Nach einem inhaltlich eher unspektakulären Tag in Williamsport, sind wir am Morgen nach Washington, D.C. aufgebrochen. Für mich bereits im Vorfeld eines der Highlights unserer Reise. Doch bevor wir in der Hauptstadt ankommen sollten, gab es für uns noch einiges zu erleben.
Auf ca. der Häfte der Strecke fuhren wir an Gettysburg vorbei, was uns zu einem spontanen Zwischenstop verleitet hat. Eigentlich wollten wir nur einen kurzen Blick auf das berühmte Schlachtfeld werden, doch hat sich dieses Vorhaben recht schnell in eine ausgiebige Wanderung – vorbei an diversen Denkmälern und Friedhöfen – über das gigantische Gebiet von Gettysburg gewandelt.

Neben der wirklich schönen Anlage inmitten in der Natur, hatte ich hier zum ersten Mal das Gefühl wirklich einen Teil der amerikanischen Geschichte zu begreifen. Natürlich gab es auch in Gettysburg mehr als genug übetriebenen Patriotismus, doch konnte ich hier noch am ehesten den Kontext nachvollziehen – insofern eine wirklich lohnenswerte Unterbrechung unserer Fahrt.
Trotz des längeren Aufenthalts in Gettysburg, kamen wir noch zeitig in Washington, D.C. an – und natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen gleich in den Regierungsbezirk aufzubrechen, um den diversen Wahrzeichen einen ersten Besuch abzustatten. Wirklich beeindruckend diese Stadt!

Neben einem ersten Blick auf das Weiße Haus, fand ich besonders die Aussicht vom Lincoln Memorial auf den Obelisken faszinierend. In unzähligen Filmen gesehen – und nun live vor Ort. Dazu das perfekte Licht der Golden Hour – einfach fantastisch!
Nach einem abschließenden Gewaltmarsch durch die Hauptstadt waren unsere Füße am Ende und unsere Köpfe gefüllt mit neuen Eindrücken. Aber was für welchen! Nach der U-Bahn-Fahrt zum Hotel fanden wir ein sehr nettes Diner, wo wir den Abend bei ein paar Bier entspannt ausklingen ließen.
Demnächst dann mehr Eindrücke aus Washington, D.C. und ein Märchen von netten, kleinen Krabbeltierchen zur falschen Zeit am falschen Ort…