Entgegen meiner ursprünglichen Planung für die Gruselfilmnacht gab es nicht „Der Exorzist“, sondern auf vielfachen Wunsch etwas Lustiges – folglich haben wir uns für „Shaun of the Dead“ entschieden. Was sonst würde unter diesen Voraussetzungen auch näher liegen?

Auch wenn ich den Film nun zum inzwischen schon dritten Mal gesehen habe, gab es auch für mich noch so einiges an Details zu entdecken. Kann es sein, dass der Film von Sichtung zu Sichtung besser wird? So gut wie gestern hat er mir noch nie gefallen. Der Film hat für mich auf all seinen Ebenen funktioniert: Als reine Komödie, als Satire und als Zombiefilm. Unglaublich wie viele Ebenen Edgar Wright, Simon Pegg und Nick Frost in ihrem Kinodebüt untergebracht haben. Noch erstaunlicher ist allerdings, wie gut diese miteinander funktionieren.
Auch ist mir dieses Mal besonders aufgefallen, wie übertrieben und doch genial das Foreshadowing der kommenden Ereignisse eingesetzt wird. Fantastisch. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Neben der lockeren Genialität, die das kreative Trio umweht, sammelt der Film vor allem durch Insidergags bei mir Sympathiepunkte – was in mir den unbezwingbaren Drang weckt, einmal wieder „Spaced“ anschauen zu wollen.
„Shaun of the Dead“ hat es auf meiner persönlichen Rangliste nun ganz nach oben unter meine Lieblingsfilme geschafft – und ich versinke beinahe vor Schande im Boden, wenn ich bedenke, dass ich „Hot Fuzz“ immer noch nicht gesehen habe. Wie auch immer: Diese romantische Komödie mit Zombies wird einer der wenigen aktuellen Zombiefilme sein, die ihre Zeit überdauern. Und eine der wenigen romantischen Komödien. Ein waschechter Kultfilm: 10/10 Punkte.
Prädikat: Lieblingsfilm








