Maze Runner: Die Auserwählten in der Brandwüste – OT: Maze Runner: The Scorch Trials (2015) (WS2)

Nachdem das Zappelinchen am Freitagabend unterwegs war und der Zwergofant lange Karate-Training hatte, war der Filmabend ausgefallen. Umso mehr haben wir uns heute auf „Maze Runner: Die Auserwählten in der Brandwüste“ gefreut. Ich hatte den Film als gelungen, aber schwächer als den ersten Teil abgespeichert. Ob sich dieser Eindruck heute bestätigt hat? 🌩️

Maze Runner: Die Auserwählten in der Brandwüste (2015) | © 20th Century Fox

Maze Runner: Die Auserwählten in der Brandwüste (2015) | © 20th Century Fox

Ein erstaunlich harter Young-Adult-Zombie-Film

Es ist unfassbar, was für ein Tempo Wes Ball mit „Maze Runner: Die Auserwählten in der Brandwüste“ an den Tag legt. Über weite Strecken des Films gibt es weder für die Figuren noch uns Zuschauer:innen eine Verschnaufpause. Wie bereits „Maze Runner: Die Auserwählten im Labyrinth“ sieht auch die Fortsetzung dreimal so teuer aus, wie das eigentliche Budget war. Wes Ball hat wahrlich ein Händchen dafür, imposante Welten zu schaffen. Wenn man auf diesen Endzeit-Look steht, dann ist der Film eine Augenweide. Erneut ohne die stark eingesetzte visuellen Effekte offensichtlich werden zu lassen oder Greenscreen-Aufnahmen zu enttarnen. Stark!

Auch inhaltlich hatte ich heute viel Freude an dem Film. Deutlich mehr als bei meiner letzten Sichtung. Erstaunt war ich, wie hart Richtung Zombie-Reißer sich diese Young-Adult-Geschichte doch entwickelt. Gerade die Szene unten in den Gewölben ist für eine FSK-12-Freigabe doch überraschend hart. Selbst der Look der Infizierten hat mich häufig an „The Last of Us“ denken lassen. Der Zwergofant konnte oft nicht hinschauen, wollte aber unbedingt dranbleiben und wissen, wie es weitergeht. Das Zappelinchen hat bei einem Schockeffekt so laut geschrien, dass wir fast vom Sofa gesprungen sind. Bisher sicher der härteste Film bei unseren Filmabenden. Eine FSK-16-Freigabe hätte mich auch nicht verwundert. Die weitere Geschichte rund um WCKD ist zudem spannend und baut genügend Rätsel und Dynamik zwischen den Figuren auf, dass wir uns sehr auf den dritten Teil freuen.

Fazit

Inzwischen kann ich mich so gut wie gar nicht mehr an die Romanvorlage erinnern. Vielleicht hat mir der Film heute deshalb so viel Spaß gemacht? „Maze Runner: Die Auserwählten in der Brandwüste“ ist zwar anders als der erste Teil, doch besitzt er weiterhin dessen Essenz. Für die Kinder war er teils etwas anstrengend, doch hat der Spaßfaktor trotz der Cranks definitiv überwogen: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 7/10 Punkte;  Zwergofant: 7/10 Punkte.)

Projekt 52 – 2025 #02: Sportlich

Projekt 52 LogoSchon geht es weiter mit der zweiten Ausgabe von Projekt 52 und in dieser wird es sportlich: Auch dieses Thema habe ich recht spontan gelöst. Sport bedeutet für mich natürlich laufen. Und was bedeutet für mich sportlich sein? Weniger neue Bestzeiten bei Wettkämpfen zu laufen als konsistent Sport zu treiben, auch wenn es manchmal unbequem ist. So wie bei dem Lauf, bei dem ich auch das Foto gemacht habe. Es war nass, kalt, rutschig und ungemütlich. Aber ich bin dennoch raus. Weil mir die Konsistenz hilft, sportlich zu sein:

Sportlich fühle ich mich, wenn ich trotz widriger Umstände Sport mache

Sportlich fühle ich mich, wenn ich trotz widriger Umstände Sport mache

Motiv: Mein linker Trailschuh vor matschigem Schnee und im Eisregen
Kamera:
 Honor Magic Pro 5
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

Relevante Links von Initiatorin Sari auf Heldenhaushalt:

Ihr wollt mehr?
Meine bisherigen Beiträge zu Projekt 52…

Run, Fatboy, Run (1941)

Nachdem der Zwergofant heute früh Tennis-Training hatte, ging es etwas früher aus dem Bett. Da ich eh schon wach war, bin ich gleich raus in den Garten und habe die Weihnachtsbeleuchtung abmontiert. Das hat länger gedauert als ich geplant hatte und schon war es auch Zeit für unser großes Samstagsfrühstück. Danach habe ich mich zu meiner üblichen Mittagsrunde aufgemacht.

Wenn einem die vergangene Woche noch in den Knochen hängt, dann ist auch der Samstagslauf hart

Wenn einem die vergangene Woche noch in den Knochen hängt, dann ist auch der Samstagslauf hart

Distanz: 10.05 km
Zeit: 00:59:58
Anstieg: 102 m
Ø Pace: 5:58 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 149 bpm
Ø Schrittfrequenz: 156 spm
Temperatur: 1.1 °C
Kalorien: 838 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 84%

2025: 97 km
Januar: 97 km
KW 2: 44 km

Ich kam nur schwer in den Tritt. Es war zu kalt und ich war nicht erholt. Bin wieder zu spät ins Bett und die Nacht war auch eher unruhig, da Frau bullion immer noch wild hustet. Gegen Ende lief es dann besser und ich bin knapp auf einen Schnitt von unter 6:00 min/km gekommen. Morgen werde ich erst nachmittags zum Laufen kommen und dann fallen endlich die ersten 100 km des Jahres. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #857 – Ein ganz mieser Tag
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182, Alkaline Trio

Run, Fatboy, Run (1940)

Die erste Arbeitswoche geht zu Ende. Fühlt sich an wie mindestens zwei. Das liegt aber vor allem auch an privaten Themen, welche die Tage fragmentiert haben und emotional belastend sind. Gut also, dass ich mittags immer zum Laufen raus konnte, auch wenn sich meine Motivation doch arg in Grenzen gehalten hat. Zudem war es bitterkalt. 🥶

Kalt war es heute und meine Motivation war auch eingefroren

Kalt war es heute und meine Motivation war auch eingefroren

Distanz: 8.84 km
Zeit: 00:52:07
Anstieg: 100 m
Ø Pace: 5:54 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 149 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 1.1 °C
Kalorien: 735 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 83%

2025: 87 km
Januar: 87 km
KW 2: 34 km

Ich kam insgesamt ganz okay voran. Habe mir auch bewusst eine Route gesucht, auf der kein Eis mehr war. Das bedeutete leider viel Straße, aber besser als wild über die Felder zu schlittern. Nun noch durch ein paar nervige Themen am Nachmittag und dann endlich Wochenende. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #856 – Red One
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182, Frank Turner

Run, Fatboy, Run (1939)

Momentan bin ich einfach nur platt. Obwohl ich momentan früh schlafen gehe, und mit dem Zwergofanten einen stillen Zimmernachbar habe, fühle mich ich wie gerädert. Mental und körperlich. Was für ein Start in dieses Jahr. Bevor die Nachmittagstermine losgehen, habe ich mich zu einer kurzen Runde aufgemacht. 🏃‍♂️

Heute Ausweichroute, da Feldwege noch gefroren und extrem glatt

Heute Ausweichroute, da Feldwege noch gefroren und extrem glatt

Distanz: 8.65 km
Zeit: 00:51:48
Anstieg: 73 m
Ø Pace: 5:59 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 148 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 10.0 °C
Kalorien: 720 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 96%

2025: 78 km
Januar: 78 km
KW 2: 25 km

Die erste Hälfte kam ich gut voran. Als ich in der zweiten auf die Feldwege abbiegen wollte, musste ich nach zwei Schritten wieder umkehren, da diese immer noch vereist sind. Auf dem Eis befindet sich nun zudem eine dünne Wasserschicht, was den Glättegrad noch einmal steigert. Also bin ich für eineinhalb Kilometer an der Straße entlang und wieder zurückgelaufen, um auf meine üblichen gut 8 km zu kommen. ❄️

Im ersten Ohr: Sneakpod #856 – Red One
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, My Chemical Romance

Die 5 besten Filme aus den 1940er Jahren

Habe ich über meine 5 Lieblingsfilme aus dem Jahr 2024 noch entspannt im Urlaub geschrieben, muss ich für die heutige Ausgabe von Die 5 BESTEN am DONNERSTAG wieder Zeit im Alltag finden. Es geht um die 5 besten Filme aus den 1940er Jahren und damit ein Thema, in dem ich mich nicht sonderlich gut auskenne. Aber immerhin minimal besser als bei den Filmen aus den 1930er Jahren. Das ist doch etwas! 🎬

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #393 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #393 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #393 lautet:

Die 5 besten Filme aus den 1940er Jahren

  1. „Arsen und Spitzenhäubchen“ (1944) – Hier hatte ich davor das Theaterstück gesehen und war davon so begeistert, dass direkt der Film folgen musste. Ein Meisterstück in Sachen schwarzer Humor, von dem sich etliche modernde Filme dieses Genres ein paar Scheiben abschneiden dürften.
  2. „Casablanca“ (1942) – Diesen ikonischen Film kenne ich bisher nur in Ausschnitten und es wird wirklich Zeit, dass ich ihn einmal komplett nachhole. Wie so viele andere Klassiker auch.
  3. „Citizen Kane“ (1941) – Genauso geht es mir auch mit diesem Film: Die Blu-ray steht schon lange im Regal und doch konnte ich mich bisher nicht aufraffen, Orson Welles‘ Meisterwerk nachzuholen.
  4. „Cocktail für eine Leiche“ (1948) – Ganz anders dieser famose Film von Alfred Hitchcock, den ich damals im Studium analysiert und unzählige Male gesehen habe. Allerdings muss das noch vor meinem Blog gewesen sein, da ich keine Besprechung finden kann. Ein großartiger und immersiver Film, ohne den es Werke wie „Victoria“ wohl nicht gegeben bzw. sich die Filmgeschichte anders entwickelt hätte.
  5. „Die Feuerzangenbowle“ (1944)– Auf dem letzten Platz findet sich sogar ein deutscher Film ein, der bei vielen Kultstatus besitzt. Ich habe tatsächlich nur noch die Erinnerung an diese eine Sichtung, welche ich aber überaus gelungen fand. Mag auch an der tatsächlich konsumierten Feuerzangenbowle (oder war es doch nur Glühwein?) gelegen haben.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (1938)

Auch heute war ich mittags wieder eine Runde laufen. Dabei habe ich momentan keinerlei Energie. Mein Körper kämpft vermutlich gegen die gleiche Krankheit, die Frau bullion schon seit Tagen plagt. Dennoch musste ich einfach raus, denn 2025 ist jetzt schon ein maximal bes$%& Jahr: Gestern gab es zwei weitere Todesfälle im direkten Umfeld meiner Familie, von denen einer sehr schmerzt. Insgesamt sind das nun schon drei seit Anfang des Jahres. 😔

Sehr träger Mittagslauf in diesem wirklich maximal doof startenden Jahr

Sehr träger Mittagslauf in diesem wirklich maximal doof startenden Jahr

Distanz: 8.46 km
Zeit: 00:53:03
Anstieg: 84 m
Ø Pace: 6:16 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 148 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 2.2 °C
Kalorien: 721 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 92%

2025: 70 km
Januar: 70 km
KW 2: 17 km

Der Lauf hat zwar ein wenig Ablenkung gebracht, aber gut ist anders. Die Gehwege waren wieder viel zu glatt und ich bin zu gut 50% auf der Straße gelaufen. Momentan kann ich noch nicht absehen, ob es mich gesundheitlich auch zerlegt. Wundern würde es mich nicht. Gerade kommt schon sehr viel zusammen, sowohl privat als auch in der Arbeit. Sollte 2025 nicht besser werden? Schade, dass weglaufen keine Option ist. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 350
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182

Run, Fatboy, Run (1937)

Der erste Mittagspausenlauf des Jahres. Juhu! Oder eben nicht. Nachdem Frau bullion schon seit einer Woche kränkelt, hat sie es letzte Nacht komplett zerlegt. So sehr, dass sie heute zum Arzt gegangen ist statt zu arbeiten. Und das mag etwas heißen. Die Nacht war somit ziemlich schlaflos und auch ich habe mich alles andere als fit gefühlt. Dennoch wollte ich mittags zu einer kurzen Runde raus. 🏃‍♂️

Mittagspausenlauf am ersten Arbeitstag im neuen Jahr; immerhin Rehe gesehen

Mittagspausenlauf am ersten Arbeitstag im neuen Jahr; immerhin Rehe gesehen

Distanz: 8.57 km
Zeit: 00:53:37
Anstieg: 81 m
Ø Pace: 6:16 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 153 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 5.0 °C
Kalorien: 753 kcal

2025: 61 km
Januar: 61 km
KW 2: 8 km

Anfangs kam ich noch ganz gut voran, da der Schnee fast weg war. Auf der zweiten Feldhälfte war der Weg doch noch komplett gefroren (siehe Foto), was mich für ca. zwei Kilometer eher schlittern ließ (natürlich hatte ich heute keine Trailschuhe an). Dafür habe ich ein paar Rehe gesehen und war sogar mit dem Foto schnell genug. Insgesamt alles ausbaufähig, würde ich sagen. Bis auf die Rehe, die waren toll. 🦌

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 656 – Megalowpolis
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Media Monday #706 – Jahreswechsel, Sternsingen und Schneeläufe

Nun ist es unweigerlich soweit. Die zwei Wochen Weihnachtsurlaub sind vorbei. Es kommt mir vor wie gestern, dass ich hier den vorweihnachtlichen Media Monday beantwortet habe. Es waren teils erholsame zwei Wochen, doch letztendlich auch zu wenig Zeit. Wir haben nichts unternommen, dabei wollten wir Schlittschuhlaufen und ins Kino. Die Gründe, warum das doch nicht mehr geklappt hat, sind tragisch und ich möchte hier nicht genauer darauf eingehen. Nur soviel: Das Leben ist unfair und wir sollten alle viel mehr im Moment leben. Ich hoffe sehr, dass auch ich diese Denkweise zumindest ein wenig mit ins neue Jahr nehmen kann. Was ist sonst noch in der letzten Woche passiert? Wir haben ruhig Silvester gefeiert, die Kinder waren zwei Tage mit ihrem Cousin und ihrer Cousine als Sternsinger:innen unterwegs und heute steht ein weiterer Geburtstag in der Familie an. Ich habe so viel gebloggt, wie das ganze restliche Jahr nicht, denn die Jahresrückblicke standen an. Weiterhin habe ich vier Filme gesehen, eine Serie beendet und war wild durch den Schnee laufen. Und ich habe endlich die Milano von LEGO (siehe Foto unten) fertig gebaut, die ich vor gut vier Monaten zum Geburtstag geschenkt bekommen habe. Alles keine großen Aktionen und die Tage gingen nahtlos ineinander über. Ich habe selten vor 2 Uhr geschlafen und versucht alles aus den Tagen herauszuholen. Nun beginnt ab morgen der Alltag wieder und niemand von uns ist dafür bereit. Nun aber erst einmal zu den aktuellen Fragen des Medienjournals und euch damit einen gelungenen Start ins neue Jahr! 🎉

Media Monday #706

  1. Vom neuen Jahr erhoffe ich mir, diesem mit deutlich mehr Gelassenheit begegnen zu können, als noch dem vergangenen Jahr.
  2. Meine investierte Zeit möchte ich gern anders machen, denn im Jahr 2024 habe ich zu viel Zeit mit Arbeit verbracht; nicht nur viel zu viele Überstunden, auch gerade meine Gedankenwelt in der Freizeit.
  3. Nicht unbedingt ein (guter) Vorsatz, aber ich möchte 2025 mindestens einen Kilometer mehr laufen als 2024 (Details im sportlichen Jahresrückblick).
  4. Das „Projekt 52“ wirft seine/ihre Schatten voraus, die sich bereits in einem ersten Foto zum Thema „Klein, aber oho“ manifestiert haben.
  5. Zu denken, dass mit dem Jahreswechsel alle Blog-Zahlen wieder auf null gesetzt werden mag frustrierend wirken, doch bin ich nach dem erfolgreichen Jahr 2024 (Details im Blog-Jahresrückblick) umso gespannter auf 2025.
  6. Mein Filmjahr 2024 ist wirklich ein Grund, um zu jubeln, denn ich habe viele fantastische Filme gesehen (Details im filmischen Jahresrückblick).
  7. Zuletzt habe ich die Serie „WandaVision“ und die Filme „Die Tribute von Panem: The Ballad of Songbirds and Snakes“, „Cast Away: Verschollen“, „Maze Runner: Die Auserwählten im Labyrinth“ und „Solo: A Star Wars Story“ gesehen und das war wundervoll, weil mich Filme und Serien im Urlaub doch sehr entspannen.

Es war ein Großprojekt und wurde zu einem der schönsten Lego-Modelle meiner Sammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Solo: A Star Wars Story (2018) (WS1)

Der letzte Ferienabend. Das Zappelinchen war auswärts bei einer Freundin, Frau bullion musste den ersten Schultag vorbereiten und ich habe den Zwergofanten gefragt, was er gerne schauen würde. Seine Wahl ist auf „Solo: A Star Wars Story“ gefallen. Neben „Rogue One: A Star Wars Story“ der letzte Film des Franchises, den er noch nicht kennt. Wie ihm der Film beim ersten und mir beim zweiten Mal gefallen hat?

Solo: A Star Wars Story (2018) | © Walt Disney

Solo: A Star Wars Story (2018) | © Walt Disney

Keine Überraschungen auf ausgetretenen Pfaden

Ich kann mich kurz fassen: Mein Eindruck war ziemlich genau der gleiche, wie bei meiner ersten Sichtung vor fünf Jahren. Es wird eine Vorgeschichte erzählt, die niemand so genau wissen wollte. Alden Ehrenreich macht seine Sache zwar kompetent, doch einen Harrison Ford kann man einfach nicht ersetzen. Der ganze Syndikatsplot wäre schon belanglos genug gewesen, doch dann wird auch noch  krampfhaft versucht, Anknüpfungspunkte zur Rebellion und alten Bösewichten zu finden. Man merkt dem Film hier seine unzähligen Überarbeitungen und Nachdrehs an. Es ist fast schon verwunderlich, was Ron Howard hier noch an konsistenter Geschichte herausgeholt hat. Dennoch muss ich sagen, dass ich an vielen Stellen erneut gegen den Schlaf zu kämpfen hatte. Vielleicht liegt das doch am Film?

Der Zwergofant war um einiges begeisterter als ich. Verständlicherweise. Ich muss auch sagen, dass ich „Solo: A Star Wars Story“ keineswegs schlecht fand. Ich mag die Schauplätze und auch die Schauspieler:innen. Donald Glover als Lando Calrissian ist fantastisch besetzt und Woody Harrelson sehe ich ohnehin stets gerne. Die Action bleibt nachvollziehbar und es kommt doch einiges an „Star Wars“-Atmosphäre auf. Aber richtig gepackt hat mich der Film leider nicht. Zu viel Altbekanntes. Der Film fühlt sich an wie auf der Stelle treten. Das ist mir umso mehr aufgefallen, da wir direkt im Anschluss noch die erste Episode von „Star Wars: Skeleton Crew“ angeschaut haben, die so viel frischer und auch unterhaltsamer wirkte. Erzählt doch bitte mal neue Geschichten in diesem Universum und gebt frischen Figuren eine Chance!

Fazit

Wenn ich so mein Fazit von damals lese, dann bleiben meine Kritikpunkte und die doch versöhnlichen Schlussworte. Ich habe mich gefreut wieder in dieser Welt zu sein bzw. die Begeisterung des Zwergofanten zu spüren. Als Sci-Fi-Gangster-Abenteuer macht „Solo: A Star Wars Story“ einiges richtig. Doch dafür hätte man nicht Han und Chewie aus der Versenkung holen müssen: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: war bei einer Freundin; Zwergofant: 8/10 Punkte.)