Das Wetter sollte einfach nicht besser werden, und somit haben wir uns auch am Tag nach der Rückkehr in den Naturpark ZWIN für einen Ausflug entschieden: Wir haben uns aufgemacht und wollten Brügge sehen… und im Regen stehen? Beim letzten Urlaub in dieser Region war unser Besuch von Brügge ein echtes Highlight. Wie uns die malerische Stadt im Dauerregen gefallen hat? 🌧️
Schon die Ankunft in Brügge stand unter keinem guten Stern. Wir haben den Parkplatz vor den Toren der Stadt anvisiert, der uns bereits beim letzten Besuch gute Dienste leistete. Leider war die Schranke kaputt und wurde gerade repariert. Der Servicemitarbeiter konnte uns nur auf Parkhäuser verweisen, was aber mit einer Dachbox keine Option war. Glücklicherweise habe ich an einer nahegelegenen Schule einen öffentlichen Parkplatz ausmachen können. Die Stimmung war allerdings schon etwas bedrückt und das Wetter (es hat bereits angefangen zu regnen) hat diese nicht besser gemacht. Dennoch sind wir Richtung Innenstadt losgezogen:
Auch bei diesem Besuch sind wir am Minnewater und dem Kloster der Benediktinerinnen gestartet. Der Regen war zwar nervig, aber noch nicht zu stark. In den Booten haben wir Besucher:innen mit Schirmen gesehen und überhaupt hat etwas von dem Flair gefehlt, das Brügge beim letzten Mal so besonders für uns machte.
Die Schwiegereltern hatten dennoch eine gute Zeit, wollten sich aber nicht zu einer Bootstour durch die Grachten überreden lassen. Somit sind wir zu Fuß weitergezogen und sind der wohl üblichen Route durch die Innenstadt gefolgt.
Das Johannishospital war abermals sehr imposant und bot ein paar schöne Innenhöfe. Auch dieses Mal haben wir die Museen nicht besucht, was aufgrund des Wetters jedoch gar keine so schlechte Option gewesen wäre.
Als der Regen dann schlimmer wurde, haben wir uns nach etwas zum Reinsetzen umgesehen. Leider war alles recht überfüllt, doch letztendlich haben wir einen kleinen Burger-Laden gefunden. Das Essen war lecker und ich habe mir sogar ein richtiges, belgisches Bier gegönnt. Als Nachspeise hätten wir gerne noch eine belgische Waffel gehabt, doch auch dafür war es uns zu nass.
Nach dem Essen ging es für uns zurück zur Liebfrauenkirche, die wir uns von innen angeschaut haben. Das war zumindest trocken:
Es ist schon faszinierend, wie unterschiedlich die gleiche Stadt je nach Wetter und Stimmung wirken kann. Zwar war auch dieser Ausflug nach Brügge nett, doch die Begeisterung des letzten Besuchs konnten wir nicht replizieren.
Natürlich ging es dann auch zum Belfort, der mir aus dem Film „Brügge sehen… und sterben?“ bestens bekannt ist. Zu diesem Zeitpunkt hatte jedoch niemand in unserer Gruppe mehr Lust, den Turm zu besteigen. Auch ich wollte lieber nach Hause und noch eine Runde laufen.
Am Ende war es ein durchaus schöner Tag, der nur im Vergleich zu dem wundervollen Ausflug drei Jahre vorher abfällt. Die Schwiegereltern hatten eine gute Zeit und auch ich würde mir die Stadt sogar noch ein drittes Mal anschauen, wobei ich gehört habe, dass Gent noch schöner sein soll. Also mal sehen.
Hier könnt ihr unsere Route durch Brügge nachvollziehen:
Distanz: 7.50 km
Zeit: 02:49:42
Anstieg: 35 m
Ø Pace: 22:37 min/km
Ø Geschwindigkeit: 2.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 72 bpm
Ø Temperatur: 20.0 °C
Kalorien: 508 kcal
Inzwischen nähert sich diese Artikelserie auch schon wieder ihrem Ende und im nächsten und tatsächlich auch schon letzten Teil nehme ich euch noch einmal mit auf endlose Strandspaziergänge rund um Cadzand Bad…














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