Downton Abbey (2019)

Nach einem verdienten freien Tag, an dem es eigentlich gar nichts zu tun gab, ich aber irgendwie doch die ganze Zeit am rennen war, sind wir abends recht spät aufs Sofa gekommen. Deshalb wollte ich mich auch nicht mit der Filmwahl aufhalten und habe direkt „Downton Abbey“ in den Player geschoben. Die Serie hatten wir erst vor knapp zwei Wochen beendet und ja, es hat sich angefühlt, wie nach Hause zu kommen… 🏰

Downton Abbey (2019) | © Universal Pictures Germany GmbH

Downton Abbey (2019) | © Universal Pictures Germany GmbH

Wie eine übergroßes Weihnachts-Special

Schon während der ersten Klänge des Scores hatte ich eine Gänsehaut. Diese hat sich gesteigert, bis zum ersten Mal das Anwesen selbst in einer wunderschönen Kamerafahrt ins Bild kam. Hach. Einfach nur toll! Der Rahmen der Handlung, dass die die britische Monarchie zu Gast auf Downton Abbey sein würde, war perfekt gewählt, um das Leben der Figuren ordentlich aufzuwirbeln. Dabei hat man es tatsächlich geschafft, den gesamten Cast wieder zusammenzutrommeln und zwar sowohl oben als auch unten. Dabei entwickeln sich die Figuren weiter und ich habe mich speziell für Thomas Barrow gefreut, der zum ersten Mal seit Beginn der Serie ein wenig persönliches Glück erfährt. Doch auch viele andere Figuren (z.B. Violet Crawley oder Tom Branson) werden konsequent weitererzählt. Das mochte ich sehr.

Insgesamt sollte man von „Downton Abbey“, dem Film, aber nicht erwarten, dass er etwas anderes wäre als eine Sonderfolge der Serie. Er fühlt sich an wie ein noch einmal pompöseres Weihnachts-Special, was ich aber nicht schlimm finde. Wie sollte er auch etwas komplett Neues erzählen? Ich habe diese Rückkehr nach Downton Abbey auf jeden Fall sehr genossen und würde mich auch sehr über eine Fortsetzung freuen. Als wir den letzten Blick auf das Anwesen geworfen haben, war ich sogar ein wenig traurig, denn im Gegensatz zum Finale der Serie, gibt es aktuell kein weiteres Kapitel. Der Film im Regal (in einer wunderschönen Edition, siehe Foto unten) war immer noch das Versprechen einer baldigen Rückkehr:

Fazit

Vermutlich werden sich ohnehin nur Fans der Serie an den Film „Downton Abbey“ heranwagen. Und diese werden keinesfalls enttäuscht sein. Ich hatte enorm viel Spaß, den liebgewonnen Figuren erneut einen Besuch abzustatten. Deshalb gibt es von mir komplett subjektive 9/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (694)

Das war irgendwie keine gute Nacht. Lange umhergewälzt und dann irgendwann nach zwei Uhr endlich eingeschlafen. Entsprechend schwer bin ich heute aus dem Bett gekommen. Und dann hatte ich mir noch vorgenommen zu laufen. Die Motivation hielt sich in Grenzen, aber natürlich bin ich dennoch raus… 🙄

Dunkle Wolken über dem Alten Kanal

Dunkle Wolken über dem Alten Kanal

Distance: 13.26 km
Duration: 01:18:43
Elevation: 198 m
Avg Pace: 5:55 min/km
Avg Speed: 10.1 km/h
Heart Rate: 165 bpm
Stride Frequency: 153 spm
Energy: 1126 kcal

2020: 408 km
Mai: 13 km

Nachdem ich den letzten Lauf am Alten Kanal genossen hatte, wollte ich mir heute ein wenig weiter vorne einen neuen Zugang zum Kanal suchen. Im Idealfall nicht an der Straße entlang, sondern über die Felder. Gesagt, getan. Leider hörte der Weg irgendwann auf und ich stand im Wald und musste durch Matsch und über umgestürzte Bäume klettern, bis ich wieder einigermaßen festen Boden unter den Füßen hatte. Also leider kein geeigneter Zugang, doch es gibt noch eine weitere Alternative, die ich demnächst einmal testen werde. Ansonsten war es ein guter Lauf, ich bin zuvorkommenden Hundehaltern begegnet, worüber ich mich sehr gefreut habe, und war am Ende ziemlich platt. Eben so wie es nach knapp 200 Höhenmetern sein muss. Ein gelungener Einstieg in den Mai. 😅

Im ersten Ohr: Sneakpod #626 – Betonrausch
Im zweiten Ohr: The Wohlstandskinder