Run, Fatboy, Run (1684)

Nachdem ich diese Woche wieder viel im Büro war und die Abende auch voll waren bzw. die Strecken zu vereist, bin ich heute einmal wieder im Home Office geblieben. Dies hat mir den erst zweiten Lauf diese Woche ermöglicht. 😱

Erst der zweite Lauf in dieser Woche

Erst der zweite Lauf in dieser Woche

Distanz: 8.63 km
Zeit: 00:48:49
Anstieg: 66 m
Ø Pace: 5:40 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 158 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: -1.1 °C
Kalorien: 731 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 60%

2024: 148 km
Januar: 148 km
KW 3: 17 km

Ich kam trotz Glätte ganz gut voran, wobei mein Puls erstaunlich hoch war. Vielleicht liegt es an der recht schlaflosen Nacht? So oder so hat mir der Lauf gut getan. Obwohl das Wochenende schon sehr verplant ist, hoffe ich dennoch zumindest 40 km noch vollzumachen. Den Halbmarathon im Januar sehe ich noch nicht. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #802 – Moonfall
Im zweiten Ohr: blink-182, Skye Wallace

Manifest – Die komplette Serie (Staffel 1 bis 4)

Als ich vor ein paar Monaten auf der Suche nach einer neuen Serie war, hatte ich nach einigen Einzelstaffeln wieder Lust, länger in eine Serienwelt abzutauchen. So bin ich letztendlich auf „Manifest“ gestoßen. Die Serie ist mir auf Netflix bereits häufiger begegnet und ich hatte schon lange keine Mystery-Serie mehr gesehen. Also warum nicht abtauchen bzw. abheben, um die Passagiere des Flugs 828 zu begleiten? ✈️

Manifest | © NBC & Netflix

Manifest | © NBC & Netflix

Mit vier Staffeln schien mir „Manifest“ genau die richtige Länge zu besitzen, um schön auserzählt zu werden. Nach Absetzung durch NBC hatte Netflix die Serie gekauft und mit einer finalen Staffel, die 20 Episoden umfasst, abgeschlossen. Was soll da noch schiefgehen? Leider jedoch hat sich das „Designated Survivor“-Phänomen eingestellt, aber lest selbst:

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Run, Fatboy, Run (1683)

Was für ein wilder Tag schon wieder. Meine Mittagspause war eher knapp bemessen, doch da ich gestern schon nicht laufen war, und das morgen auch nicht möglich sein wird, bin ich dennoch eine Runde durch den Schnee getrabt. ❄️

Kurzer Mittagslauf durch den Schnee

Kurzer Mittagslauf durch den Schnee

Distanz: 8.60 km
Zeit: 00:50:41
Anstieg: 70 m
Ø Pace: 5:54 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 154 bpm
Ø Schrittfrequenz: 156 spm
Temperatur: -1.1 °C
Kalorien: 738 kcal

2024: 140 km
Januar: 140 km
KW 3: 8 km

Der Untergrund war teils rutschig, teils durchaus griffig. Es hat Spaß gemacht durch den Schnee zu laufen. Leider war mein Kopf übervoll, so dass ich nicht wirklich gut abschalten konnte. Aber besser gelaufen, als nicht gelaufen. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #802 – Moonfall
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Frank Turner

Media Monday #655 – Eiseskälte, Gewinnspiel und Videospiele

Die erste Arbeitswoche des Jahres liegt hinter mir. Sie ist einerseits irrsinnig schnell vergangen, andererseits ist es mir auch vorgekommen, als hätte sie drei Wochen gedauert. Die kommende Woche wird noch voller, aber auch das werde ich irgendwie überleben. Von der erholsamen Winterpause ist nicht mehr viel übrig, was ich schade finde. Das Wochenende stand ganz im Zeichen von Routine, sprich Wäsche waschen, die letzten Weihnachtsdekorationen wegräumen, Kinder für die Schule abfragen usw. Abermals zeigt sich, dass das Wochenende mindestens drei Tage dauern müsste, um ausreichend Erholung zu bieten neben all den Aufgaben, die in der Familie so anstehen. Doch nun erst einmal zu den Fragen des Medienjournals und dann geht es auch schon ab in die neue Woche! 😬

Media Monday #655

  1. Was mir ja an der „dunklen Jahreszeit“ missfällt ist, dass ich an Arbeitstagen, die ich im Büro verbringe, keine Chance habe, noch im Tageslicht zu laufen.
  2. Das momentane Wetter hat schon einen starken Bezug zu Eiseskälte, weshalb ich umso glücklicher bin, mich diese Woche für 55 km rausgequält zu haben. Und ja, das war oft schon mehr Qual als Freude.
  3. Ich finde es ja immer spannend, wenn Schauspieler*innen wie Daniel Radcliffe Rollen abseits ihrer Klischees spielen; so wie sein Auftritt als Bösewicht in „The Lost City: Das Geheimnis der verlorenen Stadt“, den ich am Wochenende gesehen habe.
  4. Das Sneakfilm-Weihnachtsgewinnspiel ist eines der seltenen Beispiele, wo ich einmal etwas gewonnen habe (siehe Foto unten).
  5. Es lässt mich schon staunen, wie man eine rechtsextreme Partei verteidigen oder gar wählen kann. Selbst nach den jüngsten Veröffentlichungen. Wobei staunen das falsche Wort ist. Unfassbarkeit, Angst und Wut beschreiben meinen Gemütszustand besser.
  6. Auch der Winter eignet sich gar trefflich für Horrorfilme wie etwa all die unzähligen Horrorfilme, die ich mir immer wieder kaufe, aber doch nie Zeit bzw. Mut für eine Sichtung finde.
  7. Zuletzt habe ich über das großartige Videospiel „It Takes Two“ geschrieben und das war mein erster Blogartikel zu einem Videospiel, weil es mich so unfassbar begeistert hat und ich das nun vielleicht häufiger machen will.

Juhu, ich habe einmal wieder bei einem Gewinnspiel gewonnen und es gab die Ultra-HD-Fassung von „Raumpatrouille Orion“ (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (1682)

Auch am heutigen Sonntag war es wieder sehr kalt. Nachdem der Lauf gestern eine ziemliche Rutschpartie war, habe ich heute die Gehwege gemieden und mich in den Wald aufgemacht. Die Wege und Trails waren ganz gut laufbar, dafür hatte ich mit einigen Höhenmetern zu kämpfen. 🥶

Höhenmeter sammeln beim Traillauf durch den frostigen Wald

Höhenmeter sammeln beim Traillauf durch den frostigen Wald

Distanz: 10.38 km
Zeit: 01:05:27
Anstieg: 142 m
Ø Pace: 6:19 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 149 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: -2.2 °C
Kalorien: 913 kcal

2024: 131 km
Januar: 131 km
KW 2: 55 km

Schnell vorangekommen bin ich somit nicht, doch immerhin bin ich nicht erfroren und bei den Downhills auch nicht gestürzt. Und gut 80% der Zeit im Wald. Das hat was und möchte ich nun häufiger machen. Diese Woche also 55 km. Damit bin ich sehr zufrieden. Nächste Woche wird es noch einmal weniger werden. Alltag. Yeah. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 637 – Run Pee MC
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182

Run, Fatboy, Run (1681)

Gestern bin ich wieder mal zu spät ins Bett gekommen, doch es ist ja Wochenende und ich konnte bis kurz nach 9 Uhr schlafen. Nach einem ausführlichen Frühstück habe ich mich dann auf den Weg gemacht, um eine Runde durch die Kälte zu laufen. 🥶

Kriechende Kälte und mega glatt

Kriechende Kälte und mega glatt

Distanz: 10.10 km
Zeit: 00:58:44
Anstieg: 84 m
Ø Pace: 5:49 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 156 bpm
Ø Schrittfrequenz: 157 spm
Temperatur: -2.2 °C
Kalorien: 868 kcal

2024: 121 km
Januar: 121 km
KW 2: 45 km

Es war mega glatt. Die Straßen waren gesalzen und frei von Eis, doch die Gehwege katastrophal. Was läuft in unserer Gesellschaft schief, dass der Autoverkehr gegenüber allem anderen so stark bevorzugt wird? Das hatte zur Folge, dass ich konsequent auf der Straße gelaufen bin oder mir eben Feldwege gesucht habe, die einigermaßen Profil hatten. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 637 – Run Pee MC
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, My Chemical Romance

The Lost City: Das Geheimnis der verlorenen Stadt (2022)

Die erste Arbeitswoche ist geschafft. Nun ist endlich Wochenende. Nachmittags habe ich noch die weihnachtliche Außenbeleuchtung abgebaut und zum Abendessen eine Pizza bestellt. Danach hat es uns aufs Sofa gezogen. Um einen Film zu wählen, der allen gefallen könnte, habe ich „The Lost City: Das Geheimnis der verlorenen Stadt“ gestartet. Ob die romantische Abenteuerkomödie bei uns zünden konnte? 👑

The Lost City: Das Geheimnis der verlorenen Stadt (2022) | © Paramount Pictures (Universal Pictures)

The Lost City: Das Geheimnis der verlorenen Stadt (2022) | © Paramount Pictures (Universal Pictures)

Ein 08/15-Remake von „Romancing the Stone“

Es ist schon verblüffend, wie sehr die Prämisse von „The Lost City“ der des 1984er Abenteuerklassikers „Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten“ gleicht: Ein Autorin von Liebesschnulzen wird entführt und in ein tatsächliches Abenteuer gestürzt. Dabei muss sie sich mit einem unerwarteten Begleiter zusammenraufen und am Ende steht natürlich die große Romanze. Für mich schreit alles nach Remake, doch ein solches ist „The Lost City“ offiziell nicht. Schade eigentlich, denn dann wäre die Erklärung, warum das alles so uninspiriert und nach Schema F abläuft, einleuchtender gewesen. Auch wenn Sandra Bullock und Channing Tatum durchaus miteinander harmonieren, so bleibt das Abenteuer doch so seicht und ohne Höhepunkte, dass es fast schon traurig ist. Gerade im Vergleich zum Klassiker mit Kathleen Turner und Michael Douglas, der mit „Auf der Jagd nach dem Juwel vom Nil“ sogar eine Fortsetzung erhielt.

Die einzigen Highlight der sonst so vor sich hinplätschernden Abenteuergeschichte, waren für mich Daniel Radcliffe als charismatischer Bösewicht und Brad Pitt als als comichafter Actionheld. Gegen beide Charaktere bleiben alle anderen blass und vermutlich hätte man sowohl die beiden Hauptfiguren als auch die Geschichte auf elf drehen müssen, um Eindruck zu hinterlassen. Was hätte alles im Dschungel passieren können? Ich erwarte ja kein zweites „Jumanji: Welcome to the Jungle“, doch ein paar Tiere wären schon nett gewesen. Somit bleibt am Ende nur eine leidlich unterhaltsame Geschichte, die allerdings schon einmal besser erzählt wurde, ohne Höhepunkte.

Fazit

„The Lost City: Das Geheimnis der verlorenen Stadt“ ist nette Unterhaltung. Die Zeit vergeht und ich konnte ein paar Mal schmunzeln. Am Ende bleibt leider nur Durchschnitt und ich bin sicher, den Film bald schon vergessen zu haben. Dann lieber noch einmal zurück in die 1980er und die deutlich inspiriertere Version der Geschichte erleben: 6/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: 7/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1680)

Endlich Freitag nach einer harten ersten Woche, die mir vorkommt, als hätte sie drei Wochen gedauert. Waren lange Tage im Home Office und ich bin froh über meine Mittagsläufe. Auch heute leider wieder sehr kalt. Und ohne Sonne. 🥶

Heute war es nur noch kalt und nicht mehr sonnig

Heute war es nur noch kalt und nicht mehr sonnig

Distanz: 8.85 km
Zeit: 00:49:17
Anstieg: 66 m
Ø Pace: 5:34 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.8 km/h
Ø Herzfrequenz: 156 bpm
Ø Schrittfrequenz: 156 spm
Temperatur: -2.2 °C
Kalorien: 730 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 40%

2024: 110 km
Januar: 110 km
KW 2: 35 km

Hätte nicht gedacht, dass ich diese Woche so viel zum Laufen komme. Nächste wird es definitiv anders aussehen, aber das ist dann wohl auch okay. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 637 – Run Pee MC
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182

Run, Fatboy, Run (1679)

Es ist noch einmal kälter geworden als an den ohnehin schon kalten letzten Tagen. Brrr. Ich will das nicht mehr (auch wenn ich natürlich weiß, dass es normal so ist). Immerhin regnet es nicht und die Sonne scheint. ☀️

War heute noch einmal kälter

War heute noch einmal kälter

Distanz: 8.61 km
Zeit: 00:49:39
Anstieg: 66 m
Ø Pace: 5:46 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 152 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: -3.9 °C
Kalorien: 722 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 67%

2024: 102 km
Januar: 102 km
KW 2: 26 km

Arbeitstechnisch geht es heute drunter und drüber und ich sehne das Wochenende jetzt schon herbei. Immerhin habe ich lauftechnisch die ersten 100 km des Jahres geknackt, was mich durchaus motiviert. 🥳

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 637 – Run Pee MC
Im zweiten Ohr: Frank Turner, blink-182, Skye Wallace

Review: It Takes Two (2021) | Nintendo Switch

Auch wenn ich in den vergangenen Jahren wieder ein paar Videospiele gespielt habe, so konnte ich mich nie aufraffen, auch darüber zu schreiben. Alleine nehme ich mir überhaupt nicht mehr die Zeit für mein ehemaliges Nummer-Eins-Hobby, doch mit dem Zwergofanten habe ich bereits schöne Stunden mit „Luigi’s Mansion 3“ oder anderen Multiplayer-Titeln verbracht. Was nun das Spiel „It Takes Two“ so großartig macht, dass ich darüber schreiben möchte, lest ihr in der folgenden Besprechung… 👨‍👩‍👧

It Takes Two (2021) | © Hazelight Studios & Electronic Arts

It Takes Two (2021) | © Hazelight Studios & Electronic Arts

Der Name „It Takes Two“ ist Programm

Um den Titel bin ich schon länger herumgeschlichen. Eben weil es nur wenige, wirklich gelungene, Couch-Coop-Titel dieser Art gibt. Ich war mir jedoch nicht sicher, ob das Spiel inhaltlich wirklich für Kinder geeignet ist. Diesen Zweifel kann ich nun komplett wegwischen, denn „It Takes Two“ eignet sich perfekt dafür, zusammen mit Kindern gespielt zu werden. Die Geschichte um ein Elternpaar, das sich trennen möchte, und eine Tochter, die ihre Eltern unabsichtlich und unbewusst in Spielfiguren verwandelt, ist wunderschön erzählt und geht zu Herzen. Im folgenden Verlauf müssen die Eltern (wieder) lernen zusammenzuarbeiten, was sich spielmechanisch widerspiegelt. Das ist so geschickt und großartig gemacht, dass es eine wahre Freude ist. Zu Beginn des Spiels entscheidet man sich für einen Elternteil. Der Zwergofant hat als Cody gespielt und ich als May. Die Fähigkeiten der Spielfiguren unterscheiden sich dabei in jedem Abschnitt und ergänzen sich perfekt. Zum Beispiel kann Cody entzündliches Harz verschießen und May besitzt einen Raketenwerfer, mit dem sie dieses dann zum Explodieren bringen kann. Oder beide haben unterschiedlich gepolte Magnete, die Gegenstände im Level anziehen oder abstoßen, was geschickt kombiniert werden muss. Dies sind nur zwei der unzähligen Spielmechaniken, die „It Takes Two“ aufweist.

Das beste Couch-Coop-Spiel, das ich kenne

Man kann „It Takes Two“ nicht alleine spielen, es ist komplett auf Multiplayer ausgerichtet und findet daher im vertikal geteilten Splitscreen statt; einzige Ausnahmen bilden Levelabschnitte, in denen beide Figuren in einem Screen spielen (z.B. Side-Scroller). Bei all den unterschiedlichen Spielmechaniken ist „It Takes Two“ doch ein sehr stringentes und umfangreiches Spiel. Die Level sind teils ausladend groß und motivieren, die Gegend zu erkunden. Die einzelnen Schauplätze sind extrem liebevoll gestaltet und stark in einer überhöhten Realität verankert: Wir kämpfen uns durch verschiedene Räume des Hauses (z.B. Kinderzimmer oder Dachboden) bzw. den anschließenden Garten. Das macht extrem viel Spaß und erinnert teils an Filme, wie z.B. „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft“. Ich kann gar nicht sagen, wie lange wir an „It Takes Two“ gespielt haben. Vermutlich ca. 15-20 Stunden. Man kommt bestimmt auch schneller durch oder kann sich noch mehr Zeit lassen, da es auch unzählige Minispiele zu entdecken gilt. Der Schwierigkeitsgrad ist perfekt gewählt: Man kommt sehr gut voran, doch gibt es durchaus auch ein paar forderndere Jump-and-Run-Sequenzen, die ein gewisses Timing erfordern. Auch Endgegner*innen mussten wir teils mehrmals angehen. Frustrierend war das Spiel jedoch nie, da es sehr gnädig ist, was weitere Versuche angeht, und nahezu unmittelbar vor dem Scheitern speichert. So viel Luxus bin ich als Videospieler der frühen 1990er Jahre überhaupt nicht gewöhnt.

It Takes Two (2021) | © Hazelight Studios & Electronic Arts

It Takes Two (2021) | © Hazelight Studios & Electronic Arts

Am Ende waren sowohl der Zwergofant als auch ich traurig, dass unsere Reise durch „It Takes Two“ vorbei war. Es war eine schöne Tradition, uns abends noch einmal für 30 Minuten hinzusetzen und einen Abschnitt zu spielen. Am Wochenende auch gerne mal für eine Stunde. Beides ist mit dem Spiel möglich. Wahrlich tolles Spieledesign in jeder Hinsicht. Auch formal ist Hazelight Studios ein Meisterstück gelungen: „It Takes Two“ sieht unfassbar gut aus und auch die deutsche Sprachausgabe ist famos geworden. Auf einer PS5 oder Xbox Series X mag das Spiel noch eindrucksvoller wirken, doch muss sich die Nintendo-Switch-Version absolut nicht versteckend und es ist beeindruckend, was aus dieser Konsole herausgeholt wird.

Fazit

Wer bis hierher gelesen hat, kennt das Fazit schon: „It Takes Two“ ist für mich das beste Couch-Coop-Spiel, das ich je gespielt habe. Es ist liebevoll gestaltet und besitzt unfassbar viele innovative Spielmechaniken, so dass es nie langweilig wird. Der Zwergofant und ich wurden stets aufs Neue überrascht und kamen teils aus dem Staunen nicht mehr heraus. Definitiv ein neues Lieblingsspiel, das ich allen Multiplayer-Fans nur ans Herz legen kann. Egal ob mit Kindern, Freund*innen oder Partner*innen. Spielt dieses Spiel, ihr werdet zweifellos begeistert sein: 10/10 Punkte. (Zwergofant: 10/10 Punkte.)

Prädikat: Lieblingsspiel