Media Monday #370

Kaum habe ich mich einmal umgedreht, ist mein langes 4-Tage-Wochenende auch schon wieder vorbei: der letzte Kindergartentag, der letzte Schultag vor den Ferien. Alles rum. Am Wochenende waren wir viel im Garten und haben einen Ausflug zum Barfußpfad (siehe Foto unten) unternommen, was für mich das Highlight des Wochenendes war. Filme und Serien gab es gar nicht, doch finde ich in meinem Archiv bestimmt noch ein paar passende Antworten auf die Fragen des Medienjournals:

Media Monday #370

  1. Die wohl ungewöhnlichste Film-Erfahrung hatte ich vermutlich mit David Lynchs „Mulholland Drive“, den ich völlig unvorbereitet im Kino gesehen habe.
  2. „Die glorreichen Sieben“ (1960) ist ein durchaus gelungenes Remake, schließlich hat sich John Sturges Interpretation neben Akira Kurosawas „Die sieben Samurai“ seinen Platz in der Filmgeschichte gesichert.
  3. Nach erneuter Sichtung muss ich schon sagen, dass „Rambo 3“ extrem schlecht gealtert ist, denn das pseudohistorische Setting wirkt heute extrem lächerlich, doch gerade deshalb ist der Film im Kontext seiner Entstehung nach wie vor spannend anzusehen.
  4. Ich glaube ja nicht, dass es auf absehbare Zeit einen ähnlich lustigen Abend samt totaler Mondfinsternis geben wird, wie letzten Freitag.
  5. Während die Ferien nun in ganz Deutschland in vollem Gange sind, werde ich die nächsten Wochen noch in der Arbeit schwitzen, während meine Familie eben diese Ferien schon in vollen Zügen genießt.
  6. Passend zum Sommer habe ich mir überlegt, eine doppelte Gartenparty zum Geburtstag des Zappelinchens zu feiern (okay, eigentlich war es ihre Idee).
  7. Zuletzt habe ich eine 10-km-Morgenrunde durch den Wald gedreht und das war durchaus okay, weil es zwar schon ziemlich heiß war, der Wald aber doch ein wenig Schatten bot.

Wessen dreckige Füße sind das wohl? (mehr davon auf meinem Instagram-Account):

17 Gedanken zu “Media Monday #370

  1. Pingback: Media Monday #370 | Remakes und Flip Flops – Trallafittibooks

  2. „Mulholland Drive“ ist ein verdammt guter Film. Müsste ich mal wieder schauen, auch um ein paar Erinnerungen an das Theaterstück „A drowned man“ zu bekommen, für das der Film eine der Inspirationsquellen war.

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      • War! Wird leider nicht mehr gespielt. Woyzeck von Büchner als Immerserive Theater. Sprich man folgte den Protagonisten, wechselte selbstständig zwischen den Figuren hin und her, konnte in den Requisiten rumwühlen um mehr Informationen zu erhalten. Und damit man eine Chance hatte möglichst viel zu sehen, wurde das Stück in drei Loops gespielt. Der erste Loop, war nur die zweite Hälfte, der zweite Loop war die komplette Geschichte und der dritte Loop war die komplette Geschichte samt Finale! Zudem wurde Woyzeck einmal mit männlichen Woyzeck und einmal mit weiblichen Woyzeck parallel gespielt. Kling kompliziert, war es aber eigentlich gar nicht, wenn man sich drauf eingelassen hat und die einfachen Regeln befolgt hat. Nicht reden und „ditch your friends“. Sprich die Welt von „A drowned man“ hat man am besten alleine erkundet. Sooo gut. Meine Frau und ich sind nach dem ersten Abend noch mit einem guten Freund und einigen Darstellern an der zum Stück gehörenden Bar versagt und haben noch aus dem „Theater“ Flüge und Tickets für den nächsten Besuch gebucht. Das Theater war übrigens eine alte Postverteilstation und über 4 Etagen.

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      • Das klingt wirklich nach einem famosen Erlebnis. Von solch einem immersiven Ansatz beim Theater habe ich noch nie etwas gehört. Das musst du mal der Singenden Lehrerin erzählen, die ja eine Expertin, was Theaterbesuche in London angeht, ist. Sehr spannend, danke für die Infos! 🙂

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