Cast Away: Verschollen (2000)

Es war ein müder Tag. Nach meinem Schneelauf habe ich mich platter gefühlt, als ich zugeben will. Die Kinder waren den ganzen Tag als Sternsinger:innen unterwegs und ebenfalls recht müde. Bei mir kam abends spontan ein dringendes Arbeitsthema auf, was mich für einen kurzen Moment in die Realität zurückgeholt hat. War dann aber recht schnell erledigt. Für heute zumindest. Nach der Freitagspizza haben wir uns, nach längeren Diskussionen, auf „Cast Away: Verschollen“ geeinigt und den zweiten Filmabend des Jahres eingeläutet… 🏝️

Cast Away: Verschollen (2000) | © Paramount Pictures (Universal Pictures)

Cast Away: Verschollen (2000) | © Paramount Pictures (Universal Pictures)

Ein bis heute beeindruckendes Survival-Drama

Ich kann gar nicht mehr sagen, wie oft ich „Cast Away: Verschollen“ schon gesehen habe. Um die Abi-Zeit war ich im Kino, dann folgten mehrere Sichtungen auf DVD und nun zum ersten Mal auf Blu-ray. Diese enthält im Gegensatz zur DVD übrigens keinerlei Bonusmaterial, was ich anprangere. Auch die Dreharbeiten habe ich nämlich als sehr beeindruckend in Erinnerung. Somit bleibt nur der Film an sich und dieser ist großartig gealtert. Kann ich leicht sagen, denn ich bin quasi mit ihm aufgewachsen. Die Kinder waren nicht so recht begeistert, obwohl sie ihn sich beide mit ausgesucht hatten. Allerdings ist es für sie so, als hätte ich in ihrem Alter einen Film aus den späten 1960er Jahren gesehen. Diese Perspektive muss ich häufiger einnehmen, wenn wir über Filme sprechen. Aber ich schweife ab.

Zurück zu „Cast Away: Verschollen“: Der Film gliedert sich recht offensichtlich in drei Akte. Nach dem ersten Akt, in dem wir Chuck Noland und seinen Charakter recht ausführlich vorgestellt bekommen, geht es erst nach 30 Minuten auf die Insel, wo wir nur gut eine Stunde verbringen. Das hat sich für mich damals viel länger angefühlt. Auch heute noch ist Tom Hanks‘ One-Man-Show absolut beeindruckend, gerade auch weil sich Robert Zemeckis (u.a. „Zurück in die Zukunft“) inszenatorisch zurückhält und auf Naturalismus setzt. Es gibt hier keinerlei unterliegenden Score oder wilde Kamerafahrten. Im Zentrum steht eindeutig Tom Hanks, der die Performance seines Lebens abliefert. Großartig! Nach einer Stunde verlassen wir mit Chuck und Wilson die Insel. Wenn mir vor diesem Film jemand erzählt hätte, dass ich einmal wegen eines Volleyballs weinen würde, hätte ich nur gelacht. Robert Zemeckis und Tom Hanks gelingt dieses Kunststück. Der dritte Akt ist nicht weniger dramatisch und wir erleben in den letzten 45 Minuten einen weiteren Verlust, den Chuck Noland verarbeiten muss. Das ist nicht mehr ganz so elegant erzählt, wie das Hauptsegment, doch immer noch stark und durch Alan Silvestris Score höchst emotional. Es sind wieder Tränen geflossen (wenn auch nur meine).

Fazit

Ich liebe „Cast Away: Verschollen“ auch heute noch. Gerade der Mittelteil ist unfassbar stark. Die Botschaften im letzten Akt sind vielleicht nicht sonderlich subtil, aber werden doch wirkungsvoll rübergebracht. Für mich ein fast perfekter Film, selbst nach dieser langen Zeit. Ich glaube bei den letzten Filmabenden der Ferien muss ich für die Kinder etwas Neueres heraussuchen. Ich selbst kehre jedoch immer wieder gerne zu dieser Insel zurück: 9/10 Punkte. (Zappelinchen: 6/10 Punkte; Zwergofant: 7/10 Punkte.)

WandaVision – Die komplette Miniserie (2021)

Wir haben die erste Serie des neuen Jahres beendet (nachdem wir sie schon im November 2024 begonnen hatten): Bisher habe ich die Marvel-Serien, welche im Rahmen des MCU entstanden sind, komplett ignoriert. Da wir inzwischen die dritte Phase des MCU abgeschlossen haben, wollte ich die Serien doch einmal angehen. Da die Kinder sich in dem Universum ohnehin wohl fühlen, und wir gerade keine andere gemeinsame Serie haben, sind wir mit „WandaVision“ zusammen in dieses Abenteuer gestartet. 📺

WandaVision | © Walt Disney

WandaVision | © Walt Disney

Ein für Marvel erfrischend innovatives Konzept

Ich liebe klassische TV-Sitcoms. Auch wenn ich erst Ende der 1990er mit „Friends“ und „Seinfeld“ so richtig in das Genre eingestiegen bin, so habe ich im Nachgang doch auch Gefallen an Klassikern wie „The Mary Tyler Moore Show“ gefunden. Somit war ich einigermaßen darauf vorbereitet, was uns in „WandaVision“ erwarten sollte: Jede Folge besteht (gerade zu Beginn) aus einer kompletten Sitcom-Episode, welche das Beziehungsleben von Wanda und Vision portraitiert. Dabei bewegt sich die Serie durch die TV-Jahrzehnte und wir beginnen in den 1950ern und arbeiten uns bis in die 2000er Jahre vor. Dabei kopiert die Serie den Stil der Vorlagen so gut, dass es eine Freude ist. Am Anfang bekommen wir 4:3-Bilder in schwarz-weiß zu sehen, irgendwann kommt Farbe ins Spiel und der Look erinnert an verwaschene NTSC-Bilder. Auch inhaltlich wird Humor und Schauspiel der unterschiedlichen Dekaden perfekt kopiert. Es ist wahrlich eine Freude dem zuzusehen. Die 1990er Episode gibt uns eine Szenerie, welche eine 1:1-Kopie von „Malcolm in the Middle“ ist und dennoch perfekt den Inhalt der Serie weiterführt. Eine Mockumentary à la „Modern Family“ ist dann die letzte Episode mit Sitcom-Bezug. Danach war es fast schon schade, dass die typische Marvel-Realwelt immer häufiger Einzug in die Folgen hält.

Am Ende wird mit Agatha Harkness, die mit „Agatha All Along“ inzwischen ihre eigene Serie bekommen hat, noch eine neue Figur eingeführt. All das und eben die Szenen, die in der Realwelt stattfinden, sind eher nach dem Schema F inszeniert und haben auch inhaltlich nichts Weltbewegendes zu bieten. Eben Standard-Marvel-Kost. Alles davor ist jedoch großartig und ich mochte auch die Tragik der finalen Episode sehr gerne. Dem Rest der Familie ging es übrigens genau anders und für sie war es zu viel seltsames Sitcom-TV-Gedöns und zu wenig Marvel, wie sie es kennen. Das ist aber auch nicht sonderlich verwunderlich, fehlen den Kindern doch noch die Referenzen zu den klassischen Sitcoms. Für mich hat die Serie auf jeden Fall wunderbar funktioniert und sie war ein absolut gelungener Einstand in die MCU-Serienwelt.

Fazit

Mir ihrer ersten Serie hat Marvel direkt einen Volltreffer gelandet. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass das MCU solch ein innovatives Konzept hervorbringt. Gegen Ende wird dieses leider etwas verwässert, was dem positiven Gesamteindruck allerdings keinen Abbruch tut. Ich bin nun gespannt, was sonst noch an MCU-Serien auf uns zukommt: 8/10 (8.4) Punkte. (Zappelinchen: 6/10 Punkte; Zwergofant: 7/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1934)

Nachdem ich gestern Vormittag noch durch den Regen gerannt bin, schneit es seit gestern Nachmittag. Heute Morgen war die Landschaft komplett weiß. Da es knapp über 0 °C hat, wird die weiße Pracht leider nur von kurzer Dauer sein. Aber ich wollte die Gelegenheit nutzen, habe meine Trailrunning-Schuhe rausgekramt, die ich eigentlich nur bei Schnee anziehe, und mich in den Wald aufgemacht. ❄️

Abenteuerlicher Lauf durch den verschneiten Wald

Abenteuerlicher Lauf durch den verschneiten Wald

Distanz: 10.19 km
Zeit: 01:08:36
Anstieg: 137 m
Ø Pace: 6:44 min/km
Ø Geschwindigkeit: 8.9 km/h
Ø Herzfrequenz: 150 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 1.1 °C
Kalorien: 900 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 84%

2025: 31 km
Januar: 31 km
KW 1: 31 km

Ich mag die Stimmung, wenn es ruhig ist und alles weiß. Das wirkt friedlich und dennoch auch irgendwie bedrückend endgültig. Vielleicht ist das aber auch nur das Gefühl, das mich seit gestern begleitet. Ich bin nur sehr langsam vorangekommen, da der Schnee im Wald doch recht hoch war. Es gab auch Schneebruch, da der Schnee auch recht feucht und somit schwer ist. Mal sehen, ob morgen noch ein Schneelauf drin ist. Am Sonntag soll es wieder wärmer werden und regnen. Yeah, Schneematsch! 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 656 – Megalowpolis
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182

Meine Blog-Statistik 2024 mit 41.431 Seitenaufrufen (+28%)

Willkommen zum letzten Jahresrückblick 2024 und damit vielleicht sogar dem für mich spannendsten, denn schließlich blicke ich darin auf meine Blog-Statistik 2024 und versuche diese ausführlich zu analysieren und interpretieren. Ich mag auch gar keinen Hehl daraus machen, dass ich mich dieses Jahr ganz besonders darauf gefreut habe, denn nach dem bereits erfolgreichen Blog-Jahr 2023 ging es 2024 noch einmal deutlich nach oben und es war für meinen Blog das erfolgreichste Jahr seit 2014. Begleitet mich nun also durch die bunte Welt meiner Blog-Zahlen:

Entwicklung der Seitenaufrufe 2024

Wie im Intro bereits sehr subtil angerissen, sind die Zahlen 2024 deutlich gestiegen. Insgesamt wurde mein Blog 41.431 mal aufgerufen (zum Vergleich: 32.263 Aufrufe  waren es 2023). Das sind  exakt 9.168 (28%) mehr Aufrufe und 6.362 (29%) mehr Besucher. Im Jahresvergleich (WordPress stellt diesen nun endlich für die gesamte Zeitspanne zur Verfügung) sieht man schön, dass es nach der Durststrecke ab 2018 endlich wieder aufwärts geht:

Entwicklung der Aufrufe und Besucher seit Beginn des Blogs (jährlich)

Entwicklung der Aufrufe und Besucher seit Beginn des Blogs (jährlich)

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Run, Fatboy, Run (1933)

Das Leben ist einfach verdammt unfair. Während ich laufen war, haben wir eine Nachricht erhalten, deren Inhalt das Leben von ein paar uns teils nahestehenden Menschen komplett auf den Kopf stellt. Obwohl unsere Familie nur indirekt betroffen ist, wirft es einen dunklen Schatten auf den Jahresstart. Wie passend, dass es während meines heutigen Laufs komplett durchgeregnet hat. Passt zur Stimmung. 🌧️

Mistiger Regenlauf an mistigem Tag

Mistiger Regenlauf an mistigem Tag

Distanz: 10.35 km
Zeit: 00:58:27
Anstieg: 88 m
Ø Pace: 5:39 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 153 bpm
Ø Schrittfrequenz: 156 spm
Temperatur: 3.9 °C
Kalorien: 849 kcal

2025: 21 km
Januar: 21 km
KW 1: 21 km

Der Lauf war weder positiv noch angenehm. Ich war froh, als ich wieder zu Hause war. Um dann in leere Gesichter zu schauen. Ich erwähnte es bereits: Das Leben ist nicht fair. Was die kommenden Tage bringen, wird sich noch zeigen. Es stehen noch ein paar Geburtstagsvorbereitungen an und ein letzter Jahresrückblick, bevor der Alltag wieder über uns hereinbricht. Gerade jetzt sollten wir alle den Stress, den dieser mit sich bringt, aus einer anderen Perspektive sehen. Mal sehen, ob uns das gelingt.

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 656 – Megalowpolis
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Frank Turner

Meine 5 Lieblingsfilme aus dem Jahr 2024

Haben wir uns bei den Filmen zu Festen der Winterzeit noch im Jahr 2024 befunden, startet heute von Die 5 BESTEN am DONNERSTAG schon die erste Ausgabe des neuen Jahres. Passenderweise blicken wir auf unsere fünf Lieblingsfilme aus dem Jahr 2024 zurück, was gar nicht so einfach ist, wenn man (wie ich) nur fünf Filme aus diesem Jahr gesehen hat. Deshalb bin ich umso gespannter auf eure Tipps! 🎞️

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #392 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #392 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #392 lautet:

Meine 5 Lieblingsfilme aus dem Jahr 2024

  1. „Alles steht Kopf 2“ (2024) – Für mich ist die Fortsetzung des 2015er Pixar-Hits „Alles steht Kopf“ das Highlight des Kinojahres. Emotional hat mich der Film komplett gepackt, der Humor zündet und auch die Geschichte ist die perfekte Fortführung. Zurecht ein riesengroßer Erfolg.
  2. „Dune: Part Two“ (2024) – Auf dem zweiten Platz findet sich eine weitere Fortsetzung ein, die ich sogar minimal gelungener fand als den ersten Teil. Aber eigentlich kann man beide Filme nicht getrennt betrachten, denn sie erzählen eine große und beeindruckend inszenierte Geschichte.
  3. „Alien: Romulus“ (2024) – Mit deutlichem Abstand folgt auf dem dritten Platz dieses Legacy-Sequel zu einer meiner liebsten Filmreihen. Vieles mag ich sehr daran, anderes funktioniert für mich nicht so richtig. Dennoch hatte ich viel Spaß bei der Sichtung.
  4. „Ghostbusters: Frozen Empire“ (2024) – Gleiches trifft auch auf dieses Legacy-Sequel zu. Letztendlich war es für mich ein großes Vergnügen, einen Film dieses Franchises mit der gesamten Familie im Kino zu sehen. Davon abgesehen ist dieser Teil auch nicht schlechter als der zu sehr gehypte „Ghostbusters: Legacy“ aus dem Jahr 2021.
  5. „Red One: Alarmstufe Weihnachten“ (2024) – Wieder mit deutlichem Abstand folgt dieser Weihnachtsfilm, der es eigentlich gar nicht auf die Liste meiner Lieblingsfilme hätte schaffen dürfen. Dafür ist er zu nichtssagend und durchschnittlich. Aber mehr Filme habe aus dem Jahr 2024 noch nicht gesehen. Welch ein Glück für „Red One“!

Anmerkung: Die Liste ist ausnahmsweise nach Wertung sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Die Tribute von Panem: The Ballad of Songbirds and Snakes – OT: The Hunger Games: The Ballad of Songbirds and Snakes (2023)

Wir befinden uns im Jahr 2025! Da habe ich erst mein Filmjahr 2024 verarbeitet und schon steht der erste Film im neuen Jahr an. Obwohl wir heute alle recht müde waren, haben wir uns zu „Die Tribute von Panem: The Ballad of Songbirds and Snakes“ vor dem Fernseher versammelt. Den Film wollten wir schon ewig sehen und ich hatte erst Sorge, dass wir aufgrund der Laufzeit von zweieinhalb Stunden einschlafen würden. Nichts könnte jedoch ferner von der Wahrheit sein… 🐦🐍

Die Tribute von Panem: The Ballad of Songbirds and Snakes (2023) | © LEONINE

Die Tribute von Panem: The Ballad of Songbirds and Snakes (2023) | © LEONINE

Ein gelungenes Prequel mit Origin-Story

Als ich damals von „Die Tribute von Panem: The Ballad of Songbirds and Snakes“ hörte war ich nicht sonderlich neugierig. Die Origin-Geschichte eines Bösewichts hörte sich doch zu sehr nach der „Star Wars“-Prequel-Trilogie an und kommt damit 20 Jahre zu spät. Dann jedoch haben wir im vergangenen Jahr alle „Die Tribute von Panem“-Filme zusammen als Familie geschaut, die Kinder haben beide die Buchreihe gelesen und wir waren doch etwas gehypt. Ins Kino haben wir es zwar nicht mehr geschafft, doch ich habe die Blu-ray ins Filmregal geholt, sobald der Film in angemessenen Preisregionen angekommen war. Ob es tatsächlich am Film lag oder doch am energiespendenden Plätzchenteller, dass tatsächlich niemand (nicht einmal Frau bullion) eingeschlafen ist?

Zunächst einmal war ich vom Look des Films überrascht, denn der Trailer ließ eine CGI-Schlacht vermuten. Bis auf ein paar Establishing-Shots sieht „Die Tribute von Panem: The Ballad of Songbirds and Snakes“ jedoch wunderbar handgemacht und an Schauplätzen gedreht aus. Apropos Schauplätze: Ich wäre beinahe vom Sofa gefallen als ich bemerkt habe, dass ein paar Szenen im Völkerschlachtdenkmal in Leipzig gedreht wurden. Diesem haben wir 2017 einen Besuch abgestattet und in meinem Artikel habe ich noch bemerkt, dass mich das Bauwerk an Film- bzw. Serienkulissen erinnern würde. Nun haben wir es tatsächlich in einem Film gesehen. Sowas liebe ich ja. Auch inhaltlich hat mich der Film positiv überrascht. Klar wird die Origin-Story des Bösewichts Coriolanus Snow wenig überraschend erzählt und doch hat es mich gefreut, dass nicht wieder nur Hunger-Spiele in größer und weiter erzählt werden, sondern die persönliche Entwicklung im Mittelpunkt steht. Auch wenn es am Ende doch etwas schnell geht, bleiben die Motive einigermaßen nachvollziehbar. Zumindest fand ich es glaubhafter als die Wandlung Anakins zu Darth Vader (so sehr ich die „Star Wars“-Prequels auch mag).

Fazit

Es mag an einem weiteren Fresskoma (dieses Mal Plätzchen statt Raclette) gelegen haben, doch ich fand „Die Tribute von Panem: The Ballad of Songbirds and Snakes“ überraschend gelungen. Einerseits trifft Regisseur Francis Lawrence die Welt seiner alten Filme perfekt und andererseits reist er mit uns glaubhaft in die Vergangenheit. Auch den Kindern hat der Film gefallen, wenngleich der Zwergofant begeisterter war als das Zappelinchen. Vielleicht doch die Müdigkeit? So oder so ein gelungener Einstand ins Filmjahr 2025: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 7/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Mein Sportjahr 2024 mit 3.270 km, 582 Aktivitäten und 428 Stunden

Nachdem ich mir zuletzt schon recht faul vorkam, weil ich nach dem Erreichen meines erweiterten Laufziels von 2.524 km im Jahr 2024 drei Tage pausiert hatte, wurde es Zeit, dass das neue Laufjahr beginnt. Meinen Neujahrslauf habe ich heute schon absolviert. Nun steht, nach den Jahresrückblicken zu Serien und Filmen, aber noch der Rückblick auf mein Sportjahr 2024 auf dem Plan. Eigentlich war es fast nur ein Laufjahr, denn andere sportliche Betätigungen habe ich ganz schön vernachlässigt. Aber lest selbst… 🏃‍♂️🚴‍♂️

Mein Laufjahr 2024 mit 2.524 km

2023 war ich 2.502 km laufenderweise unterwegs. Im Idealfall wollte ich das dieses Jahr knacken, obwohl ich mein Laufziel mit 2.024 km bewusst niedriger angesetzt hatte. Am Ende lief es dann so gut, dass ich 2.524 km erreicht habe:

Meine gelaufenen Kilometer im Jahresvergleich (Quelle: RUNALYZE)

Meine gelaufenen Kilometer im Jahresvergleich (Quelle: RUNALYZE)

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Run, Fatboy, Run (1932)

Der erste Lauf im neuen Jahr! Alle Zahlen sind wieder auf null zurückgedreht. Das mag einerseits frustrierend wirken, andererseits ist es jedoch auch ein Neuanfang. Nachdem wir erst gegen 2:30 Uhr im Bett waren, waren wir heute Morgen eher träge drauf. Der Zwergofant und ich haben den Böllerschrott in unserer Straße weggekehrt während die Damen im Haus Ordnung gemacht haben. Danach waren wir alle eine Runde in herrlicher Sonne spazieren. Gegen 13 Uhr waren wir wieder zurück und ich habe mich direkt zu einem Neujahrslauf aufgemacht. 🏃‍♂️

Neujahrslauf mit einem km pro verspeistem Raclette-Pfännchen

Neujahrslauf mit einem km pro verspeistem Raclette-Pfännchen

Distanz: 11.03 km
Zeit: 01:04:46
Anstieg: 100 m
Ø Pace: 5:52 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 151 bpm
Ø Schrittfrequenz: 156 spm
Temperatur: 5.0 °C
Kalorien: 932 kcal

2025: 11 km
Januar: 11 km
KW 1: 11 km

Für meine Trägheit heute ist eindeutig das Raclette des gestrigen Abends verantwortlich. Ich habe mindestens 10 Pfännchen gezählt und bin mir fast sicher, ein oder zwei verpasst zu haben. So viel habe ich wirklich selten gegessen. Es waren auch keine leichten Pfännchen, sondern Käse mit Käse überbacken und dazu Käse. Nunja. Mein Gewicht ist so hoch wie selten und ich habe beschlossen, pro Raclette-Pfännchen einen Kilometer zu laufen. Ich kam schon einmal leichter voran, aber es hat sich nach drei Tagen Pause auch gut angefühlt, wieder unterwegs gewesen zu sein. Später veröffentliche ich noch meinen sportlichen Jahresrückblick, in dem dann auch meine Ziele für 2025 festgehalten werden. Sagen wir es schon einmal so: Ich werde wieder viel unterwegs sein. 😅

Im ersten Ohr: Sneakpod #855 – Maria
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182, Frank Turner