Captain America: The First Avenger (2011)

Aktualisierung: Ich habe „Captain America: The First Avenger“ am 4. April 2024 zum ersten Mal mit den Kindern gesehen und eine aktualisierte Besprechung veröffentlicht.

Als ich vor zwei Wochen damit begonnen habe die Prequel-Filme zu „The Avengers“ zu sichten, hatte ich noch angenommen, dass ich frühestens zu dessen Heimkino-Auswertung mit ihnen durch bin. Jedoch weit gefehlt: Gestern Abend stand mit „Captain America: The First Avenger“ auch schon die letzte der aktuellen Marvel-Verfilmungen auf dem Programm. Fünf Filme in knapp zwei Wochen – das dürfe die höchste Filmdichte seit Beginn des Jahres sein…

Captain America: The First Avenger (2011) | © Walt Disney

Captain America: The First Avenger (2011) | © Walt Disney

Nach größtenteils durchwachsenen Kritiken waren meine Erwartungen gedämpft. Doch bereits nach den ersten paar Minuten war mir klar, dass „Captain America: The First Avenger“ genau den richtigen Ton trifft, um mich bei der Stange zu halten. Was wurde nicht alles geschrieben: übertriebener US-Patriotismus, selbstgerechte Charaktere und generell nehme sich der Film viel zu ernst. Ich jedoch war hoch erfreut hier weniger einen Kriegsfilm mit Superheld zu sehen, als einen Abenteuerfilm mit Retro-Sci-Fi-Anleihen. Schon von Anfang an war klar, dass es sich hier um eine Fantasiewelt handelt und eben nicht das uns nur allzu bekannte WW2-Szenario. Insofern sticht der Film unter den bisherigen Marvel-Verfilmungen auch heraus, da er mehr an Abenteuerfilme, wie die „Indiana Jones“-Reihe oder den Retro-Sci-Fi-Klassiker „Sky Captain and the World of Tomorrow“, als an „Iron Man“ und Co. erinnert.

Patriotismus und Heldenverehrung gibt es natürlich auch, aber was will man bei einem Film namens „Captain America“ auch erwarten, der zudem auf einem Comic basiert, das 1941 mit den Nazis als Gegenspieler eingeführt wurde? Insofern kann man noch froh sein, dass sich der Film deutlich dazu bekennt ein phantastisches Werk zu sein und durchaus mit Humor an die Sache herangeht. Besonders die erste Hälfte des Films fand ich richtig gelungen und nach Tony Starks Verwandlung zu Iron Man wohl die beste Heldenentstehung der bisherigen Marvel-Verfilmungen: langsam, ausführlich und mit bedacht auf die Charaktere erzählt. So lobe ich mir das!

Auch wenn Hugo Weavings Red Skull als Bösewicht durchaus Potential geboten hätte, sehe ich hier doch den Schwachpunkt des Films. So richtig fies und hassenswert will der Rotschädel nicht erscheinen, zumal er sich auch meist im Hintergrund hält. Auch die finale Konfrontation fand ich eher schwach und durch die erzählerische Klammer war das Schicksal des Captains ohnehin prädestiniert. Die angedeutete Liebesgeschichte verpufft natürlich ebenso, wie die Beziehung zu all den anderen Charakteren. Schade, doch das wäre in Bezug auf „The Avengers“ wohl nicht anders möglich gewesen.

Fazit

Ingesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Film und wurde mindestens ebenso gut unterhalten, wie von „Thor“ – und mit diesem darf sich „Captain America: The First Avenger“ auch um den zweiten Platz in der Prequel-Reihe streiten. Wirklich gute Unterhaltung mit ein paar offensichtlichen Schwächen, die jedoch nicht allzu schwer ins Gewicht fallen: 7/10 Punkte mit Option zur Aufwertung…

Thor (2011)

Aktualisierung: Ich habe „Thor“ am 2. April 2024 zum ersten Mal mit den Kindern gesehen und eine aktualisierte Besprechung veröffentlicht.

Irgendwie habe ich mich bei meiner filmischen Vorbereitung zu Marvels „The Avengers“ doch deutlich verschätzt. So sah ich gestern mit „Thor“ bereits den vorletzten Prolog zu Joss Whedons Superheldenepos. Wer hätte gedacht, dass meine Begeisterung für diese Art von Film so lange anhält? Teils hatte ich beinahe schon das Gefühl eine überlange Episode einer imposant inszenierten TV-Serie zu sehen. Marvel ist mit dieser übergreifenden Filmstruktur wirklich ein Coup gelungen – und das nicht nur aus Marketing-Sicht.

Thor (2011) | © Walt Disney

Thor (2011) | © Walt Disney

Als ich hörte, dass Kenneth Branagh die Regie von „Thor“ übernimmt, war zumindest mein Interesse geweckt. Was hatte man bei dieser seltsam anmutenden Kombination zu erwarten? Nachdem ich den Film nun gesehen habe, macht die Wahl Branaghs durchaus Sinn. Die Szenen in Asgard wirken fast schon wie eine Parodie auf die Shakespeare-Verfilmungen, für die der Regisseur und Schauspieler bekannt ist. Man kann die Inszenierungsfreude in jeder Szene spüren und ich bin mir sicher, dass es für Branagh ein großer Spaß war Thor, Odin, Loki und Co. ihre Wortgefechte austragen zu lassen.

„Thor“ ist anders, als die bisherigen Marvel-Verfilmungen. Zu Beginn wähnt man sich eher in einem klassischen Fantasyfilm, der mit bombastischen Bildern und übermäßigem CGI-Einsatz auftrumpft. Die Schlacht auf Jotunheim ist großer Actionquatsch, der einfach nur Spaß macht. Im krassen Gegensatz zu diesem effektüberladenem Prolog, ist Thors Ankuft in einem kleinen Kaff in New Mexico beinahe schon intim inszeniert. An dieser Stelle wird der Film zunächst zur Komödie, die ihren Humor größtenteils aus dem Zusammenprall der Kulturen zieht. Mit Natalie Portman, Stellan Skarsgård und Kat Dennings trifft unser gefallener Gott zudem auf ein merkwürdiges Trio, dessen Besetzung stellvertretend für den gesamten Film zu sein scheint.

Innerhalb des Marvel-Universums knüpft „Thor“ direkt an „Iron Man 2“ an und man bekommt erstmals einen Eindruck, wie groß und mächtig S.H.I.E.L.D. tatsächlich zu sein scheint. Durch die Aufteilung der Handlung auf zwei große Schauplätze – die Erde und Asgard/Jotunheim – kam es mir vor, als hätte ich jeweils nur einen Bruchteil der Geschichte gesehen. Als der Film zu seinem wenig einfallsreichen Showdown einsetze und kurz danach auch schon wieder vorbei war, hatte ich das Gefühl maximal die ersten zwei Akte gesehen zu haben. Das konnte es doch nicht schon gewesen sein? Trotz seiner teils absurden Handlung und Inszenierung hatte ich folglich enorm viel Spaß mit dem Film und die Zeit ist nur so verflogen.

Fazit

Wie soll ich „Thor“ nun bewerten? Es ist sicherlich die experimentellste der bisherigen Marvel-Verfilmungen und auch eine der kurzweiligsten. Leider fühlt sich der Film über weite Strecken sehr gehetzt an und ich hätte von beiden Schauplätzen und ihren Charakteren gerne mehr gesehen. Die Bilder sind teils kitschig, teils beeindruckend bombastisch und teils einfach nur irritierend. Die Schauspieler in ihren Rollen zwar oft verschenkt, doch man merkt die Spielfreude in jeder Szene. Ich zücke zunächst vorsichtig die 7/10 Punkte – mit deutlicher Tendenz nach oben…

Your Highness – Extended Edition (2011)

Als ich das erste Mal von David Gordon Greens „Your Highness“ hörte, war ich neugierig. Eine R-Rated-Komödie mit Fantasysetting? Das hörte sich zumindest nach Spaß an. Die Kritiken waren jedoch größtenteils vernichtend, weshalb ich von einer Sichtung zunächst absah. Nachdem der Film in Christians Foyer und dem Medienjournal jedoch ziemlich gelobt wurde und unzählige Trailer-Sichtungen später, führte kein Weg mehr daran vorbei mich selbst auf dieses äußerst ungewöhnliche Quest zu begeben…

Am erstaunlichsten an „Your Highness“ ist wohl, dass der Film überhaupt in dieser Form produziert wurde – und dass die Macher tatsächlich Schauspieler, wie Natalie Portman, James Franco oder Zooey Deschanel für das Projekt gewinnen konnten. Doch worum geht es in dem Film überhaupt? Dies zu beantworten ist gar nicht so einfach. Im Grunde erleben unsere Helden ein klassisches Sword & Sorcery-Abenteuer, das auch etliche Aspekte dieses Subgenres aufgreift: ein Quest muss bestritten und ein verrückter Magier besiegt werden. Hinzu kommen schleimige Monster, nackte Tatsachen und einige Hektoliter Blut und Gekröse. So weit, so 80er Jahre Fantasyfilm. Doch dies macht nur den einen Teil des Films aus.

Um den Rest zu begreifen, sollte man sich eine zotige Slacker-Komödie im Judd Apatow-Stil vorstellen mit folgender Handlung vorstellen: Unser Held Thadeous (herrlich: Danny McBride) muss sich auf seinem ersten Quest beweisen und hilft seinem Bruder Fabious (James Franco) dessen Angebetete (Zooey Deschanel) aus den Klauen des bösen Zaubereres Leezar (Justin Theroux) zu befreien und das Fuckening – ja, richtig gelesen – zu verhindern. Der Humor schwankt dabei zwischen dämlich und unfassbar dämlich, doch hat dies für mich erstaunlich gut funktioniert. Man darf an dieser Stelle allerdings nicht den Fehler machen einen guten Film zu erwarten, doch wer schon immer mal eine High Budget-Produktion sehen wollte, in der Natalie Portman das Gemächt eines Minotaurus als Trophäe überreicht werden soll, der darf ruhig einen Blick riskieren.

Ich hatte wirklich enorm viel Spaß mit „Your Highness“, auch wenn mindestens 50% der Witze einfach zu platt für meinen Geschmack waren. In erster Linie haben mir die Fantasyaspekte gefallen, die erstaunlicherweise wirklich gut funktionieren. Auch die Charaktere harmonieren sehr gut miteinander und sind auf ihre ganz besondere Art und Weise sympathisch. Die Bewertung des Films fällt mir nun nicht leicht, denn ich könnte genauso gut Argumente für eine 4 Punkte-, wie für eine 8 Punkte-Wertung finden. Somit bleibe ich bei der goldenen Mitte und der Gewissheit, dass ich die nächste Sichtung nicht mehr nüchtern und mit größerem Publikum angehen werde: 6/10 Punkte.

Crazy, Stupid, Love. (2011)

Aktualisierung: Ich habe „Crazy, Stupid, Love.“ am 7. November 2025 zum ersten Mal mit den Kindern gesehen und eine Besprechung der Wiederholungssichtung veröffentlicht.

Die Voraussetzungen für einen gelungenen Filmabend waren denkbar schlecht: Arbeitsstress bis zur letzten Minute, die gesamte letzte Woche zu wenig Schlaf bekommen und ein generelles Gefühl der Abgeschlagenheit. Doch erstaunlicherweise schlief ich bei „Crazy, Stupid, Love.“ – ganz im Gegensatz zu jedem anderen Abend dieser Woche – nicht völlig K.O. auf dem Sofa ein. Nein, ich hatte über die gesamten 118 Minuten Laufzeit enorm viel Spaß und ein beständiges Lächeln auf den Lippen – und dies hat wahrlich schon lange keine (romantische) Komödie mehr geschafft…

Crazy, Stupid, Love. (2011) | © Warner Home Video

Crazy, Stupid, Love. (2011) | © Warner Home Video

Aus der Prämisse des Films hätte man zweifellos auch eine der zurzeit so angesagten Brachialhumor-Komödien (z.B. „Kill the Boss“) machen können. Ein Familienvater (Steve Carell, „The Office“) trifft nach seiner Scheidung auf einen Womanizer (Ryan Gosling, „The Notebook“), der ihn unter seine Fittiche nimmt um einen richtigen Mann aus ihm zu machen. Das Regie-Duo Glenn Ficarra und John Requa zauberte daraus jedoch eine herzerwärmende und dennoch unglaublich lustige Komödie voller Witz und mit ausnahmslos sympathischen Charakteren. Warum sieht man so etwas nicht öfter? Im Gegensatz zu den erfolgreicheren – aber deutlich schwächeren Genrekollegen – hat man von „Crazy, Stupid, Love.“ nicht wirklich viel gehört, was für mich absolut unverständlich ist.

Die Geschichte ist nicht sonderlich temporeich und hat deshalb auch die nötige Zeit ihre Charaktere entsprechend zu entwickeln. Besonders Steve Carells gehörnter Cal Weaver wächst einem schnell ans Herz. Wirklich fantastisch gespielt! Schön ist auch, dass es keine klischeehaften Feindbilder gibt und man jeder Figur ihre Beweggründe abnimmt. Ryan Gosling bildet den perfekten Gegenpart, der in jedem Entwicklungsstadium seines Charakters zu überzeugen weiß. Hinzu kommen Emma Stone, Julianne Moore und Marisa Tomei als Love Interests, die erfrischenderweise auch fern der typischen Genreklischees agieren. Besser hätte man das Ensemble nicht besetzen können.

Erfrischend fand ich, dass man nicht jeden offensichtlichen Gag mitgenommen hat und zudem eine Geschichte abseits der Situationskomik zu erzählen wusste. Die Wendung des Films hatte ich somit überhaupt nicht vorausgesehen und war an der relevanten Stelle bestimmt für fünf Minuten mit einem dicken Grinsen vor dem Fernseher gesessen. Grandios! Auch im weiteren Verlauf des Films wurden schmalzige Szenen (z.B. Cals Rede vor der Abschlussklasse) glücklicherweise nur sehr dezent eingesetzt und man hat den Figuren ihre Handlungen stets abgenommen. Das offene, aber dennoch hoffnungsvolle Ende hat mich letztendlich glücklich aus dem Film entlassen. Schön, einfach nur schön!

Fazit

„Crazy, Stupid, Love.“ dürfte wohl die positivste Überraschung sein, die ich seit langer Zeit sehen durfte. Ein famoses Ensemble in einer durchdachten und liebenswerten Geschichte, die zudem noch unglaublich lustig ist. Wer hätte das gedacht? Ich kann den Film nun all jenen ans Herz legen, die den Glauben an gute Romantic Comedies verloren haben, sowie denen, die mit dem Genre sonst nichts anzufangen wissen. Ein fantastischer Film, der einfach nur glücklich macht: 9/10 Punkte.

Die Abenteuer von Tim und Struppi: Das Geheimnis der Einhorn – OT: The Adventures of Tintin (2011)

Aktualisierung: Ich habe „Die Abenteuer von Tim und Struppi: Das Geheimnis der Einhorn“ am 25. Februar 2022 erneut gesehen und eine Besprechung der Wiederholungssichtung veröffentlicht.

Mit Hergés Comic-Universum rund um die Abenteuer des Reporters Tim und seines Hundes Struppi hatte ich bisher nur wenige Berührungspunkte. So kann ich mich zwar nicht daran erinnern die Comics gelesen zu haben, doch die Zeichentrickfilme wurden damals im örtlichen Kino zur Kindervorstellung aufgeführt. Kann Steven Spielbergs „Die Abenteuer von Tim und Struppi: Das Geheimnis der Einhorn“ noch einmal das gleiche Gefühl von Abenteuer vermitteln, das ich damals empfunden habe? Nach den ersten Trailern war ich skeptisch, doch aufgrund der größtenteils äußerst positiven Kritiken wollte ich den Film dann doch sehen. Ins Kino habe ich es jedoch nicht geschafft, was ich nach der gestrigen Sichtung allerdings nicht als großen Verlust empfinde…

Die Abenteuer von Tim und Struppi: Das Geheimnis der Einhorn (2011) | © Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH

Die Abenteuer von Tim und Struppi: Das Geheimnis der Einhorn (2011) | © Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH

Anfangs konnte mich die fantastisch gestaltete Welt noch begeistern: äußerst detailgetreu und mit viel Liebe in Szene gesetzt. Als Beispiel sei hier z.B. der Straßenkünstler genannt, der Tim in der Hegré-Version aufs Blatt zaubert. Grandios! Während des Prologs hatte ich somit noch das Gefühl ein wahrlich fantastisches Filmerlebnis vor mir zu haben. Bereits an diesem Punkt ist mir jedoch einmal wieder aufgefallen, wie schwer es mir fällt zu real gestaltete Charaktere, die mittels Performance Capture aufgenommen wurden, zu akzeptieren ohne mir stets ihrer Künstlichkeit bewusst zu sein. Manche Bewegungen reißen mich immer wieder aus dem Film heraus und die Technik dominiert die Geschichte. So beeindruckend ich die oft fotorealistischen Renderings auch finde, so sind sie dem Film letztendlich doch abträglich. Insofern war ich beinahe schon etwas enttäuscht, dass Spielbergs Film noch mit den gleichen Problemen zu kämpfen hat, wie bereits Zemeckis mit „Der Polarexpress“ oder auch „Die Legende von Beowulf“ – beide Filme fand ich zum damaligen Zeitpunkt allerdings zumindest technisch imposanter.

Inhaltlich macht „The Adventures of Tintin“ einiges richtig. Besonders in der ersten Filmhälfte kommt das Gefühl von Abenteuer schon ziemlich gut rüber. Durch die Figur des Captain Haddock wird das Ensemble um exakt den nötigen Grad von Wahnsinn bereichert, der für einen unterhaltsamen Abenteuerfilm nötig ist. So weit, so gut. In der zweite Hälfte verkommt der Film jedoch leider zu einem völlig überdrehten Actionspektakel. Bereits zuvor war mir die oft überstürzt wirkende Erzählweise aufgefallen, doch gegen Ende nimmt sich Spielberg überhaupt keine Zeit mehr für seine Figuren. Dies schlägt sich auch in der Inszenierung nieder. Die Kamera ist völlig losgelöst und richtet sich nur in den seltensten Fällen nach den bekannten Regeln der Montage. Anfangs mag das noch unterhaltsam wirken, doch schon nach kurzer Zeit hätte ich mir klassischere Einstellungen und Schnitte gewünscht.

In Bezug auf „Die Abenteuer von Tim und Struppi“ habe ich oft gelesen, dass Spielberg keine effekthascherischen 3D-Effekte verbaut habe. Doch selbst ohne 3D-TV ist mir in unzähligen Einstellungen aufgefallen, dass man hier nur nach dem 3D-Effekt geschielt hat. Die Kamera kreist beständig um unsere Protagonisten, der Spazierstock des Bösewichts wird stets mitten in die Kamera gehalten usw. Wirklich penetrant und für ein gelungenes Filmerlebnis überflüssig. Ohne den 3D-Effekt beständig im Hinterkopf zu haben, hätte man den Film zumindest inszenatorisch deutlich angenehmer gestalten können. Schade um die netten Ansätze und die aufwändig gestalteten Sets und Charaktere.

Fazit

Insgesamt bin ich wirklich etwas enttäuscht von Spielbergs Abenteuerspektakel. Besonders Kritiken, die ihn auf nahezu eine Stufe mit den alten „Indiana Jones“-Filmen heben, kann ich nun wirklich nicht nachvollziehen. Da hat mir ja sogar der vielgescholtene „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ besser gefallen. Trotz großer Kritikpunkte ist „The Adventures of Tintin“ größtenteils unterhaltsames Actionkino, das – aufgrund seiner Ambitionen im technischen Bereich – inhaltlich weit hinter seinen Möglichkeiten bleibt. Schade um die netten Ansätze. Das können Sie besser Mr. Spielberg: 6/10 Punkte.

Unknown Identity – OT: Unknown (2011)

Freitagabend. Filmzeit. Der Ausklang einer durchaus fordernden Arbeitswoche. Was kann es Schöneres geben? Natürlich muss auch der Film mitspielen. Dieses Mal gab es Jaume Collet-Serras „Unkown Identity“ zu sehen und die Wahl des Films stellte sich glücklicherweise als gelungen heraus. Einem unterhaltsamen Einstieg ins Wochenende sollte somit nichts im Wege stehen… Spoiler sind zu erwarten.

Nach Sichtung des Trailers erwartete ich mir eine Art „96 Hours“ in Berlin. Liam Neeson sehe ich ohnehin gerne und seine aktuelle Neuausrichtung als alternder Actionstar gefällt mir äußerst gut. Hinzu kommt natürlich der Handlungsort Berlin, für den der Film besonders in Deutschland doch für eine gewisse Aufmerksamkeit sorgte. Welche andere Actionfilmreihe der letzten Jahre ist für seine europäischen Schauplätze bekannt? Richtig, die Agententhriller rund um Jason Bourne. Ein Vergleich drängt sich folglich auf und wird auch von der Presse forciert. Wie also schneidet „Unknown Identity“ in diesem Vergleich ab? Meiner Meinung nach deutlich besser, als die überschätzte Bourne-Trilogie.

In der ersten Stunde bekommen wir – anders als ich erwartet hatte – eher einen ruhigen Mindfuck-Thriller zu sehen, als einen Actionfilm. Hier wäre wirklich alles möglich gewesen: von der abgedroschenen ‚Ich liege seit dem Unfall im Koma und spinne mir die Handlung nur zusammen‘-Prämisse bis hin zur ‚Eine böse Geheimorganisation hat mein Gedächtnis ausgelöscht‘-Rahmenhandlung. Der eigentliche Twist kommt zwar relativ unaufgeregt daher, doch hatte ich ihn wahrlich nicht in dieser Form erwartet. Letztendlich ist es lediglich ein Zufall – man mag es auch Schicksal nennen –, dass Liam Neesons Figur die im Film gezeigte Wandlung durchmacht.

Auch wenn mann die Logik nicht zu sehr hinterfragen sollte, so ist die Handlung des Films innerhalb seines Universums erstaunlich konsistent und nachvollziehbar aufgebaut. Selbst die Motivation der einzelnen Charaktere wird nicht sprunghaft in andere Bahnen gelenkt, wodurch sich ein äußerst rundes Gesamtbild ergibt. Dieses wird durch die teils erstaunlich ruhige, teils äußerst tempramentvolle Inszenierung unterstützt. Berlin als Handlungsort ist zudem wirklich gut gewählt, besonders da die Zusammensetzung des Ensembles aus deutschen und amerikanischen Charakteren aufgrund der überzeugenden Schauspieler auch ausgezeichnet funktioniert.

Ich hatte mit „Unknown Identity“ wirklich extrem viel Spaß. Eine Bewertung fällt mir nun dennoch nicht leicht, da es einer dieser Filme ist, die wohl nur bei der Erstsichtung 100%-ig mitreißen. Eine potentielle Folgesichtung kann nur verlieren. Dennoch bewerte ich mit dieser Besprechung natürlich den ersten Eindruck und dieser war einfach nur sehr gut. Jedem Thrillerfan kann ich diese mitreißende Suche nach der der eigenen Identität im nächtlichen Berlin nur ans Herz legen: 8/10 Punkte.

Midnight in Paris (2011)

Woody Allen hatte ich nie bewusst auf meinem filmischen Radar. Die meisten seiner Klassiker kenne ich noch von diversen TV-Ausstrahlungen, doch aktiv beschäftigt habe ich mich nie mit dem misanthropischen Stadtneurotiker. Durch seinen jüngsten Film „Midnight in Paris“ ist er jedoch wieder in mein persönliches Rampenlicht gerückt. Es mag an Paris liegen, der phantastisch angehauchten Prämisse oder auch Owen Wilson, den ich für ziemlich unterschätzt halte. Es sollte eine magische Reise werden…

Ich war 17 als ich mit Freunden zum ersten Mal alleine und unbeaufsichtigt in einer großen Stadt Urlaub machte. Eine abgehalftere Jugendherberge in Paris, rudimentärste Sprachkenntnisse und ein Gefühl von Abenteuer. Die Erinnerung daran kommt mir vor wie aus einem anderen Leben. Dennoch habe ich dieses magische Gefühl, das Paris bei diesem kurzen Trip vor gut 14 Jahren bei ausgelöst hat, nicht vergessen. Und genau solch ein magisches Gefühl gelingt es Woody Allen in „Midnight in Paris“ heraufzubeschwören. Es ist weniger die Handlung des Films, die über weite Strecken vorhersehbar bleibt, oder die oft nur angerissenen Charaktere – nein, es ist die beinahe schon magische Atmosphäre, die den Film so sehenswert macht.

Gil Penders nächtliche Streifzüge, die letztendlich – wie sollte es auch anders sein – in einer für den Zuschauer nur konsequenten Selbsterkenntis gipfeln, hat Allen so herrlich unspektakulär in die Handlung eingewoben, dass es eine wahre Freude ist. Es gibt keine forcierten Erklärungsversuche und kein aufgesetztes Hinterfragen. Unser verhinderter Autor nimmt die Situation wie sie ist und stürzt sich kopfüber in die Roaring Twenties. Die dort stattfindenden Begegnungen mit nahezu jeder Künstlergröße dieser Epoche sind wunderbar unterhaltsam inszeniert und mit pointierten Dialogen durchsetzt. Ich muss jedoch zugeben, dass wohl nur jede dritte Anspielung zu mir durchgedrungen ist. Zwar konnte ich nahezu jeden Namen einordnen, habe gewisse Werke gelesen oder gesehen, doch um wirklich alles verstehen zu können, müsste man sich wohl ausführlicher mit Literatur und bildender Kunst der damaligen Zeit auseinandersetzen.

Große Kritikpunkte kann ich an „Midnight in Paris“ nicht finden. Von mir aus hätte der Film ruhig noch etwas länger laufen können, doch dies ist eigentlich nur ein weiteres Kompliment. Man verabschiedet sich – wie im atmosphärisch ähnlich gelagerten „Before Sunrise“ – eben nur sehr ungern vom nächtlichen Paris, den inspirierenden Begegnungen und auch der Hauptfigur. Das Ende hat mir zwar gut gefallen, doch war es viel zu vorhersehbar, wie leider große Teile der Handlung des Films. Formal hätte ich auf den exzessiv eingesetzten Gelbstich der Farbkorrektur verzichten können. Natürlich wollte Allen eine Postkartenidylle schaffen. Ein verklärtes Parisbild nicht ohne Ironie. Einen Künstlertraum. Doch weniger wäre hier in meinen Augen mehr gewesen.

Insgesamt ist Woody Allens jüngster Film unglaublich entspannte Unterhaltung. Ein Wohlfühlfilm, wie er im Buche steht. Owen Wilsons Gil Pender ist dabei kein schlecht gelaunter Misanthrop, sondern ein nostalgischer Träumer – und gerade dies macht den Film in meinen Augen so sympathisch. Ich bin mir fast sicher, dass ich bei einer garantiert folgenden nächsten Sichtung des Films besser über seine Schwächen hinwegsehen kann. Es ist noch Potential vorhanden. Dennoch möchte ich schon jetzt eine dringende Empfehlung aussprechen. Nicht nur für alle Träumer da draußen. Starke 8/10 Punkte.

Source Code (2011)

Es gibt so gewisse Themengebiete, deren Verarbeitung in einem Film diesen sogleich mit höherer Priorität auf meinem Radar auftauchen lassen. Zu diesen gehören u.a. Zeitreisen, Identitätsverlust und parallele Welten. Kein Wunder also, dass es Duncan Jones‘ „Source Code“ ziemlich schnell gelungen ist mein Interesse zu wecken. Mir hatte ja bereits Jones‘ Debütfilm „Moon“ ziemlich gut gefallen und auch wenn sein Zweitwerk größtenteils schwächer bewertet wird, so war ich doch äußerst gespannt auf die Verwebung der verschiedenen Grundthemen. Spoiler sind zu erwarten.

Oberflächlich betrachtet lässt sich der Film als Sci-Fi-Variante von „Und täglich grüßt das Murmeltier“ beschreiben. Colter Stevens (Jake Gyllenhaal, „Donnie Darko“) wird durch ein quantenphysikalisches Konstrukt in das Bewusstsein eines Anschlagsopfers kurz vor dem Anschlag zurückgeschickt, um den Täter zu identifizieren. Solch ein Sprung kann aufgrund der Funktionsweise des menschlichen Gehirns nur 8 Minuten dauern, weshalb die Zeit im fremden Bewusstsein begrenzt ist und wir im Film diverse Herangehensweisen erleben, den Täter zu ermitteln. Die Zeitreise, die eigentlich keine ist, bildet jedoch nur einen kleinen Bestandteil des Films. Daneben hat Stevens mit Orientierungsverlust und dem Wechsel der Identitäten zu kämpfen. Diese Passagen erinnern sehr an Bruce Willis‘ Befragungen in Terry Gilliams „12 Monkeys“ und lassen uns Zuschauer ebenso im Dunkeln tappen, wie die Hauptfigur.

Ähnlich wie in „Moon“ wird die Wendung des Films nicht als solche zelebriet. Die Hinweise sind zuvor ohnehin bereits vielfältig und auch der Zeitpunkt ist so gewählt, dass man als Zuschauer keinen aufgesetzten WTF-Moment erleben muss. Bereits nach der ersten Stunde scheint die eigentliche Geschichte abgehandelt. Der Täter ist überführt und weitere Anschläge sind verhindert worden. Ziel erreicht? Nein, denn auch in Jones‘ zweitem Film steht die Reise der Hauptfigur im Vordergrund. Deren Auflösung mag man nun verkitscht oder unlogisch finden, doch ich für meinen Teil war wirklich angetan. Ein äußerst gelungenes Ende, das auch schön zeigt, dass die Prämisse des Films doch deutlich komplexer ist, als es auf den ersten Blick scheint.

Mich hat „Source Code“ mindestens ebenso gut unterhalten wie „Moon“. Die Filme sind sich auch ähnlicher, als man dies zunächst vermuten würde. Duncan Jones hat sich somit als Genre-Regisseur bewiesen und spätestens jetzt freue ich mich schon auf seinen nächsten Film. Auch wenn die meisten Kritiken nicht sonderlich euphorisch sind, so kann ich den Film Genrefans doch nur ans Herz legen. Er erinnert zudem ein wenig an „Inception“, verzichtet jedoch auf die überbordende Action und erklärt dem Zuschauer nicht jedes noch so kleine Detail. Ihr seht: Ich war begeistert. Nun bin ich auf eure Meinungen gespannt: 8/10 Punkte.

Kill the Boss – OT: Horrible Bosses (2011)

Gestern Abend stand wieder einmal eine Komödie auf dem Plan, auf die ich mich sehr gefreut hatte. Seth Gordons „Kill the Boss“ versprach überdrehte Unterhaltung, die einem „The Hangover“ in nichts nachsteht. Auf die Kinosichtung hatte ich jedoch aufgrund des fehlenden Angebots der englischen Originalfassung verzichtet, auf die ich – insbesondere bei Komödien – unbedingt Wert lege. So kam es also, dass der Film sein gesamtes Humorpotential auf dem heimischen Bildschirm wohl nicht entfalten konnte…

Die Idee des Films ist so einfach wie genial. Wer hat seinen Boss nicht schon einmal zum Teufel gewünscht? „Horrible Bosses“ – so übrigens der dezentere Originaltitel – geht noch einen Schritt weiter und lässt unsere drei Hauptcharaktere ihre Mordfantasien ausleben. Zumindest scheint es anfangs so. Auf jeden Fall bietet der Film eine Prämisse, die wohl jeder bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen kann. Um auch das größtmögliche Publikum zu erreichen lässt der Film deshalb kein Klischee aus. Man kann sich bis zu einem gewissen Grad sowohl in den Identifikationsfiguren wiederfinden, als auch die immense Antipathie gegen ihre Bosse verstehen. Von nachvollziehbar (Jason Bateman vs. Kevin Spacey) bis total überdreht (Charlie Day vs. Jennifer Anniston) ist alles dabei.

Die Handlung bleibt dabei oft erschreckend vorhersehbar – und gerade hier ist der Unterschied zum gerne als Vergleich herangezogenen „The Hangover“ enorm. „Horrible Bosses“ setzt eher auf Starpower und weiß diese auch effektiv einzusetzen. Kevin Spacey, Jennifer Anniston und Colin Farrell als fiese Chefs auftreten zu lassen, ist das Ergebnis eines wahrlich großen Besetzungscoups. Auch Jamie Foxx weiß als Kleinkrimineller zu überzeugen. Doch am meisten begeistert haben mich immer noch die Darsteller der drei Hauptcharaktere – allen voran Jason Bateman (Michael Bluth, „Arrested Development“) und Charlie Day (Charlie Kelly, „It’s Always Sunny in Philadelphia“).

Erstaunlicherweise hat mich besonders die erste halbe Stunde des Films relativ kalt gelassen, in der man den größten Teil der Interaktion mit den titelgebenden Chefs sieht. Wahrscheinlich auch deshalb, weil wieder einmal zu viel durch den Trailer verraten wurde. Danach haben es mir besonders die teils absurden Wortgefechte angetan, wenngleich ich auch stets das Gefühl hatte, dass hier noch mehr möglich gewesen wäre. Am Ende ist der Film zu brav und in seiner Erzählstruktur zu konventionell, um 100%-ig überzeugen zu können. Durchaus unterhaltsam, doch ohne Starpower und die mir ans Herz gewachsenen Seriendarsteller würde die Bewertung deutlich schlechter ausfallen. Knappe 7/10 Punkte.

Planet der Affen: Prevolution – OT: Rise of the Planet of the Apes (2011)

Aktualisierung: Ich habe „Planet der Affen: Prevolution“ am 19. Dezember 2018 und am 3. Mai 2025 zum ersten Mal mit den Kindern gesehen und jeweils eine Besprechung der Wiederholungssichtung veröffentlicht.

Gestern Abend habe ich einen weiteren Blockbuster des vergangenen Jahres nachgeholt. Auch „Planet der Affen: Prevolution“ hätte ich gerne auf der großen Leinwand gesehen, doch konnte mich der Film auch auf dem heimischen Sofa überzeugen. Als ich von einem Neustart der Reihe hörte, war ich zunächst jedoch skeptisch. Komplett computergenerierte Affen? Ein inhaltlicher Bruch mit den Filmen der 60er/70er Jahre? Kann das wirklich gut gehen?

Planet der Affen: Prevolution (2011) | © Walt Disney / LEONINE

Planet der Affen: Prevolution (2011) | © Walt Disney / LEONINE

Das Experiment ist geglückt. Tim Burton hatte ja bereits 2001 versucht dem Franchise neuen Schwung zu verleihen und ist damit gnadenlos gescheitert. Besonders Kritiker ließen an dem Remake des 1968er „Planet der Affen“ kein gutes Haar, was vermutlich auch ein Grund ist, warum man mit „Rise of the Planet of the Apes“ – so der Originaltitel des jüngsten Films – einen radikalen Neuanfang wagte. Sowohl inhaltlich, als auch inszenatorisch hat man sich auf neues Gebiet gewagt und damit den einzig richtigen Weg eingeschlagen, um sowohl Fans der Reihe als auch neue Zuschauer gleichermaßen zu begeistern.

Wenn man ehrlich ist, dann ist die Handlung des Films nicht sonderlich innovativ. Man hat den Ursprung des Aufstiegs der Affen an die heutige Zeit angepasst: Die atomare Bedrohung wurde durch die Gentechnik ersetzt. Wie bereits im 1972er „Eroberung vom Planet der Affen“ steht ein Schimpanse namens Caesar im Mittelpunkt der Handlung, doch waren damals Rassenunruhen der thematische Hintergrund, steht heute die Selbstbestimmung der Natur im Zentrum. Der Ablauf der Handlung ist somit vorgegeben und weist nur wenige Überraschungen auf. Dennoch ist der Film wunderbar mitreißend erzählt.

Wie kaum ein zweiter Blockbuster der letzten Jahre setzt „Planet der Affen: Prevolution“ auf Emotionen, um seine Geschichte zu erzählen. Dies ist umso bemerkenswerter, da die tierischen Hauptfiguren komplett aus Bits und Bytes bestehen. Dank Einsatz des hochentwickelten Performance Capture-Verfahrens gelingt es jedoch die Darbietungen der Schauspieler – allen voran Andy Serkis (Gollum, „Der Herr der Ringe: Die zwei Türme“) – nahezu 1:1 auf die computergenerierten Figuren zu übertragen. Der Effekt ist atemberaubend – und das weniger vom visuellen Standpunkt, als vom emotionalen her gesehen. So erlebt man echte Charaktere mit echten Gefühlen. Großartig!

Fazit

Mich hat „Planet der Affen: Prevolution“ wirklich wunderbar unterhalten. Die mitreißende Inszenierung lässt glücklicherweise über so einige Logikfehler hinwegsehen und die emotionale Wucht der Geschichte ist unerwartet unmittelbar. Nach dem Ende des Films wollte ich sofort wissen, wie es weitergeht und ich hoffe sehr, dass eine Fortsetzung geplant ist. Starkes Blockbusterkino, das besonders für den VFX-Einsatz neue Maßstäbe setzt. Inhaltlich nur ein Prolog, doch einer, der unbeschreiblich viel Lust auf mehr macht: 8/10 Punkte.