Run, Fatboy, Run (2145)

Nach dem Halbmarathon am Freitag hatte ich gestern einen Ruhetag, der wirklich ruhig war, sprich Frau bullion und ich haben den ganzen Tag in der Obermain-Therme in Bad Staffelstein gechillt. Heute Mittag holen wir die Kids dann wieder ab, weshalb ich den Morgen direkt für einen abschließenden Wochenlauf genutzt habe.

Laufwoche mit 57 km abgeschlossen

Laufwoche mit 57 km abgeschlossen

Distanz: 9.08 km
Zeit: 00:54:10
Anstieg: 97 m
Ø Pace: 5:58 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 140 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 10.0 °C
Kalorien: 738 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 45%

2025: 2115 km
Oktober: 48 km
KW 40: 57 km

Heute habe ich vergessen meine Uhr für den Fotostopp zu pausieren, sprich eigentlich wäre ich etwas schneller gewesen. Aber egal, denn darum geht es ja nicht. Eher die gelaufenen Kilometer und das sind diese Woche insgesamt 57 km geworden. Bin damit durchaus zufrieden. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Top 5: Couples, die einem den Glauben an die Liebe wiedergeben
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Run, Fatboy, Run (2144)

Eigentlich hatte ich für heute einen normalen 10-km-Lauf geplant. Doch das Wetter war famos, die Kinder ausgeflogen und für morgen haben wir evtl. einen Ausflug geplant, d.h. mit dem Laufen wird es eher schwierig. Also habe ich meine Laufweste ausgepackt und mich zum Halbmarathon im Oktober aufgemacht. ☀️

Halbmarathon im Oktober bei bestem Wetter

Halbmarathon im Oktober bei bestem Wetter

Distanz: 22.54 km
Zeit: 02:19:53
Anstieg: 180 m
Ø Pace: 6:12 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 147 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 12.8 °C
Kalorien: 1821 kcal

2025: 2106 km
Oktober: 39 km
KW 40: 48 km

Hat die Laufweste beim ersten Versuch noch leicht gescheuert, so hatte ich heute dieses Problem nicht. Lag es am kühleren Wetter? Dem langsameren Tempo? Dem Langarmshirt darunter? Ich kann es nicht sagen. Bin auf jeden Fall zufrieden. Eigentlich hätte ich gerne eine Pace unter 6:00 min/km gehabt, doch die lange Steigung auf den letzten drei Kilometern hat mich heute komplett zerstört. Da habe ich lieber langsam gemacht, denn schließlich steht heute Abend noch ein lang geplanter Escape-Room-Besuch und anschließendes Essen mit Freund:innen auf dem Programm. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod 894 – The Wrong Paris
Im zweiten Ohr: Frank Turner

Cars (2006) (WS1)

Eine anstrengende Woche geht zu Ende. Hatte sie wirklich nur vier Tage? Ich kann es kaum glauben. Das Zappelinchen war heute auf einer Geburtstagsparty und Frau bullion mit einer Freundin essen. Somit waren der Zwergofant und ich alleine. Die Laune war nicht sonderlich gut, denn der junge Mann kränkelt, obwohl er ab morgen große Pläne hat. Typisch. Heute wollten wir auf jeden Fall einen Filmabend genießen. Obwohl auch erwachsenere Filme zur Wahl standen, hat sich der Zwergofant sich für den Pixar-Hit „Cars“ entschieden. Warum und wieso? Das lest ihr hier… 🚗

Cars (2006) | © Walt Disney

Cars (2006) | © Walt Disney

Ein von der Kritik zu unrecht gescholtener Hit

Es ist inzwischen bereits unfassbare 17 Jahre her, dass ich „Cars“ zum ersten Mal gesehen habe. Damals habe ich den Film wider Erwarten wirklich toll gefunden. Und das obwohl ich mit Autos eher wenig anfangen kann. Der Zwergofant wurde im selben Jahr geboren, als „Cars 2“ in die Kinos kam. Entsprechend ist er komplett in den Merchandising-Hype reingerutscht: Trinkflaschen mit Lightning-McQueen-Aufdruck, T-Shirts, Bettwäsche usw. Ich kann mich auch noch gut an ein Vorlesebuch zu „Cars 2“ erinnern. Und ein Piston-Cup-Brettspiel, das wir unzählige Male gespielt haben. Nicht zu vergessen auch die „Cars“-Carrera-Bahn, die heute noch auf dem Dachboden steht. Den Film jedoch haben wir nie komplett gesehen. Wieso? Der Zwergofant war schon immer eher ängstlich, was Filme angeht. Zumindest damals. Somit mussten wir den einzigen Versuch in der Szene abbrechen, als Lightning McQueen nachts aus dem seinem Transporter gerollt ist. Noch bevor der rote Flitzer überhaupt in Radiator Springs ankommt und dort seine neuen Freunde trifft.

Heute also haben wir gemeinsam „Cars“ nachgeholt und dem Kinderfilmhit Vorzug vor actionreicher Erwachsenenkost gegeben. Irgendwie schön. Aufgrund seiner Stellung als Gelddruckmaschine für Spielzeug und Merchandising-Produkte hat „Cars“ nicht den besten Ruf unter den Pixar-Filmen. Sieht man einmal von all den äußeren Faktoren ab, erzählt der Film zwar eine bekannte Geschichte, weiß diese jedoch mit viel Charme und tollen Figuren anzureichern. Die Autowelt ist zudem wirklich liebevoll dargestellt und sieht selbst nach 19 Jahren immer noch fantastisch aus. Die knapp zwei Stunden Laufzeit sind wirklich wie im Flug vergangen und sowohl der Zwergofant als auch ich mussten teils laut lachen und hatten beständig ein Grinsen im Gesicht. Man liest im Zusammenhang mit „Cars“ teils vom ersten kreativen Bankrott Pixars, dem ich absolut nicht zustimmen kann. Eine simple Geschichte, wunderbar unterhaltsam umgesetzt.

Fazit

Ich wiederhole mich: „Cars“ mag nicht der stärkste Pixar-Film sein, jedoch ist er definitiv mehr als sehenswert. Umso schöner, dass er auch für große Kinder und im inneren junggebliebene Erwachsene wie mich noch funktioniert. Es war ein richtig schöner Filmabend und wir werden uns beizeiten bestimmt noch den Fortsetzungen zuwenden, die ich auch noch nicht kenne: 9/10 Punkte. (Zappelinchen: war auf einer Geburtstagsparty; Zwergofant: 9/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (2143)

Dank morgigem Feiertag der letzte Mittagspausenlauf diese Woche. Hurra! Es war zapfig kalt, da ein eisiger Winde wehte. Dennoch war ich noch in Shorts unterwegs, habe mir aber einen Windbreaker übergeworfen. ☀️

Kühler aber sonniger Mittagslauf

Kühler aber sonniger Mittagslauf

Distanz: 8.59 km
Zeit: 00:50:45
Anstieg: 67 m
Ø Pace: 5:55 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 139 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 11.1 °C
Kalorien: 677 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 84%

2025: 2083 km
Oktober: 17 km
KW 40: 25 km

War hart heute. Die Müdigkeit schlägt langsam durch. Nun hat auch noch der Zwergofant Halsschmerzen. Ich hoffe das gibt sich bis morgen wieder, da bei den Kids ein Übernachtungswochenende bei den Großeltern ansteht. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod 894 – The Wrong Paris
Im zweiten Ohr: Jimmy Eat World

Die 5 besten Final Girls

Von den besten deutschen Genrefilmen springen wir bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG direkt weiter zu den herbstlichen Horrorthemen. Den Anfang machen die besten Final Girls, sprich die überlebenden weiblichen Figuren aus Horrorfilmen. Ein guter Einstieg in den Themenmonat. Wer fällt euch dabei so ein? 🔪

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 431 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 431 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 431 lautet:

Die 5 besten Final Girls

  1. Ellen Ripley in „Alien: Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ (1979) – Natürlich darf auf dieser Liste Ellen Ripley nicht fehlen. In einer Zeit, in der es überhaupt nicht normal war, dass sich gerade Frauen gegen übermenschliche Gegner behaupten, hat Ripley es allen (Männern) gezeigt und sich gegen das Xenomorph durchgesetzt. Sie ist die Stimme der Wissenschaft und Vernunft und am Ende die einzige Überlebende. In „Aliens: Die Rückkehr“ wird sie dann sogar zu Actionheldin, doch finde ich gerade ihre Verletzlichkeit im Kontrast zum Alien im ersten Teil famos.
  2. Laurie Strode in „Halloween: Die Nacht des Grauens“ (1978) – Jamie Lee Curtis spielt hier vermutlich das bekannteste Final Girl, welches sich bis zum durchwachsenen Reboot gehalten hat. Ihre Rolle ist absolut ikonisch und hat das Konzept bereits 1978 perfekt etabliert. John Carpenter hat damit den prototypischen Slasher geschaffen, der auch heute noch eine wunderbare Halloween-Atmosphäre besitzt.
  3. Tree Gelbman in „Happy Deathday“ (2017) – Jessica Rothes Figur wird in diesem Film immer wieder ermordet und ist doch ein Final Girl. Wie das funktioniert? Durch den Kniff der Zeitschleife. Schon alleine deshalb lohnt sich Christopher Landons Slasher(-Parodie) samt Fortsetzung, die noch einmal einen ganz besonderen Kniff mitbringt.
  4. Sidney Prescott in „Scream“ (1996) – Wenn wir schon bei Slasher-Parodien sind, darf Wes Cravens Wiederbelebung des Genres natürlich nicht fehlen. Das wunderbare daran ist: Der Film funktioniert zugleich als Parodie als auch als ernsthafter Beitrag zum Genre und Sidney Prescott ist ein fantastisches Final Girl, welches sich auch über die weiteren Filme des Franchises behaupten kann (auch wenn ich die jüngsten Ableger noch nicht gesehen habe).
  5. Sarah Carter in „The Descent: Abgrund des Grauens“ (2005) – So richtig überlebt Sarah ja nur in der gekürzten US-Fassung des Films. Die letzte Überlebende, also das Final Girl, ist sie aber so oder so. Die Tortur, die sie davor durchmacht, ist kaum auszuhalten. Ihr Auftritt im zweiten Teil verblasst mir mich dagegen leider etwas.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (2142)

Heute wieder ein Home-Office-Tag, sprich die Gelegenheit mittags laufen zu gehen. Es war knackig frisch, aber herrlich sonnig. Wäre ich nicht so müde gewesen, und hätte zurück an den Arbeitsplatz gemusst, würde ich jetzt noch laufen. ☀️

Sonniger Mittagslauf

Sonniger Mittagslauf

Distanz: 8.57 km
Zeit: 00:48:36
Anstieg: 70 m
Ø Pace: 5:40 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 150 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 12.2 °C
Kalorien: 708 kcal

2025: 2075 km
Oktober: 8 km
KW 40: 17 km

Das Zappelinchen kränkelt immer noch und auch mein Körper fühlt sich so an, als würde er kämpfen. Herbstmüdigkeit ist noch schlimmer als Frühjahrsmüdigkeit. Puh. Unter diesen Umständen war der Lauf völlig in Ordnung. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod 894 – The Wrong Paris
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Run, Fatboy, Run (2141)

Heute habe ich mich zum letzten Lauf im September aufgemacht. Verrückt, dass nun auch dieser Monat schon wieder so gut wie vorbei ist. Insgesamt habe ich es auf 249 km gebracht und damit bin ich sehr zufrieden.

Letzter Lauf im September und damit 249 km erreicht

Letzter Lauf im September und damit 249 km erreicht

Distanz: 8.55 km
Zeit: 00:49:45
Anstieg: 72 m
Ø Pace: 5:49 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 150 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 12.8 °C
Kalorien: 714 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 83%

2025: 2066 km
September: 249 km
KW 40: 8 km

Mal sehen, ob ich meine monatlichen Distanzen aufrecht halten kann, jetzt da das Wetter noch unbeständiger zu werden droht. Um mein Ziel zu erreichen, würden mir noch knapp 160 km pro Monat reichen. Aber man weiß ja nie, wie das mit Erkältungen usw. so geht, deshalb lieber mit Puffer laufen. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod 893 – The Amateur
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Media Monday #744 – Überstunden, Politikverdruss und Murmeltiere

Das Wochenende ist viel zu schnell vorbeigezogen. Nach der vergangenen Arbeitswoche hätte ich noch locker einen Tag mehr vertragen können. Wäre mir beinahe auch zugestanden, denn ich habe an den 48 Wochenstunden gekratzt. Jene Stundenzahl, die sich Merz und Co. wünschen. Völlig absurd, denn ich war  Freitagabend mental ganz schön am Ende. Dabei habe ich noch nicht einmal einen wichtigen Job, bei dem es um Menschen geht, sprich im Gesundheitswesen, der Pflege oder stehe im Klassenzimmer. Die SPD trägt solche Vorschläge inzwischen einfach mit, was auch ein Grund ist, mich inzwischen nur noch an der Politik verzweifeln zu lassen. Wo sind wir denn da so falsch abgebogen? Doch genug davon. Mein Wochenende war von Frust und versuchter Erholung geprägt. Am Sonntag waren wir dafür auf einer entspannten Geburtstagsfeier eingeladen und nun steht schon wieder der Montag vor der Tür. Die Woche wird es in sich haben und ich befürchte, trotz Feiertag am Freitag, wieder viel zu lange vor dem Rechner zu sitzen. Nun aber erst einmal zu den Fragen des Medienjournals und euch eine schöne Woche! 🙂

Media Monday #744

  1. Wenn jetzt der Horroctober vor der Tür steht, würden sich auch deutsche Genrefilme anbieten.
  2. Die erste Novemberwoche wird bestimmt großartig, schließlich stehen die Herbstferien an und ich habe eine Woche Urlaub.
  3. Ich hätte ja nicht übel Lust nach „Paddington in Peru“ noch einmal die wunderbaren ersten beiden Teile der Reihe zu sehen.
  4. Die dritte Staffel von „Squid Game“ ist letztlich auch nur der zweite Teil der zweiten Staffel, denn Netflix hat die Serie leider unnötig gestreckt. Dennoch fand ich das Finale gelungen.
  5. In letzter Zeit kommt es häufiger vor, dass mir keine gute Umsetzung eines Themas für das „Projekt 52 “ einfällt, doch dann kommt irgendwann doch noch eine Idee um die Ecke, wie diese Woche beim Thema Wahnsinn.
  6. Laufen empfinde ich als ungemein faszinierend, weil es eine so einfache Art ist, Sport zu treiben, und doch auch so vielfältig. Somit war ich diese Woche 55 km weit unterwegs und habe die 240 km im September geknackt.
  7. Zuletzt habe ich den fünften Teil meines Urlaubsberichts aus Österreich mit dem Titel „Wandern am Kitzsteinhorn: Gletschersee, Rettenwand und zurück mit der 3K K-onnection Panoramabahn“ geschrieben und das war erfüllende Arbeit, weil ich darin eine unserer schönsten Wanderungen festgehalten habe, auf der wir u.a. auch etliche Murmeltiere bestaunen durften.

Das Mediabook von „WarGames: Kriegsspiele“ mit 4K UHD Blu-ray ist neu in meiner Sammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (2140)

Eigentlich hatte ich heute keinen Lauf geplant. Schon morgens waren wir auf einen Geburtstag zum Brunchen eingeladen, danach gab es noch Kaffee und Kuchen und gegen 16:30 Uhr waren wir wieder zu Hause. Sprich ca. sechs Stunden nur sitzen, reden und essen. Da abends noch einmal die Sonne rauskam, musste ich noch eine kurze Runde angehen. ☀️

Abendlauf nach dem Schlemmen und Laufwoche mit 55 km abgeschlossen

Abendlauf nach dem Schlemmen und Laufwoche mit 55 km abgeschlossen

Distanz: 8.36 km
Zeit: 00:49:19
Anstieg: 97 m
Ø Pace: 5:54 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 143 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 17.8 °C
Kalorien: 689 kcal

2025: 2057 km
September: 240 km
KW 39: 55 km

Somit habe ich heute schon die 240 km im September geknackt und beende die Laufwoche mit 55 km. Bin zufrieden. Die kommende Arbeitswoche könnte sehr turbulent werden, also ist es nicht schlecht, schon ein paar Kilometer mehr gemacht zu haben. Danach wartet ein langes Wochenende. Juhu! 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod 893 – The Amateur
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Paddington in Peru (2024)

Das letzte Septemberwochenende bringt auch den letzten Filmabend des Monats mit sich. Mit „Paddington in Peru“ haben wir einen Film gewählt, den wir gerne schon im Kino gesehen hätten. Doch auch im Heimkino funktioniert das dritte Abenteuer mit dem britischen Bären gar wunderbar. Dieses Mal geht es auf große Reise nach Peru und wie uns diese so gefallen hat, lest ihr in der folgenden Besprechung… 🍊

Paddington in Peru (2024) | © STUDIOCANAL

Paddington in Peru (2024) | © STUDIOCANAL

Ein wunderbar kindgerechter Abenteuerfilm

Unfassbare sechs Jahre sind vergangen, seit wir uns mit „Paddington“ erstmals in die fantastische Welt dieses Bären begeben haben. Damals hatte der Zwergofant noch so viel Angst, dass er den Film nicht komplett mit anschauen konnte. Heute sitzt er im jüngsten „Jurassic World“-Ableger und genießt den Nervenkitzel sichtlich. So ändern sich die Zeiten. Mit „Paddington 2“ hatte die Reihe ihren, nicht nur vorläufigen, Höhepunkt erreicht, denn der Film ist einfach nur fantastisch. Hier stimmt einfach alles. Paul King hat damit einen der gelungensten Kinderfilme überhaupt geschaffen. Bei „Paddington in Peru“ gab es eine Änderung und Dougal Wilson hat den Platz auf dem Regiestuhl übernommen. Glücklicherweise behält er den verspielten Stil bei und über weite Strecken ist auch der dritte Teil beste Unterhaltung.

Neben dem Regisseur hat auch die Rolle von Mary Brown eine Neubesetzung erfahren: Emily Mortimer übernimmt für Sally Hawkins, was auch recht gut funktioniert. Überhaupt muss ich sagen, dass auch „Paddington in Peru“ so leichtfüßig, naiv und positiv erzählt wird, dass es eine wahre Freude ist. Ich hatte, speziell in der ersten Hälfte, ein dickes Grinsen im Gesicht. Gegen Ende wird der Film ein wenig zu sehr zu einer klassischen Abenteuergeschichte und verliert an angenehmer Absurdität. Antonio Banderas‘ Rolle war mir in manchen Momenten zudem etwas zu viel. Das alles macht „Paddington in Peru“ zu keinem schlechten Film, doch insgesamt ist er einfach nicht mehr ganz so rund, wie seine beiden Vorgänger.

Fazit

„Paddington in Peru“ ist ein wunderbarer Abenteuerfilm für die ganze Familie. Obwohl er extrem kindgerecht ist und auf Zynismus und übermäßige Spannung komplett verzichtet, hat er dennoch für uns alle immer noch ausgezeichnet funktioniert. Ob es noch einen angekündigten vierten Teil braucht? Vielleicht nicht. Dennoch kann ich mir weitaus schlechtere Filmreihen vorstellen, denen ich in unserer heutigen Zeit Erfolg wünsche: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 10/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)