Die Tribute von Panem: The Hunger Games (2012) (WS2)

Eine abermals sehr anstrengende Woche ist zu Ende. Auf den heutigen Filmabend und auch den Film der Wahl habe ich mich somit sehr gefreut. Nur wenn ich daran denke, dass „Die Tribute von Panem: The Hunger Games“ bereits 12 Jahre auf dem Buckel hat, dann komme ich mir so richtig alt vor. Wie kann das sein? Er lief doch erst neulich im Kino. Aber nein, die Kinosichtung liegt tatsächlich schon 12 Jahre zurück. Wie ist die Geschichte also gealtert? 🐦

Die Tribute von Panem (2012) | © Studiocanal

Die Tribute von Panem (2012) | © Studiocanal

Ein immer noch extrem mitreißender Film

„Die Tribute von Panem: The Hunger Games“ ist erneut auf meinem Radar gelandet, weil ich das Zappelinchen letztes Jahr genötigt hatte, die Bücher zu lesen. Ich finde die Vorlage des Films sehr gelungen und war der Meinung, dass sie auch der Tochter gefallen könnte. Nach einigen Diskussionen hatte sie sich letztendlich breitschlagen lassen und mochte die Buchreihe auch sehr gerne. Da der Zwergofant inzwischen auch alt genug ist, war nun der perfekte Zeitpunkt, dass wir uns der Adaption zuwenden. Meine letzte Sichtung liegt bereits 11 Jahre zurück und somit war ich auch neugierig, wie mir der Film heute gefällt. Tatsächlich sieht man ihm sein Alter, einmal abgesehen von ein paar Effektszenen, nicht an. Die naturalistische Inszenierung wirkt frisch und die Geschichte ist wunderbar zeitlos.

In unserer heutigen Welt kann man sich leider besser denn je in das Gedankenspiel, in einem totalitären Staat zu leben, hineinversetzen. Das Konzept der Hungerspiele ist natürlich ein sehr fantastisches, doch gerade in der Überhöhung und der damit verbundenen Mediensatire funktioniert „Die Tribute von Panem: The Hunger Games“ immer noch tadellos. Trotz seiner langen Laufzeit vergeht die Zeit wie im Flug und ich hätte den Spielen sowie dem Weg dorthin auch noch länger zugeschaut. Jennifer Lawrence hat mit ihrer Interpretation von Katniss Everdeen eine Ikone geschaffen. Überhaupt mag ich den gesamten Cast sehr gerne und freue mich jetzt schon darauf, ihn in drei weiteren Filme zu begleiten. Auch die Kinder waren begeistert, doch die ziemlich harte Gewaltinszenierung hat Eindruck hinterlassen. In dieser realistisch anmutenden Form war das wohl ein neuer Level. Die Konsequenzen der Gewalt waren stet spürbar und das ist, im Vergleich zu comichaft inszenierter Gewalt, auch eine wichtige Erfahrung.

Fazit

Mich hat „Die Tribute von Panem: The Hunger Games“ auch bei der inzwischen dritten Sichtung wieder begeistert. Wohl der Young-Adult-Fiction-Film überhaupt. Ich freue mich nun schon auf die Fortsetzungen und bin auch auf das Prequel neugierig. Hat den Test der Zeit definitiv gut überstanden: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1688)

Ich bin heute doch recht spontan noch einmal im Home Office geblieben. Das hat mir einen Mittagslauf erlaubt. Beim Start war es wettermäßig noch ganz okay, doch ab der Hälfte hat es wie aus Eimern geschüttet. Dabei wurde ich sehr, sehr nass. 🌧️

Regenlauf am Freitag

Regenlauf am Freitag

Distanz: 8.64 km
Zeit: 00:45:58
Anstieg: 70 m
Ø Pace: 5:19 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 160 bpm
Ø Schrittfrequenz: 156 spm
Temperatur: 10.0 °C
Kalorien: 702 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 25%

2024: 198 km
Januar: 198 km
KW 4: 27 km

Obwohl meine Waden vom Boxen noch geschmerzt haben und ich grundgenervt war, bin ich für meine Verhältnisse extrem schnell vorangekommen. Das Tempo hat gegen Ende etwas nachgelassen, doch insgesamt war ich über mich selbst überrascht. Nun wird es Zeit, dass irgendwann das Wochenende kommt. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 638 – Thomas Gottschalk sagt „Go, f**k yourself.“
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182

Run, Fatboy, Run (1687)

Da ich zum ersten (und einzigen?) Mal diese Woche im Home Office bin, wollte ich die Gelegenheit für einen Lauf nutzen. Allerdings war ich gestern Abend zum ersten Mal in diesem Jahr beim Boxen, sprich meine Beine waren schon ziemlich zerstört. 🥊

Nach dem Boxen gestern Abend durchaus fordernder Mittagslauf

Nach dem Boxen gestern Abend durchaus fordernder Mittagslauf

Distanz: 8.57 km
Zeit: 00:49:30
Anstieg: 71 m
Ø Pace: 5:47 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 152 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 7.8 °C
Kalorien: 719 kcal

2024: 190 km
Januar: 190 km
KW 4: 18 km

Ich bin zwar ganz gut vorangekommen, dennoch hat sich der Lauf eher anstrengend angefühlt. Meine Stimmung war irgendwie auch seltsam. Aber Hauptsache gelaufen und damit sind die 200 km im Januar auch in greifbarer Nähe. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #803 – Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182

Run, Fatboy, Run (1686)

Heute hatte ich einen sehr frustreichen Arbeitstag. Obwohl ich eher spät zu Hause war, musste ich noch eine Runde raus. Aufgrund des Frustlevels bin ich auch Richtung 10-Kilometer-Runde abgebogen. Ob der längere Lauf geholfen hat? 🏃‍♂️

Frustiger Frustlauf, aber für die späte Stunde immerhin weit gekommen

Frustiger Frustlauf, aber für die späte Stunde immerhin weit gekommen

Distanz: 10.05 km
Zeit: 00:56:17
Anstieg: 69 m
Ø Pace: 5:36 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 156 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 6.1 °C
Kalorien: 842 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 47%

2024: 181 km
Januar: 181 km
KW 4: 10 km

Laufen hilft mir ja immer. Zumindest ein wenig. Ich kam so für eine knappe Stunde auf andere Gedanken und hatte nur mit mir und meinem Körper zu kämpfen. Das hat was. Morgen ist dann ein neuer Tag.

Im ersten Ohr: Sneakpod #803 – Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick
Im zweiten Ohr: blink-182, Alkaline Trio, Skye Wallace

Media Monday #656 – Theaterbesuch, Halbmarathon und Demonstrationen

Das Wochenende ist wieder schnell vergangen. Die Kinder waren von Samstag bis Sonntag ausgeflogen, d.h. Frau bullion und ich haben die Gelegenheit genutzt, um einmal wieder ins Theater zu gehen. Gesehen haben wir „Dieses Stück geht schief“ und uns dabei bestens amüsiert (siehe Foto unten). Davon abgesehen waren die zwei freien Tage viel kurz, als dass ich mich komplett hätte erholen können. Somit starten wir schon wieder in die neue Woche und diese begehe ich, wie bereits seit Jahren, mit den aktuellen Fragen des Medienjournals. Viel Spaß damit! 😃

Media Monday #656

  1. Wenn es so kalt und unwirtlich draußen ist, igeln sich normale Menschen zu Hause ein. Verrückte Läufer*innen, zu den ich mich wohl zählen darf, laufen dagegen einen Halbmarathon (wobei es zwar kalt, aber immerhin wunderbar sonnig war).
  2. Das Jahr 2024 ist regelrecht 22 Tage alt, schließlich steht diese Zahl heute im Kalender.
  3. Bei Erholung bin ich gehörig im Hintertreffen, denn mehr davon wäre schon nett gewesen.
  4. Die Serie „Manifest“ hat mich schon mit der Prämisse fasziniert, dass Passagiere einer Flugreise einen Zeitsprung von fünf Jahren erleben, doch leider geht die Handlung in eine dämliche, pseudoreligiöse Richtung (und das weit nicht so smart, wie „The Leftovers“).
  5. Es ist wohl offensichtlich, dass blau und braun, zumindest politisch betrachtet, identische Farben sind.
  6. Dass so viele Menschen am Wochenende auf die Straße gegangen sind, ist wohl eines der positiven Beispiele für gelebte Demokratie.
  7. Zuletzt habe ich mit der Familie „Sonic the Hedgehog 2“ gesehen und das war mir schon fast zu übertrieben, weil der Film im Finale zu generischer Action greift, um seinen vermeidlichen Höhepunkt in Szene zu setzen.

Ich war endlich einmal wieder im Theater und habe mich bei „Dieses Stück geht schief“ bestens amüsiert (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (1685)

Letzte Nacht habe ich unfassbar schlecht geschlafen. Einmal wenn ich ausschlafen könnte. Es sind knapp sechs sehr unruhige Stunden geworden. Zu viele Gedanken im Kopf. Folglich hat mir meine Laufuhr von einem Training abgeraten. Dennoch wollte ich den freien Tag nicht ungenutzt lassen und hatte eine Runde von 13-15 km geplant. 🏃‍♂️

Der erste Halbmarathon des Jahres; hätte ich beim Loslaufen noch nicht gedacht

Der erste Halbmarathon des Jahres; hätte ich beim Loslaufen noch nicht gedacht

Distanz: 23.04 km
Zeit: 02:16:02
Anstieg: 148 m
Ø Pace: 5:54 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 154 bpm
Ø Schrittfrequenz: 156 spm
Temperatur: -1.1 °C
Kalorien: 1936 kcal

2024: 171 km
Januar: 171 km
KW 3: 40 km

Mittendrin habe ich mich an einen neuen Radweg erinnert, der kürzlich gebaut wurde. Dieser würde mir ganz neue Möglichkeiten bieten. Also habe ich die Runde spontan abgeändert. Wäre ich direkt nach Hause gelaufen, hätte ich nun 18 km auf der Uhr gehabt. Also die Runde noch einmal erweitert: Am Ende kam ich bei 23 km raus. Der erste Halbmarathon des Jahres. Ich hatte nichts zu trinken dabei und dennoch hat es dank der kalten Temperaturen ganz gut funktioniert. 😅

Im ersten Ohr: Sneakpod #802 – Moonfall
Im zweiten Ohr: blink-182, Skye Wallace, Frank Turner, The Postal Service

Sonic the Hedgehog 2 (2022)

Nach einer anstrengenden Woche habe ich mich auf den Filmabend am Freitag gefreut. Meine Stimmung war nicht die beste, doch die Pizza hat geholfen. Danach haben wir uns vor dem Fernseher versammelt, um „Sonic the Hedgehog 2“ zu sehen, auf den wir bereits seit der Sichtung des ersten Teils gewartet haben. Speziell der Zwergofant, denn meine eigenen Erinnerungen sind schon ziemlich verblasst. 🦔

Sonic the Hedgehog 2 (2022) | © Paramount Pictures (Universal Pictures)

Sonic the Hedgehog 2 (2022) | © Paramount Pictures (Universal Pictures)

Eine (leider zu) actionreiche Fortsetzung

„Sonic the Hedgehog“ hat mich damals positiv überrascht. Der Film war kein Meisterwerk, doch ich mochte die Herangehensweise und den überdrehten Jim Carrey als Dr. Robotnik. Der zweite Teil beginnt ganz im Sinne des Vorgängers: Er führt ein paar neue Figuren ein und wir kehren zu Sonic und seinem Ziehvater Tom (gespielt von James Marsden, den ich seit „Jury Duty“ nicht mehr ernst nehmen kann) zurück. Die erste Hälfte des Films setzt wunderbar das Setting und ich mochte speziell die kleinen Gags als Sonic alleine zu Hause ist. Auch das darauf folgende Abenteuer im Schnee mit Sonic und Tails fand ich noch sehr unterhaltsam. Hier hatte der Film genau das richtige Maß an kinderfreundlicher Action und absurder Komik, welche vor allem durch Jim Carrey in den Film gebracht wird.

Zum Start in die zweite Filmhälfte halten wir uns viel zu lange bei der fingierten Hochzeit auf, welche wie ein Fremdkörper im Film wirkt. Hier hätten gut und gerne 15 Minuten rausgekürzt werden können. Das Abenteuer in der versunkenen Pyramide hat mir wiederum recht gut gefallen, doch dann geht es auf den Showdown zu und dieser erstickt völlig im Effektgewitter. Das fand ich nur noch anstrengend für Kopf und Augen. Leider typisch für den modernen Actionfilm. Mich hat das Finale nur noch gelangweilt und ich war froh, als es letztendlich vorbei war. Sehr schade drum, denn der Film hatte schöne Ansätze und ich mochte auch das Zusammenspiel zwischen Sonic, Tails und Knuckles. Da wäre weniger mehr gewesen.

Fazit

Ich mochte „Sonic the Hedgehog 2“  durchaus. Er hat ein paar schöne Sequenzen und guten Humor. Leider läuft er gut 20 Minuten zu lang und das übertrieben actionreiche Finale ist einfach zu viel des Guten. Die Kinder mochten den ersten Teil auch lieber, doch Spaß hat uns auch das Sequel gemacht: 6/10 Punkte. (Zappelinchen: 7/10 Punkte; Zwergofant:  8/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1684)

Nachdem ich diese Woche wieder viel im Büro war und die Abende auch voll waren bzw. die Strecken zu vereist, bin ich heute einmal wieder im Home Office geblieben. Dies hat mir den erst zweiten Lauf diese Woche ermöglicht. 😱

Erst der zweite Lauf in dieser Woche

Erst der zweite Lauf in dieser Woche

Distanz: 8.63 km
Zeit: 00:48:49
Anstieg: 66 m
Ø Pace: 5:40 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 158 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: -1.1 °C
Kalorien: 731 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 60%

2024: 148 km
Januar: 148 km
KW 3: 17 km

Ich kam trotz Glätte ganz gut voran, wobei mein Puls erstaunlich hoch war. Vielleicht liegt es an der recht schlaflosen Nacht? So oder so hat mir der Lauf gut getan. Obwohl das Wochenende schon sehr verplant ist, hoffe ich dennoch zumindest 40 km noch vollzumachen. Den Halbmarathon im Januar sehe ich noch nicht. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #802 – Moonfall
Im zweiten Ohr: blink-182, Skye Wallace

Manifest – Die komplette Serie (Staffel 1 bis 4)

Als ich vor ein paar Monaten auf der Suche nach einer neuen Serie war, hatte ich nach einigen Einzelstaffeln wieder Lust, länger in eine Serienwelt abzutauchen. So bin ich letztendlich auf „Manifest“ gestoßen. Die Serie ist mir auf Netflix bereits häufiger begegnet und ich hatte schon lange keine Mystery-Serie mehr gesehen. Also warum nicht abtauchen bzw. abheben, um die Passagiere des Flugs 828 zu begleiten? ✈️

Manifest | © NBC & Netflix

Manifest | © NBC & Netflix

Mit vier Staffeln schien mir „Manifest“ genau die richtige Länge zu besitzen, um schön auserzählt zu werden. Nach Absetzung durch NBC hatte Netflix die Serie gekauft und mit einer finalen Staffel, die 20 Episoden umfasst, abgeschlossen. Was soll da noch schiefgehen? Leider jedoch hat sich das „Designated Survivor“-Phänomen eingestellt, aber lest selbst:

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Run, Fatboy, Run (1683)

Was für ein wilder Tag schon wieder. Meine Mittagspause war eher knapp bemessen, doch da ich gestern schon nicht laufen war, und das morgen auch nicht möglich sein wird, bin ich dennoch eine Runde durch den Schnee getrabt. ❄️

Kurzer Mittagslauf durch den Schnee

Kurzer Mittagslauf durch den Schnee

Distanz: 8.60 km
Zeit: 00:50:41
Anstieg: 70 m
Ø Pace: 5:54 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 154 bpm
Ø Schrittfrequenz: 156 spm
Temperatur: -1.1 °C
Kalorien: 738 kcal

2024: 140 km
Januar: 140 km
KW 3: 8 km

Der Untergrund war teils rutschig, teils durchaus griffig. Es hat Spaß gemacht durch den Schnee zu laufen. Leider war mein Kopf übervoll, so dass ich nicht wirklich gut abschalten konnte. Aber besser gelaufen, als nicht gelaufen. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #802 – Moonfall
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Frank Turner