Nach einem extrem leckeren Frühstück in unserem Hotel, haben wir uns am ersten kompletten Urlaubstag aufgemacht und die Liechtensteinklamm besucht. Diese war direkt in unserer Nähe und wäre auch gut zu Fuß erreichbar gewesen. Leider wussten wir das zuvor nicht, so dass wir mit dem Auto eine etwas längere Anreise hatten. Aber macht nichts, denn nach der Klamm haben wir noch einen kurzen Ausflug nach Großarl gemacht, wo Frau bullion als Kind häufiger im Urlaub war.
Inzwischen sind wir alte Profis, was Klammen (ja, das ist tatsächlich die Mehrzahl von Klamm) angeht. Erst letztes Jahr haben wir die Sigmund-Thun-Klamm und die Kitzlochklamm besucht, was beides Highlights unseres Urlaubs waren. Die Liechtensteinklamm war bisher aber wohl die beeindruckendste Klamm:
Vom Parkplatz aus ging es ein gutes Stück an der Straße entlang nach oben Richtung Eingang zur Klamm. Das war etwas eintönig. Glücklicherweise haben wir für den Rückweg eine alternative Route gefunden. Dazu jedoch später mehr. Da wir recht früh dran waren, hielten sich die Menschenmassen noch in Grenzen. Das war wirklich sehr angenehm. Somit konnten wir recht ungestört und in Ruhe durch die Klamm wandern.
Die Liechtensteinklamm ist wirklich beeindruckend. Sie ist tief in den Fels geschnitten und ab und zu kommt doch die Sonne durch, was stets ein ganz besonderer Effekt war. Zudem merkt man zu jeder Sekunde die Kraft des Wassers. Da es auch an diesem Tag ordentlich warm werden sollte, war es in der kühlen Klamm sehr behaglich.
Die Wege durch die Liechtensteinklamm waren allesamt befestigt und gut gesichert. Am aufwändigsten war wohl die Spiraltreppe (siehe Foto), die ganz nach unten in die Klamm führte. Insgesamt hat man einige Höhenmeter überwunden. Da nicht zu viel los war, konnten wir zwischendrin immer wieder stehen bleiben, Fotos machen und die Natur bewundern. Eben so, wie es sein sollte.
Nach der Treppe hat sich die Klamm fast wie eine Höhle angefühlt. Auf den ersten paar hundert Metern gab es kaum Licht und teils sogar künstliche Beleuchtung. Danach öffnete sich die Liechtensteinklamm jedoch wieder und es ging im Sonnenschein Richtung Abschluss der begehbaren Route.
Am Ende der Liechtensteinklamm wartete ein große Wasserfall und ein großzügiger Bereich, wo man rasten konnte, auf uns. Wir haben hier noch ein paar Fotos gemacht und die Natur in uns aufgesogen. Danach ging es für uns wieder zurück auf dem Weg durch die Klamm.
Im Gegensatz zur Sigmund-Thun-Klamm und zur Kitzlochklamm konnte man die Liechtensteinklamm an ihrem Ende nicht verlassen, sprich die Besucher:innen wurden wieder zurückgeleitet. Auf dem Rückweg merkten wir schon, dass es deutlich voller war als auf dem Hinweg. Ich kann also nur einen Besuch in den frühen Morgenstunden empfehlen.
Nachdem wir wieder aus der Klamm draußen waren, hat sich der Zwergofant noch einen Wanderstock gekauft. Um einen solchen ist er im letzten Österreich-Urlaub schon herumgeschlichen, hatte letztendlich aber doch nicht zugeschlagen. Dieses Mal war es jedoch endlich soweit und er hat den schicken Stock wahrlich ausgiebig genutzt:
Auf dem Rückweg von der Liechtensteinklamm zum Parkplatz haben wir einen Weg durch den Wald gefunden, der wirklich sehr schön war. Dort haben wir festgestellt, dass wir auch recht einfach vom Hotel aus zur Klamm hätten wandern können. Da wir aber ohnehin mit dem Auto unterwegs waren, und es erst mittags war, haben wir uns noch auf den Weg nach Großarl gemacht.
Hier könnt ihr die Route unserer Wanderung durch die Liechtensteinklamm nachvollziehen:
Distanz: 6.36 km
Zeit: 02:02:35
Anstieg: 254 m
Ø Pace: 19:17 min/km
Ø Geschwindigkeit: 3.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 96 bpm
Ø Temperatur: 25.0 °C
Kalorien: 619 kcal
In Großarl angekommen, sind wir ein wenig durch den sehr touristisch geprägten Ort spaziert und haben uns ein Eis gegönnt. Davon habe ich keine Fotos gemacht, doch sollten wir am letzten Urlaubstag noch einmal nach Großarl zurückkehren, um dort zu wandern. Wieder im Hotel angekommen, haben sich der Zwergofant und ich noch zu einem Lauf (mit 240 Höhenmetern!) aufgemacht. Hier sieht man uns ganz klein beim ersten, leichten Anstieg:
Nach unserem Lauf waren wir schon etwas platt und sind direkt (sprich nach einer Dusche) noch in den Hotelpool gesprungen. Das war ein schöner Ausklang des Tages. Das Abendessen hatten wir uns redlich verdient. Am nächsten Tag sollten wir dann zu unserer längsten Wanderung auf den Mühleben-Rundweg starten… 🥾




















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Die Klamm sieht interessant aus. 🙂
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Ja, war sie auch. Wenn du mal in der Nähe bist, lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall.
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Ich merk mir das mal vor. 🙂
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Das sieht wirklich beeindruckend aus!
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Ja, war es auch. Finde Klammen anzuschauen ohnehin stets sehr beeindruckend. Die Kraft der Natur eben.
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