Bad Tölz 2025 #1: Abstieg vom Blomberg und Sommerrodeln

Inzwischen hat es schon fast Tradition, dass wir über den Geburtstag meiner Schwiegermutter mit der erweiterten Familie wegfahren. Zumindest wenn dieser auf ein Wochenende fällt. Letztes Jahr waren wir im Bayerischen Wald und dieses Jahr haben wir uns, wie bereits 2019, in Bad Tölz eingefunden. Damals hat es jedoch komplett durchgeregnet, so dass wir unsere Wanderpläne nicht umsetzen konnten. Dieses Jahr sah das Wetter jedoch vielversprechend aus, so dass am ersten Tag den Abstieg vom Blomberg und Sommerrodeln angehen konnten… ⛰️

Der Sessellift auf den Blomberg

Der Sessellift auf den Blomberg

Da wir nur eine Nacht hatten, sind wir schon früh morgens gestartet, sprich der Wecker hat am Samstag kurz vor 5:30 Uhr geklingelt. Das war hart, aber wir wollten ja noch etwas vom Tag haben. Kurz vor München haben wir uns mit den anderen unserer elfköpfigen Gruppe an einer Raststätte getroffen und danach ging es weiter Richtung Bad Tölz. Nach ca. drei Stunden Fahrt waren wir auch am Ziel angelangt und es ging direkt mit dem Sessellift direkt auf den Blomberg, wo ich übrigens vor 17 Jahren zum ersten Mal Urlaub gemacht habe.

Der erste Gleitschirmflieger, den wir gesehen haben

Der erste Gleitschirmflieger, den wir gesehen haben

Frau bullion und das Zappelinchen auf dem Weg zum Gipfel

Frau bullion und das Zappelinchen auf dem Weg zum Gipfel

Nach der Sesselliftfahrt sind wir zu elft zu unserer ersten Wanderung des Urlaubs aufgebrochen. Das erste Etappenziel sollte der Gipfel des nahegelegenen Zwiesel werden. Es war herrlich die Wanderung dieses Mal im Sonnenschein zu starten und nicht mit Sorge auf die dunklen Regenwolken zu schauen, wie noch beim letzten Versuch vor sechs Jahren.

Kunst am Blomberg?

Kunst am Blomberg?

Schon von der Endstation des Sessellifts hatten wir eine herrliche Aussicht

Schon von der Endstation des Sessellifts hatten wir eine herrliche Aussicht

Kunst am Blomberg!

Kunst am Blomberg!

Zum Zwiesel ging es einmal ordentlich steil hinauf und unter dem Gipfelkreuz gab es ein sonniges Fleckchen, wo wir sogleich Brotzeit gemacht haben. Das war sehr entspannt und wir alle haben die Aussicht genossen. In den Bergen ist es schon herrlich. Da freue ich mich nun umso mehr auf unseren Sommerurlaub.

Bei Schnee in den Bergen kommt schon richtiges Alpen-Feeling auf

Bei Schnee in den Bergen kommt schon richtiges Alpen-Feeling auf

Ein weiter Blick von unserem Brotzeitplatz

Ein weiter Blick von unserem Brotzeitplatz

Das obligatorische Gipfelkreuz am Zwiesel

Das obligatorische Gipfelkreuz am Zwiesel

Na, wer entdeckt den Gleitschirm?

Na, wer entdeckt den Gleitschirm?

Vom Zwiesel aus haben wir etliche Gleitschirmflieger:innen beobachten können. Zählt mal auf dem Bild unten durch. Der Himmel war voll davon. Am nächsten Tag sollten wir übrigens an dem Berg wandern, wo die Paraglider gestartet sind. Doch dazu mehr im nächsten Artikel. Nach der Brotzeit sind wir wieder aufgebrochen, um uns an den Abstieg vom Zwiesel und danach vom Blomberg zu machen.

Wie viele Paraglider zählt ihr auf dem Bild?

Wie viele Paraglider zählt ihr auf dem Bild?

Mehr oder weniger gut ausgeschilderte Wanderrouten

Mehr oder weniger gut ausgeschilderte Wanderrouten

Der Weg nach unten war leider nicht sonderlich spannend, so dass ich auch nur noch wenige Fotos gemacht habe. Unten angekommen, wartete noch die Sommerrodelbahn auf uns, die natürlich getestet werden musste. Mit 9 Euro pro Fahrt und Person war diese leider übermäßig teuer und es gab auch keinen Gruppentarif. Da lobe ich mir doch die Bahn in Pottenstein. Spaß hat es dennoch gemacht.

Auf geht es zum Rodeln!

Auf geht es zum Rodeln!

Mit fünf Schlitten waren wir unterwegs

Mit fünf Schlitten waren wir unterwegs

Das Zappelinchen und ihre Cousine rauschen um die Kurve

Das Zappelinchen und ihre Cousine rauschen um die Kurve

Nach einem Kaffee für die Erwachsenen und Eis für die Kinder sind wir zu unserer Unterkunft aufgebrochen. Es war die gleiche, wo wir vor sechs Jahren bereits untergekommen sind. Wir haben uns also schnell heimisch gefühlt.

Die selbe Aussicht wie bereits 2019, nur mit besserem Wetter

Die selbe Aussicht wie bereits 2019, nur mit besserem Wetter

Die Kids haben noch ein wenig rund um das Hotel gespielt, während wir Erwachsenen uns schon einmal frisch gemacht haben. Obwohl das Wetter besser war, mussten wir erst einmal ordentlich einheizen, denn in den alten Gemäuern war es ganz schön kalt.

Das Schlafzimmer von uns Eltern

Das Schlafzimmer von uns Eltern

Das Stockbett der Kinder samt Küchenzeile im Vordergrund

Das Stockbett der Kinder samt Küchenzeile im Vordergrund

Nun ging es für uns noch zum Abendessen, wo wir den Tag Revue passieren ließen. Als einziger Vegetarier aus der Gruppe hatte ich wieder das Nachsehen, denn die Auswahl in Landgasthöfen ist leider immer noch miserabel. Wird sich das jemals ändern?

Hier könnt ihr unsere Wanderung nachvollziehen:

Unsere Wanderroute (via Garmin)

Unsere Wanderroute (via Garmin)

Distanz: 9.10 km
Zeit: 03:54:56
Anstieg: 183 m
Ø Pace: 25:50 min/km
Ø Geschwindigkeit: 2.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 98 bpm
Ø Temperatur: 12.8 °C
Kalorien: 1138 kcal

Nach dem Essen haben wir uns noch zu elft in der größten Ferienwohnung versammelt, auf den gelungenen ersten Tag angestoßen, erzählt, gelacht und genascht. Gegen 22 Uhr ging es auch schon ins Bett, denn wir waren alle wirklich platt. Am nächsten Tag sollte die zweite Wanderung am Brauneck bei Lenggries anstehen…

17 Gedanken zu “Bad Tölz 2025 #1: Abstieg vom Blomberg und Sommerrodeln

    • Was? Echt noch nie? Deine Kids auch nicht? Bei uns gibt es eine Sommerrodelbahn (mal klassisch wie eine Bob-Bahn oder modern auf Schienen) an nahezu jedem kleineren Berg. Um Berlin ist es vermutlich eher flach. Wenn sich die Gelegenheit einmal ergibt: Einfach mal testen, das ist ein großer Spaß! 🙂

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  1. Ach ja, da kommen Erinnerungen auf. Wir haben die Rodelbahn auch am letzten Wochenende vor der Abreise besucht. Der Lift war aufregend, aber die Rodelbahn fanden wir tatsächlich eher lahm. Da hätte man viel mehr raus holen können, Platz genug wäre ja da. Irgendwie ging es gefühlt nur gerade aus und wenn dann jemand vor einem vorsichtig fährt, ist die Strecke wirklich langweilig. Schade.

    Aber bei uns gab es damals auch immer jede Menge Fallschirmspringer. Das sieht schon schön aus. Wir haben sie auch fast täglich gezählt.

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    • Ich fand die Rodelbahn auch nicht so mega, gerade für den Preis. Allerdings war sie sehr schnell, das muss man ihr lassen. In den Kurven hat es uns fast aus den Sesseln gehoben. Welche seid ihr gefahren? Die auf Schienen oder die im Bob?

      Ja, die Gleitschirmflieger waren toll! 🙂

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      • Also laut den Bildern, die Gleiche wie ihr. Die in den Schienen. Eine Bobbahn habe ich gar nicht gesehen. Die Kurven am Anfang waren wirklich cool, aber leider viel zu schnell vorbei 😉

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      • Die Bobbahn ist ab der Mittelstation gefahren, da musste man mit dem Sessellift fahren. Haben wir aber nicht getestet. Ja, war leider wirklich zu kurz, die Bahn.

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      • Habe nochmal gegoogelt. Du hast recht. Wir sind nämlich ab der Mitte gefahren. Stimmt somit sind wir Bobbahn gefahren. Kenne das nur als Sommerrodelbahn. Kann mich gar nicht mehr erinnern, dass es da noch eine 2. gab.

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      • Bei der zweiten Bahn (auf Schienen) war der Einstieg ein wenig abgelegen rechts außen und man wurde hochgezogen direkt im Schlitten. Die Bahn war auch nicht lang, aber doch echt schnell und kurvig.

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  2. Oh, Landgasthöfe, davon kann ich auch ein Lied singen – … wer mag es nicht, das verkochte Gemüse mit Sauce Hollandaise und Käse überbacken. 😀 Oder auch Restaurants in Kleinstädten. Schon erstaunlich, dass sich mancherorts so wenig verändert, obwohl es doch immer mehr Vegetarier*innen gibt. Aber wir dürfen die Hoffnung nicht aufgeben!

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    • Die perfekte Beschreibung solch eines Essens. Ganz top ist auch labbriger Salat mit ein paar undefinierten Käsebollern. Käsespätzle ist auch immer beliebt. Wenn es mal was „Leichtes“ sein darf. Ab und zu findet man auch am Land Alternativen, da bin ich schon froh. Zur Not einfach Asiatisch oder Italienisch. Das ist deutlich einfacher.

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