Jurassic Park: The Ultimate Visual History (James Mottram)

Jurassic Park: The Ultimate Visual History (James Mottram)Ich habe eine Pause von der „The Expanse“-Reihe eingelegt, denn als ich kürzlich mit der ganzen Familie noch einmal alle „Jurassic Park“-Filme gesehen habe, war das der Auslöser, mich endlich „Jurassic Park: The Ultimate Visual History“ zu widmen. Ich liebe diese Buchreihe ohnehin und sowohl „Back to the Future: The Ultimate Visual History“ als auch „Teenage Mutant Ninja Turtles: The Ultimate Visual History“ waren die besten popkulturellen Aufarbeitungen großer Marken, die ich bisher gelesen habe. Ich kann schon einmal verraten, dass sich auch James Mottrams Auseinandersetzung mit „Jurassic Park“ mühelos einreiht. 🦖

Welcome to Jurassic Park!

Ich kann euch gar nicht sagen, wie gut es mir getan hat, nach einem anstrengenden Tag abends noch für ein paar Minuten in die Entstehungsgeschichte einer meiner liebsten Filmreihen abzutauchen. Vieles habe ich schon durch diverses Bonusmaterial auf den DVDs oder Blu-rays gewusst, doch im Buch werden die Zusammenhänge teils noch einmal detaillierter aufgedröselt. Hinzu kommen wunderbare Illustrationen oder seltene Fotos vom Set. Von den beigelegten Extras, wie z.B. Replikas der Inselkarte oder Ausweisen bis hin zu Storyboard-Sequenzen, einmal ganz zu schweigen. Das große Format setzt die Inhalte dabei wunderbar in Szene und es ist eine Freude darin zu blättern. Man sollte nur aufpassen, dass einem das Buch abends beim Lesen im Bett nicht auf die Nase fällt. Alles andere spricht jedoch für dieses Format, was sich ja auch bereits bei den vorherigen Bänden der Reihe bewährt hat.

Dabei handelt es sich bei „Jurassic Park: The Ultimate Visual History“ jedoch nicht nur um ein Coffee Table Book, das kaum Inhalte besitzt. James Mottram hat detailliert recherchiert, Interviews geführt und erzählt dabei die Entstehungsgeschichte der drei „Jurassic Park“-Filme bis ins Detail. Von Hurrikan Iniki, der während der Dreharbeiten Hawaii getroffen hat, bis hin zu den unglaublichen Effektszenen, die noch viel mehr auf praktische Effekte und Modelle gesetzt haben, als man vermuten würde. Für jede filminteressierte Person wahrlich ein Schatz an Informationen.

Filme, Merchandising & Videospiele

Bei der Entstehungsgeschichte der Filme endet das Buch jedoch nicht und gibt einen umfassenden Einblick in die popkulturelle Bedeutung des Franchises. Die Comic-Adaption des ersten Films habe ich damals selbst besessen und sie befindet sich auch heute noch in meiner Sammlung. Auch das SNES-Spiel mit unfassbaren 3D-Sequenzen habe ich viel zu oft und viel zu lange gespielt, obwohl es nicht übermäßig gelungen war. Meine Beziehung zu der Filmreihe ist eine sehr innige, welche auch bis heute nicht abgerissen ist. Schon alleine deshalb kann ich das Buch allen, denen es genauso geht, nur ans Herz legen:

Fazit

„Jurassic Park: The Ultimate Visual History“ ist ein fantastisches Filmbuch für alle Fans der Reihe. Mir hat es unglaublich viel Freude bereitet. Fast schon schade, dass es nur auf Englisch erschienen ist, denn auch der Zwergofant zeigt an der Buchreihe stets großes Interesse. Ich war sogar so begeistert, dass inzwischen auch der Nachfolger „Jurassic World: The Ultimate Visual History“ seinen Weg zu mir gefunden hat. Besser geht es nicht: 10/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (1985)

Nein einem aufreibenden und viel zu langen Arbeitsstart nach dem Urlaub, war mein Kopf voller Gedanken. So vielen, dass ich vom Gedankenkarussell nicht absteigen konnte und seit 2:30 Uhr wach lag. Hurra. Ich bin heute im Home Office geblieben und der Mittagslauf hat mir gut getan. Hoffentlich sind die Gedanken kommende Nacht besser sortiert. Schlaflosigkeit sucks. 😴

Erster Lauf diese Woche nach schlafloser Nacht

Erster Lauf diese Woche nach schlafloser Nacht

Distanz: 8.56 km
Zeit: 00:49:18
Anstieg: 76 m
Ø Pace: 6:13 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 152 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 10.0 °C
Kalorien: 700 kcal

2025: 542 km
März: 111 km
KW 11: 8 km

Trotz der schlaflosen Nacht kam ich recht flott voran. Ich war wieder in kurzer Hose unterwegs und dafür war es fast etwas frisch. Vielleicht hat mich auch das vorangetrieben? Die Woche kann eigentlich nur besser werden. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #864 – Rebel Ridge
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182

Media Monday #715 – Solarstrom, Skatepark und „James Bond“-Finale

Kaum hat er begonnen, ist der Urlaub auch schon wieder vorbei. Von Montag bis Mittwoch hatten wir jeden Tag sechs Handwerker am und im Haus, die unsere PV-Anlage (siehe Foto unten) installiert haben. Seitdem nutzen wir Solarstrom und ich kann euch sagen: Das ist ein fantastisches Gefühl! Da kam es sehr gelegen, dass die vergangene Woche bei uns durchgehend sonnig war und wir somit den Tagesbedarf inkl. Wäschewaschen, Spülmaschine usw. komplett durch Sonnenenergie decken konnten. Dank des Batteriespeichers konnten wir nachts (zumindest teils) sogar noch die Wärmepumpe mit Strom versorgen. Ein weiterer Schritt zu mehr Nachhaltigkeit und Unabhängigkeit ist getan und das ist ein gutes Gefühl. Ansonsten haben wir nicht viel unternommen. Meine Highlights waren die drei Skatepark-Besuche mit dem Zwergofanten, der inzwischen schon richtig gut geworden ist. Ich selbst versuche mir nicht die Knochen zu brechen. Macht auf jeden Fall Spaß. Nun bin ich noch nicht bereit für die neue Woche samt der Welle an Arbeitsthemen, die sie sich aufgestaut haben. Was ich letzte Woche an Medien konsumiert habe, könnt ihr wie üblich in den Fragen des Medienjournals lesen… ☀️

Media Monday #715

  1. Es war eine echte Überraschung, dass ich letzte Woche einen neuen Laufrekord mit 83 km in einer Woche aufgestellt habe, was nur durch Urlaub und einen eingebauten Halbmarathon möglich war.
  2. Käsefondue in guter Gesellschaft hat es mehr als verdient, dass man es zum Thema Genuss im Rahmen des „Projekt 52“ abbildet.
  3. Es hätte sicher auch andere Wege gegeben, um „Transformers“ als Realfilm zu erzählen, doch wir haben die Michael-Bay-Variante bekommen und müssen damit leben.
  4. Das Finale von „James Bond 007: Keine Zeit zu sterben“ hat mich doch kalt erwischt und hängt mir heute noch nach.
  5. Ich liebe es ja, wenn Filmschaffende Franchises ihren eigenen Stempel aufdrücken, so wie es Sam Mendes innerhalb der „James Bond“-Reihe mit „Skyfall“ (sehr ausgeprägt) und „Spectre“ (weniger ausgeprägt) gelungen ist.
  6. Meine Liste der besten Filme aus den 1960er Jahren könnte kaum besser sein, schließlich habe ich sie mit meinen Favoriten bestückt.
  7. Zuletzt habe ich nach möglichen Hotels für unseren Sommerurlaub gesucht und das war noch nicht von Erfolg gekrönt, weil wir sehr spezielle Anforderungen haben.

Ein Teil unserer Solarmodule auf dem Dach (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (1984)

Die Kinder haben sich heute ein großes Frühstück mit Rührei usw. gewünscht. Deshalb bin ich erst danach zu meinem Sonntagslauf aufgebrochen. Damit habe ich meinen bisherigen Wochenrekord gebrochen und war 83 km unterwegs. Das hat erstaunlich gut funktioniert, auch wenn ich heute die ersten 4 km gebraucht habe, um so richtig reinzukommen. Dafür wurde ich gegen Ende immer schneller. 🏃‍♂️

Rekordwoche mit 83 km abgeschlossen und damit auch die 100 km im März geknackt

Rekordwoche mit 83 km abgeschlossen und damit auch die 100 km im März geknackt

Distanz: 8.84 km
Zeit: 00:52:29
Anstieg: 79 m
Ø Pace: 5:56 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 149 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 11.1 °C
Kalorien: 730 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 88%

2025: 533 km
März: 103 km
KW 10: 83 km

Das Wetter war noch einmal herrlich, bevor es morgen wieder umschlagen soll. Sprich es ist Regen angesagt. Da passt es ja, dass Ferien und Urlaub vorbei sind. Somit werde ich heute wohl noch einmal zum Skatepark skaten und das gute Wetter genießen. ☀️

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 354: Mit Spart Flo
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Frank Turner

James Bond 007: Keine Zeit zu sterben – OT: James Bond 007: No Time to Die (2021)

Heute war ein recht entspannter Tag, der sich tatsächlich wie Frühling und Urlaub zugleich angefühlt hat: Morgens war ich eine Runde laufen, gegen Mittag bin ich dann mit dem Zwergofanten zum Skatepark, wo wir gut 90 Minuten wilde Dinge probiert haben. Abends waren wir dann hungrig und platt und haben uns mit „James Bond 007: Keine Zeit zu sterben“ dem Finale der jüngsten James-Bond-Saga gewidmet. Spoiler sind zu erwarten. 👨‍👩‍👧

James Bond 007: Keine Zeit zu sterben (2021) | © Warner Bros (Universal Pictures)

James Bond 007: Keine Zeit zu sterben (2021) | © Warner Bros (Universal Pictures)

Der packende Abschluss der Daniel-Craig-Ära

Mit knapp drei Stunden ist „Keine Zeit zu sterben“ der längste Bond-Film überhaupt. Dennoch kommt keine Langeweile auf, denn es gibt ein spannendes Set Piece nach dem anderen zu sehen. Der Rückblick zu Beginn ist mitreißend inszeniert, der darauf folgende Konflikt zwischen James und Madeleine leider ein wenig abrupt. Aber nun gut, man muss die Handlung schließlich in die Gänge bekommen. Die Action ist imposant und es gibt auch einige emotionale Höhepunkte. Apropos Höhepunkte: Ich hätte gerne mehr von Ana de Armas als Paloma gesehen, denn die Dynamik zwischen ihr und Bond war großartig. Da fehlen mir noch ein bis zwei Filme mit ausführlicheren Begegnungen der beiden.

Rami Malek als Schurke hat mir recht gut gefallen, auch weil ich das Produktionsdesign seines Unterschlupfs sehr mochte. Wie bereits Blofeld im Vorgänger hat er mich auch an die eher klassischen Bond-Bösewichte erinnert plus die unzähligen Handlanger und die Nanobots als Sci-Fi-Komponente. Fand ich gut. Auch Bonds erweiterte Familie hat mir gefallen, zumal sie auch genügend Motivation für das Finale bietet, in dem sich Bond opfert. Ja, tatsächlich stirbt James Bond erstmals. Das hat die Kinder ganz schön mitgenommen und überrascht. Ich hatte fast schon damit gerechnet und fand es auch einen passenden Abschluss für die Daniel-Craig-Saga. Danach haben wir noch kurz darüber geredet, was mögliche Nachfolger:innen angeht und das Zappelinchen war fast schon verwundert ob der Frage, denn es sei doch klar, dass 007 nun eine Frau sei. Man müsste nur den Namen ändern. Der Zwergofant fand zudem, dass es doch mal eine Bösewichtin geben sollte. Schon toll, wie natürlich offen für alle Möglichkeiten Kinder doch sind. Da kann man nur von lernen.

Insgesamt fand ich die Daniel-Craig-Reihe wirklich stark und bin nun fast traurig, dass sie vorbei ist. Vielleicht sollten wir doch einmal in die klassischen Filme reinschauen? Hier meine Rangliste:

  1. „Casino Royale“ (8/10 Punkte)
  2. „Skyfall“ (8/10 Punkte)
  3. „Keine Zeit zu sterben“ (8/10 Punkte)
  4. „Spectre“ (8/10 Punkte)
  5. „Ein Quantum Trost“ (7/10 Punkte)

Fazit

Für mich ist „Keine Zeit zu sterben“ wahrlich ein gelungener Abschluss. Wenn man die Entwicklungen um die Marke betrachtet, dann ist es vielleicht auch der endgültige Abschluss der altehrwürdigen Kinoreihe. Auch als solcher würde er eine gute Figur machen. Die Kinder fanden den Film auch sehr stark und das Zappelinchen gibt aus Protest doch noch 9 Punkte, obwohl sie mit dem Finale nicht einverstanden war (soll ich hier extra betonen). Das bringt uns zu folgender Gesamtwertung: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1983)

Auch heute bin ich wieder recht früh aufgewacht und war bereits nach 9 Uhr auf der Strecke. Die Fastenzeit scheint sich auch positiv auf meine Schlafgewohnheiten auszuwirken. Der Zwergofant war mit Frau bullion beim Frühstücken und das Zappelinchen hat sich um die Kaninchen der Nachbarn gekümmert. Somit hatte ich Zeit und bin direkt nüchtern los. 🏃‍♂️

Sonniger Morgenlauf vor dem Frühstück

Sonniger Morgenlauf vor dem Frühstück

Distanz: 8.64 km
Zeit: 00:53:24
Anstieg: 73 m
Ø Pace: 6:11 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 143 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 7.8 °C
Kalorien: 699 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 83%

2025: 525 km
März: 94 km
KW 10: 74 km

Heute bin ich deutlich träger vorangekommen als beim gestrigen Lauf. Gleich in der Früh ist nicht meine Zeit. Dennoch bin ich gut durchgekommen und habe den Sonnenschein genossen. Gegen Ende wurde es sogar richtig warm. Nun stehen bereits 74 km auf der Uhr. So eine gute Laufwoche hatte ich schon ewig nicht mehr. Die Damen des Hauses gehen nun einkaufen und ich werde mit dem Zwergofanten den Skatepark unsicher machen. ☀️

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 354: Mit Spart Flo
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Sugarcult

Projekt 52 – 2025 #10: Genuss

Projekt 52 LogoHeute steht bei Projekt 52 das Thema Genuss im Mittelpunkt. Schon irgendwie ironisch, dass es ausgerechnet zu Beginn der Fastenzeit kommt. Genuss verbinde ich tatsächlich mit Essen oder auch Alkohol. Demnach hatte ich mir überlegt einen besonderen Whisky in Szene zu setzen oder meine liebsten Naschereien. Da ich momentan aber genau das (Alkohol, Süßigkeiten und Salziges) faste, wäre das mir gegenüber ganz schön fies gewesen. Was verbinde ich sonst noch mit Genuss? Natürlich alles rund um das Thema Film, doch das ist nächste Woche an der Reihe, und natürlich Laufen, wobei ich das Thema auch schon verarbeitet habe und mein letzter längerer Lauf nicht sonderlich genussvoll war. Da wir gestern bei meinem Bruder und seiner Frau zum Käsefondue eingeladen waren, habe ich eben dieses abgelichtet, da es sowohl ein kulinarischer Genuss als auch ein Genuss in Hinblick auf die Gesellschaft war:

Extrem käsiges Käsefondue in bester Gesellschaft

Extrem käsiges Käsefondue in bester Gesellschaft

Motiv: Einer der zwei Töpfe voller Käsefondue mit Familie im Hintergrund
Kamera:
Honor Magic Pro 5
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

Relevante Links von Initiatorin Sari auf Heldenhaushalt:

Ihr wollt mehr?
Meine bisherigen Beiträge zu Projekt 52…

Run, Fatboy, Run (1982)

Nach meinem gestrigen Halbmarathon hätte ich eigentlich schwören können, dass ich heute nicht laufen gehe. Heute Morgen habe ich mich aber doch recht fit gefühlt und nach einem ausführlichen Frühstück bin ich dann doch losgezogen; mit dem Plan meine übliche Mittagsrunde von 8,6 km zu laufen. 🏃‍♂️

Nach dem gestrigen Halbmarathon erstaunlich fit gefühlt heute

Nach dem gestrigen Halbmarathon erstaunlich fit gefühlt heute

Distanz: 10.11 km
Zeit: 00:59:54
Anstieg: 95 m
Ø Pace: 5:55 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 152 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 16.1 °C
Kalorien: 840 kcal

2025: 516 km
März: 85 km
KW 10: 65 km

Ich kam dann aber so gut voran, dass ich die Runde spontan noch auf 10 km erweitert habe. Wer hätte das gedacht? Es lief wirklich gut und das herrliche Laufwetter hat mich zusätzlich motiviert. Somit stehen am Freitag schon 65 km auf der Uhr. Leider ist das auch nur im Urlaub möglich. ☀️

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 354: Mit Spart Flo
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182

Run, Fatboy, Run (1981)

Eigentlich hatte ich ja geplant heute zum ersten Mal in diesem Urlaub auszuschlafen. Denkste. Kurz vor 7:30 Uhr hat es an der Tür Sturm geklingelt. Haben wir vergessen, dass die Handwerker doch noch einmal kommen wollten? Aber nein, es war nur der Lieferdienst, der den lang ersehnten Plotter von Frau bullion gebracht hat. So viel zum Thema ausschlafen. Gegen Mittag habe ich mich dann zu einem Lauf aufgemacht. Ich wollte einmal wieder eine neue Route ausprobieren und ehe ich mich versah war ich in Richtung Halbmarathon-Distanz unterwegs. 🏃‍♂️

Mega dumm einfach am zweiten Fastentag einen Halbmarathon mit 250 Höhenmetern zu laufen

Mega dumm einfach am zweiten Fastentag einen Halbmarathon mit 250 Höhenmetern zu laufen

Distanz: 21.75 km
Zeit: 02:17:56
Anstieg: 251 m
Ø Pace: 6:20 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 145 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 12.2 °C
Kalorien: 1790 kcal

2025: 506 km
März: 75 km
KW 10: 55 km

Gerne würde ich jetzt erzählen, dass ich die Strecke locker aus dem Ärmel geschüttelt habe. Leider sind diese Zeiten längst vorbei. Ich musste sogar ziemlich hart kämpfen. Mittendrin hatte ich auch enormen Heißhunger, was bestimmt mit der Fastenzeit zusammenhängt, denn schließlich verzichte ich nun schon den zweiten Tag auf Zucker. Es wurde auch ziemlich warm und da hat sich gerächt, dass ich nur 500 ml Wasser in der Softflask dabei hatte. Gerade auf den letzten vier Kilometern war es ein Kampf um jeden einzelnen Tropfen. Beim nächsten Halbmarathon muss ich wieder den Trinkrucksack auspacken. Auch die Strecke war nicht gerade entspannt und brachte 250 Höhenmeter mit, aber ich musste ja auch unbedingt noch zur Burg (siehe Foto) hochlaufen. Im Lokal nebenan haben Frau bullion und ich übrigens vor 17 Jahren unsere kirchliche Hochzeit gefeiert. Nach dem Lauf habe ich mir ein alkoholfreies Weizen gegönnt und in ein paar Stunden hat uns mein Bruder samt Frau zum Käsefondue eingeladen. So viel dann zum Thema Fastenzeit. Ganz nebenbei habe ich auch die ersten 500 km des Jahres geknackt. Ob ich mich morgen zu einem Lauf aufraffen kann? Gerade fühle ich mich nicht danach. 🥴

Im ersten Ohr: Sneakpod #863 – Blink Twice
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182

Die 5 besten Filme aus den 1960er Jahren

Letzte Woche standen die besten Fortsetzungen, die das Original übertreffen im Mittelpunkt. Heute geht es bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG um die besten Filme aus den 1960er Jahren. Nach den 1930er, 1940er und 1950er Jahren beginnen so langsam die Jahrzehnte, aus denen ich mehr als nur ein paar Filme gesehen habe. Hier nun also meine Top 5 der 1960er Jahre… 🎥

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 401 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 401 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 401 lautet:

Die 5 besten Filme aus den 1960er Jahren

  1. „Asterix und Kleopatra“ (1968) – Für mich ist das zweite animierte Asterix-Abenteuer das erste, in dem der Geist der Comics perfekt eingefangen wurde. Macht auch heute noch extrem viel Spaß.
  2. „Die glorreichen Sieben“ (1960) – Bis heute einer meiner liebsten Western, was ich zu einem Großteil auch Elmer Bernsteins fantastischem Score zuschreibe. Das Western-Remake von Akira Kurosawas „Die sieben Samurai“ ist in jeder Hinsicht gelungen und hat die Zeit zurecht überdauert.
  3. „Die Zeitmaschine“ (1960) – Ein Zeitreisefilm aus den frühen 1960ern und gäbe es „Zurück in die Zukunft“ nicht, dann wäre es vermutlich auch der Zeitreisefilm überhaupt. Bis heute sehr faszinierend und teils auch wirklich unheimlich. Das 2002er Remake kann damit leider nicht mithalten.
  4. „Mary Poppins“ (1964) – Ich liebe dieses Disney-Musical. Fantastisch gespielt, toll animiert mit herausragenden Songs und Tanznummern. Zudem habe ich das Bühnen-Musical während meiner Flitterwochen am Broadway gesehen, was ein unvergessliches Erlebnis war.
  5. „Planet der Affen“ (1968) – Den Abschluss der Liste bildet einer der prägendsten Sci-Film-Filme überhaupt. Ich habe zum ersten Mal einen großen Story-Twist erlebt und die Geschichte war überhaupt unfassbar mitreißend für mein jugendliches Ich. Beeindruckendes Kino der späten 1960er Jahre.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.