SmokeFree ist Freiheit!

Gestern Abend war ich mit einem Freund etwas trinken. Ein Kneipenabend. So ziemlich die einzige Gelegenheit bei der ich rauche. Irgendwann ist auch das Thema Rauchverbot aufgekommen. Ebenso wie kuriose Geschäftsideen (u.a. ein Feuerzeugautomat). Im weiteren Verlauf des Abends hat sich dann die Idee eines Zigarettenfilters herauskristallisiert. Wäre doch die perfekte Lösung. Der Raucher schadet nur noch sich selbst. Der Rauch wird aufgefangen (oder gefiltert – da bedarf es noch genauerer Pläne). Und der elendliche Gestank fällt weg. Zudem wäre der Erfinder – in diesem Fall ich 😀 – bei Umsetzung des Rauchverbots und Genehmigung des Filters ziemlich schnell ziemlich reich. Hier schon einmal ein erster Entwurf für die bundesweite Marketingkampagne:
smokefree.gif

Man könnte zudem unzählige Farbvarianten anbieten oder dem gefilterten Rauch Düfte beimischen. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt. Sobald die Finanzierung steht, können erste Bestellungen angenommen werden. Pro Abnahme von 1000 Stück gibt es ein Packerl Kippen gratis!

…und da sag noch einer bei so einem Kneipenabend kommt nichts bei rum.

Es kommt ins Rollen!

Heute habe ich zwei Schauspielerinnen getroffen, die netterweise auf meinen Aushang an ihrer Schauspielschule reagiert hatten. Soweit so gut. Dank Google Maps war ich pünktlich am Treffpunkt und wurde – unbekannterweise – gleich erkannt. Gibt vermutlich auch nicht so viele Leute, die mit Laptop bewaffnet suchend in der Gegend herumstehen.

Nachdem auch die zweite potentielle Kandidation eingetroffen war, haben wir uns in ein Café gesetzt und geredet. Geredet und geredet. Ich habe mein Projekt – alle Medien nutzend – anscheinend recht gut verkauft, da das Interesse sichtbar gewachsen ist. Schöne Sache das! Mit gestärktem Selbstbewusstein konnte ich auch die schwierigen Themen (Geld und Termine) ansprechen, die aber völlig locker aufgenommen wurden.

Letztendlich waren beide ziemlich begeistert von dem Projekt und würden die Rolle gerne spielen. Beide Frauen waren mir sympathisch und sind – trotz völlig unterschiedlichen Typs – meiner Meinung nach auch sehr gut für die Rolle geeignet, zumal sie beide Kinder haben, die auch einen Part übernehmen können/wollen. Das Treffen ist also ziemlich perfekt gelaufen. Danach habe ich mich fast gefühlt wie Ari Gold oder Eric Murphy („Entourage“) nach einem guten Deal und hätte am liebsten geschrien: „Let’s hug it out!“

Habe ich aber doch nicht. Meine Sozialkompetenz war heute schließlich schon genug gefordert. Mir bleibt nun die schwierige Entscheidung, wem ich die Rolle gebe. Für ein Vorsprechen ist keine Zeit und somit werden es wohl die Termine entscheiden. Ich werde mich morgen dahinterklemmen und versuchen Kamera und Equipment, Licht- und Kameracrew, Location A und B, sowie sonstige Helfer zu mobilisieren. Wäre schön wenn sich ein Termin findet, an dem alle Zeit haben bzw. alles verfügbar ist. Zumindest weiß ich jetzt: Nie wieder No-Budget. 😀

Was ist dran an MySpace?

Ich habe mich das nun wirklich schon oft gefragt. Die Community wächst stetig und erfreut sich anscheinend einer immer größeren Popularität. Eine Sache, die ich mir absolut nicht erklären kann.

Die Seiten auf MySpace sehen aus, wie die ersten privaten Homepages in den Anfangszeiten des Internets. Je mehr Bilder, je mehr Animationen und je mehr es blinkt und tönt, desto besser. Übersicht scheint ein Fremdwort zu sein und eine benutzerfreundliche Navigation ebenso. Bei einigen Seiten ist dieser Umstand mehr, bei anderen weniger stark ausgeprägt.

Was ist also dran an MySpace? Vielleicht kann es mir ja jemand erklären.

Falls beim Klicken durch diverse MySpace-Seite eure Augen zu tränen anfangen, bitte eine Pause einlegen. Manche Farbkombinationen hält der versierteste Surfer nicht aus.

Ein kleiner Klick für einen Leser

…aber ein großer Klick für ein Blog. Nachdem ich zufällig entdeckt hatte, dass sich inzwischen 9.999 Besucher auf mein Blog verirrt haben, wollte ich diesen historischen Moment festhalten:

Schnell war ein Screenshot gemacht, schnell die Statistik neu geladen. Und nochmal neu geladen. Und nochmal. Das ganze hat dann etwas länger gedauert, als vermutet – und doch war es (nach ca. 15 Minuten) dann endlich soweit:

Auch wenn ich weiß, dass manche Blogs diese fünstellige Besucherzahl an einem Tag übertreffen, so freut es mich doch eine kleine – aber treue – Leserschaft gefunden zu haben, die mich ihrerseits mit anregenden Kommentaren und tagtäglich mit tollen Beiträgen auf ihren eigenen Blogs erfreut. Danke dafür und nun genug der großen Worte… 😉

Schmarotzing, Scouting, Casting

Irgendwie bin ich dafür nicht gemacht. Leute um Geld anhauen. Sponsoring nennt sich das. Komme mir dabei immer ganz schäbig vor. Doch wie sonst soll man als Student ein Filmprojekt stemmen? Alle Stiftungen sind partei- oder kirchennah und fordern dementsprechend politisches bzw. soziales Engagement. Als hätte ich sonst nicht zu tun. Außerdem habe ich während meines Zivildienstes genug Hintern abgewischt. Nun also schmarotzen. Bei den großen Firmen. Wieso ist mir das nur so unangenehm? Die haben doch eigentlich genug Geld.

Die Suche nach einem Drehort gestaltet sich nicht einfacher. Auch dabei will man etwas von Leuten und kann eigentlich nichts bieten. Zumindest kein Geld. Aber selbst das lässt sich nicht immer vermeiden, womit ich wieder bei der Notwendigkeit von Sponsoren angekomme. Als wäre das noch nicht genug, benötige ich auch dringend Schauspieler. Die das umsonst machen. Einfach so. Einer davon muss ein Kind sein. Nicht gerade einfach zu finden. Kamera- und Lichtequipment wird auch noch benötigt. Natürlich ist auch das nicht kostenlos.

Wenn man dann hilfsbereite Leute getroffen hat, können die natürlich auch nicht zu jeder Zeit. Auch die Räumlichkeiten sind nicht immer verfügbar. Ebenso Equipment und ganz bestimmt auch Schauspieler. Wie also soll man das alles unter einen Hut bringen? Ich habe zwei Drehtage, an denen alle/alles gleichzeitig verfügbar sein müssen/muss. Im Moment habe ich wirklich das Gefühl abzudrehen. Gibt es für so etwas nicht Location Scouts, Casting Directors und sonstiges Fachpersonal?

Killerspiele, Gewaltvideos und Fußball: Eine Assoziation

Als ich heute früh beim morgenlichen Kultivieren meine tägliche Dosis News auf meinem bevorzugten Radiosender gehört habe, sind mir besonders zwei Meldungen aufgefallen: „Schüler verprügeln Polizisten“ und „DFL will bessere Fanbetreuung“. In beiden Beiträgen ging es um Gewalt, deren Auslöser und eventuelle Lösungsmöglichkeiten.

Gewalt, die von Kindern bzw. Jugendlichen ausgeht, wird immer recht schnell den konsumierten Medien in die Schuhe geschoben. Killerspiele. Gewaltvideos. Das Verbot dieser Sündenböcke schwebt in Form der staatlichen Zensur bereits seit Jahren über den häßlichen Auswüchsen der popkulturellen Medienwelt. Aktuell ist es Innenminister Beckstein, der ein generelles Verbot fordert.

Dann haben wir neuerdings die Hooligans als weiteres Zentrum der Gewalt. Die Berichterstattung ist hier ähnlich. Bis es zu den Auslösern und Lösungsmöglichkeiten kommt. Man muss mehr Geld in die Fanbetreuung stecken. Die Fans psychologisch stärken. Ihnen helfen die Niederlagen ihrer Vereine zu verarbeiten.

Zwei interessante Herangehensweisen zum Lösen von Gewaltproblemen. Interessanterweise ist es bei den Hooligans stets klar, dass dies nur sowieso schon für Gewalt anfällige Menschen sind. Nicht so wie bei Gewaltvideos, die aus jedem braven Schüler einen Killer machen. Wenn man den Gedanken weiterführen wollte, müsste man auch Fußballspiele und deren Übertragungen verbieten. Man kann ja schließlich nicht wissen, ob der nette, fußballverrückte Nachbar nach der nächsten Niederlage seines Vereins Amok läuft. Oder aber man könnte auch bei den gewalttätigen Jugendlichen anfangen, nach den wahren Ursachen zu suchen. Versuchen ihnen wirklich zu helfen. Medien- und Sozialkompetenz fördern. Keine Hexenjagden. Keine Sündenböcke.

Ich bin wahrlich kein Befürworter von gewalttätigen Medien in Kinderhänden. Die FSK ist eine sinnvolle Einrichtung und die Einhaltung der Richtlinien sollte von den Eltern bzw. Erziehungsberechtigen wirklich stärker kontrolliert werden. Die aktuell an den Tag gelegte Doppelmoral geht mir aber gehörig gegen den Strich.

Innere Werte vs. Layout

Nachdem mein betreuender Professor im Moment mit Blockseminaren und Klausuren beschäftigt ist, habe ich die „freie“ Zeit genutzt, um mich wieder einmal mit der Theorie auseinanderzusetzen. Inzwischen bin ich auf Seite 60 angelangt und habe mir leichtsinnigerweise gedacht, dass dies ein guter Zeitpunkt wäre, sich mit dem Layout zu beschäftigen. War es auch. So irgendwie. Denn ich musste feststellen, dass meine bisherige – eher halbherzige – Formatierung doch nicht so das Wahre ist.

Vielleicht hätte ich auch nicht mit Word anfangen sollen. In den ersten Semestern hatte ich sogar ein Wahlfach zum Thema DocBook belegt, womit sich anscheinend wunderbar wissenschaftliche Arbeiten verfassen lassen. Doch ich erinnere mich noch mit Graus an das XML-Gestopsel von damals. Also Word. WYSIWYG. Außerdem will ich ja gar nicht so superwissenschaftlich schreiben. Gedacht, getan.

Gute 12 Stunden später bin ich einigermaßen zufrieden. Einigermaßen. Einige Feldfunktionen funktionieren noch nicht so, wie ich mir das erhofft hatte und ich hadere noch mit der Schriftart. Mit Serifen, ohne Serifen. Das ist hier die Frage. Im Moment schreibe ich mit Georgia. Sieht ganz nett aus, ist aber nicht sonderlich modern. Was also tun?

Lange Rede, kurzer Sinn. So sieht das bisherige Ergebnis meiner spontanen Layoutaktion aus (PDF, ca. 250 kb):

layoutwerte.jpg

Kommentare und Vorschläge sind wie immer willkommen!

Probeaufnahmen

Da es mit meiner Diplomarbeit in letzter Zeit doch ein gutes Stück weitergegangen ist, möchte ich – wenigstens teilweise – den Fortschritt auch hier dokumentieren. Zwischen den Feiertagen habe ich Probeaufnahmen zu meinem Kurzfilm gemacht. Nach einigen Versuchen, habe ich die wichtgsten Einstellungen im Kasten gehabt. Letztendlich konnte ich eine erste Version des Films schneiden und mit der Nachbearbeitung beginnen. Da der gesamte Film noch recht roh und unfertig wirkt, werde ich vorerst nur zwei kurze Einstellungen zeigen. Die Clips liegen wie immer als WMV vor und bewegen im Rahmen von jeweils ca. 1 MB.

pov1.jpg
 Der Betrachter entdeckt die dritte Dimension.

Diese Woche werde ich einige weitere Tests mit Trackingmarkern vornehmen. Sollte alles klappen, geht es dann bald ans Eingemachte: Sponsoren suchen, Drehorte besichtigen und sich um Schauspieler und Crew kümmern. Vom Equipment einmal ganz zu schweigen. Ich bin jetzt schon ganz aufgeregt. Doch immer der Reihe nach…

pov2.jpg
 Bitte gut zielen.

Übrigens hat mein Werk seit heute einen möglichen Namen: „Bitte nicht berühren!“ – ob es dabei bleibt? Achja, in der Theorie bin ich inzwischen auf Seite 30 vorgedrungen.