Run, Fatboy, Run (2048)

Auch am heutigen Pfingstsonntag regnet es nahezu ununterbrochen. Nach dem Frühstück bin ich somit zunächst in den Keller für eine kurze Einheit Kraftsport und danach hat sich tatsächlich eine Regenlücke ergeben, die ich direkt genutzt habe. 😅

Die Laufwoche mit 61 km beendet und nicht einmal nass geworden

Die Laufwoche mit 61 km beendet und nicht einmal nass geworden

Distanz: 10.17 km
Zeit: 00:59:39
Anstieg: 104 m
Ø Pace: 5:52 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 150 bpm
Ø Schrittfrequenz: 156 spm
Temperatur: 16.1 °C
Kalorien: 828 kcal

2025: 1135 km
Juni: 73 km
KW 23: 61 km

Ich kam ganz gut voran und habe mich, da alles matschig war, hauptsächlich auf befestigte Wege konzentriert. Somit bin ich diese Woche auf 61 km gekommen. Damit bin ich sehr zufrieden. Kommende Woche haben wir einiges vor, sprich ich werde nicht jeden Tag zum Laufen kommen, doch zumindest einen Halbmarathon will ich noch einstreuen. Im Urlaub bin ich ja nicht auf die Wochenenden angewiesen. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #875 – Havoc
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Planet der Affen: Survival – OT: War for the Planet of the Apes (2017) (WS1)

Heute war endlich einmal wieder Zeit für einen Filmabend auf dem heimischen Sofa. Ich hatte mich schon sehr auf „Planet der Affen: Survival“ und damit den Abschluss der Reboot-Trilogie gefreut. Bei meiner ersten Sichtung vor 7 Jahren war ich wirklich begeistert und das sollte sich auch heute nicht ändern. Spoiler sind zu erwarten. 🦧

Planet der Affen: Survival (2017) | © Walt Disney / LEONINE

Planet der Affen: Survival (2017) | © Walt Disney / LEONINE

Das starke Finale einer der besten Filmtrilogien

Nach „Planet der Affen: Revolution“ hat sich der Konflikt zwischen Affe und Mensch immer weiter zugespitzt. Bereits zu Beginn des Films kommt es zum emotionalen Schlag in die Magengrube, als der von Woody Harrelson gespielte Colonel beinahe die gesamte Familie Caesars auslöscht. Was folgt ist eine bittere Rachegeschichte, die von sowohl von den Protagonist:innen als auch dem Publikum einiges fordert. Der Film ist sehr düster und bietet dennoch eine packende Abenteuergeschichte, die im weiteren Verlauf in ein knallhartes Gefängnisdrama kippt. Matt Reeves packt viel Inhalt in die knapp zweieinhalb Stunden von „Planet der Affen: Survival“ und weiß die Zeit perfekt zu nutzen. Ich saß über weite Strecken voller Anspannung auf dem Sofa.

Trotz aller Errungenschaften für die Affen und den neuen Entwicklungen für die Menschheit, ist „Planet der Affen: Survival“ letztendlich der Abschluss von Caesars ganz persönlicher Geschichte. Obwohl es keine Rückblenden oder gezielte Referenzen auf den ersten Teil „Planet der Affen: Prevolution“ gibt, so musste ich in den letzten Szenen des Films doch daran denken, wie Caesars Reise angefangen hat. Natürlich saß ich am Ende auch wieder schluchzend auf dem Sofa, was für mich beweist, dass Caesars Entwicklung eine der gelungensten des modernen Blockbuster-Kinos ist. Neben den inhaltlichen Stärken, muss ich erneut die Technik loben: Ich kenne kaum einen zweiten Film, dessen CGI so gut gealtert ist. In den Affen steckt so viel Charakter und Leben, dass ich beinahe nicht glauben kann, dass sie aus dem Computer stammen. Immer wieder beeindruckend und extrem sehenswert.

Fazit

Mir ist der Abschied von Caesar heute wieder sehr schwer gefallen. Die Kinder waren etwas verstört, dass die Hauptfigur am Ende stirbt, was vielleicht auch ein Grund ist, warum sie das Finale der Trilogie nicht so stark wie die beiden Vorgänger eingestuft haben. Ich bin nun gespannt auf den vierten Teil, auch wenn ich befürchte, dass dieser der ursprünglichen Reboot-Trilogie nicht das Wasser reichen können wird: 9/10 Punkte. (Zappelinchen: 7/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (2047)

Endlich sind Pfingstferien! Was machen die Kinder seit heute Morgen? Durchgehend streiten. Manchmal frage ich mich, ob das alles ein schlechter Scherz ist. Aber nun gut. Kennt man als Elternteil ja. Also tief durchatmen und auf Durchzug stellen. Nach dem Frühstück war ich dann auch eine Runde laufen. Im Regen natürlich. 🌧️

Wieder voll in den Regen reingelaufen

Wieder voll in den Regen reingelaufen

Distanz: 10.08 km
Zeit: 01:00:07
Anstieg: 112 m
Ø Pace: 5:58 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 147 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 17.8 °C
Kalorien: 814 kcal

2025: 1125 km
Juni: 63 km
KW 23: 50 km

Ich war recht langsam unterwegs und habe gegen Ende doch noch etwas angezogen, um immerhin unter 6er Pace zu bleiben. Danach habe ich mich direkt noch zum Krafttraining in den Keller begeben. Somit reicht es mit Sport auch für heute. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #875 – Havoc
Im zweiten Ohr: blink-182

Happy Birthday Blog: Ein Rückblick auf 19 Jahre Bloggen

Wie kann schon wieder ein Jahr vorbei sein? Da feierte mein kleiner Blog erst seine Volljährigkeit und schon ist er wieder ein Jahr älter. Sie werden ja so schnell groß. Inzwischen schon seit 19 Jahren schreibe ich hier also in dieses Internet. Davor auch schon, doch hat sich mein Blog seitdem als die zentrale Anlaufstelle für mich etabliert. Social Media und Co. sind nur Nebenschauplätze. Wie alles angefangen hat? Natürlich mit dieser Filmbesprechung. Was sich seitdem und speziell im letzten Jahr getan hat? Das lest ihr im folgenden Rückblick. Danke fürs Dabeisein! 🥳

Happy Birthday Blog 2025

19 Jahre Blog in Zahlen (+28% mehr Aufrufe)

Es geht weiter aufwärts. Wer hätte das nach all den Jahren gedacht? Bereits der letzte Jahresrückblick hat 28% Wachstum verlauten lassen und die Tendenz ist zum Halbjahr weiter positiv: Mein Blog hat 10.355 mehr Aufrufe (+28%) als im Vorjahr bei 531 (+40) Artikeln zu verzeichnen. Im Schnitt macht das 28 Aufrufe mehr jeden einzelnen Tag. Auch die Kommentare haben sich extrem positiv entwickelt (+1.774). So kann es von mir aus gerne weitergehen:

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Run, Fatboy, Run (2046)

Ein weiterer Mittagslauf am vollgestopften letzten Arbeitstag vor dem Urlaub. Jeder will noch einmal was und ein Vorstellungsgespräch steht später auch noch auf dem Programm. Warum muss das immer so stressig sein? Einen Mittagslauf habe ich dennoch eingeschoben und der war ganz schön nass. 🌧️

Zwei Minuten nach dem Foto war ich nass bis auf die Knochen (und entsprechend schnell)

Zwei Minuten nach dem Foto war ich nass bis auf die Knochen (und entsprechend schnell)

Distanz: 8.52 km
Zeit: 00:47:59
Anstieg: 81 m
Ø Pace: 5:38 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 150 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 21.1 °C
Kalorien: 670 kcal

2025: 1115 km
Juni: 52 km
KW 23: 50 km

Die ersten sieben Kilometer bin ich gut durchgekommen und es hat nur leicht getröpfelt. Dann jedoch ging es richtig los und ich war auf die letzten 10 Minuten nass bis auf die Knochen. Dafür war meine Pace ausnahmsweise richtig gut. Es geht aufwärts und der Regen hat seinen Teil dazu beigetragen. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #875 – Havoc
Im zweiten Ohr: Billy Talent

Run, Fatboy, Run (2045)

Heute einmal wieder im Home Office. Das Wetter ist immer noch durchwachsen und ich hatte eigentlich erwartet, dass es die Pollen aus der Luft gewaschen hat. Der Heuschnupfen hat mich allerdings heute schlimmer erwischt als die letzten Tage. 🤧

Heuschnupfiger Mittagslauf

Heuschnupfiger Mittagslauf

Distanz: 8.58 km
Zeit: 00:50:02
Anstieg: 72 m
Ø Pace: 5:50 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 145 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 17.8 °C
Kalorien: 671 kcal

2025: 1107 km
Juni: 44 km
KW 23: 32 km

Tempomäßig kam ich ganz gut voran. Mein Kopf ist voll und ich bin urlaubsreif. Eineinhalb Tage noch mit ein paar herausfordernden Themen, dann ist erst einmal Pause. Bestimmt auch mit Zeit für längere Läufe. Juhu! 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #875 – Havoc
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Die 5 besten weiblichen Synchronstimmen

Nach den besten Disney-Soundtracks wenden wir uns bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG den fünf besten weiblichen Synchronstimmen zu. Die männlichen Synchronstimmen hatten wir erst letzten Monat und auch die Damen waren schon einmal Thema, was ich ganz vergessen hatte. Obwohl es ein paar Dopplungen gibt, bin ich dieses Mal tiefer in die Welt der Synchronstimmen abgetaucht. Wie ist es euch mit der Aufgabe gegangen? 🎙️

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 414 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 414 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 414 lautet:

Die 5 besten weiblichen Synchronstimmen

  1. Claudia Urbschat-Mingues (u.a. Angelina Jolie, Jennifer Connelly) – Die Stimme von Claudia Urbschat-Mingues ist nicht wegzudenken aus der deutschen Synchronwelt, egal ob Angelina Jolie in „Sky Captain and the World of Tomorrow“ oder Vera Farmiga in „Up in the Air“.
  2. Daniela Hoffmann (u.a. Julia Roberts, Calista Flockhart) – Ich liebe Daniela Hoffmanns Stimme. Sie ist perfekt für Julia Roberts in z.B. „Notting Hill“ oder Calista Flockhart in „Ally McBeal“. Gerade über diese Serie ist sie mir ans Herz gewachsen und hat mich unzählige Stunden begleitet.
  3. Giuliana Jakobeit (u.a. Amy Adams, Keira Knightley) – Man kann Giuliana Jakobeit als Amy Adams z.B. in „Arrival“ hören. Am meisten ist sie mir jedoch als Elizabeth Swann, gespielt von Keira Knightley, in den „Pirates of the Caribbean“-Filmen im Kopf geblieben.
  4. Sabine Jaeger (u.a. Laura Dern, Lisa Kudrow) – Bei Sabine Jaeger muss ich natürlich an Laura Dern und ihre Auftritte in den „Jurassic Park“-Filmen denken. Diese habe ich unzählige Male in der Synchro gesehen und zuletzt auch im zum jüngsten „Jurassic World“-Abenteuer zusammen mit den Kindern.
  5. Ulrike Stürzbecher (u.a. Kate Winslet, Patricia Arquette) – Ich liebe auch Ulrike Stürzbechers Stimme. Ich kenne sie vor allem als Patricia Arquette in „True Romance“ und Kate Winslet in „Titanic“. Beides ikonische Synchronrollen, die ich sehr häufig gesehen bzw. gehört habe.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (2044)

Heute war ich einmal wieder im Büro und wollte eigentlich eine Laufpause einlegen. Aber der Tag hat mich so angespannt, dass diese Anspannung abends noch raus musste. Also habe ich mich vor dem drohenden Gewitter noch zu einer kurzen, schnellen Runde aufgemacht. 🏃‍♂️

Kurzer und für meinen Trainingsstand schneller Feierabendlauf

Kurzer und für meinen Trainingsstand schneller Feierabendlauf

Distanz: 6.64 km
Zeit: 00:36:31
Anstieg: 50 m
Ø Pace: 5:30 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.9 km/h
Ø Herzfrequenz: 152 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 22.8 °C
Kalorien: 518 kcal

2025: 1098 km
Juni: 35 km
KW 23: 23 km

Die Runde war wirklich kurz und schnell. Schon verrückt, wenn man bedenkt, dass diese Pace vor nicht allzu langer Zeit meine normale Pace auf 10 km gewesen ist. An guten Tagen sogar auf Halbmarathon-Distanz. Aber ich mag mich nicht beschweren, denn ich war laufen. Immerhin etwas abgehakt an diesem Tag. 😅

Im ersten Ohr: Sneakpod #875 – Havoc
Im zweiten Ohr: blink-182

Adolescence – Die komplette Miniserie (2025)

Warum habe ich mir diese Serie nur angeschaut? Auslöser war bestimmt der mittelgroße Hype darum. „Adolescence“ ist eine Miniserie auf Netflix, die schwere Themen behandelt. Dabei ist sie sowohl inhaltlich als auch inszenatorisch brillant erzählt. Ganz grob geht es um einen Kriminalfall, in dem ein Jugendlicher verdächtigt wird, eine Mitschülerin umgebracht zu haben. Mehr verrate ich an dieser Stelle nicht, auch wenn Spoiler den Eindruck kaum schmälern. Spoiler sind zu erwarten.

Adolescence (2025) | © Netflix

Adolescence (2025) | © Netflix

Vier gezielte Schläge in die Magengrube

Zunächst zur Einordnung: Ich wurde gespoilert und wusste, worum es in der Serie geht und wie sie sich grob entwickelt. Auch der inszenatorische Kniff, jede Episode als lange Plansequenz zu erzählen, war mir bekannt. Obwohl ich auch erwartet hatte, dass „Adolescence“ keine leichte Kost werden würde, so war ich auf die emotionale Wucht doch nicht gefasst. Speziell in der ersten Episode hatte ich, obwohl mir bewusst war, dass er den Mord begangen hat, instinktiv Mitleid mit dem dreizehnjährigen Jamie. Die Vorstellung, dass der Zwergofant, der sich nahezu im gleichen Alter befindet, plötzlich aus dem elterlichen Haus gerissen wird und er vorerst keinen Kontakt mehr zu seinen Eltern haben darf, war fast unerträglich. Auch die völlige Überforderung des Vaters hat mich mitgenommen. Das Versprechen Jamies unschuldig zu sein, dann der Schlag in die Magengrube als die Wahrheit ans Licht kommt. Vater und Sohn alleine im Verhörraum. Beide brechen in den letzten Minuten der ersten Episode in sich zusammen. Dieser Schmerz hat sich auf mich übertragen und ich war extrem froh, als endlich der Abspann über den Fernseher gelaufen ist.

Auch die zweite Episode hat es in sich und ich fand sie sowohl erzählerisch als auch inszenatorisch beeindruckend. Das ermittelnde Team (u.a. Faye Marsay, die man aus „Andor“ als Vel Sartha kennt) kommt an Jamies Schule, um mit Mitschüler:innen zu sprechen und Apelle an die Klasse zu richten. Detective Bascombe trifft dabei auch auf seinen Sohn, der ebenfalls diese Schule besucht. In jeder Hinsicht auch eine eher unangenehme Episode, die klar zeigt, wie wenig Erwachsene die von Instagram und Co. geprägte Welt der Jugendlichen verstehen. Dennoch gibt es auch zarte Annäherungen zwischen Detective Bascombe und seinem Sohn, die Hoffnung geben. Zu einer solchen kommt es auch in der dritten Episode, die sich komplett auf ein Gespräch zwischen Jamie und seiner zugewiesenen Psychologin konzentriert. Inszenatorisch nicht ganz so beeindruckend, doch unfassbar gespielt. Besonders der beim Dreh 15-jährige Owen Cooper, der Jamie verkörpert, ist fantastisch. Der Erkenntnisgewinn dieser Episode ist gering und vielleicht ist sie deshalb umso schmerzhafter anzuschauen.

Keine Lösungen, doch Diskussionsimpulse

Das Finale spielt ein Jahr nach dem Mord an Katie und zugleich am 50. Geburtstag von Jamies Vater. Der Alltag trifft auf die nicht verheilten Wunden der Vergangenheit. Eine teils anstrengende und auch herzzerreißende Episode. Die Familie versucht einerseits nicht an die Tat ihres Sohnes bzw. Bruders zu denken, andererseits werden sie von ihr eingeholt. Immer wieder. Spätestens wenn Jamie aus dem Gefängnis anruft, um seinem Vater zu gratulieren. Das erlösende Element kommt erst, indem sich die Eltern auch ihre Versäumnisse eingestehen. Der Zusammenbruch des Vaters im Zimmer seines Sohnes hat mich am Ende komplett zerstört. Der vierte Schlag in die Magengrube.

Was der Serie fehlt, ist die Perspektive des Opfers. Dieser Umstand wird zwar an einer Stelle thematisiert, doch letztendlich steht auch bei diesem Femizid nur der Täter im Mittelpunkt. Die Macher der Serie haben sich bewusst für diese Perspektive entschieden und diese funktioniert auch. Man kann innerhalb von vier Episoden auch nicht alle Aspekte abdecken. Was gezeigt wird, ist relevant, wichtig und exzellent umgesetzt. Dennoch ging mir dieser Gedanke im Kopf herum, wenngleich ich auch keine Lösung dafür habe, wie man noch mehr Perspektiven hätte aufzeigen können, ohne diesen schmerzhaften, messerscharfen Fokus zu verlieren. Ohne Lösungen zu bieten, regt die Serie zur Diskussion an und das ist auf jeden Fall positiv zu bewerten.

Fazit

Ja, „Adolescence“ ist so gut, wichtig und aktuell, wie man überall lesen kann. Die Serie bietet dabei keine einfachen Lösungen und selbst das Problem wird nicht bis ins Detail aufgedröselt. Die Serie regt zum Nachdenken, Reflektieren und Diskutieren an. Ob sie an Schulen Pflichtprogramm werden sollte? Ich bin skeptisch. Eltern sollten sie sich auf jeden Fall anschauen. Um vielleicht einmal häufiger mit ihren Kindern zu reden und in Lebensbereiche vorzudringen, die recht unsichtbar vorbeiziehen. Eine herausragende Miniserie, die ich jedoch so schnell nicht mehr sehen möchte: 10/10 (9.8) Punkte.

Run, Fatboy, Run (2043)

Der Tag heute hat schon wieder das Potenzial, mich wirklich aufzuregen. Umso nötiger war der Mittagslauf, der sich aber auch recht hart angefühlt hat. Diese schwüle Wärme ist einfach nicht meins. 🥵

Irgendwie harter Mittagslauf

Irgendwie harter Mittagslauf

Distanz: 8.59 km
Zeit: 00:51:01
Anstieg: 73 m
Ø Pace: 5:57 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 144 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 20.0 °C
Kalorien: 687 kcal

2025: 1091 km
Juni: 29 km
KW 23: 17 km

Ich konnte das Tempo gegen Ende wieder etwas steigern und doch freue ich mich nun schon auf ein wenig Abwechslung. Morgen werde ich aussetzen (müssen) und dann rückt der Urlaub auch langsam näher. Zeit wird es. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #874 – Morgen kommt ein neuer Himmel
Im zweiten Ohr: Skye Wallace