Innere Werte vs. Layout

Nachdem mein betreuender Professor im Moment mit Blockseminaren und Klausuren beschäftigt ist, habe ich die „freie“ Zeit genutzt, um mich wieder einmal mit der Theorie auseinanderzusetzen. Inzwischen bin ich auf Seite 60 angelangt und habe mir leichtsinnigerweise gedacht, dass dies ein guter Zeitpunkt wäre, sich mit dem Layout zu beschäftigen. War es auch. So irgendwie. Denn ich musste feststellen, dass meine bisherige – eher halbherzige – Formatierung doch nicht so das Wahre ist.

Vielleicht hätte ich auch nicht mit Word anfangen sollen. In den ersten Semestern hatte ich sogar ein Wahlfach zum Thema DocBook belegt, womit sich anscheinend wunderbar wissenschaftliche Arbeiten verfassen lassen. Doch ich erinnere mich noch mit Graus an das XML-Gestopsel von damals. Also Word. WYSIWYG. Außerdem will ich ja gar nicht so superwissenschaftlich schreiben. Gedacht, getan.

Gute 12 Stunden später bin ich einigermaßen zufrieden. Einigermaßen. Einige Feldfunktionen funktionieren noch nicht so, wie ich mir das erhofft hatte und ich hadere noch mit der Schriftart. Mit Serifen, ohne Serifen. Das ist hier die Frage. Im Moment schreibe ich mit Georgia. Sieht ganz nett aus, ist aber nicht sonderlich modern. Was also tun?

Lange Rede, kurzer Sinn. So sieht das bisherige Ergebnis meiner spontanen Layoutaktion aus (PDF, ca. 250 kb):

layoutwerte.jpg

Kommentare und Vorschläge sind wie immer willkommen!

5 Gedanken zu “Innere Werte vs. Layout

  1. Als Mathematiker kann ich natürlich nur sagen, daß LaTex regelt, wenn es um Formatierung geht. Allerdings ist es da mit den Grafiken manchmal etwas kniffelig. Dein Layout gefällt mir jedenfalls auch sehr gut 😉

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  2. Danke! LaTex wurde mir auch von meinen E-Technik-Freunden empfohlen, doch da ich kaum bis keine Formeln o.ä. habe, wäre mir da wohl die Einarbeitungszeit zu hoch.

    Mit den drölftausend Formatvorlagen, die ich mir erstellt habe, zickt Word aber auch deutlich weniger rum, als bei der Autoformatierung.

    Meinem Prof wäre es (als alten Designer) wohl am liebsten gewesen, ich hätte in Freehand, FrameMaker o.ä. geschrieben… 😉

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  3. Ja, eine Freundin von mir hat sich da auch für InDesign entschieden. Sieht natürlich Layoutmäßig gut aus und ist relativ einfach, gerade was Bilder einbauen betrifft.

    Ich wollte nur kurz zur Schriftart sagen, dass Georgia zwar eine etwas altmodische, aber auch von mir sehr gemochte Schriftart ist. Deine Überschriften ohne Serifen lockern das Ganze ja auf, und wenn du viele Grafiken hast sowieso. Ich bin dafür, dass bei Georgia bleibst. 😉

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  4. Klappt das in InDesign usw. auch mit Querverweisen, Überschriften, Inhaltsverzeichnissen etc. ohne großen Aufwand? Habe hier nur Freehand und da diesbezüglich nichts gefunden. Allerdings habe in vektorbasiertem Printdesign auch nicht all zu viel Erfahrung. Aber wäre bestimmt schon schöner als Word und besonders die Bilder ließen sich leichter in den Fließtext einbinden. Hmm…

    Schön, dass dir Georgia auch gefällt. Find sie mittlerweile auch klasse. Hatte erst ein paar ausgefallenere Sachen probiert, doch das hätte nur abgelenkt. Hoffe mein Prof sieht das ähnlich… 😉

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