Meine 5 Lieblingsfilme aus dem Jahr 2024

Haben wir uns bei den Filmen zu Festen der Winterzeit noch im Jahr 2024 befunden, startet heute von Die 5 BESTEN am DONNERSTAG schon die erste Ausgabe des neuen Jahres. Passenderweise blicken wir auf unsere fünf Lieblingsfilme aus dem Jahr 2024 zurück, was gar nicht so einfach ist, wenn man (wie ich) nur fünf Filme aus diesem Jahr gesehen hat. Deshalb bin ich umso gespannter auf eure Tipps! 🎞️

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #392 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #392 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #392 lautet:

Meine 5 Lieblingsfilme aus dem Jahr 2024

  1. „Alles steht Kopf 2“ (2024) – Für mich ist die Fortsetzung des 2015er Pixar-Hits „Alles steht Kopf“ das Highlight des Kinojahres. Emotional hat mich der Film komplett gepackt, der Humor zündet und auch die Geschichte ist die perfekte Fortführung. Zurecht ein riesengroßer Erfolg.
  2. „Dune: Part Two“ (2024) – Auf dem zweiten Platz findet sich eine weitere Fortsetzung ein, die ich sogar minimal gelungener fand als den ersten Teil. Aber eigentlich kann man beide Filme nicht getrennt betrachten, denn sie erzählen eine große und beeindruckend inszenierte Geschichte.
  3. „Alien: Romulus“ (2024) – Mit deutlichem Abstand folgt auf dem dritten Platz dieses Legacy-Sequel zu einer meiner liebsten Filmreihen. Vieles mag ich sehr daran, anderes funktioniert für mich nicht so richtig. Dennoch hatte ich viel Spaß bei der Sichtung.
  4. „Ghostbusters: Frozen Empire“ (2024) – Gleiches trifft auch auf dieses Legacy-Sequel zu. Letztendlich war es für mich ein großes Vergnügen, einen Film dieses Franchises mit der gesamten Familie im Kino zu sehen. Davon abgesehen ist dieser Teil auch nicht schlechter als der zu sehr gehypte „Ghostbusters: Legacy“ aus dem Jahr 2021.
  5. „Red One: Alarmstufe Weihnachten“ (2024) – Wieder mit deutlichem Abstand folgt dieser Weihnachtsfilm, der es eigentlich gar nicht auf die Liste meiner Lieblingsfilme hätte schaffen dürfen. Dafür ist er zu nichtssagend und durchschnittlich. Aber mehr Filme habe aus dem Jahr 2024 noch nicht gesehen. Welch ein Glück für „Red One“!

Anmerkung: Die Liste ist ausnahmsweise nach Wertung sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Die Tribute von Panem: The Ballad of Songbirds and Snakes – OT: The Hunger Games: The Ballad of Songbirds and Snakes (2023)

Wir befinden uns im Jahr 2025! Da habe ich erst mein Filmjahr 2024 verarbeitet und schon steht der erste Film im neuen Jahr an. Obwohl wir heute alle recht müde waren, haben wir uns zu „Die Tribute von Panem: The Ballad of Songbirds and Snakes“ vor dem Fernseher versammelt. Den Film wollten wir schon ewig sehen und ich hatte erst Sorge, dass wir aufgrund der Laufzeit von zweieinhalb Stunden einschlafen würden. Nichts könnte jedoch ferner von der Wahrheit sein… 🐦🐍

Die Tribute von Panem: The Ballad of Songbirds and Snakes (2023) | © LEONINE

Die Tribute von Panem: The Ballad of Songbirds and Snakes (2023) | © LEONINE

Ein gelungenes Prequel mit Origin-Story

Als ich damals von „Die Tribute von Panem: The Ballad of Songbirds and Snakes“ hörte war ich nicht sonderlich neugierig. Die Origin-Geschichte eines Bösewichts hörte sich doch zu sehr nach der „Star Wars“-Prequel-Trilogie an und kommt damit 20 Jahre zu spät. Dann jedoch haben wir im vergangenen Jahr alle „Die Tribute von Panem“-Filme zusammen als Familie geschaut, die Kinder haben beide die Buchreihe gelesen und wir waren doch etwas gehypt. Ins Kino haben wir es zwar nicht mehr geschafft, doch ich habe die Blu-ray ins Filmregal geholt, sobald der Film in angemessenen Preisregionen angekommen war. Ob es tatsächlich am Film lag oder doch am energiespendenden Plätzchenteller, dass tatsächlich niemand (nicht einmal Frau bullion) eingeschlafen ist?

Zunächst einmal war ich vom Look des Films überrascht, denn der Trailer ließ eine CGI-Schlacht vermuten. Bis auf ein paar Establishing-Shots sieht „Die Tribute von Panem: The Ballad of Songbirds and Snakes“ jedoch wunderbar handgemacht und an Schauplätzen gedreht aus. Apropos Schauplätze: Ich wäre beinahe vom Sofa gefallen als ich bemerkt habe, dass ein paar Szenen im Völkerschlachtdenkmal in Leipzig gedreht wurden. Diesem haben wir 2017 einen Besuch abgestattet und in meinem Artikel habe ich noch bemerkt, dass mich das Bauwerk an Film- bzw. Serienkulissen erinnern würde. Nun haben wir es tatsächlich in einem Film gesehen. Sowas liebe ich ja. Auch inhaltlich hat mich der Film positiv überrascht. Klar wird die Origin-Story des Bösewichts Coriolanus Snow wenig überraschend erzählt und doch hat es mich gefreut, dass nicht wieder nur Hunger-Spiele in größer und weiter erzählt werden, sondern die persönliche Entwicklung im Mittelpunkt steht. Auch wenn es am Ende doch etwas schnell geht, bleiben die Motive einigermaßen nachvollziehbar. Zumindest fand ich es glaubhafter als die Wandlung Anakins zu Darth Vader (so sehr ich die „Star Wars“-Prequels auch mag).

Fazit

Es mag an einem weiteren Fresskoma (dieses Mal Plätzchen statt Raclette) gelegen haben, doch ich fand „Die Tribute von Panem: The Ballad of Songbirds and Snakes“ überraschend gelungen. Einerseits trifft Regisseur Francis Lawrence die Welt seiner alten Filme perfekt und andererseits reist er mit uns glaubhaft in die Vergangenheit. Auch den Kindern hat der Film gefallen, wenngleich der Zwergofant begeisterter war als das Zappelinchen. Vielleicht doch die Müdigkeit? So oder so ein gelungener Einstand ins Filmjahr 2025: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 7/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Mein Sportjahr 2024 mit 3.270 km, 582 Aktivitäten und 428 Stunden

Nachdem ich mir zuletzt schon recht faul vorkam, weil ich nach dem Erreichen meines erweiterten Laufziels von 2.524 km im Jahr 2024 drei Tage pausiert hatte, wurde es Zeit, dass das neue Laufjahr beginnt. Meinen Neujahrslauf habe ich heute schon absolviert. Nun steht, nach den Jahresrückblicken zu Serien und Filmen, aber noch der Rückblick auf mein Sportjahr 2024 auf dem Plan. Eigentlich war es fast nur ein Laufjahr, denn andere sportliche Betätigungen habe ich ganz schön vernachlässigt. Aber lest selbst… 🏃‍♂️🚴‍♂️

Mein Laufjahr 2024 mit 2.524 km

2023 war ich 2.502 km laufenderweise unterwegs. Im Idealfall wollte ich das dieses Jahr knacken, obwohl ich mein Laufziel mit 2.024 km bewusst niedriger angesetzt hatte. Am Ende lief es dann so gut, dass ich 2.524 km erreicht habe:

Meine gelaufenen Kilometer im Jahresvergleich (Quelle: RUNALYZE)

Meine gelaufenen Kilometer im Jahresvergleich (Quelle: RUNALYZE)

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Run, Fatboy, Run (1932)

Der erste Lauf im neuen Jahr! Alle Zahlen sind wieder auf null zurückgedreht. Das mag einerseits frustrierend wirken, andererseits ist es jedoch auch ein Neuanfang. Nachdem wir erst gegen 2:30 Uhr im Bett waren, waren wir heute Morgen eher träge drauf. Der Zwergofant und ich haben den Böllerschrott in unserer Straße weggekehrt während die Damen im Haus Ordnung gemacht haben. Danach waren wir alle eine Runde in herrlicher Sonne spazieren. Gegen 13 Uhr waren wir wieder zurück und ich habe mich direkt zu einem Neujahrslauf aufgemacht. 🏃‍♂️

Neujahrslauf mit einem km pro verspeistem Raclette-Pfännchen

Neujahrslauf mit einem km pro verspeistem Raclette-Pfännchen

Distanz: 11.03 km
Zeit: 01:04:46
Anstieg: 100 m
Ø Pace: 5:52 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 151 bpm
Ø Schrittfrequenz: 156 spm
Temperatur: 5.0 °C
Kalorien: 932 kcal

2025: 11 km
Januar: 11 km
KW 1: 11 km

Für meine Trägheit heute ist eindeutig das Raclette des gestrigen Abends verantwortlich. Ich habe mindestens 10 Pfännchen gezählt und bin mir fast sicher, ein oder zwei verpasst zu haben. So viel habe ich wirklich selten gegessen. Es waren auch keine leichten Pfännchen, sondern Käse mit Käse überbacken und dazu Käse. Nunja. Mein Gewicht ist so hoch wie selten und ich habe beschlossen, pro Raclette-Pfännchen einen Kilometer zu laufen. Ich kam schon einmal leichter voran, aber es hat sich nach drei Tagen Pause auch gut angefühlt, wieder unterwegs gewesen zu sein. Später veröffentliche ich noch meinen sportlichen Jahresrückblick, in dem dann auch meine Ziele für 2025 festgehalten werden. Sagen wir es schon einmal so: Ich werde wieder viel unterwegs sein. 😅

Im ersten Ohr: Sneakpod #855 – Maria
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182, Frank Turner

Mein Filmjahr 2024 mit 81 gesehenen Filmen

Es geht weiter mit den Jahresrückblicken: Nachdem ich bereits ausführlich auf mein Serienjahr 2024 geschaut habe, steht heute mein Filmjahr 2024 auf dem Programm. Ich habe insgesamt 81 Filme gesehen und damit ganze 11 Filme mehr als noch im Filmjahr 2023. Damit kann ich wirklich sehr zufrieden sein. Gerne würde ich einmal die 100 Filme vollmachen, doch das bleibt vorerst nur ein Traum. Doch zumindest kann ich sagen, dass ich jeden der 81 Filme auf irgendeine Art und Weise genossen habe. Wie sich die Filme genau zusammensetzen, lest ihr hier:

Freigabe der Filme im Jahr 2024

Dieses Jahr gab es noch eine deutlichere Verschiebung hin zu Filmen mit FSK 12 (80%) noch vor Filmen mit FSK 6 (11%). Ich habe ausgenutzt, dass der Zwergofant nun alt genug ist und wir immer tiefer in ab 12 Jahre freigegebene Filme eintauchen konnten. Erst darauf folgen Filme mit FSK 0 (5%) und FSK 16 (4%), was auch zeigt, dass ich kaum Filme ohne Kinder gesehen habe. FSK 18 war auch dieses Jahr nicht dabei. Der Schnitt ging über ein Jahr nach oben: ∅ = FSK 10 und 11 Monate (2023: FSK 9 und 7 Monate)

Freigabe der Filme im Jahr 2024

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Media Monday #705 – Weihnachtsgeschenke, Highlights und Jahresrückblicke

Schon unglaublich: Jetzt ist die erste Ferien- bzw. Urlaubswoche auch schon wieder vorbei und Weihnachten liegt hinter uns. Aber es ist ja immer so, dass schöne Zeiten noch viel schneller vergehen als normale bzw. stressige Zeiten. Was kann ich über die vergangene Woche berichten? Vermutlich habt ihr eh schon alles mitbekommen, da ich momentan wieder sehr ausführlich blogge: Ich habe mein erweitertes Laufziel für 2024 mit 2.524 km erreicht, ich habe vier Filme gesehen und besprochen, natürlich Weihnachten gefeiert und viele tolle Geschenke bekommen. Am Wochenende waren zwei Freundinnen des Zappelinchens zum Übernachten hier und es ist immer wieder schön zu sehen, wie wertschätzend die Mädchen miteinander umgehen. Zudem verbreiten sie wenig Chaos und laufen einfach so mit. Das ist bei Jungs durchaus anders und ich fürchte jetzt schon um meinen renovierten Keller, wenn hier die nächste Übernachtungsparty ansteht. Heute feiern wir erst einmal den Geburtstag der Schwägerin, morgen ist auch schon Silvester. Dann bleiben noch ein paar Tage, bevor der Wahnsinn wieder über uns hereinbricht. Diese versuche ich aber noch zu genießen und werde euch via Blog und Jahresrückblicken daran teilhaben lassen. Nun jedoch erst einmal zu den Fragen des Medienjournals und euch eine schöne Woche! 🎄

Media Monday #705

  1. Wenn ich so an das zurückliegende Jahr denke dann gab es in meinem Leben ein Ungleichgewicht zwischen Arbeit und Freizeit und das muss sich 2025 ändern, auf die eine oder andere Art und Weise.
  2. Unser Sommerurlaub in Nordholland war sicherlich eines DER Highlights für mich und meine Familie.
  3. Müsste ich mich festlegen, ich würde mich nicht für das beste Geschenk des vergangenen Weihnachtsfestes entscheiden können.
  4. „Jurassic World: Ein neues Zeitalter“ hatte es nicht verdient, so abgestraft zu werden, aber ich sehe das Franchise vermutlich auch übermäßig positiv und selbst „Jurassic World: Das gefallene Königreich“ konnte mich beim zweiten Durchgang mehr überzeugen.
  5. Es mag nicht dem Konsens entsprechen, doch fand ich das „Karate Kid“-Remake gar nicht so schrecklich, wie es oft gemacht wird.
  6. Die Entenfamilie aus „Raus aus dem Teich“ hat sich regelrecht in mein Herz gespielt mit ihrem Mut, den sie in ihren Abenteuern bewiesen haben.
  7. Zuletzt habe ich mein Serienjahr 2024 rekapituliert und das war mit 39 gesehenen Staffeln recht erfolgreich, weil sich darunter auch vier neue Lieblingsserien befanden.

Die vier Turtles sind endlich vereint im Filmregal (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Karate Kid – OT: The Karate Kid (2010)

Nach einem recht trägen Tag irgendwann zwischen den Jahren, haben wir uns abends für den letzten Film des Jahres auf dem Sofa versammelt. Die Wahl fiel auf „Karate Kid“ und zwar das Remake aus dem Jahr 2010. Das Original hatte ich erst letztes Jahr für mich entdeckt und bin spätestens seit „Cobra Kai“ riesengroßer Fan der Reihe. In das Remake wollten wir schon länger einmal reinschauen und spätestens der Trailer von „Karate Kid: Legends“ (siehe Video unten) war nun der endgültige Auslöser. 🥋

Karate Kid (2010) | © Sony Pictures Entertainment (PLAION PICTURES)

Karate Kid (2010) | © Sony Pictures Entertainment (PLAION PICTURES)

Erstaunlicherweise kein Totalausfall

Wie leicht würde es mir nun fallen, den Film zu verreißen. Teils bietet er dafür sogar offene Flanken. Nepo-Baby Jaden Smith in der Hauptrolle wäre da schon der erste Grund. Nein, erst der zweite, denn bereits der Titel „Karate Kid“ dient nur dazu, auf der Erfolgswelle des 1984er Originals mitzuschwimmen. Im Film geht es überhaupt nicht um Karate, sondern Kung-Fu. Der Film müsste folglich „Kung-Fu Kid“ heißen, was auch der bessere Titel gewesen wäre. Davon einmal abgesehen folgen wir der Handlung des Originals ziemlich exakt. Nur eben in China und nicht Los Angeles. Statt Mr. Miyagi lernen wir Mr. Han kennen und die Beziehung zu seinem Schüler funktioniert tatsächlich ähnlich gut, wie in der Version der Geschichte, die wir alle kennen und lieben. Jackie Chan verkörpert Mr. Han und tatsächlich ist da eine Chemie zwischen ihm und Jaden Smith, die wunderbar funktioniert.

Auch Jaden Smith hat für mich in der Rolle funktioniert. Ist Mr. Han noch irgendwie eine andere Version von Mr. Miyagi, so verbindet Dre und Daniel kaum etwas. Seine Figur ist deutlich jünger und vermutlich hätte man die Geschichte auch besser auf sein Alter anpassen müssen, denn die Liebesgeschichte wirkt schon ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Warum nicht eine Freundschaft, die für Dre in dieser Situation mindestens genauso wertvoll gewesen wäre? Wenn wir schon bei den negativen Aspekten sind, dann möchte ich auch auf das Finale eingehen, denn dieses ist nahezu 1:1 vom Original übernommen. Nur eben mit Kobra statt Kranich. Ein paar Augenrollmomente hat der Film eben doch. Am besten funktioniert „Karate Kid“ für mich dagegen, wenn wir sehen, wie sich Dre in Peking durchschlagen muss. Wenn wir mit ihm durch die Straßen ziehen und es klar wird, dass er es als zwölfjähriger Junge hier schwer haben wird. Bis sich Mr. Han ihm annimmt, den wir übrigens auch in „Karate Kid: Legends“ wiedersehen werden:

Fazit

Alles in allem ist das „Karate Kid“-Remake kein schlechter Film. Ohne das Original zu kennen, hätte ich ihn wohl auch noch wohlwollender bewertet. Doch es geht eben nichts über die 1980er-Jahre-Atmosphäre, Pat Morita, Ralph Macchio, William Zabka und Elisabeth Shue. Da würde ich immer zum Original greifen und die Kinder sehen das übrigens genauso. Dennoch nicht die Katastrophe, als die der Film teils hingestellt wird: 6/10 Punkte. (Zappelinchen: 7/10 Punkte; Zwergofant: 7/10 Punkte.)

Mein Serienjahr 2024 mit 39 gesehenen Staffeln

Die Zeit der Jahresrückblicke beginnt bzw. ist bereits in vollem Gange. Auch ich werfe mich wieder ins Getümmel und starte, wie bereits im letzten Jahr, mit dem Rückblick auf mein Serienjahr: In meinem Serienjahr 2024 habe ich mit 39 Staffeln exakt 10 Staffeln weniger gesehen als noch im Vorjahr. Woran das liegt kann ich gar nicht so genau sagen. Vermutlich habe ich mehr Zeit mit Filmen verbracht. Dennoch sind 39 Staffeln immer noch eine Hausnummer und was ich genau gesehen habe, lest ihr im ausführlichen Rückblick auf mein Serienjahr 2024… 📺

Episoden pro Staffel im Jahr 2024

Mit 8 Episoden pro Staffel (44%) haben sich die kürzeren Staffeln 2024 noch mehr durchgesetzt. Direkt darauf folgen mit 10 Episoden pro Staffel (21%) und 12 Episoden pro Staffel (15%) weitere Serien in einem ähnlichen Bereich. Die Ausreißer mit deutlich weniger oder mehr Episoden lassen sich an einer Hand abzählen. Die Anzahl  der Episoden pro Staffel ist somit noch einmal gesunken: ∅ = 10 Episoden pro Staffel (2023: 12 Episoden pro Staffel)

Episoden pro Staffel 2024

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Run, Fatboy, Run (1931)

Nachdem ich gestern zum ersten Mal beim Laufen gestürzt bin, habe ich es heute Morgen doch etwas in der Schulter gespürt. Aber nicht dramatisch. Es war knackig kalt und frostig. Auch die Sonne hat sich heute nicht blicken lassen. Dennoch wollte ich die 10 km vollmachen, um mein erweitertes Jahresziel mit 2.524 km zu erreichen. 🥳

Letzter Lauf 2024 und das Laufjahr mit 2.524 km beendet

Letzter Lauf 2024 und das Laufjahr mit 2.524 km beendet

Distanz: 10.10 km
Zeit: 01:02:13
Anstieg: 75 m
Ø Pace: 6:10 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 148 bpm
Ø Schrittfrequenz: 156 spm
Temperatur: -2.2 °C
Kalorien: 850 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 97%

2024: 2524 km
Dezember: 193 km
KW 52: 49 km

Das Ziel ist nun erreicht und ich nehme mir fest vor, die kommenden drei Tage auch zu pausieren. Mal sehen, wie gut das klappt. Ansonsten wird es erst einmal turbulent, denn das Zappelinchen hat zwei Freundinnen zum Übernachten hier und am Montag geht es auch mit einem Geburtstag in der erweiterten Familie weiter. Dann ist auch schon Silvester und das neue Laufjahr beginnt. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #855 – Maria
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Green Day, Frank Turner

Raus aus dem Teich – OT: Migration (2023)

Wir befinden uns gerade in dieser seltsamen Zeit zwischen den Jahren. Alle haben sich heute mit ihren Geschenken beschäftigt, der Zwergofant und ich haben LEGO gebaut und die Stimmung im Haus war etwas angespannt. Abends haben sich dann dennoch alle auf dem Sofa eingefunden, um mit „Raus aus dem Teich“ einen Animationsfilm zu schauen, den wir auch am liebsten im Kino gesehen hätten. Übrigens mein 80. Film in diesem Jahr und damit vermutlich auch einer der letzten 2024. 🦆

Raus aus dem Teich (2023) | © Universal Pictures Germany GmbH

Raus aus dem Teich (2023) | © Universal Pictures Germany GmbH

Ein wirklich witziges Animationsabenteuer

Ich mag die simple Prämisse von „Raus aus dem Teich“ sehr gerne. Meist sind dies ja die besten Filme, wenn inhaltlich kein riesengroßes Fass aufgemacht wird. Einfach eine Familie von Enten, die sich zum ersten Mal in ihrem Leben als Zugvögel versucht. Dabei erleben sie allerlei Abenteuer und es steckt natürlich eine positive Botschaft dahinter: Nicht die Angst das Leben diktieren lassen, sondern offen für Abenteuer und neue Begegnungen sein. Da habe ich mich doch direkt ertappt gefühlt. Weiterhin sind die einzelnen Charaktere wunderbar ausgearbeitet und jedes Familienmitglied nimmt eine mehr oder weniger klischeehafte Rolle ein. Dieses Setup funktioniert einfach und trägt den Film auch über weite Strecken.

Während ihrer Reise lernt unsere Entenfamilie etliche andere Figuren kennen. Das sind nette Begegnungen, welche den Abenteuerfaktor verstärken. Durch die  häufigen Schauplatzwechsel wirkt „Raus aus dem Teich“ ein wenig episodenhaft, was aber nicht weiter schlimm ist. Das einzige Element, was für mich nicht so gut funktioniert hat, war der böse Koch, der die Enten letztendlich mit einem Hubschrauber jagt. Diese doch recht persönliche Fehde zwischen Mensch und Tier hat für mich nicht so recht in die uns präsentierte Welt gepasst. Aber nun gut. Es ist eben ein Animationsfilm und die Regeln der Welt wurden auch nie glasklar definiert. Der Unterhaltungswert ist dennoch in jedem Moment gegeben. Bis hin zum schönen Finale, das uns mit einem wohligen Gefühl aus dem Film entlässt.

Fazit

Es ist schon immer ein sehr gutes Zeichen, wenn die Kinder laut bei einem Film lachen. Speziell der Zwergofant ist teils aus dem Kichern nicht mehr rausgekommen, was direkt ansteckend war. Nach ca. 80 Minuten ist das Abenteuer auch schon wieder vorbei, was den Animationsfilm zu einem wunderbaren Filmsnack macht. Wie nachhaltig dieser ist, muss sich erst noch zeigen: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)