Stöckchen: Hochgradig überfällige Buchverfilmungen

Aus diversen Ecken der filmischen Blogosphäre kam mir ein Stöckchen zugeflogen, genauer gesagt haben mich Schlopsi von „Infernal Cinematic Affairs“, Gina Dieu Armstark von „Passion of Arts“ und Cinekie von „Cinekie.de“ zur Teilnahme aufgefordert (ursprünglich stammt das Stöckchen übrigens von Marco von „Ma-Go Filmtipps“). Sie alle wollen drei Bücher von mir wissen, die dringend nach einer Verfilmung schreien. Da kann ich doch nicht nein sagen:

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„Abarat“ (Clive Barker, 2002): Nach dem Hype um die „Harry Potter“-Romane, strömten Anfang des Jahrtausends etliche Fantasy-Sagas auf den Markt. Einige von ihnen – z.B. „Der Goldene Kompass“ oder „Tintenherz“ – wurden auch halbherzig verfilmt. Clive Barkers (besser bekannt als Autor und Regisseur von „Hellraiser: Das Tor zur Hölle“) Fantasy-Märchen „Arabat“ blieb in filmischer Hinsicht jedoch komplett unbeachtet. Dabei hätte ich diese oft irrwitzige Geschichte gerne auf der großen Leinwand gesehen.

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„Formula: Tunnel des Grauens (Douglas Preston/Lincoln Child, 2002): Diesen Roman des Autorenduos nenne ich exemplarisch für alle Bücher von Douglas Preston und Lincoln Child, denn sie würden allesamt tolle Filme abgeben. Mit „Das Relikt: Museum der Angst“ hat man 1997 bereits versucht einen ihrer Romane auf die große Leinwand zu bringen, was als eigenständiger Film recht gut funktioniert hat, als Adaption ist der Film jedoch gescheitert. Ich muss hier jedoch die Einschränkung machen, dass eine hochwertig produzierte TV-Serie einer Filmreihe eventuell sogar vorzuziehen ist.

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„Replay – Das zweite Spiel“ (Ken Grimwood, 1986): Ken Grimwoods Roman ist wohl der Urvater aller Geschichten, die sich um Zeitschleifen drehen. Selbst Harold Ramis soll die Inspiration zu „Und täglich grüßt das Murmeltier“ in „Replay“ gefunden haben. Die Geschichte erstreckt sich mehrmals über mehrere Jahrzehnte, ist episch und doch unglaublich persönlich. Wohl eines der Bücher, die auf mich bisher am meisten Eindruck gemacht haben. Ich könnte mir eine Verfilmung sehr gut vorstellen. Am liebsten in Form einer Miniserie von HBO – das wäre toll!

Das Stöckchen fliegt natürlich weiter – somit freue ich mich über Verfilmungsvorschläge von:

Wer schon beworfen wurde, gerne melden, dann werde ich mir flink eine Alternative überlegen… 🙂

Blogparade: Die 15 besten Vorspanne von Fernsehserien

Wieder einmal hatte die Singende Lehrerin eine tolle Idee für eine Blogparade. Dieses Mal geht es jedoch gesitteter zu als noch bei der letzten Fragerunde, in der wir unsere auf Zelluloid gebannten erotischen Fantasien offenbaren sollten. Es geht ganz einfach um TV-Serien, genauer gesagt möchte die Singende Lehrerin von uns die 10 besten Vorspanne von Fernsehserien genannt bekommen. Nichts einfacher als das! Oder etwa doch nicht? Natürlich nicht, weshalb ich die 10 Vorspanne einfach auf 15 erweitert habe. Anarchie! 😀

Was zeichnet einen guten Vorspann für mich aus? Am ehesten wohl die Tatsache, dass ich ihn nicht überspule, selbst wenn ich beinahe täglich eine Episode der entsprechenden Serie sehe. Weil er mich so gut in die richtige Stimmung versetzt, er einfach extrem gut gemacht ist oder ich von der musikalischen Untermalung mitgerissen werde.

Nach dem Klick erfahrt ihr also meine Wahl der 15 besten Vorspanne von Fernsehserien in alphabetischer und – wichtig! – nicht wertender Reihenfolge samt kurzer Erklärung:

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Liebster Award #7: Intergalaktische Filmreisen

Mit dieser Ausgabe geht der “Liebster Award” auf diesem Blog in die siebte und damit nun auch tatsächlich in die vorerst letzte Runde. Falls ich eure Nominierung allerdings übersehen haben sollte, was durchaus vorkommen kann, ähm, bitte melden!

Ihr wisst nicht was der „Liebster Award“ ist? Hier eine kurze Erklärung: Dieser Award treibt in der Blogosphäre schon länger sein Unwesen. Auch mich hat es erwischt. Mehrfach. Das soll nicht undankbar klingen, obwohl ich zunächst wirklich starke Vorbehalte hatte hier mitzumachen. Dann habe ich jedoch festgestellt, dass man die/den jeweiligen BloggerIn durch ihre/seine Antworten auf die meist spannenden Fragen tatsächlich besser kennenlernt. Folglich werde ich in den kommenden Wochen versuchen, die aufgelaufenen Fragen nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten…

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In diesem Sinne, viel Spaß mit meinen Antworten auf die Fragen des Intergalactic Ape-Man vom „Intergalaktische Filmreisen“-Blog im Rahmen des Liebster Award #7:

1. Entgegen der erzählerischen Verdichtung eines Films kann das Format der Serie sich einer Zeitlupe gleich auf jedes Detail eines Momentes stürzen. Was sind deiner Meinung nach die narrativen Vorzüge eines Kinofilms und einer Fernsehserie? Wird dies ausreichend umgesetzt?
Beide Formate haben ihre Vor- und Nachteile. So können Kinofilme zu kurz wirken, um allen Charakteren und Handlungselementen gerecht zu werden, Serien dagegen können aus unzähligen Füllepisoden bestehen, welche eher langweilen und die Geschichte nicht vorantreiben. Als ideal – rein vom narrativen Standpunkt – beweisen sich immer wieder kurze Serienstaffeln mit ca. 10 bis 13 Episoden. Das scheint für mich die perfekte Länge für ausführliches Erzählen zu sein. Filme dagegen leben von der Verdichtung, den Schauwerten und den mitreißenden Momentaufnahmen. Ich möchte keines der beiden Formate missen.

2. Seit Beginn dieses Jahrtausends werden Hörspiele gern als Kino für die Ohren gesehen. Beschäftigst du dich mit diesem Format und für welche Hörspiele würdest du diese Bezeichnung anerkennen bzw. für welche nicht? Wären sie auch verfilmbar?
Ich höre aktuell weder Hörspiele noch Hörbücher, da meine Gedanken meist zu sehr abschweifen und ich auch immer irgendeine Tätigkeit nebenbei ausübe. Podcasts funktionieren für mich dagegen perfekt. In meiner Jugend habe ich Hörspiele allerdings sehr gerne gehört, wie z.B. „Die unendliche Geschichte“ oder „Der Herr der Ringe“ in der SWR/WDR-Produktion.

3. Welches Koch- oder Backrezept war kürzlich so großartig, daß man es bloggen müsste? Warum hast du es nicht getan?
Mit Filmen, Serien, Literatur, Musik, Kindern und Hausbau sind die Themen auf diesem Blog ohnehin bereits zu vielfältig – da überlasse ich das Food-Blogging lieber den Profis… 😉

4. Welche Sparten sprechen dich in den unterschiedlichen Medien wie Roman, Film, Fernsehserie, Hörspiel und Comic an und gibt es hierbei eher Übereinstimmungen oder Unterschiede?
Ich mag alle Medien, in denen Geschichten erzählt werden, gerne. Spezialisiert habe ich mich auf Film und Fernsehserie, doch ohne Romane könnte ich auch nicht. Übrigens fehlen in dieser Aufzählung interaktive Medien à la Videospiele.

5. Wie geniesst du diese unterschiedlichen Medienformate? (z.B. Film klassisch nur im Kino, Buch im Bett usw.)
Filme ganz klassisch im Kino und zu Hause auf dem TV. Serien ebenfalls auf dem großen Fernseher. Beides zugespielt via DVD oder Blu-ray, da ich Streaming (noch) nichts abgewinnen kann. Bücher kann ich überall lesen, in letzter Zeit jedoch meist nur abends im Bett.

6. Welche Handlungsorte aus Erzählungen in diesen Medienformaten hast du schon bereist und hast du diese bewusst als solche wahrgenommen?
Am bewusstesten habe ich wohl diverse Schauplätze in Washington, D.C. und New York City wahrgenommen. Das hat sich teils schon nach großem Kino angefühlt. Mein Traum wäre aber durchaus die Schauplätze aus „Der Herr der Ringe“ in Neuseeland zu besuchen. Irgendwann. Vermutlich erst wenn die Kinder aus dem Haus sind.

7. Welche Überschneidungen findest du zwischen deinem ausgeübten Beruf und deiner Tätigkeit als Blogger?
Da ich auch beruflich blogge, ist die Überschneidung nicht zu verleugnen. Inhaltlich jedoch bewege ich mich dabei in einem ganz anderen, sehr spezialisierten Gebiet. Auch das Niveau der Texte ist anders (ich möchte glauben höher), die Reichweite deutlich größer und ich schreibe auf Englisch. An mein privates Blog gehe ich dagegen ganz unbedarft heran und schreibe einfach über das, was mir gerade in den Sinn kommt, und so wie ich möchte.

8. Welcher Blog hat dich zuletzt positiv überrascht bzw. hat den Weg in deinen Reader oder deine Blogroll gefunden? Warum?
In meine Blogroll sind zuletzt FilmkompassFilmschrottGreifenklaue’s BlogMein Blog – meine GedankenfürzeMiss BooleanaTrivial und Zirkusmanege gewandert. Warum? Weil diese Blogs allesamt toll und lesenswert sind – jedes auf seine Weise.

9. Wieviele Blogs verfolgst du derzeit aktiv und ist dies eher ein auf- oder absteigender Trend?
Es werden immer mehr. Aktuell sind es exakt 329 Blogs, die ich mehr oder weniger aktiv verfolge. Natürlich gibt es eine gewisse Priorisierung, d.h. die wirklich wichtigen Blogs befinden sich ohnehin in meiner Blogroll und der Rest wird oft nur überflogen. Ohne Feedreader unvorstellbar – danke Feedly!

10. Wie wichtig ist für dich Uhrzeit und Datum für die Veröffentlichung eines Blogposts?
Überhaupt nicht wichtig. Die Leser bekommen den Artikel ohnehin in ihren Feedreader gespült und können ihn lesen, wann sie wollen. Die Verteilung über Social-Media-Kanäle könnte man zeitlich bestimmt bewusster steuern, doch behalte ich mir diesen Aufwand auch für das berufliche Bloggen vor.

11. Was oder welcher Artikel gefällt dir an/auf Intergalaktische Filmreisen am besten?
Mir gefällt es, dass viel Genrekino besprochen wird und vor allem ältere Filme. Damit hebt sich „Intergalaktische Filmreisen“ von den typischen Filmblogs ab, die sich allem aktuellen Kinofilmen widmen. Außerdem mag ich die Schreibe und den Einsatz, den der Intergalactic Ape-Man für unseren kleinen Teil der Blogosphäre zeigt.

Fragen oder Nominierungen wird es von mir nicht geben. Ich möchte mich an dieser Stelle auf die Antworten beschränken. Es dürfen sich jedoch alle BloggerInnen in meiner Blogroll ausgezeichnet fühlen, denn ihr seid mir – auch ohne Liebster Award – allesamt am allerliebsten! 🙂

Mehr „Liebster Award“-Antworten…

Liebster Award #6: Singende Lehrerin

Hatte ich beim Liebster Award #5 noch groß verkündet, dass dies vorerst die letzte Ausgabe gewesen wäre, hat mich die Singende Lehrerin eines Besseren belehrt – und in der Zwischenzeit wurde ich sogar noch einmal nominiert. Der „Liebster Award“ auf diesem Blog geht also weiter!

Ihr wisst nicht was der „Liebster Award“ ist? Hier eine kurze Erklärung: Dieser Award treibt in der Blogosphäre schon länger sein Unwesen. Auch mich hat es erwischt. Mehrfach. Das soll nicht undankbar klingen, obwohl ich zunächst wirklich starke Vorbehalte hatte hier mitzumachen. Dann habe ich jedoch festgestellt, dass man die/den jeweiligen BloggerIn durch ihre/seine Antworten auf die meist spannenden Fragen tatsächlich besser kennenlernt. Folglich werde ich in den kommenden Wochen versuchen, die aufgelaufenen Fragen nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten…

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In diesem Sinne, viel Spaß mit meinen Antworten auf die Fragen der Singenden Lehrerin vom gleichnamigen Blog im Rahmen des Liebster Award #6:

1. Wie viel Zeit verbringst du mit Social Media (Blog, Facebook, Twitter…)? Jetzt mal ehrlich! 😉
Da ich im Social-Media-Marketing arbeite, muss ich zwischen beruflicher und privater Tätigkeit trennen. Dies ist glücklicherweise auch ganz einfach, da ich mich in komplett unterschiedlichen Bereichen des Internets bewege. Beruflich komme ich vermutlich auf ca. 40 Stunden pro Woche, wobei sich der reine Social-Media-Anteil auf ca. 2-3 Stunden pro Tag beschränkt. Der Rest ist eher Recherche, Schreiben, Meetings, Projektmanagement usw. Privat würde ich pro Tag im Schnitt ca. eine Stunde kalkulieren, am Wochenende (speziell nachts) gerne auch mal länger, wobei davon bestimmt 80% für Bloggen, Lesen und Kommentare anfallen, und die klassischen Social Networks privat wohl am wenigsten zum Tragen kommen.

2. Hast du einen selbst veröffentlichten Artikel, der dir besonders am Herzen liegt? Warum?
Eigentlich liegt mir jeder Artikel irgendwie am Herzen. Es fällt wirklich schwer eine Wahl zu treffen, denn egal ob ich über besondere Filme schreibe, Serien die mich bewegt haben, aufregende Läufe, private Erlebnisse oder ganz aktuell über den Hausbau – all diese festgehaltenen Momente sind für mich zugleich Zeitdokument und Erinnerungsstütze.

3. Würde es dich manchmal interessieren, eine/n befreundete/n Blogger/in live zu treffen? Oder trennst du strikt dein virtuelles und reales Leben?
Einerseits trenne ich virtuelles und privates Leben strikt, da ich die Privatsphäre meiner Familie wegen Kindern, Job usw. schützen möchte. Andererseits wäre es bestimmt nett, über die Jahre gewachsene Blogbekanntschaften in die Realität zu übertragen. Beruflich bin ich im Mai auf der re:publica in Berlin und habe mir schon überlegt, dass sich dort ja bestimmt auch ein paar mir bekannte Blogger rumtreiben werden. Vielleicht bin ich ja mutig und starte ich vorab noch einen kleinen Aufruf? 🙂

4. Mit welchem Ziel/Wunsch hast du mit dem Bloggen begonnen? Hast du das Ziel erreicht?
Als ich 2006 mit dem Bloggen begonnen habe, wusste ich noch überhaupt nichts von diesem Medium. Ich las keine Blogs, wusste nichts über RSS-Feeds und hatte keinerlei Kontakte. Damals wollte ich nur ein Filmtagebuch führen und es war schon ein Highlight, wenn ab und an ein Kommentar reinflatterte. Insofern hatte ich keine Ziele – und auch heute noch ist das Blog wenig zielgetrieben. Meinen Wunsch über jeden gesehenen Film zu schreiben, habe ich aber erreicht – und ich werde gelesen. Das ist toll!

5. In Perfect Sense verliert die Menschheit alle Sinne, es beginnt mit dem Geruchssinn und endet mit dem Sehvermögen. Welcher Sinn ist euch am wichtigsten, welchen würdet ihr bis zuletzt bewahren wollen?
Ich bin ein sehr visuell denkender Mensch, daher wohl der Sehsinn. Vermutlich auch, weil er es mir erlauben würde zumindest noch Bücher zu lesen. Auf Musik und Berührungen zu verzichten wäre aber auch schlimm, insofern bin ich froh, dass dies nur ein theoretisches Szenario ist.

6. Auf Conventions zu gewissen Serien gibt es oft die Möglichkeit, für eine stattliche Summe ein Meet & Greet (30 Minuten, ca. 15-30 Fans) mit einem Schauspieler aus der jeweiligen Serie zu ergattern. Gibt es eine/n Schauspieler/in (oder einen anderen prominenten Menschen), für den/die du JEDE Summe zahlen würdest (alternativ: wo läge die Höchstgrenze?), nur um ihm/ihr einmal eine halbe Stunde ganz nah zu sein (wenn auch nicht ganz allein! 😉 )? Wenn ja, worüber würdest du mit ihr/ihm reden wollen?
Da gibt es, ehrlich gesagt, niemanden. Natürlich wäre es interessant mit so manchem Regisseur ein paar Worte zu wechseln, doch dafür zahlen? Nee, das müsste schon auf freiwilliger Basis geschehen. Dennoch kann ich den Reiz, der von Conventions à la Comic-Con ausgeht, durchaus nachvollziehen.

7. Magst du offene Enden bei Filmen, Serien, oder Büchern? Warum (nicht)?
Ja, mag ich durchaus, wenn es gut gemacht ist. Man muss nicht immer alles bis ins letzte Detail auserzählen – und oft ist es ja interessanter, wenn man sich als Zuschauer selbst noch ein paar Gedanken machen kann, wie die Handlung nun weitergehen könnte.

8. Schaust du Serien und Filme ausschließlich/meistens/gelegentlich/nie im Original?
Ich schaue Serien und Filme tatsächlich ausschließlich im Original, zumindest wenn es sich um englischsprachige Werke handelt. Manchmal schalte ich noch englische Untertitel dazu, dann bleibt auch akustisch nichts auf der Strecke. Bei mir fremden Sprachen würde ich selbst vermutlich auch die OmU-Variante bevorzugen, doch irgendwo ist auch das Verständnis meiner Mitschauerin am Ende… 😉

9. Gibt es ein Genre – egal ob Film, Serien, oder Bücher –, um das du einen großen Bogen machst?
Es gibt bestimmt Präferenzen, jedoch würde ich kein Genre von vornherein ausschließen. Am ehesten verzichten könnte ich gut auf Krankheits- und Sterbedramen – solche Sorgen reichen schon im echten Leben.

10. Hattest du als Kind/Jugendliche einen eigenen Fernseher oder habt ihr als Familie zusammen ferngesehen?
Ich hatte nie einen eigenen Fernseher. Wir haben uns abends (wenn nichts anderes auf dem Plan stand) immer zusammen hingesetzt, was ich auch wirklich schön fand. Mit zunehmendem Alter habe ich jedoch immer mehr das Programm bestimmt, was dazu führte, dass meine Eltern auch den Hobbyraum mit einem Fernseher ausgestattet haben: für mich und später auch meine Schwester, was durchaus öfter für Zoff sorgte.

11. Wie stehst du zu deutschem Fernsehen?
Ich könnte, „Die Sendung mit der Maus“ einmal ausgenommen, gut darauf verzichten.

Fragen oder Nominierungen wird es von mir nicht geben. Ich möchte mich an dieser Stelle auf die Antworten beschränken. Es dürfen sich jedoch alle BloggerInnen in meiner Blogroll ausgezeichnet fühlen, denn ihr seid mir – auch ohne Liebster Award – allesamt am allerliebsten! 🙂

Mehr „Liebster Award“-Antworten…

Liebster Award #5: Zirkusmanege

Mit dieser Ausgabe geht der „Liebster Award“ auf diesem Blog in die fünfte und vorerst letzte Runde. Falls ich eure Nominierung übersehen haben sollte, bitte melden!

Ihr wisst nicht was der „Liebster Award“ ist? Hier eine kurze Erklärung: Dieser Award treibt in der Blogosphäre schon länger sein Unwesen. Auch mich hat es erwischt. Mehrfach. Das soll nicht undankbar klingen, obwohl ich zunächst wirklich starke Vorbehalte hatte hier mitzumachen. Dann habe ich jedoch festgestellt, dass man die/den jeweiligen BloggerIn durch ihre/seine Antworten auf die meist spannenden Fragen tatsächlich besser kennenlernt. Folglich werde ich in den kommenden Wochen versuchen, die aufgelaufenen Fragen nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten…

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In diesem Sinne, viel Spaß mit meinen Antworten auf die Fragen von Sebastian vom „Zirkusmanege“-Blog im Rahmen des Liebster Award #5:

1. Welches Buch hättest du gerne geschrieben?
Tatsächlich hätte ich am liebsten ein Buch geschrieben, das es noch gar nicht gibt: „Immersion – Das Erwachen“ spukt mir schon seit geraumer Zeit als Idee im Kopf herum, doch habe ich bisher nur eineinhalb Kapitel geschrieben und eine grundlegende Struktur sowie ein paar Charaktere entwickelt.

2. Wie hast du deinen Lieblingsblog entdeckt?
Tatsächlich habe ich nicht den einen Lieblingsblog. Es gibt so ein paar, die sind wirklich etwas Besonderes, wie zum Beispiel „Inishmores Blick auf die Welt“ oder „DonsTag“, weil mich diese schon seit beinahe 10 Jahren begleiten. Unglaublich, oder? Weiterhin haben sich über die Jahre etliche BloggerInnen in mein Herz geschrieben, deren Liste diese Antwort sprengen würde, weshalb ich einfach auf meine aktuelle Blogroll verweise.

3. Ist bloggen für dich Arbeit oder Leidenschaft?
Leidenschaftliche Arbeit. Ich verdiene nichts damit und schreibe komplett freiwillig, dennoch habe ich einen gewissen Anspruch an Qualität und Quantität meiner Einträge, weshalb das Bloggen manchmal auch in Arbeit ausarten kann – Arbeit, die ich jedoch leidenschaftlich gerne mache.

4. Bist du mal aus einer Kinovorstellung vor Ende des Films rausgegangen? Wenn ja, aus welchem und warum?
Nein.

5. Gibt es einen Lieblingsfilm, der dich den größten Teil deines Lebens begleitet? Und du immer noch neue Facetten entdeckst, selbst bei der 1.000 Sichtung?
Da gibt es einige. Am längsten und häufigsten begleitet mich aber wohl „Schöne Bescherung“, bei dem ich jedes Jahr vor Weihnachten tatsächlich neue Facetten entdecke…

6. Welche(s) Geschichte (Buch) ist deiner Meinung nicht verfilmbar?
Tatsächlich fällt mir keine Geschichte ein, die man nicht mit Einfallsreichtum und Mut umsetzen könnte. Wenn nicht als Film, dann vielleicht als Serie, wie es z.B. aktuell die erfolgreiche Verfilmung von „A Song of Ice and Fire“ zeigt.

7. Fieberst du bei den Oscars mit? Wenn nicht, warum?
Nein, ich fiebere nicht mit. Früher (noch vor diesem Blog) war ich sehr daran interessiert und habe die Verleihung auch mit Interesse verfolgt. Allerdings wurde ich zu oft enttäuscht bzw. gelangweilt, so dass die Priorität, die die Oscars bei mir einnehmen, ziemlich gesunken ist. Ich bekomme es zwar mit, doch würde ich mir dafür nicht mehr die Nacht um die Ohren schlagen, geschweige denn auf die Meinung der Academy sonderlich viel geben.

8. Gibt es ein Genre/Fachgebiet/Hobby, in dem du dich auskennst wie kein Zweiter?
Das ist natürlich Auslegungssache, doch im Bereich Film/Popkultur besitze ich ein ziemlich umfassendes, leider jedoch größtenteils auch unnützes, Wissen…

9. Ein Freund von mir sagte einmal: „Es ist nur ein guter Tag gewesen, wenn ich einen Film gesehen habe.“ Wie viele Serien/Filme schaust du durchschnittlich pro Woche?
Der Tag ist bestimmt besser, wenn ich einen Film gesehen habe, da kann ich nur zustimmen. Unter der Woche, d.h. Sonntagabend bis Donnerstagabend, sehe ich keine Filme, sondern beschränke mich (außer im Urlaub) auf Serien, d.h. im Schnitt schaue ich 5-10 Serienepisoden pro Woche, je nach Laufzeit der Einzelepisoden und sonstigen Plänen. Am Wochenende, d.h. Freitagabend und Samstagabend, ist dann meist ein Film dran – natürlich unter der Voraussetzung, dass die Abende nicht anderweitig verplant sind, was mit kleinen Kindern meist selten der Fall ist.

10. Haltet ihr den Videotheken die Treue? Oder seid ihr den VoD-Anbietern verfallen? Oder seid ihr Amazons Liebling, indem er euch alles kauft, was ihr sehen wollt?
Aktuell falle ich eindeutig in die letzte Kategorie: Ich war schon ewig in keiner Videothek mehr und auch VoD habe ich wieder aufgegeben, da unsere Internetverbindung einfach zu langsam ist. Außerdem bin ich ein starker Verfechter von physikalischen Medien, da ich es liebe Filme wie Bücher im Regal stehen zu haben. Was nicht gefällt, wird eben wieder verkauft.

11. Angesichts immer weiter sinkender Filmumsätze und der Konkurrenz durch YouTube und Internet: Wird das Kino als Kunstform überleben?
Ja, auch wenn es sich bestimmt wandeln wird bzw. muss: Das Kino ist ja nur der Raum, in dem Filme gezeigt werden. Ich kann mir z.B. vorstellen, dass Kinokopien in Zukunft direkt ins Heimkino gestreamt werden und die klassische Kinokultur langsam aber sicher ausstirbt. Dennoch wird es auch immer das Bedürfnis geben Filme in Gesellschaft zu sehen, doch vielleicht mit ganz anderer, heute noch nicht vorstellbarer Technik (Stichwort Virtual Reality)?

Fragen oder Nominierungen wird es von mir nicht geben. Ich möchte mich an dieser Stelle auf die Antworten beschränken. Es dürfen sich jedoch alle BloggerInnen in meiner Blogroll ausgezeichnet fühlen, denn ihr seid mir – auch ohne Liebster Award – allesamt am allerliebsten! 🙂

Mehr „Liebster Award“-Antworten…

Liebster Award #4: Filmschrott

…es nimmt kein Ende! Somit geht der „Liebster Award“ bereits in die vierte Runde. Ihr wisst nicht was das ist? Hier eine kurze Erklärung: Dieser Award treibt in der Blogosphäre schon länger sein Unwesen. Auch mich hat es erwischt. Mehrfach. Das soll nicht undankbar klingen, obwohl ich zunächst wirklich starke Vorbehalte hatte hier mitzumachen. Dann habe ich jedoch festgestellt, dass man die/den jeweiligen BloggerIn durch ihre/seine Antworten auf die meist spannenden Fragen tatsächlich besser kennenlernt. Folglich werde ich in den kommenden Wochen versuchen, die aufgelaufenen Fragen nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten…

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In diesem Sinne, viel Spaß mit meinen Antworten auf die Fragen von Marcel vom „Filmschrott“-Blog im Rahmen des Liebster Award #4:

1. Was ist der schlechteste Film, den du je gesehen hast?
Das müsste „Kevin und Perry tun es“ gewesen sein, der mich im Jahr 2000 hinterhältig in einer Sneak Preview überraschte und beinahe bewusstlos prügelte. So ein Schrott!

2. Welchen Film, den sonst eigentlich jeder scheiße findet, kannst du dir immer wieder angucken?
Der Film mir der schlechtesten Durchschnittswertung, den ich mir immer wieder anschauen kann, ist „Howard the Duck“ aus dem Hause Lucasfilm. Es ist bei weitem aber nicht das einzige Guilty Pleasure in meiner Filmliste…

3. Bei welchem Schauspieler/Regisseur/etc. sinkt dein Interesse an einem Film direkt in den Keller?
Bei den „Aliens vs. Predator 2“-Regisseuren, denn die Gebrüder Strause haben zwei Franchises mit unglaublich viel Potential gleich dermaßen an die Wand gefahren, dass Paul W. S. Andersons erster Teil dagegen wirkt wie „Citizen Kane“ und „Der Pate“ in einem.

4. Was macht dir am Bloggen am meisten Spaß?
Die tiefergehende Beschäftigung mit Themen, die mir am Herzen liegen, das Schreiben an sich sowie der Austausch mit meinen Lesern. Das ist alles ganz toll!

5. Und was am wenigsten?
Manchmal ist auch ein gewisser Druck mit dem Bloggen verbunden, d.h. ich schaue schon seit Jahren keine Filme mehr einfach nur so, sondern immer mit dem Gedanken im Hinterkopf danach darüber schreiben zu müssen bzw. zu dürfen. Ausbleibende Kommentare und sinkende Besucherzahlen sind auch kein Grund zur Freude.

6. Bei welchem Buch wolltest du beim Lesen den Papierklumpen in deiner Hand am liebsten in Fetzen reißen, weil es so schlecht war?
Das war unzweifelhaft „Schattenmond“, von dem ich mir wirklich viel erwartet hatte. Letztendlich habe ich es nur bis zur Hälfte durchgehalten, was sonst nie vorkommt. Wie man jedoch den wunderbaren Fantasy-Klassiker „Willow“ auf solch dämliche Weise fortsetzen kann – da fehlen mir einfach die Worte…

7. Nostalgie ist ja manchmal nicht alles. Welchen Film, den du als Kind geliebt hast, kannst du dir heute nicht mehr angucken?
Da gibt es eigentlich nichts. Ich kann mich sehr gut in nostalgische Gefühle fallen lassen, wenngleich die Wirkung der Kindheitsklassiker heute auch eine andere ist, siehe z.B. „Invasion vom Mars“ (1986).

8. Und auch hohe Erwartungen können oft ins Gegenteil umschlagen. Welcher Film hat dich am meisten enttäuscht?
Das war damals wohl tatsächlich „Star Wars: Episode I“, wenngleich ich den Film über die Jahre durchaus zu schätzen gelernt habe. Manche Erwartungen sind eben so hoch, dass sie kein Film der Welt erfüllen kann. Natürlich heißt das nicht, dass George Lucas mit dem ersten Teil der Prequel-Saga einen sonderlich guten Film abgeliefert hat… 😉

9. Über welches Thema würdest du gerne mal schreiben, hast es aber bisher, aus welchem Grund auch immer, nicht gemacht?
Da gibt es kein konkretes Thema. Grundsätzlich will ich immer über irgendetwas schreiben, jedoch fehlt oft einfach die Zeit. Manchmal klappt es aber auch, so habe ich gestern einen Artikel über „Virtual Reality mit Oculus Rift, Google Cardboard und ähnlichen Systemen“ veröffentlicht.

10. Auf welchen Film/welche Serie/welches Buch/etc. freust du dich 2015 am meisten?
Das ist tatsächlich ganz unspektakulär der jüngste Teil der „Star Wars“-Saga. Ich habe auch großes Vertrauen in J. J. Abrams und bin mir sicher, dass „Star Wars: The Force Awakens“ eine runde Sache wird.

11. Und auf was hast du im neuen Jahr gar keinen Bock?
Auf den Umzug ins neue Haus. Also nicht das Ergebnis des Umzugs, sondern den Umzug an sich. Könnten wir eigentlich ein Bloggertreffen mit vielen hilfreichen Händen draus machen… 😀

Fragen oder Nominierungen wird es von mir nicht geben. Ich möchte mich an dieser Stelle auf die Antworten beschränken. Es dürfen sich jedoch alle BloggerInnen in meiner Blogroll ausgezeichnet fühlen, denn ihr seid mir – auch ohne Liebster Award – allesamt am allerliebsten! 🙂

Mehr „Liebster Award“-Antworten…

Blogparade: 6 × Sex – Die erotischsten Filmszenen

Die Singende Lehrerin hat eine Kampagne gestartet, um unseren Blogs zu mehr Klicks zu verhelfen. Sex sells, speziell im Internet. Somit dürfen sich alle Teilnehmer wohl auch über viele neue Besucher freuen, welche die Suchmaschine ihrer Wahl mit ihren erotischen Fantasien füttern: Die Singende Lehrerin möchte von uns die Top Sex der erotischsten Szenen in Film, Serie oder Literatur wissen – ich habe mich im Folgenden jedoch auf Filmszenen beschränkt…

Ohne weiteres Vorspiel (SCNR) hier meine sechs erotischsten Filmszenen in alphabetischer und – wichtig! – nicht wertender Reihenfolge samt kurzer Erklärung:

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Liebster Award #3: Trivial

…und weiter geht es mit dem „Liebster Award“ – in die inzwischen schon dritte Runde. Ihr wisst nicht was das ist? Hier eine kurze Erklärung: Dieser Award treibt in der Blogosphäre schon länger sein Unwesen. Auch mich hat es erwischt. Mehrfach. Das soll nicht undankbar klingen, obwohl ich zunächst wirklich starke Vorbehalte hatte hier mitzumachen. Dann habe ich jedoch festgestellt, dass man die/den jeweiligen BloggerIn durch ihre/seine Antworten auf die meist spannenden Fragen tatsächlich besser kennenlernt. Folglich werde ich in den kommenden Wochen versuchen, die aufgelaufenen Fragen nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten…

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In diesem Sinne, viel Spaß mit meinen Antworten auf die Fragen von friedlvongrimm vom „Trivial“-Blog im Rahmen des Liebster Award #3:

1. Welcher Film fängt deine Persönlichkeit am besten ein?
Gleich eine Knallerfrage zu Beginn. Wow. Vermutlich befindet sich meine Persönlichkeit irgendwo zwischen „Die Goonies“, „Before Sunrise“ und „Garden State“. Und „Schöne Bescherung“. Eh klar!

2. Hat dein Blog therapeutische Wirkungen auf dich?
Ja.

3. Welche Reaktionen auf Beiträge haben dich positiv überrascht?
Am meisten habe ich mich wohl über die Resonanz auf meinen „Filmsammler: Eine aussterbende Spezies?“-Artikel sowie das Feedback zum ersten Kapitels meines Buches „Immersion – Das Erwachen“ (das ich wohl nie fertigstellen werde) gefreut.

4. Kannst du in der digitalen Landschaft mit negativer Resonanz umgehen?
Wirklich negative Resonanz habe ich, was das Blog betrifft, noch nicht erfahren. Es gibt öfter mal andere Meinungen und hitzige Diskussionen, doch das ist auch gut so und hält den Austausch lebendig.

5. Für welche Band würdest du um die halbe Welt reisen, wenn sie 2015 ein Konzert spielen würden?
The Weakerthans.

6. Was war dein Lieblingswort 2014?
Nammihi.

7. Bist du Befürworter der These, dass Künstler (egal, ob Filmschaffende, Musiker, Maler etc.) nur etwas Großartiges erschaffen können, wenn sie unglücklich sind? Warum?
Nein, denn auch positive Gefühle können inspirieren. Es kommt vermutlich auf den Künstler, den Stil und die individuelle Situation an. Ich glaube jedoch, dass Zeiten starker Emotionen große Werke nach sich ziehen – und dazu gehört eben auch das Unglücklichsein.

8. Welche Selbstmordmethode würdest du wählen?
Keine. Es geht irgendwie immer weiter.

9. Welchen Genremix würdest du gerne mal auf der Leinwand sehen?
Ein Musical à la „Dr. Horrible’s Sing-Along Blog“, das ein sehr untypisches Genre mit Gesangsnummern verbindet, dabei humorvoll bleibt und doch eine mitreißende Geschichte erzählt.

10. Welche Musik empfindest du als zeitlos schön?
Klassische Musik, wenngleich sich meine Erfahrung in diesem Bereich nahezu ausnahmslos auf Filmmusik stützt. Jedem anderen Genre merkt man seine Entstehungszeit unweigerlich irgendwann an, doch das ist auch ok so – zumindest solange die Musik schrammelige Gitarren beinhaltet… 😀

11. Glaubst du, dass man in der heutigen Zeit noch etwas wahrhaftig Originelles kreieren kann?
Ja, glaube ich. Kunst hat sich jedoch schon immer bei vorangegangenen Epochen und Werken bedient und Gegenströmungen entwickelt.

Fragen oder Nominierungen wird es von mir nicht geben. Ich möchte mich an dieser Stelle auf die Antworten beschränken. Es dürfen sich jedoch alle BloggerInnen in meiner Blogroll ausgezeichnet fühlen, denn ihr seid mir – auch ohne Liebster Award – allesamt am allerliebsten! 🙂

Mehr „Liebster Award“-Antworten…

Top 10 Soundtracks & Original Scores

Schon lange hat mich kein klassisches Stöckchen mehr getroffen, doch nun möchte Schlopsi vom „Infernal Cinematic Affairs“-Blog von mir wissen, was denn meine 10 liebsten Soundtracks bzw. Original Scores sind. Was für eine Aufgabe! Natürlich kann ich hier unmöglich nur 10 Soundtracks/Scores aussuchen, weshalb ich mir die Unterteilung in die unterschiedlichen Kategorien erlaubt habe.

Hier also meine Top 10 Original Scores in alphabetischer und – wichtig! – nicht wertender Reihenfolge:

  1. „Blade Runner“ (Vangelis, 1982)
  2. „Braveheart“ (James Horner, 1995)
  3. „Der Herr der Ringe“-Trilogie (Howard Shore, 2001-2003)
  4. „Der mit dem Wolf tanzt“ (John Barry, 1990)
  5. „Die glorreichen Sieben“ (Elmer Bernstein, 1960)
  6. „Indiana Jones“-Trilogie (John Williams, 1981-1989)
  7. „Jurassic Park“ (John Williams, 1993)
  8. „Mary Poppins“ (Richard Sherman, 1964)
  9. „Star Wars“-Trilogie (John Williams, 1977-1983)
  10. „Wer ist Hanna?“ (The Chemical Brothers, 2011)

Und im Anschluss meine Top 10 Soundtracks in alphabetischer und ebenfalls nicht wertender Reihenfolge (in Klammern ist jeweils die Person genannt, die ich als hauptverantwortlich für den Soundtrack empfinde):

  1. „Absolute Giganten“ (Sebastian Schipper, 1999)
  2. „Der letzte Kuss“ (Zach Braff, 2006)
  3. „Drive“ (Nicolas Winding Refn & Cliff Martinez, 2011)
  4. „Garden State“ (Zach Braff, 2004)
  5. „Into the Wild“ (Eddie Vedder, 2007)
  6. „Magnolia“ (Aimee Mann, 1999)
  7. „Moulin Rouge!“ (Baz Luhrmann, 2001)
  8. „Pulp Fiction“ (Quentin Tarantino, 1994)
  9. „Titan A.E.“ (Don Bluth, 2000)
  10. „Trainspotting“ (Danny Boyle, 1996)

Weiterhin hat sich Schlopsi noch drei optionale Fragen zum Thema Filmmusik ausgedacht, die ich natürlich gerne beantworte:

Was war der erste Soundtrack, der dich vollends begeistert hat?
So richtig umgehauen hatte mich erstmals wohl der Original Score zu „Jurassic Park“. Nach dem Kinobesuch 1993 ging er mir nicht aus dem Kopf und ich wusste: Ich muss ihn wieder hören! Nun, Kids, damals konnte man nicht einfach auf YouTube oder Spotify gehen, um das Erlebnis wieder heraufzubeschwören. Wir hatten ja noch nicht einmal einen CD-Player! Also wünschte ich mir die Kassette (MC) zu meinem dreizehnten Geburtstag – und ein paar Wochen später hielt ich sie endlich in den Händen. Aufgrund von immenser Beanspruchung hat die MC leider nur ein paar Jahre durchgehalten…

Mit welchem Soundtrack bist du im Nachhinein auf die Nase gefallen, weil er doch nicht mehr so toll wirkte, wie noch im Film?
Hmm, da habe ich keinen konkreten Soundtrack/Score im Kopf. Ich hole mir ohnehin nur die eher melodischen und opulenten klassischen Scores sowie Soundtracks ins Haus, bei denen ich das Gefühl habe, sie auch ohne die Bilder genießen zu können.

Welchen Soundtrack hast du dir als letztes angehört/durchgehört?
Das dürfte tatsächlich der Original Score von „The Hobbit: An Unexpected Journey“ gewesen sein. Seitdem habe ich mir keinen Soundtrack/Score mehr zugelegt.

Die Regeln sind einfach:
Wirf dieses Stöckchen vier weiteren Bloggern zu, hab Spaß beim Beantworten und lass einen guten Soundtrack im Hintergrund laufen…

Die Nominierten:

Liebster Award #2: KNARZwerk

…und schon geht es mit dem „Liebster Award“ in die zweite Runde. Ihr wisst nicht was das ist? Hier eine kurze Erklärung: Dieser Award treibt in der Blogosphäre schon länger sein Unwesen. Auch mich hat es erwischt. Mehrfach. Das soll nicht undankbar klingen, obwohl ich zunächst wirklich starke Vorbehalte hatte hier mitzumachen. Dann habe ich jedoch festgestellt, dass man die/den jeweiligen BloggerIn durch ihre/seine Antworten auf die meist spannenden Fragen tatsächlich besser kennenlernt. Folglich werde ich in den kommenden Wochen versuchen, die aufgelaufenen Fragen nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten…

liebster_award_2

In diesem Sinne, viel Spaß mit meinen Antworten auf die Fragen von Alex vom „KNARZwerk“-Blog im Rahmen des Liebster Award #2:

1. Wie bist du zum Bloggen gekommen?
Ich hatte keine Lust mehr, mein Filmtagebuch nur in einem Forum zu führen und wollte etwas Eigenes: deshalb bei WordPress.com angemeldet (war damals Zufall, aus heutiger Sicht aber eine wirklich gute Entscheidung) und mit „11:14 – elevenfourteen“ am 06.06.06 (wieder so ein Zufall) meine erste Filmkritik veröffentlicht.

2. Worüber würdest du nie auf deinem Blog schreiben?
Ich würde kein Thema ausschließen, allerdings achte ich sehr darauf, dass es nie zu persönlich wird bzw. dass Texte oder Bilder nicht zu sehr in die Privatsphäre meiner Familie eindringen.

3. Hast du durch dein Blog schon besondere Dinge erlebt, die ohne es vermutlich nie passiert wären?
Dieses Blog hat mir geholfen meinen aktuellen, ziemlich großartigen Job zu bekommen. Zumindest hatte ich den Link im Anschreiben angegeben und durfte im Bewerbungsgespräch auch darüber reden, was zugegebenermaßen eine ziemlich surreale Erfahrung war.

4. Für wen bloggst du?
Für meine Leser. Okay, natürlich auch für mich. Doch ohne eure Kommentare könnte ich das Blog auch einstampfen, insofern danke für den beständigen Austausch!

5. Was hat dich 2014 am meisten bewegt?
Darunter fällt wohl alles aus der „Abenteuer Kind“-Kategorie sowie der Kauf des Grundstücks und der beginnende Hausbau.

6. Die obligatorische Inselfrage: Wenn du genau fünf Dinge auf eine einsame, aber mit Strom und Multimedia-Abspielgeräten ausgestattete Insel mitnehmen dürftest, was würdest du einpacken?
Das will wohl überlegt sein. Auf jeden Fall meine Gitarre, dann vermutlich die „Der Herr der Ringe“-Trilogie, die „Seinfeld“-Komplettbox, das „Live at the Burton Cummings Theatre“-Album von The Weakerthans und mein Nexus 7 mit diversen Filmen, Serienepisoden, Fotos, Apps, Büchern usw.

7. Wenn du entscheiden dürftest, welches Buch, Spiel oder anderes Medium verfilmt werden soll, welches würdest du wählen und wer sollte die Hauptrollen spielen?
Die Wahl würde auf Ken Grimwoods „Replay – Das zweite Spiel“ fallen. Die Besetzung des Hauptdarstellers ist dagegen nicht so einfach, da sich die Geschichte über mehrere Jahrzehnte erstreckt. Immer wieder. Vielleicht müsste man den Roman in der Art und Weise verfilmen, wie es Richard Linklater mit „Boyhood“ gemacht hat?

8. Wie muss ein Tag für dich beginnen, damit du ihn genießen kannst?
Eine gute Voraussetzung ist schon einmal, dass ich mindestens 6 Stunden Schlaf bekomme. Wenn diese noch relativ ununterbrochen sind, dann ist der Start in den Tag schon einmal gelungen. Das kommt allerdings nicht allzu häufig vor…

9. Wenn du mit einer fiktiven oder realen, lebenden oder toten Person ein Bier/Kaffee/Tee/sonstwas trinken und gemütlich quatschen könntest, wen würdest du wählen?
Meine Oma, meinen Opa (zum Kaffee) und meinen Papa (auf ein Bier).

10. Was darf in deinem Kühlschrank nicht fehlen?
Käse.

11. Digital oder analog? Sprich: Hast du deine Filme, Musik, Bücher lieber in physischer Form zum Anfassen oder reicht digital auf der Festplatte?
Digital reicht mir in den meisten Fällen nicht. Da ich Filme ohnehin nicht unterwegs, sondern in Ruhe zu Hause schaue, bevorzuge ich es, sie ganz klassisch im Regal stehen zu haben. Hierzu habe ich mich bereits in einem gesonderten Artikel ausgelassen. Bei Musik bin ich flexibler, doch meine Lieblingsalben besitze ich auch alle auf CD. Und digitale Bücher? Nein, danke.

Fragen oder Nominierungen wird es von mir nicht geben. Ich möchte mich an dieser Stelle auf die Antworten beschränken. Es dürfen sich jedoch alle BloggerInnen in meiner Blogroll ausgezeichnet fühlen, denn ihr seid mir – auch ohne Liebster Award – allesamt am allerliebsten! 🙂

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