Abenteuerliche Kanutour auf der Pegnitz: Von Rupprechtstegen nach Hohenstadt (ca. 15 km)

Aufmerksame Leser:innen erinnern sich vielleicht: Ich habe von meiner Familie dieses Jahr zum Vatertag einen Gutschein für eine Kanutour geschenkt bekommen. Diese wollten wir direkt in den Pfingstferien angehen. Also hatten wir stets das Wetter im Blick und dann auch direkt gebucht. Da die Halbtagestour jedoch nicht mehr verfügbar war, habe ich mich spontan für die Tagestour auf der Pegnitz entschieden. Diese hat uns über ca. 15 km von Rupprechtstegen nach Hohenstadt geführt. Was wir dabei so erlebt haben (und das war einiges!), erfahrt ihr im folgenden Artikel… 🛶

Der entspannte Teil der Kanutour mit dem Frauen-Kanu weit voraus

Der entspannte Teil der Kanutour mit dem Frauen-Kanu weit voraus

Es gibt unzählige Anbieter für Kanutouren in der Region. Unserer hatte keinen Shuttle-Service angeboten, sprich wir sind mit dem Auto zum Zielort Hohenstadt gefahren und dann mit der Regionalbahn zurück zum Start nach Rupprechtstegen. Das hat wirklich gut funktioniert und wir waren pünktlich zur Einweisung am Einstieg angekommen.

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Run, Fatboy, Run (2052)

Heute Morgen bin ich halb tot aus dem Bett gekrochen. Ich habe mich gefühlt wie 113 Jahre alt. Das Kanufahren gestern hat mich doch mehr beansprucht, als ich gedacht hatte. Dazu jedoch an anderer Stelle mehr. Nach einem Morgenkaffee auf der Terrasse (ja, es ist nun so sommerlich warm), habe ich mich zu einer Laufrunde aufgemacht. Weil wird ja nicht kühler über den Verlauf des Tages. 🥵

Auch wenn ich mich heute wie 113 Jahre alt gefühlt habe, war ich eine Runde laufen

Auch wenn ich mich heute wie 113 Jahre alt gefühlt habe, war ich eine Runde laufen

Distanz: 10.53 km
Zeit: 01:03:37
Anstieg: 101 m
Ø Pace: 6:03 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.9 km/h
Ø Herzfrequenz: 148 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 23.9 °C
Kalorien: 867 kcal

2025: 1188 km
Juni: 125 km
KW 24: 52 km

Die ersten Kilometer hat mir jeder Knochen weh getan, doch nach hinten raus lief es immer besser und ich habe sogar fast 6er Pace erreicht. Hätte ich zu Beginn nicht erwartet. Morgen noch ein Lauf, um die Woche abzuschließen, denn der Sonntag ist schon wieder komplett verplant. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 663 – Rotten Potatoes
Im zweiten Ohr: Alkaline Trio

Rush Hour 3 (2007)

Heute haben wir den ersten großen Ausflug des Urlaubs unternommen und waren Kanufahren. Das war ein sehr turbulentes Abenteuer, das uns viel Spaß gemacht, aber auch Kraft gekostet hat. Abends sind wir also todmüde aufs Sofa gefallen. Da mit „Rush Hour 3“ noch ein knackiger Action-Spaß ausstand, fiel die Wahl nicht schwer. Ob der Film an seine beiden Vorgänger anschließen konnte? 👯‍♀️

Rush Hour (1998) | © Warner Bros (Universal Pictures)

Rush Hour (1998) | © Warner Bros (Universal Pictures)

Unterhaltsame Kloppereien in Paris

Ich muss direkt vorausschicken, dass es mir sehr schwer gefallen ist, bei dem Film wachzubleiben. Gerade vom Showdown auf dem Eiffelturm könnten mir durchaus ein paar Minuten fehlen. „Rush Hour 3“ möchte ich das nicht unbedingt anlasten, denn heute hätte es jeder Film schwer gehabt, mich komplett bei der Stange zu halten. Dennoch fand ich ihn auch schon davor schwächer als „Rush Hour 2“ und besonders auch „Rush Hour“ selbst. Haben schon die Vorgänger mit sexistischen Elementen nicht gegeizt, wurden diese im drittel Teil auf die Spitze getrieben. Mir ist durchaus bewusst, dass die Reihe ein Produkt ihrer Zeit ist, und als solche kann ich sie auch genießen, doch sowas stößt mir inzwischen schon sauer auf. Auch Roman Polanskis Auftritt hätte es wahrlich nicht gebraucht.

Ich mochte Paris als Schauplatz durchaus gerne, wenngleich mir Los Angeles und Hongkong noch besser gefallen hatten. Die Sache mit Lees Bruder hat ein wenig wie aus dem Hut gezaubert gewirkt und insgesamt schien mir alles einfach eine Spur drüber (z.B. der Kampf in der Kung-Fu-Schule) zu sein. Die Kinder hat all das nicht so sehr gestört und das Zappelinchen hat den dritten Teil sogar am besten bewertet. Vielleicht ist ihre Liebe zu Frankreich hier durchgeschlagen?

Fazit

„Rush Hour 3“ beendet diese Buddy-Cop-Reihe mit einem unterhaltsamen Film. Keine große Kinokunst, doch auch kein Griff ins Klo. Kann man sich durchaus anschauen. Ob es noch zu einem vierten Teil kommt? Es gibt immer wieder Gerüchte, doch inzwischen kann ich das nicht mehr so recht glauben. Vermutlich reicht es auch einfach: 6/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte; Zwergofant: 7/10 Punkte.)

Die 5 besten Filme aus den 1990er Jahren

Von den besten weiblichen Synchronstimmen geht es bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG weiter zu den besten Filmen der Jahrzehnte: Nach den Top-Filmen der 1930er, 1940er, 1950er, 1960er, 1970er und 1980er Jahre, stehen heute die 1990er Jahre auf dem Plan. Nahezu unmöglich hier eine Auswahl zu treffen und dennoch habe ich es geschafft, viele persönliche Lieblinge unterzubringen, die zudem das Kino, wie wir es heute kennen, geprägt haben. 🎞️

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 415 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 415 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 415 lautet:

Die 5 besten Filme aus den 1990er Jahren

  1. „Before Sunrise“ (1995) – Der erste Film aus Richard Linklaters Beziehungstrilogie ist perfekt. Er fängt das knisternde Gefühl einer ersten Begegnung großartig ein und man fühlt sich, als wäre man Teil dieser gemeinsamen Nacht, die Jesse und Céline in Wien verbringen.
  2. „Jurassic Park“ (1993) – Ohne „Jurassic Park“ wäre diese Liste nicht komplett. Vermutlich der Film, der mich nachhaltig für das Blockbuster-Kino begeistert hat. Für die ältere Generation war das „Star Wars: Eine neue Hoffnung“ für meine jedoch Steven Spielbergs Dino-Abenteuer. Selbst heute komme ich aus dem Staunen nicht heraus.
  3. „Pulp Fiction“ (1994) – Das zweite große Erweckungserlebnis war Quentin Tarantinos Durchbruch Mitte der 1990er Jahre. Kaum einen Film habe ich häufiger gesehen. Ich habe meine Facharbeit im Leistungskurs Englisch über den Film geschrieben und mich auch darüber hinaus viel mit dem Werk Tarantinos beschäftigt.
  4. „Titanic“ (1997) – Von vielen als Schnulze abgetan, hat James Camerons historische Romanze/Katastrophenfilm das Kino doch nachhaltig verändert. Der Film funktioniert auch heute noch perfekt und war damals nicht umsonst der Kinohit der späten 1990er Jahre.
  5. „Toy Story“ (1995) – Natürlich kann ich auch den ersten komplett computeranimierten Kinofilm nicht unerwähnt lassen. Pixars Meilenstein hat eine der größten Revolutionen des Kinos hervorgerufen und ist bis heute wunderbar erzählt und einer meiner absoluten Lieblingsfilme.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (2051)

Da in der Restwoche zwei Tage bereits komplett verplant sind, und ich dennoch auf meine Wochenkilometer kommen möchte, habe ich heute direkt den Halbmarathon im Juni angepackt. Dabei habe ich mich heute Morgen nicht wirklich danach gefühlt. Aber was tut man nicht alles? Zudem sollte es heute noch nicht so heiß werden und die kommenden Tage sind Temperaturen um die 30 °C angesagt. Ins Schwitzen bin ich dennoch gekommen. 🥵

Halbmarathon im Juni mit über 300 Höhenmetern abgehakt

Halbmarathon im Juni mit über 300 Höhenmetern abgehakt

Distanz: 21.40 km
Zeit: 02:20:57
Anstieg: 319 m
Ø Pace: 6:35 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 145 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 17.2 °C
Kalorien: 1767 kcal

2025: 1177 km
Juni: 115 km
KW 24: 41 km

Natürlich habe ich mir einmal wieder eine Strecke mit vielen Höhenmetern ausgesucht. Einfach weil sie landschaftlich schön ist und viel Abwechslung bietet. Aber sie bringt halt auch einige fiese Anstiege mit sich, die ich teils nur gegangen bin. Am Ende habe ich es doch noch auf eine 6:35er Pace geschafft. Bin nun aber auch ordentlich platt. Somit ist es ganz gut, dass morgen (zumindest für die Beine) ein Ruhetag ansteht. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 663 – Rotten Potatoes
Im zweiten Ohr: Jimmy Eat World

Planet der Affen: New Kingdom – OT: Kingdom of the Planet of the Apes (2024)

Nach dem gefühlt ersten richtigen Urlaubstag, an dem ich etwas Zeit gefunden habe, draußen zu lesen, haben wir abends noch mit einer Freundin des Zappelinchens auf der Terrasse Pizza und Flammkuchen gegessen. Das war sehr entspannt und obwohl wir deshalb recht aufs Sofa gekommen sind, habe ich noch „Planet der Affen: New Kingdom“ angemacht, denn ich war neugierig auf die Fortführung der Reihe… 🦍

Planet der Affen: New Kingdom (2024) | © Walt Disney / LEONINE

Planet der Affen: New Kingdom (2024) | © Walt Disney / LEONINE

Der Aufbruch in eine weitere Affen-Trilogie

Wie hier in den letzten Wochen zu lesen war, bin ich ein großer Fan der Reboot-Trilogie. Ich kenne kaum eine moderne Blockbuster-Reihe, die so auf den Punkt geschrieben ist und deren Figurenentwicklung so konsequent durchgezogen wird. Wirklich großes Kino. Bei „Planet der Affen: New Kingdom“ ist nicht mehr Matt Reeves am Start, der sich sich vermutlich komplett auf das „The Batman“-Sequel konzentriert, sondern Wes Ball. Dieser hat mit der „Maze Runner“-Trilogie bereits einiges an Erfahrung, was postapokalyptische Welten angeht, sammeln können. So ist es kaum verwunderlich, dass auch „Planet der Affen: New Kingdom“ fantastisch aussieht und die untergegangene Welt der Menschen einige Schauwerte zu bieten hat.

Wie sieht es jedoch inhaltlich aus? Mit über 140 Minuten ist „Planet der Affen: New Kingdom“ zu lang geraten. Auch der inhaltliche Fokus fehlt, welcher einer der stärksten Punkte der Reboot-Trilogie war. Unterhaltsam ist es zwar durchaus, eine neue Generation von Affen zu begleiten, doch konnte mich die Geschichte emotional einfach nicht so abholen, wie ich mir das von einem weiteren Teil der Reihe erwartet hatte. Durch das Auftauchen der Menschen wurden teils, auch ganz bewusst durch bestimmte Bilder, Erinnerungen an den 1968er „Planet der Affen“ wach und bei der unterirdischen Schatzkammer musste ich sogar an „Rückkehr zum Planet der Affen“ denken. Dennoch bleibt es bei vagen Erinnerungsfetzen und das ist gut so. Der Konflikt zwischen Noa, Proximus und Nova hat ein paar spannende Ansätze, welche jedoch nie greifbar werden. Die Auflösung des Konflikts im Finale ist auch komplett verpufft. Gerade auch im Hinblick auf Caesars ursprüngliche Regeln. Die folgende Wendung am Ende des Films ist wenig überraschend und ich bin gespannt, wo sich folgende Teile in der Gesamtwertung einordnen werden:

  1. „Planet der Affen: Revolution“ (9/10 Punkte)
  2. „Planet der Affen: Survival“ (9/10 Punkte)
  3. „Planet der Affen: Prevolution“ (8/10 Punkte)
  4. „Planet der Affen: New Kingdom“ (7/10 Punkte)

Fazit

Mir hat „Planet der Affen: New Kingdom“ wirklich viel Spaß gemacht. Gerade den Abenteueraspekt mochte ich sehr. Der Konflikt zwischen Noa, Proximus und Nova dagegen hat Potenzial geboten, welches jedoch kaum eingelöst wurde. Insgesamt nur ein guter Film, der an die Reboot-Trilogie qualitativ nicht anschließen kann. Auch die Kinder waren nicht so angetan, wie sie gehofft hatten: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 6/10 Punkte; Zwergofant: 7/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (2050)

Heute Morgen ging es für Ferien bzw. Urlaub viel zu früh raus, denn ich hatte einen spontanen Friseurtermin. Also schnell in die Stadt und zurück geradelt, dann auf der Terrasse einen Kaffee getrunken und zu einem Lauf aufgemacht. 🏃‍♂️

War hart heute, schon fast zu heiß

War hart heute, schon fast zu heiß

Distanz: 10.23 km
Zeit: 01:03:56
Anstieg: 111 m
Ø Pace: 6:15 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 138 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 20.0 °C
Kalorien: 816 kcal

2025: 1156 km
Juni: 93 km
KW 24: 20 km

Es war ordentlich warm, obwohl eigentlich noch ein ganz angenehmer Wind ging. Die kommenden Tage sollen Temperaturen um die 30 °C erreicht werden. Morgen jedoch noch nicht, weshalb ich meinen monatlichen Halbmarathon einplane. 🥵

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 663 – Rotten Potatoes
Im zweiten Ohr: Frank Turner

Rush Hour 2 (2001)

Nach einem Tag bei den Schwiegereltern samt Lauf zurück nach Hause, haben wir uns abends noch um die Kaninchen der urlaubenden Nachbarn gekümmert und sind danach platt aufs Sofa gefallen. Mit „Rush Hour 2“ haben wir uns direkt die Fortsetzung des Films angeschaut, der erst am Vorabend über unseren Fernseher geflimmert ist. Ob uns das Sequel überzeugen konnte? 🎰

Rush Hour 2 (2001) | © Warner Bros (Universal Pictures)

Rush Hour 2 (2001) | © Warner Bros (Universal Pictures)

Eine völlig erwartbare Fortsetzung des 90er Hits

Im Gegensatz zu „Rush Hour“ hatte ich die Fortsetzung nie gesehen. Ich weiß gar nicht wieso, doch es hat sich einfach nicht ergeben. Letztendlich ist der Film auch genau so, wie man ihn sich vorstellt. Ein etwas anderes Setting, ein wenig mehr Action und eine inzwischen eingespielte Dynamik zwischen Jackie Chan und Chris Tucker. All das wirkt leicht angestaubt, gerade so manche Gags, doch funktioniert der Film immer noch erstaunlich gut. Auch die kurze Laufzeit von 90 Minuten, und damit noch einmal acht Minuten weniger als der ohnehin schon knackige Vorgänger, kommt dem positiven Eindruck zugute. Kurzweilige Buddy-Cop-Unterhaltung.

Was funktioniert am besten? Weiterhin die Dynamik zwischen Chris Tucker und Jackie Chan. Das muss sie aber auch, denn ohne diese wäre es sicher beim ersten Film geblieben. Auch die Action ist erneut famos und macht Lust darauf, sich wieder mehr mit Jackie Chans Kampfkunst auseinanderzusetzen. Nicht umsonst ist er ein Meister seines Fachs. Die Handlung selbst bleibt wenig komplex und ist nur der Aufhänger für die wilde Jagd durch Hongkong und später Las Vegas.

Fazit

Ich hatte wieder erstaunlich viel Spaß mit dem ungleichen Duo. Auch die Kinder waren begeistert und haben fast noch mehr gelacht als beim ersten Teil. Insgesamt einfach more of the same, aber das muss in diesem Fall ja nichts Schlechtes sein. Nun freue ich mich noch auf den dritten Teil und dann ist auch diese Trilogie schon wieder vorbei: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (2049)

Am heutigen Pfingstmontag hatte ich mich bei den Schwiegereltern zum Essen eingeladen, weil es einen neuen PC einzurichten galt. Warum also nicht das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden? Nach dem leckeren Grillen musste ich feststellen, dass meine Kaufempfehlungen nicht befolgt wurden und der neue PC noch einmal umgetauscht werden muss. Das Nützliche ist somit also verschoben und ich habe mich nach Kuchen und Kaffee aufgemacht, um nach Hause zu laufen. 🏃‍♂️

Von den Schwiegereltern mit Umweg nach Hause gelaufen (und direkt Lauffoto vergessen)

Von den Schwiegereltern mit Umweg nach Hause gelaufen (und direkt Lauffoto vergessen)

Distanz: 10.29 km
Zeit: 01:01:37
Anstieg: 106 m
Ø Pace: 5:59 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 148 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 18.9 °C
Kalorien: 845 kcal

2025: 1146 km
Juni: 83 km
KW 24: 10 km

Damit es sich lohnt, habe ich die Runde großzügig erweitert. Mittendrin hat mein GPS auf ca. 2 km gesponnen, weshalb ich die Distanz zu Hause noch einmal anpassen musste. Sowas nervt. Dann habe ich auch noch mein obligatorisches Lauffoto vergessen, weshalb ihr heute mit meinen Laufschuhen Vorlieb nehmen müsst. ☀️

Im ersten Ohr: Sneakpod #875 – Havoc
Im zweiten Ohr: Frank Turner

Rush Hour (1998)

Gestern Abend sind wir eher spät vor den Fernseher gekommen, so dass ich einen kürzeren Film aus dem Regal gezogen habe: Die Wahl ist auf „Rush Hour“ gefallen, mit dem ich einen entspannten Kinoabend als Teenager verbinde. Obwohl ich den Film über die Jahre immer mal wieder gesehen habe, sind mir die Fortsetzungen bis heute unbekannt. Wie gut er gealtert ist und wie er den Kindern gefallen hat?

Rush Hour (1998) | © Warner Bros (Universal Pictures)

Rush Hour (1998) | © Warner Bros (Universal Pictures)

Eine nach wie vor unterhaltsamer Buddy-Cop-Film

Wie bin ich ausgerechnet auf „Rush Hour“ gekommen? Die Kinder waren von Jackie Chan in „Karate Kid: Legends“ ziemlich begeistert. Darauf hin habe ich ihnen natürlich von Jackie Chan als Kampfkunststar erzählt. Da seine Filme schlecht greifbar sind und größtenteils auch erst ab 16, habe ich kurzerhand die „Rush Hour“-Trilogie für einen schmalen Taler bestellt. Das war letztendlich wohl auch der perfekte Einstiegt, denn die beiden hatten wirklich viel Spaß mit dem Film und oft lauf gelacht. Zu Beginn hatte ich ein wenig Sorge, dass „Rush Hour“ für die beiden zu altmodisch wirken könnte. Mode, Technik, Sprüche usw. All das ist schon ziemlich in die Jahre gekommen und auch die Prämisse des ungleichen Duos, dessen Komik sich viel durch Vorurteile speist, würde man heute vermutlich weniger offensiv inszenieren.

Was zweifellos weiterhin wunderbar funktioniert, ist die Dynamik zwischen Chris Tucker und Jackie Chan. Man merkt, dass zwischen den beiden eine wunderbare Chemie herrscht und da ist es auch nicht weiter schlimm, dass die restliche Handlung gerade so den Mindestanforderungen entspricht. In den Actionszenen kann Jackie Chan natürlich auftrumpfen, wenngleich man hier auch nur eine abgeschwächte Form seiner Kunst zu sehen bekommt. Für mich hat das alles doch immer noch recht gut funktioniert und ich war erstaunt, wie kurz und knackig der Film mit seinen gut 90 Minuten doch geworden ist. Viel Fett ist hier wirklich nicht dran. Genau richtig für solch einen Buddy-Cop-Film mit Culture-Clash-Fokus.

Fazit

Ich hatte wieder eine gute Zeit mit „Rush Hour“, auch weil der Film eine wunderbare Spät-90er-Jahre-Atmosphäre besitzt. Die Kinder waren ziemlich begeistert und der Zwergofant hat sich sogar überlegt, direkt 9 Punkte zu vergeben. Die nächsten Filmabende sind auf jeden Fall gesichert, wenn die Zeit einmal wieder knapp ist. Hat Spaß gemacht: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 7/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)