Triathlon, Fatboy, Triathlon (001): Special Event – Zehn Freunde Triathlon Nürnberg

Heute war es endlich soweit. Nachdem ich mich 2020 mit ein paar Kolleg*innen zum Zehn Freunde Triathlon in Nürnberg angemeldet hatte, kam (wie wir alle wissen) Corona und Jahr um Jahr wurde das Event verschoben. 2022 sah es aber gut aus und ich habe mich früh morgens auf den Weg gemacht, sprich ich bin zur S-Bahn geradelt und haben den Zug nach Nürnberg genommen. 🚉

Unproblematische Anreise via S-Bahn

Unproblematische Anreise via S-Bahn

Die Anreise war somit deutlich unkomplizierter als ich dachte und kurz nach Ankunft hatte ich mein Team auch schon gefunden. Leider sind in letzter Minute noch ein paar Leute ausgefallen, so dass wir aus diversen Freundes- und Bekanntenkreisen aufgefüllt habe. Eine bunte Truppe also, die sich nach dem Check-in auch gleich zum Schwimmen bewegt hat. Zu den Distanzen sollte ich vielleicht sagen, dass es sich in allen Disziplinen um ein Zehntel der Ironman-Distanz handelt, deshalb auch zehn Freunde, also ein kompletter Ironman, nur eben aufgeteilt. Nun aber los (in Klammern jeweils die offiziellen Chip-Werte; davor die Werte aus meiner Garmin):

Swim, Fatboy, Swim

Bahnen: 8 x 50 m
Distanz: 400 m (380 m)
Zeit: 00:08:55 (00:09:12)
Züge insgesamt: 247
Ø Pace pro 100 m: 02:17 (02:25)
Ø Schlagrate: 28 Züge/min
Ø Swolf: 98
Energie: 108 kcal

2022: 1,9 km
Juli: 1,9 km

Beim Schwimmen kam ich gut voran und war deutlich schneller als ich befürchtet hatte. Ich bin nur drei Bahnen gekrault, war dann beim Brustschwimmen aber ebenso schnell wie mein Vordermann. Hat also gut gepasst. Danach ging es zum ersten Mal in die Wechselzone, wo ich viel Zeit verspielt habe. Somit kam ich als letzter aus unserem Team aus dem Bereich und musste einiges an Zeit gutmachen. 🏊‍♂️

Wechselzeit 1: 00:05:37 (ich war der Letzte unseres Teams in der Wechselzone 😅)

Gegen 9 Uhr morgens war noch nicht allzu viel los

Gegen 9 Uhr morgens war noch nicht allzu viel los

Das Radfahren war für mich die härteste Distanz. Die Strecke (insgesamt vier Runden) war gespickt mit 180-Grad-Kurven und mit meinem schweren Trekking-Bike hatte ich oft Probleme wieder Tempo aufzunehmen. Die meisten waren via Rennrad unterwegs, was ich sehr beneidet habe. Dennoch kam ich, für meine Verhältnisse, gut voran. 🚴‍♂️

Ride, Fatboy, Ride

Distanz: 17.54 km (18.00 km)
Zeit: 00:39:16 (00:39:38)
Anstieg: 57 m
Ø Pace: 2:14 min/km (2:12 min/km)
Ø Geschwindigkeit: 26.8 km/h (27.2 km/h)
Ø Herzfrequenz: 156 bpm
Ø Temperatur: 25.0 °C
Kalorien: 551 kcal

2022: 142 km
Juli: 54 km

Wechselzeit 2: 00:01:47 (deutlich schneller dieses Mal 😎)

Die Wechselzone und ich haben ein ganz besonderes Verhältnis

Die Wechselzone und ich haben ein ganz besonderes Verhältnis

Der zweite Wechsel hat für mich deutlich besser funktioniert, sprich Rad abstellen, schnell einen Schluck trinken und auf zur Laufstrecke. Dort habe ich einiges an Zeit gut machen können und nach und nach meine Teamkolleg*innen eingeholt. Auf dem letzten Kilometer habe ich mich dann zwei Läufern aus meinem Team angeschlossen, obwohl ich durchaus noch Energie für einen Schlusssprint gehabt hätte. War einfach schöner so und ein tolles Gefühl, gemeinsam ins Ziel zu laufen. 🏃‍♂️

Run, Fatboy, Run

Distanz: 4.08 km (4.20 km)
Zeit: 00:22:05 (00:21:57)
Anstieg: 6 m
Ø Pace: 5:24 min/km (4:55 min/km)
Ø Geschwindigkeit: 11.1 km/h (12.2 km/h)
Ø Herzfrequenz: 167 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 25.0 °C
Kalorien: 325 kcal

2022: 1713 km
Juli: 182 km
KW 29: 36 km

Ein letzter Blick von der Wechselzone aufs Stadion

Ein letzter Blick von der Wechselzone aufs Stadion

Im Ziel haben wir noch die verbleibenden Läufer*innen angefeuert und gewartet, bis die letzten aus dem Team im Ziel waren. Die meisten sind danach noch zum Essen weitergezogen, doch ich habe mich abgesetzt, da ich das ganze Wochenende schon unterwegs war und ein wenig Akkuladezeit brauchte.

Triathlon gesamt

Distanz: 22.45 km (22.58 km)
Zeit: 01:17:40 (01:17:44)
Anstieg: 77 m
Ø Geschwindigkeit: 17.3 km/h (17.9 km/h)
Kalorien: 1012 kcal

Nach dem Zieleinlauf war die Stimmung gelöst

Nach dem Zieleinlauf war die Stimmung gelöst

Mein erster Triathlon war ein famoses Erlebnis und ich war erstaunt, wie reibungslos alles abgelaufen ist. Top Orga, sowohl vom Zehn-Freunde-Team als auch von unserem Team-Captain. Mit meiner Zeit bin ich auch sehr zufrieden und nun fast etwas angefixt, einmal eine längere Distanz auszuprobieren. Mal sehen. 😅

Im Ohr: Wasser, Klatschen und Jubel. 🎉

15 Gedanken zu “Triathlon, Fatboy, Triathlon (001): Special Event – Zehn Freunde Triathlon Nürnberg

  1. Pingback: Media Monday #578 | moviescape.blog

  2. Uiuiui, über 5 Minuten in T1 ist schon extrem 😁
    Und wenn du zumindest die Schutzbleche abmontiert hättest, wäre deren Radabschnitt auch etwas schneller gewesen (die machen erstaunlich viel Unterschied, insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten).
    Ich hatte dieses Wochenende auch einen Triathlon (Forfar Sprint)

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    • Ja, ich hab mich tatsächlich abgetrocknet, dann hab ich die Bandage fürs Sprunggelenk nicht über den immer noch nassen Fuß bekommen, dann meine Sonnenbrille vergessen und musste nochmal umkehren und und und… 😂

      Ja, Schutzbleche, Gepäckträger, das schwere Kettenschloss. Da sind bestimmt noch Optimierungsmöglichkeiten drin. 😬

      Wie war dein Triathlon? Bestimmt gut, bist ja schon ein Profi! 👍

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      • theoretisch ist das sogar nicht mit den Regeln vereinbar – aber bei einem solchen Rennen werden die wahrscheinlich nicht so genau geahndet. Bei Triathlon ist es nicht so wichtig, aber bei Strassenrennen oder CX ist es extrem wichtig, das nichts am Rad ist, keine Klingel, keine Lampen, etc, so dass bei einem moeglichen Sturz moeglichst wenig Schaden angerichtet werden kann.

        PS: mein Triathlon lief erstaunlich gut, war 3. in meiner Altersklasse (Vet)

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      • Das ist für „echte“ Wettkämpfe bestimmt sinnvoll. Hier waren bewusst alle Radtypen erlaubt. Zwar sind bestimmt 60-70% mit minimalistischen Rennrädern gefahren, doch der Rest hatte, wie ich, Trekking-Räder bis zum Hollandrad. 😉

        PS: Super cool! Gratuliere dir, das ist klasse. 😃

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  3. Pingback: Run, Fatboy, Run (1322) | moviescape.blog

  4. Respekt, vor allem bei den Temperaturen. Auch wenn es „nur“ ein Zehntel war.

    Der Cousin meines Vaters (also mein Onkel zweiten Grades) ist in dem Bereich seit langen Jahren richtig hart unterwegs. Soweit ich weiß hat er schon mehrere komplette Triathlons bewältigt.

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    • Glücklicherweise war unsere Startzeit schon 10 Uhr morgens, da war es noch nicht ganz so heiß. Nur beim Laufen dann später, aber das hat schon gepasst. 🙂

      Sehr cool! Triathlons sind noch einmal anspruchsvoller als die einzelnen Sportarten. Für solche Leistungen habe ich einiges an Respekt übrig. 👍

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