis „Zurück in die Zukunft“ nicht einer der unterhaltsamsten Filme überhaupt? Als mein Blick auf die bisher noch ungesehene Blu-ray-Fassung fiel, war die Entscheidung auch schon gefallen. Somit machte ich mich nach Jahren wieder nach Hill Valley auf, um Marty McFly und Doc Brown einen Besuch abzustatten…

Noch heute erinnere ich mich an diese magische erste Sichtung als wäre es erst gestern gewesen: Es muss irgendwann während meiner Grundschulzeit gewesen sein. Die Geburtstagsfeier eines Freundes. Nachdem wir draußen gespielt hatten, ging es zurück in die Wohnung und es wurde eine VHS-Kassette in den Rekorder geschoben. Ich erinnere mich nur noch an Fragmente und bin mir sicher nicht den gesamten Film verfolgt zu haben, doch was ich sah packte mein junges Ich in seinem Innersten. Vielleicht sollte ich dazu sagen, dass ich damals sehr unerfahren war, was Filme angeht. Wir hatten lange nur die ersten drei Programme und auch keinen Videorekorder. Dieser Nachmittag war für mich eine kleine Offenbarung – und dennoch sollte es noch Jahre dauern, bis ich den Film zum ersten Mal komplett und bewusst sah.

Etliche TV-Sichtungen später, zählte „Zurück in die Zukunft“ samt Fortsetzungen zu meinen absoluten Lieblingsfilmen. Jede weitere Begegnung mit den Charakteren versetzte mich zudem an jenen magischen Nachmittag zurück. Spätestens mit Veröffentlichung der DVDs habe ich „Zurück in die Zukunft“ bewusster wahrgenommen und ihn auch außerhalb der nostalgischen Aspekte zu schätzen gelernt. Wie die anderen großen Trilogien und Lieblingsfilme meiner Kindheit war jede Sichtung dennoch immer etwas Besonderes. Kein Film, den man einfach einmal so einlegt. Kein Wunder also, dass seit der letzten Sichtung inzwischen wieder mindestens 6 Jahre vergangen sind.

Gestern Abend war ich zunächst etwas skeptisch, ob sich die ursprüngliche Begeisterung erneut einstellen würde – ein absolut unbegründeter Zweifel. Sofort habe ich mich wieder zu Hause in Hill Valley gefühlt und mich mit den Charakteren identifiziert, als hätte ich Marty McFlys rote Weste nie abgelegt. Dennoch gab es eine Neuerung, denn gestern habe ich den Film erstmals im Original gesehen. Kein ‚Hallo McFly, jemand zu Hause?‘ mehr, sondern ein ‚Hello McFly, anybody home?‘ – anfangs ungewohnt, doch letztendlich ein großer Genuss. Trotz der wunderbar nostalgischen Gefühle, die der Film jedes Mal bei mir weckt, wirkte er bei der gestrigen Sichtung äußerst modern und einfach unfassbar unterhaltsam.

Trotz seiner Leichtigkeit ist es ein wahres Vergnügen mitzuverfolgen, wie pefekt Robert Zemeckis und Bob Gale das Drehbuch gestaltet haben. Jede einzelne noch so nebensächlich wirkende Szene hat ihren Platz in der Geschichte. Jede Aktion in einer Zeitebene wirkt sich auf die andere aus. Die komplexe Handlung wirkt dabei zu keinem Zeitpunkt konstruiert oder steif, was auch den famosen Darstellern zu verdanken ist. Michael J. Fox und Christopher Lloyd spielen die Rolle ihres Lebens und auch die Nebenfiguren sind mit Lea Thompson (Beverly, „Howard the Duck“), Crispin Glover und Tom Wilson perfekt besetzt. Das Motiv der Zeit ist stets präsent (z.B. die Rolle der Uhr im Finale) und die Möglichkeiten der Zeitreisethematik (z.B. Marty wird selbst Zeuge seines Starts ins Abenteuer) werden zu 100% ausgeschöpft – zumindest wenn man den zweiten Teil noch außen vor lässt.

Ich könnte nun noch mehrere Seiten über einzelne Elemente des Films schreiben, doch stehen die beiden Fortsetzungen ja auch noch an. Wenn man die schwierigen Umstände der Produktion bedenkt, dann grenzt es schon an ein Wunder, dass der Film so rund und in sich absolut schlüssig wirkt. Es ist eines dieser seltenen Werke voller Magie, die Hollywood nur alle Jubeljahre hervorbringt und an denen ich keinen, aber wirklich auch keinen Kritikpunkt finden kann. Ich freue mich nun unglaublich auf die Fortsetzung, die ich – wenn alles klappt – schon heute Abend genießen werde. Das war noch Kino, wie es sein soll: 10/10 Punkte.

Prädikat: Lieblingsfilm

Run, Fatboy, Run (190)

Da ich einmal wieder mit einem leichten Schnupfen kämpfe, habe ich mir heute die lange Runde verkniffen. Dafür habe ich mich zum ersten Mal in dem Jahr wieder abseits der befestigten Wege gewagt. So ging es über Felder und Wiesen, wo mir der Wind überraschend kalt um die Ohren pfiff. Auch waren die Wege nicht halb so trocken, wie ich es mir erhofft hatte, weshalb ich am Ende mit ca. drei Pfund Matsch unter den Schuhen wieder am Ziel ankam.

Distance: 7.64 km
Duration: 00:44:16
Avg Speed: 10.30 km/h
Avg Pace: 5:47 min/km
Energy: 617 kcal

Mit der Zeit bin ich recht zufrieden, wie immer wenn ich die 10 km/h knacke. Zudem wollte ich mich heute auch nicht zu sehr verausgaben und dafür war der Lauf wirklich sehr angenehm. Somit ist auch dieser Programmpunkt für das Wochenende abgehakt und ich kann mich dem gemütlicheren Teil – wobei das wohl das Ansichtssache ist – widmen…

Im Ohr: Fortsetzung folgt S02E17 – Return of the Smokemonster

Trust (2010)

Der Film wurde mir von einer geschätzten Kollegin mit der Warnung empfohlen, dass er für Väter wohl besonders harte Kost sei. Wahrscheinlich ist „Trust“ auch nicht die beste Wahl für einen entspannten Feierabend, doch manchmal muss man sich eben auch unbequeme Filme ansehen – und wie unbequem die Sichtung war. Manche Filmerlebnisse wollen hart erarbeitet werden und das trifft auf David Schwimmers eindringliches Vergewaltigungsdrama zweifellos zu.

Wenn man sich das Cover anschaut und sich die Inhaltsangabe durchliest, dann wird dem potentiellen Zuschauer vom Verleih ein knallharter Rachethriller suggeriert. Nichts jedoch könnte ferner von der Wahrheit sein. Die perfide Tat wird bereits innerhalb der ersten halben Stunde verübt. Zuvor gibt es Bilder einer ganz normalen Familie zu sehen: liebevolle Eltern und lebensfrohe Kinder. Von Anfang an nimmt digitale Kommunikation einen großen Stellenwert im Leben der älteren Tochter ein. Die Eltern setzen sich damit auseinander und zeigen durchaus Interesse am (digitalen) Leben ihrer Kinder. Auch wenn die Entwicklung bis zum Treffen mit dem Täter recht schnell geht, so wird der Weg dorthin doch erschreckend realistisch und ohne platte Erklärungsversuche (unaufmerksame Eltern o.ä.) dargestellt.

Richtig interessant wird der Film erst nach der Vergewaltigung durch den für den Zuschauer nahezu gesichtslosen Täter. Eine Allerweltsperson, die ihre Machtposition gegenüber der verunsicherten Annie (grandios gespielt von Liana Liberato) schamlos ausnutzt. Ab hier beginnt die Familie in sich zusammenzufallen: die Eltern sind rat- und fassungslos, die Tochter gebrochen und Freunde hilflos. In der folgenden Stunde wird schmerzhaft gezeigt, welchen emotionalen Tribut die Tat fordert. Besonders Annies Unverständnis und Verdrängung dessen, was ihr in dem Hotelzimmer angetan wurde, ist wirklich nur schwer zu ertragen. Auf der anderen Seite steht der Vater (Clive Owen), der absolut verloren ist und sich Rachefantasien hingibt.

Viele Themen werden in dem Film nur am Rande angesprochen und wirken deshalb vielleicht umso nachhaltiger. Sei es die Sexualisierung von Tweens (Kinder zwischen 10 und 13) in der Werbung oder das Herunterspielen von emotionalem und körperlichem Missbrauch in der Gesellschaft – der Film geht dahin, wo es wehtut und gibt weder dem Zuschauer noch den Charakteren Erlösung in Form von Gerechtigkeit oder ausgelebten Rachegelüsten. Konsequent konzentriert sich der Film bis zum Ende auf die Aufarbeitung der Tat und zeigt, dass man gemeinsam weitergehen muss. So schmerzhaft dies auch sein mag.

Auch wenn ich mir sicher bin, dass ich „Trust“ wohl kein zweites Mal sehen werde, so hat mich der Film doch stark beeindruckt. Er hebt keinen Zeigefinger und lässt falsche Moral außen vor. Er ist grausam, verstörend und doch hoffnungsvoll. Das Leben geht weiter. Auch für den Täter, dessen Auftritt im Abspann noch einmal ein Tritt in die Magengrube war. David Schwimmer (Ross aus der TV-Serie „Friends“) hat mit „Trust“ einen nachdenklich machenden Film abgeliefert, dessen Inszenierung angenehm zurückhaltend ist und der nahezu vollständig von seinen Schauspielern lebt. Willkommen in der schönen neuen Kommunikationswelt: 8/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (189)

Nach einem recht vollen Arbeitstag habe ich mich aufgemacht, um meinen Kopf freizulaufen. Dies hat für die Zeit des Laufs auch recht gut funktioniert, zumal ja für die nötige Unterhaltung auf der Tonspur gesorgt war. Danach jedoch – aber das ist ein anderes Thema…

Distance: 6.11 km
Duration: 00:34:26
Avg Speed: 10.60 km/h
Avg Pace: 5:38 min/km
Energy: 493 kcal

Mit der Zeit bin ich recht zufrieden. Für eine mittlere Streckenlänge eine ordentliche Zeit – zumindest für meine aktuellen Trainingsverhältnisse. So kann es weiter gehen. Ich freue mich nun schon darauf abends endlich wieder ohne Zusatzlicht laufen gehen zu können. Lange kann es ja hoffentlich nicht mehr dauern.

Im ersten Ohr: Celluleute Folge #33: Aug um Aug, Film um Film
Im zweiten Ohr: Sneakpod #223 – Lost in Translation

Media Monday #36

Schon wieder Montag? Tatsache. Also schnell die Fragen vom Medienjournal beantwortet und sich in einen Tag voller Arbeit gestürzt. Wundert euch also nicht, wenn meine Antworten heute an Tiefe vermissen lassen und sich meine Kommentare zu euren Antworten leicht verspäten…

  1. Der beste Film mit Ethan Hawke ist für mich „Before Sunrise“.
  2. Kevin Smith hat mit „Clerks“ seine beste Regiearbeit abgelegt, weil er in dem Film bereits alles vereint, was einen Großteil seiner nachfolgenden Regiearbeiten auszeichnet. Sein Debüt zählte auch lange zu meinen Lieblingsfilmen, doch inzwischen erscheinen mir Smiths Filme fast schon zu albern. „Clerks“ werde ich dennoch stets in guter Erinnerung behalten.
  3. Der beste Film mit Marisa Tomei ist für mich „Nur für Dich“ an der Seite von Robert Downey jr. – aber auch nur, weil hier konkret nach einem Film gefragt wurde. Ansonsten hätte ich hier die „Seinfeld“-Episode „The Cadillac“ genannt, in der George ein Faible für Frau Tomei entwickelt.
  4. Den epischsten Weltuntergang gab es meiner Meinung nach in „Southland Tales“ zu sehen: ‚This is the way the World ends. Not with a whimper, but with a bang‘.
  5. Wenn ich lese, dass es einen neuen Film mit Nathan Fillion gibt, dann ist mir eigentlich schon im Vorfeld klar, dass ich ihn mir anschauen werde.
  6. Schaut ihr euch so eure liebsten Filme an, woran würdet ihr festmachen, dass ein Film euch nachhaltig und mehrmalig begeistert?
    Der Film muss mich a) sehr gut unterhalten und mich b) emotional mitreißen. Eigentlich eine ganz einfache Formel. Zudem sollte der Film eine gewisse Leichtigkeit besitzen und Charaktere, mit denen ich mich identifizieren kann. All dies erhöht den Wiederanschauungswert ungemein und lässt im Idealfall einen neuen Lieblingsfilm entstehen.
  7. Mein zuletzt gesehener Film war „Die Monster AG“ und der war noch genauso grandios, wie damals vor 11 Jahren, weil Pixar sich hier in Sachen Kreativität, Storytelling, Animation und Charakterdesign selbst übertroffen hat.

Run, Fatboy, Run (188)

Heute habe ich meinen ersten 10+ km-Lauf in diesem Jahr absolviert. Was für eine Tortur! Dennoch hat es wirklich Spaß gemacht sich einmal wieder etwas zu quälen und eine lange Runde zu laufen. Beinahe ebenso lange hat es gedauert, bis ich mich für die richtige Kleidung entschieden hatte. Mal ist die Sonne da, mal wieder nicht. Mal weht ein eisiger Wind, mal ein laues Lüftchen. Zumindest habe ich nicht den Fehler vom letzten Wochenende gemacht und bin in dicken Winterklamotten gelaufen.

Distance: 11.10 km
Duration: 01:07:39
Avg Speed: 9.88 km/h
Avg Pace: 6:04 min/km
Energy: 900 kcal

Richtig zufrieden bin ich mit der Zeit zwar nicht, dennoch habe ich das Gefühl wohl das beste aus mir herausgeholt zu haben. Mehr war auf dieser Strecke mit den ewigen Steigungen heute einfach noch nicht drin. Zudem fehlt zu meiner stets angestrebten Durchschnittszeit von 10 km/h ja auch wirklich nicht mehr viel. Vielleicht das nächste Mal – dann müssen es ja auch nicht zwingend wieder über 11 km sein…

Im Ohr: Nerdtalk Episode 243

Die Monster AG – OT: Monsters, Inc. (2010)

Gestern Abend stand ich einmal wieder vor dem DVD-Regal und konnte mich partout nicht für einen Film entscheiden. Er sollte aufgrund der vorhergehenden recht kurzen Nacht nicht zu lang sein und zudem den Zuspruch von Frau bullion finden. Da sprang mir die Blu-ray von „Die Monster AG“ ins Auge und in diesem Moment war die Entscheidung schon gefallen. Obwohl ich den Film liebe liegt die letzte Sichtung inzwischen schon mindestens 6 Jahre zurück. Somit war es höchste Zeit für eine Auffrischung…

Bereits bei der Kinosichtung, die inzwischen bereits unglaubliche 11 Jahre zurückliegt, war ich hin und weg. Es folgten Sichtungen auf VHS, DVD und sogar eine Analyse des Films während des Studiums. Langweilig wurde er nie. Mit „Monsters, Inc.“ hat Pixar seinen bis heute kreativsten Film abgeliefert: Während die Geschichten aller anderen Filme irgendwie in unserer Welt – sei es aus der Perspektive von Spielzeugen, Nagetieren oder Robotern der Zukunft – spielen, so wurde hier eine komplette neue Welt geschaffen. Eine Welt mit eigenen Bewohnern, eigenen Regeln und einem komplett neuen Industriezweig: der Schrei-Energie-Gewinnung. Wenn man sich den Film ansieht, wirken all diese Elemente, als würden sie wie selbstverständlich zusammenpassen. Als gäbe es gar keine Alternative – und genau hier liegt die Kunstfertigkeit Pixars: im Welten bauen und Geschichten erzählen.

Natürlich sind auch die grafische Gestaltung und die Animation der Charaktere wieder über jeden Zweifel erhaben. Besonders auf Blu-ray ist es eine Freude die detailreichen Sets und Figuren zu bewundern. Jedes einzelne Element passt perfekt in diese Welt und auch wenn die Technik in den letzten 10 Jahren große Sprünge gemacht hat, was die Darstellungsqualität von Texturen, Haaren usw. angeht, wirkt „Die Monster AG“ zu keinem Zeitpunkt altmodisch oder angestaubt. Ruhige Szenen voller Charaktertiefe wechseln sich dabei mit äußerst rasanten Actionszenen ab. Besonders das Finale im Türenlager ist mit seinen im Sekundentakt wechselnden Locations eine wahre Freude!

Als Vater eines Mädchens, das sich im ungefähr gleichen Alter wie Boo befindet, war ich mehr als überrascht, wie exakt es dem Animationsteam von Pixar gelungen ist die Eigenheiten in den Bewegungsabläufen und dem Verhalten eines Kindes abzubilden. Einfach nur großartig! Auch Sully (John Goodman) und Mike (Billy Chrystal) sind fantastische Charaktere, die mehr Leben besitzen als so manche reale Filmfigur. Die unzähligen Nebencharaktere, die Monstropolis bevölkern, sind zudem bis ins letzte Detail liebevoll gestaltet und man kann in wahrlich jeder einzelnen Szene unzählige kleine Gags und Anspielungen entdecken.

Wie man bis hier wahrscheinlich herauslesen konnte, bin ich von „Monsters, Inc.“ immer noch absolut begeistert. Für mich ist es sogar der bis dato gelungenste Pixar-Film – und das mag bei der beständig hohen Qualität etwas heißen! 2013 soll es eine Fortsetzung bzw. ein Prequel geben und wenn diese nur annähernd so hochwertig werden sollte, wie der 2010 erschienene „Toy Story 3“, dann sollte sich jeder Animationsfreund den Kinostart ganz dick im Kalender markieren. Ich für meinen Teil freue mich so oder so auf ein Wiedersehen mit Mike, Sully und Co. Die perfekte Kinounterhaltung: 10/10 Punkte.

Prädikat: Lieblingsfilm

Abenteuer Kind #10: Tatü-Tata

Zugegeben: Ganz so schlimm war es dann doch nicht. Dennoch hinterlässt der erste Besuch der Notaufnahme mit Kind doch einen gewissen Eindruck. Immerhin sind wir recht spät zu dem Vergnügen gekommen, denn – im Gegensatz zu allen anderen Kindern in unserem Bekanntenkreis – ist bei uns zuvor noch nie ein Notfall eingetreten, der ein Krankenhaus erfordert hätte.

Was war passiert? Der Tisch war härter als der Kopf. Das Ergebnis: eine unschöne Platzwunde mitten auf der Stirn. Also schnell die wichtigsten Sachen zusammengepackt und ab in die nächste Kinderklinik – und auch wenn ich mir recht sicher war, dass außer der erschreckend klaffenden Wunde nichts weiter passiert war, so folgte auf die Bestätigung der Kindernotärztin doch große Erleichterung. Während der Wundreinigung und dem anschließenden Klammern war unsere Kleine dann – neben der Ärztin – auch die tapferste Person im Raum. Eine ganz neue Dimension der Empathie.

Letztendlich waren wir um ca. 21:00 Uhr erleichtert wieder zu Hause und um nicht nur eine Erfahrung reicher. Randnotiz: Natürlich ist all dies an einem Abend passiert, an dem sich der Babysitter bereits in den Startlöchern befand…

Also liebe Leser, wie lautet die Moral der Geschichte?

Spart euch das Planen – mit Kind(ern) ist jeder Tag ein Abenteuer!