Media Monday #128

Im Gegensatz zu letzter Woche, schaffe ich es dieses Mal tatsächlich – wenn auch nur knapp – die Fragen des Medienjournals noch am Montag zu beantworten. Eigentlich habe ich sie ja im Rahmen des Stöckchens der ERGOThek auch schon beantwortet, weshalb ich mich in dieser Runde der Literatur zuwende – wer Antworten zum Thema Film sucht, darf gerne auch bei meinem Zehn Fragen-Eintrag kommentieren. Ob hier oder dort: viel Spaß dabei!

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  1. Wenn dein Leben ein Buch wäre, welches wäre es?
    Da ich größtenteils Fantasy, Thriller und Sci-Fi lese, passt mein doch eher normales Leben in keine dieser Schubladen. Ein Buch, das aufgrund seiner Thematik aber eine starke Verbindung zu meinem Leben bzw. meinen Gedanken hat, ist „Replay – Das zweite Spiel“ von Ken Grimwood.
  2. Sammelst du außer Büchern sonst noch etwas?
    Filme, Serien und CDs. So richtig im Regal. Alles voll.
  3. Das lustigste Buch das du kennst?
    Douglas Adams „Per Anhalter durch die Galaxis“ sowohl in der Übersetzung, als auch insbesondere im Original. Dazu kommen noch etliche Terry Pratchett-Romane, deren Humor ich ebenfalls großartig finde.
  4. Welche 3 Bücher würdest du vom Feuer retten?
    Im Moment noch George R. R. Martins „A Dance With Dragons“, Michael Crichtons „Jurassic Park“ (kann ich einfach immer wieder lesen) und Michael Endes „Die unendliche Geschichte“.
  5. Gibt es ein Genre mit dem man dich jagen kann?
    Ich möchte hier nichts ausschließen, doch Historienschinken und Liebesschnulzen haben mich in Buchform noch nie sonderlich gereizt.
  6. Welches Buch wolltest du schon immer lesen, bist aber bisher nie dazu gekommen?
    Wie bereits bei den Filmen würde die Liste den Rahmen dieses Blogeintrags sprengen; als Beispiel nenne ich jedoch Carl Sagans Roman „Contact“, der die Vorlage zu Robert Zemeckis gleichnamigem Film ist.
  7. Das beste Stöckchen, an dem ich je teilgenommen habe, war – neben dem wöchentlichen Media Monday und den oben genannten Zehn Fragen – sowohl das Meine Filmvorlieben-Stöckchen als auch das Top 10: Guilty Pleasures-Stöckchen.

Zehn Fragen

Die ERGOThek hat mich mit einem Stöckchen beworfen, das mich vom Grundprinzip her sehr an die gefürchteten Fünf Fragen erinnerte, die ich Anfang 2012 bewantworten durfe. Dieses Mal sind es jedoch zehn Fragen, welche sich auch noch ausnahmslos um das Thema Film drehen – insofern bin ich doch gerne dabei:

  1. Wenn dein Leben ein Film wäre, welcher wäre es?
    Schwierige Frage. Ich glaube mein Leben ist bisher noch nicht verfilmt worden. Im Moment dürfte wohl die TV-Serie „Parenthood“ die meisten Facetten meines Lebens abbilden. Zwischen 8 und 18 Uhr finde ich mich auch oft in „The Office“ wieder. Atmosphärische Fragmente werden dagegen von Filmen, wie „Garden State“, „Absolute Giganten“ oder „Nobody’s Fool“ recht gut getroffen, aber vielleicht ist das auch nur eine Wunschvorstellung.
  2. Sammelst du ausser Filme, sonst noch etwas?
    Bücher und CDs. So richtig im Regal. Alles voll.
  3. Der lustigste Film den du kennst?
    Am meisten gelacht habe ich wohl bei „Austin Powers: International Man of Mystery“ und teils auch seinen Nachfolgern.
  4. Welche 3 Filme würdest du vom Feuer retten?
    Da Filme bei mir ja physikalisch im Regal stehen, gehe ich nun nicht von einem metaphorischen Feuer aus und klemme mir die „Der Herr der Ringe“-Trilogie, die „Prometheus to Alien: The Evolution“-Box und die „Zurück in die Zukunft“-Filme unter dem Arm – natürlich erst nachdem ich meine Familie in Sicherheit gebracht habe… 😉
  5. Wenn du noch einmal von vorne anfangen könntest, was würdest du werden?
    Vermutlich würde ich nicht noch einmal Irgendwas mit Medien machen. Vielleicht etwas in Richtung Literatur, Sprache oder Lehre? Vielleicht aber auch etwas Technisches? Aber ist es nicht immer so: The grass is always greener on the other side.
  6. Lieblingssuperheld?
    Captain Hammer.
  7. Das beste Filmende?
    „Blade Runner“ und/oder „Fight Club“.
  8. Beste Filmmusik?
    „Jurassic Park“, „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“, „Die glorreichen Sieben“, „Braveheart“, „Wer ist Hanna?“ und viele, viele mehr…
  9. Gibt es ein Genre mit dem man dich jagen kann?
    Depri-Arthouse-Drama auf der einen und Fäkal-Doof-Komödie auf der anderen Seite. Wobei es in beiden Fällen bestimmt auch sehenswerte Ausnahmen gibt.
  10. Welchen Film wolltest du schon immer sehen, bist aber bisher nie dazu gekommen?
    Ich glaube die Liste würde den Rahmen dieses Blogeintrags sprengen…

Um den Stöckchen-Regeln treu zu bleiben, dürfen sich Wortman, mkreuterIntergalactic Ape-Man, Andreas und die CineCouch über die Beantwortung der folgenden zehn Fragen freuen:

  1. Was war in eurer Kindheit euer Lieblingsfilm, von dem ihr jede TV-Ausstrahlung mitgenommen habt?
  2. Was war eure erste DVD und wieviel Euro bzw. DM musstet ihr dafür über den Tresen wandern lassen?
  3. Ihr könnt abends nicht einschlafen. Welcher Film lässt euch aufgrund seiner famos zelebrierten Langeweile garantiert in den Schlaf hinübergleiten?
  4. Analog zu Frage 3: Welcher Film hat euch schon einmal so richtig fies den Schlaf geraubt?
  5. Das war ja wohl gar nichts, liebe(r) Regisseur(in)! Welchen Film hättet ihr viel besser drehen können und wie genau hättet ihr das angestellt?
  6. Was war das kurioseste Erlebnis, das ihr je im Kino hattet?
  7. Falls ihr auch Serien schaut: Welche Serie war eure Einstiegsdroge, bei der ihr die nächste Episode einfach nicht mehr erwarten konntet?
  8. Mit welchem Film- oder auch Seriencharakter würdet ihr gerne mal ein Bier trinken gehen und warum?
  9. Was waren die Kultfilme in eurem Freundeskreis in der a) Grundschule, b) weiterführenden Schule und c) Studium/Ausbildung?
  10. Was vermisst ihr am heutigen Kino am meisten im Vergleich zu den verklärten Filmerlebnissen eurer Jugend?

Media Monday #127 – AAPS-Special

Wie bereits angekündigt, kommen meine Antworten auf die (nicht mehr ganz so aktuellen) Fragen des Medienjournals ab dieser Woche ein wenig verspätet. Es hat sich viel getan und mir schwirrt der Kopf aufgrund unzähliger neuer Informationen. Insofern ist es gut, dass mich der Media Monday beinahe schon zwingt, mich einmal wieder mit dem Thema Film zu beschäftigen…

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  1. Meinen Artikel [hier jede beliebige Besprechung einsetzen] würde ich aus heutiger Sicht ganz anders schreiben, denn je nach Tagesform variiert auch die Wahrnehmung von Filmen, Serien, Büchern usw. – deshalb widme ich auch jeder Wiederholungssichtung einen gesonderten Eintrag.
  2. Mich wundert es, dass in der Blogosphäre so wenig über den Protest der VFX-Branche während der letzten Oscar-Verleihung gegen Dumping-Löhne geschrieben worden ist, denn es wird von den meisten Filmblogs ja auch über sonst jeden Aspekt dieser Veranstaltung berichtet.
  3. Eine Blog-Aktion, bei der ich mich unbedingt auch mal beteiligen möchte, ist der Film Blog Group Hug von Alexander Matzkeit, denn er ist auf seinem Blog Real Virtuality stets bedacht die filmische Blogosphäre zusammenzubringen und das finde ich unterstützenswert.
  4. Zuletzt zum Kauf des entsprechenden Films/Buches/etc. inspiriert hat mich der Artikel zu „American Horror Story“ auf der ERGOThek – aber nur fast, denn für eine Horrorserie, die ich mir – wenn alle im Bett sind – voraussichtlich alleine schauen müsste, bin ich ein zu großer Angsthase.
  5. Der eine Artikel auf meinem Blog, der mich im vergangenen Jahr am meisten mit Stolz erfüllt hat, ist Filmsammler: Eine aussterbende Spezies? weil er anscheinend einen Nerv getroffen hat und sehr oft kommentiert wurde.
  6. Der meistgelesene Artikel wiederum war, neben der Startseite und dem Serienverzeichnis, der Eintrag Abenteuer Kind #13: Drei Jahre mit bisher 536 Aufrufen.
  7. Mein zuletzt gelesener Artikel war auf dem Blog Sneakpod und handelte von „Oldboy“ (2013) bzw. wird davon handeln, wenn ich mir den Podcast angehört habe.

2. Allgemeine Altpapiersammlung (AAPS)

Owley hat bereits zum zweiten Mal dazu aufgerufen 10 selbst verfasste, und der eigenen Einschätzung nach zu unrecht unbemerkt gebliebene, Blogeinträge aufzulisten bzw. anzupreisen. Wie bereits im letzten Jahr bin ich natürlich wieder mit dabei…

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Unten findet ihr meine diesjährige Auswahl von 10 Blogartikeln, bei denen ich mir mehr Feedback erhofft hatte. Der Titel verlinkt stets zum jeweiligen Eintrag, darunter findet ihr dessen Kategorie sowie die Anzahl abegebener Kommentare. Eine kurzes Statement aus heutiger Sicht und ein Teasertext sollen euch einen ersten Eindruck vom Inhalt geben. Dieses Mal habe ich nur Einträge aus dem vergangenen Jahr, sprich seit der 1. Allgemeinen Altpapiersammlung, ausgesucht.

Übrigens hatte ich bei der 1. Allgemeinen Altpapiersammlung auch nur einen Kommentar – ich hoffe das wird dieses Jahr anders. Nun aber viel Spaß beim Schmökern!

Weiterlesen

Run, Fatboy, Run (275): Spezialausgabe

Mit 55 km hat sich der November tatsächlich den zweiten Platz unter den Laufmonaten 2013 gesichert. Nur der September war mit 59 km noch laufintensiver. Wer hätte das gedacht? Leider waren die Laufbedingungen heute nicht mehr annähernd so gut, wie noch vor ein paar Tagen: dunkle Wolken, ein fieser Nieselregen und überhaupt alles grau in grau. Typisches Novemberwetter eben.

Distance: 8.15 km
Duration: 00:49:56
Avg Speed: 9.8 km/h
Avg Pace: 6:07 min/km
Energy: 657 kcal

Auch wenn ich es Ende Juli bei meinem Eintrag zum 250. Lauf nicht gedacht hätte, so habe ich in den letzten vier Monaten tatsächlich wieder 25 Läufe vollgemacht. Insofern ein durchaus erfolgreiches Laufjahr, in dem ich bisher ca. 100 km mehr gelaufen bin, als noch 2012 – mal sehen, was die Wintermonate so bringen:

2008 2009 2010 2011 2012
Länge 130,60 143,53 382,31 426,62 291,15
Laufzeit 15:32:00 15:37:00 38:48:45 41:55:03 28:39:25
kCal 12416 11838 32184 33147 22415
min/km 7:05 6:31 6:05 5:53 5:54
2013 Gesamt
Länge 388,03 1762,25
Laufzeit 39:02:57 179:35:10
kCal 29878 141878
min/km 6:02 6:06

Da ich es mir die letzten Wochen doch recht gut habe gehen lassen und Weihnachten auch schon fast vor der Tür steht, ist es auch bitter nötig für einen Ausgleich zu sorgen. Somit freue ich mich verkünden zu können, dass ich in diesem Jahr bisher 55 Tafeln Schokolade oder 128 Flaschen Bier runtergelaufen habe. Wobei ich vermutlich eher in Whisky-Gläsern rechnen sollte… 😉

Im Ohr: Nerdtalk Episode 323

Hangover 3 – OT: The Hangover Part III (2013)

Bisher hatte ich alle Teile der Filmreihe in unserem netten kleinen Fremdsprachenkino gesehen, was dem Unterhaltsungswert stets zuträglich war. Das Finale hatte ich im Kino verpasst und so war ich umso gespannter, ob „Hangover 3“ auch vom Sofa aus und ohne größeres Publikum funktionieren würde. Spoiler sind zu erwarten.

hangover_3_2

Als ich nach der Erstsichtung von „The Hangover Part II“ das Kino verließ, wollte ich unbedingt einen dritten Teil sehen. Ich hatte enorm viel Spaß damit, der sich bei der Zweitsichtung jedoch nicht komplett aufrechterhalten ließ. Für den Abschluss der Reihe setzte ich meine Hoffnungen auf einen weiteren Junggesellenabschied, da Alan schließlich noch nicht unter der Haube war. Anscheinend hatte sich Todd Phillips aber die generelle Kritik am zweiten Teil zu Herzen genommen und die bewährte Formel geändert. Ob dies jedoch der richtige Weg war?

Im Prinzip erzählt auch der dritte Teil die bekannte Geschichte: Das Wolf Pack muss etliche kuriose Abenteuer bestehen, um ihr verlorenes Mitglied Doug wiederzufinden. Einzig das interessante Element des titelgebenden Hangovers fehlt vollkommen, was ich persönlich schade fand. Anscheinend haben dies auch die Macher gemerkt und etliche Szenen eingebaut, in denen man befürchten hätte können, dass sich die Gang wieder selbst unter Drogen setzt. Dazu kam es leider nicht, doch sorgte auch die restliche Handlung für etliche Lacher. Vielleicht bin ich da einfach zufriedenzustellen, doch Zach Galifianakis‘ Alan finde ich nach wie vor großartig.

Im direkten Vergleich zu „The Hangover“ oder auch dem Nachfolger hat sich der Grad der Verrücktheit der Erlebnisse des Wolf Packs deutlich reduziert. Dennoch waren einige Szenen einfach herrlich (z.B. das Abseilen vom Dach des Ceasars Palace), andere dagegen haben bewusst mit den Erinnerungen an den erfolgreichen ersten Teil der Reihe gespielt. Eines ist auf jeden Fall ziemlich sicher: Eine weitere Fortsetzung wird es wohl nicht geben. Dafür drückt Phillips den Zuschauern während der Credits noch einen rein, indem er ihnen zeigt, welchen Film sie nach der bekannten Formel hätten haben können. Einfach herrlich!

Es ist völlig klar, dass weder die eine noch die andere Fortsetzung nötig gewesen wäre. Der Abschluss der Trilogie ist auch klar der schwächste Teil der Reihe. Dennoch hatte ich Spaß. Es war schön mit den bekannten Figuren wieder einmal um die Häuser zu ziehen und teils verrückte, teils dämliche Abenteuer zu erleben. Die ernsthaften Cineasten schauen jetzt lieber kurz weg, doch ich wurde wirklich gut unterhalten: 7/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (274)

Mein erster diesjähriger Lauf bei Minusgraden. Brr. Wirklich kalt. Dennoch war es ein wundervolles Erlebnis bei klirrender Kälte und strahlendem Sonnenschein über die Felder zu laufen. Ich liebe es, wenn der Schnee unter meinen Sohlen knirscht – auch wenn sich dies noch auf die schattigen Abschnitte beschränkt hat. Ich habe sogar kurz anhalten, um ein Beweisfoto zu machen; leider nur mit Handykamera, doch ich denke man bekommt einen Eindruck:

wintersonne

Distance: 10.57 km
Duration: 01:05:36
Avg Speed: 9.67 km/h
Avg Pace: 6:12 min/km
Energy: 855 kcal

Aufgrund der Kälte habe ich es heute bewusst langsam angehen lassen – und die eisige Luft dennoch in der Lunge gespürt. Insofern mag ich mit der Zeit auch nicht unzufrieden sein. Es war einfach ein rundum gelungenes Lauferlebnis, auch wenn es mit untergegangener Sonne auch wirklich, wirklich kalt wurde. Mir graust es schon jetzt vor den Abendläufen in den kommenden Wochen…

Im ersten Ohr: Sneakpod #313 – Carrie/Enough Said
Im zweiten Ohr: Fortsetzung folgt S04E04 – Just Jack

Die wilden Siebziger – OT: That ’70s Show – Season 5

Neben dem Konsum eher harter Serienstoffe, wie „Breaking Bad“ oder „The Shield“, habe ich über die letzten Wochen auch Point Place stets gerne einen Besuch abgestattet. Dies bedeutet, dass ich mit „That ’70s Show – Season 5“ bereits fünf Jahre mit der Gang rund um Eric Forman verbracht habe. Auch wenn sich so langsam erste Abnutzungserscheinungen zeigen, hatte ich wieder enorm viel Spaß in diesen wilden 70ern…

that_70s_show_s5

Am Ende der vierten Staffel hatte ich noch vermutet, die fünfte Staffel nicht mehr von früheren TV-Ausstrahlungen zu kennen. An die ersten Episoden konnte ich mich jedoch noch ziemlich gut erinnern. Was die übergreifenden Handlungsstränge angeht, so treten diese mehr und mehr in den Vordergrund und spielen sich nahezu komplett auf der Beziehungsebene ab. Die Verlobung von Eric und Donna ist der rote Faden, an den sich auch die Geschichten rund um Red und Kitty anhängen. Dieser Konflikt wird für meinen Geschmack ein wenig zu sehr breitgetreten, bis Red am Ende endlich Einsehen hat, dennoch bleibt er stets unterhaltsam.

Der Kampf von Hyde und Kelso um Jackie gestaltet sich beinahe noch amüsanter. Die beiden Konkurrenten besitzen eine herrliche Dynamik, besonders wenn Kelso sich einmal wieder darüber beschwert, dass Hyde sein Auge verletzt hat. Fez dagegen sucht erneut das Mädchen seiner Träume und findet es vorübergehend in Nina, was auch ein durchaus netter Handlungsstrang ist. Erics Eltern kämpfen – neben der Verhinderung der Hochzeitspläne ihres Sohnes – mit Kittys Wechseljahren und ihren Eltern, was für etliche unterhaltsame Szenen sorgt.

Fazit

Insgesamt hatte ich auch mit dem fünften Jahr von „Die wilden Siebziger!“ wieder viel Spaß, doch so langsam treten bekannte Muster immer wieder in den Vordergrund und lassen ein wenig die Frische der ersten Staffeln vermissen. Dennoch nach wie vor exzellente Sitcom-Unterhaltung, auf deren nächste Staffel ich mich bereits jetzt freue: 8/10 (8.4) Punkte.

Media Monday #126

Zum Start der letzten Urlaubswoche, beantworte ich die Fragen des Medienjournals noch einmal überpünktlich. Ab kommender Woche werdet ihr euch stets ein wenig gedulden müssen, doch es mangelt ja nicht an lesenswerten Alternativen, um die Wartezeit zu überbrücken. Ins Kino geschafft habe ich es übrigens auch einmal wieder, weshalb ich natürlich perfekt auf den Media Monday eingestimmt bin…

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  1. Ich habe ja wirklich mal versucht, das Buch „Schattenmond“ zu lesen, weil es die Geschichte von „Willow“ – einem meiner Lieblingsfilme – weitererzählt, musste es dann aber bald zur Seite legen, denn das Buch ist so unglaublich schlecht geschrieben, dass es über weite Teile unmöglich ist der Handlung zu folgen.
  2. Ich glaube ich werde niemals in die Verlegenheit kommen, einen Film mit SchauspielerIn Zappelinchen zu sehen, denn wenn man die Kamera auf sie richtet, dann macht sie garantiert nicht das, was man von ihr will.
  3. Die Serie „House of Lies“ mag ja ihre Qualitäten haben und erfolgreich sein, konnte bei mir aber überhaupt nicht zünden weil die Charaktere allesamt unsympathisch sind und der pseudo-cool-subersive Humor ebenso aufgesetzt wirkt wie die unmotiviert eingestreuten Sexszenen.
  4. Wenn ein Film schon damit beginnt, dass eine hüpfende Lampe ein ‚I‘ platt macht, dann befindet man sich mit großer Wahrscheinlichkeit in einem Animationsfilm von Pixar.
  5. Die größte Enttäuschung in der jüngsten Vergangenheit war für mich auf jeden Fall „Iron Sky“, weil ich mir einen lustigen Film erwartet hatte und keinen solchen zu sehen bekam.
  6. Ganz ehrlich, neben Uwe Boll ist unter den Strause-Brüdern einer der schlimmsten Regisseure, weil ich es immer noch nicht fassen kann, wie es möglich ist gleich zwei Film-Ikonen dermaßen untalentiert in Szene zu setzen.
  7. Mein zuletzt gelesener Verriss war „No One Lives“ auf Ziemlich beste Filmkritiken und der war interessant zu lesen, weil der Autor ziemlich fair auf die Schwächen des Films eingeht und somit ein gute Entscheidungshilfe bietet.

Die Tribute von Panem: Catching Fire – OT: The Hunger Games: Catching Fire (2013)

Aktualisierung: Ich habe „Die Tribute von Panem: Catching Fire“ am 27. Januar 2024 zum ersten Mal mit den Kindern gesehen und eine aktualisierte Besprechung veröffentlicht.

Heute haben wir es endlich einmal wieder ins Kino geschafft. Geplant war der Besuch von „Die Tribute von Panem: Catching Fire“ schon lange, da sowohl meine Frau als auch ich Suzanne Collins‘ Romantrilogie regelrecht verschlungen haben. Da mir bereits Gary Ross‘ Verfilmung des Vorgängers ausgezeichnet gefallen hat, war ich umso gespannter wie denn mein Lieblingsteil der Trilogie unter neuer Regie umgesetzt wurde…

Die Tribute von Panem: Catching Fire (2013) | © Studiocanal

Die Tribute von Panem: Catching Fire (2013) | © Studiocanal

Bereits die ersten paar Minuten haben mich sofort in die Welt von Panem eintauchen lassen. Ich war wirklich erstaunt, wie sehr die Bilder des Films den Bildern meiner Vorstellung entsprechen. Als hätte Regisseur Francis Lawrence (u.a. „Constantine“ und „I Am Legend“) sie 1:1 auf die Leinwand übertragen. Ein ähnliches Gefühl hatte ich bereits beim ersten Teil, doch bei dessen erster Sichtung kannte ich die Bücher noch nicht. Insofern wurde mein Eindruck von Panem wohl von beiden Medien stark beeinflusst.

Die Handlung des Films entspricht nahezu unverändert der Vorlage. Bevor es erneut in die Arena geht, machen sich Katniss und Peeta während der Tour der Sieger auf den Weg durch die 12 Distrikte, was größtenteils der Charakterentwicklung und der Darstellung der beginnenden Revolution dient. Diese Szenen werden in der Vorlage zwar noch genauer beschrieben, doch der Kern ist auf jeden Fall auch im Film vorhanden. Die dynamisch erzählte Trainingssequenz eröffnet anschließend einen wunderbar unterhaltsamen Blick auf die Konkurrenz unserer Tribute, die wahrlich fantastisch besetzt ist.

Die Arena selbst hatte mir bereits im Buch ausgezeichnet gefallen und der Film schafft es tatsächlich den Schrecken visuell eindrucksvoll abzubilden. Gerne hätte ich mich noch länger darin aufgehalten. Im Gegensatz zum Vorgänger fallen Kürzungen der Arena-Szenen weniger ins Gewicht. Zudem hat man auf unpassende Änderungen, wie z.B. die Darstellung der Mutationen, dieses Mal verzichtet. Für mich stellt der Film folglich tatsächlich eine qualitative Steigerung zum ohnehin schon gelungenen Vorgänger dar.

Fazit

Freunde der Romantrilogie werden sich die Verfilmung ohnehin anschauen. Doch ich kann auch allen anderen, die sich nur am Rande für Sci-Fi-Dystopien begeistern können, nur empfehlen, sich der Welt von Panem zu öffnen. Mit Jennifer Lawrence, Woody Harrelson, Donald Sutherland, Stanley Tucci und ab diesem Teil auch Philip Seymour Hoffman gibt es zudem schauspielerische Schwergewichte, denen der Film absolut gerecht wird – und andersherum. Ein rundum gelungenes Kinoerlebnis. Am liebsten hätte ich sofort den nächsten Teil gesehen: 8/10 Punkte.