Unser Urlaub liegt erst ein paar Wochen zurück und doch fühlt er sich schon an wie eine ferne Erinnerung. Dabei kam ich wirklich erholt zurück. Seitdem jedoch habe ich Schimmel in unserem Keller entdeckt, was direkt viel Arbeit und Sorgen nach sich gezogen hat. Somit hat es auch deutlich länger gedauert, bis ich die Urlaubsfotos bearbeitet hatte. Nun aber ist es soweit und ich möchte euch in der zehnteiligen Artikelserie mit auf unsere Reise nach Nordholland nehmen (in den vergangenen Jahren waren wir stets im Süden unterwegs). Den Anfang macht natürlich unsere Ankunft in Callantsoog. Erwarten könnt ihr viele schöne Fotos und lückenhafte Erinnerungen. Viel Spaß in den Niederlanden! ☀️
Gestartet sind wir dieses Jahr an einem Montag, sprich wir hatten ein gesamtes Wochenende, um entspannt zu packen. Das hat auch recht gut funktioniert, wenngleich wir (wie jedes Jahr) an die Grenzen des Ladevolumens unseres Autos gestoßen sind. Trotz Dachbox. Am Ende haben wir aber (fast) alles untergebracht und konnten Montagmorgen um Punkt 5:12 Uhr starten.
Aufgrund des frühen Starts konnten wir in den ersten drei bis vier Stunden bereits ordentlich Kilometer machen. Trotz etlicher Baustellen auf der A3 hatten wir schon bald Frankfurt hinter uns gelassen und erst bei Köln sollten wir eine Pause einlegen. Nach einer Brotzeit und einem Fahrer:innenwechsel ging es dann auch direkt weiter.
Bisher waren wir wirklich gut durchgekommen. Erst in den Niederlanden rund um Utrecht und später Amsterdam kam es zu Staus und Verzögerungen. Dennoch kamen wir bereits gegen 14 Uhr an unserem Ziel in der netten, kleinen Stadt Callantsoog an, wo wir sogleich unser schönes Feriendorf ansteuerten. Dazu wird es an anderer Stelle noch ein ausführlicheren Einblick geben.
Da wir erst gegen 16 Uhr ins Ferienhaus konnten (und das Auto noch voll war), haben den ersten Einkauf zurückgestellt und uns auf den Weg zum Strand gemacht. Dazu muss man sagen, dass der Anreisetag der heißeste des gesamten Urlaubs war. Der Strand war demnach überfüllt (auch wenn es auf dem Foto nicht so aussieht) und man hat sich die Füße im heißen Sand verbrannt. Dennoch war es wundervoll durchs Meer zu spazieren und die Atmosphäre aufzusaugen. Nach knapp 90 Minuten kam dann auch der Anruf, dass unser Haus fertig ist und wir sind zurück zum Feriendorf gelaufen.
Nach dem ersten Einräumen des Gepäcks waren wir eigentlich schon komplett platt und hätten am liebsten zu Abend gegessen. Doch was? Ach richtig, wir mussten ja noch einkaufen. Also haben wir uns auf den Weg zu einem Supermarkt gemacht und sind mit einem randvollen Auto wieder zum Ferienhaus zurückgekommen.
Obwohl wir uns überlegt hatten, nach dem Abendessen noch einmal zum Strand zum gehen, um wie im letzten Jahr den Sonnenuntergang zu bewundern, waren wir alle so platt, dass wir darauf verzichtet haben. Dafür gab es noch ein paar Kartenspiele und danach sind wir auch todmüde ins Bett gefallen.
Hier könnt ihr die Route unseres ersten Strandspaziergangs nachvollziehen:
Distanz: 4.16 km
Zeit: 01:21:07
Anstieg: 44 m
Ø Pace: 19:30 min/km
Ø Geschwindigkeit: 3.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 85 bpm
Ø Temperatur: 26.1 °C
Kalorien: 345 kcal
Der Anreisetag in den hohen Norden ist mit knapp 800 km Strecke immer recht anstrengend. Aber es lohnt sich, gerade wenn man zwei Wochen Urlaub hat. Über diesen werde ich in den kommenden Wochen (und Monaten) immer wieder berichten. Ich freue mich, wenn ihr mit mir auf die Reise kommt! Mit dem nächsten Artikel geht es direkt um entspannte Strandtage in Callantsoog. 🏖️








Vor so langen Autofahrten habe ich immer ziemlich Respekt. Wir besuchen 1x im Jahr Freunde in Frankfurt und die knapp 5 Stunden Fahrt sind schon immer ziemlich anstrengend. Mit meinen Eltern sind wir früher immer bis zum Gardasee gefahren und mein Vater fuhr bis auf einen kurzen Stopp die ganze Strecke durch. Uff… Man versucht sich halt immer das Ziel vor Augen zu halten, nicht wahr? Ich finde man hat den Fahrtweg vor Ort dann auch immer recht schnell vergessen, bis dann der Rückweg ansteht 🙂
Ich bin gespannt auf weitere Berichte.
LikeGefällt 1 Person
Ich bin auch immer wirklich froh, wenn wir solch lange Autofahrten unbeschadet hinter uns gelassen haben. Man sieht immer so viele Unfälle, Pannen oder kilometerlange Staus, da gehört auch immer Glück dazu. Wir teilen uns die Fahrten meist halb/halb auf und machen zwei Pausen. Nur in einem Jahr bin ich durchgefahren, aber das ist dann schon wirklich anstrengend. Am nächsten Tag ist diese aber, wie du schreibst, meist schon vergessen. 🙂
LikeLike
Navi kaputt, dass du dein Handy laufen lassen musst? 😉
LikeGefällt 1 Person
Das Navi hat uralte Kartendaten und keine aktuellen Verkehrsinformationen, da ist Google Maps vieeeel genauer und aktueller. Heutzutage braucht man kein Navi mehr, das Smartphone reicht.
LikeLike
Das stimmt allerdings. Dieses dauernde Karten runterladen beim Navi ging mir auch so auf den Senkel.
Ich agiere auch nur noch mit Google Maps, wenn ich mal nen Navi brauche.
LikeGefällt 1 Person
Werden die meisten so machen, d.h. wir bekommen auch ganz gute Daten, was den Verkehr angeht. Bin bisher immer gut damit gefahren.
LikeLike
Deswegen nutzen wir seit Jahren auch Handy mit Google Maps als Navi.
LikeGefällt 1 Person
Ist bei uns nicht anders.
LikeLike
😁😁
LikeGefällt 1 Person
Pingback: Media Monday #689 – Escape-Room, Candlelight-Konzert und Sommerferienende | moviescape.blog
Ach, das erste Mal am Strand am Zielort… *seufz*
Nachdem ich in den letzten Monaten immer wieder von den Niederlanden als empfohlenes Reiseziel gehört habe, wird das Bedürfnis mit und nach deiner Artikelserie sicherlich nicht abebben 😀 Ich freu mich!
LikeGefällt 1 Person
Oh ja, kann ich nur empfehlen. Der nächste Eintrag folgt vermutlich noch heute. 😉
LikeLike
Pingback: Niederlande: Nordholland 2024 #2 – Entspannte Strandtage in Callantsoog | moviescape.blog
Yeah! Endlich geht es los mit Urlaubseindrücken! Vielleicht war es ja das letzte mal Roompot für Euch. Gehört ja jetzt zu Landal und die wollen die Marke verschwinden lassen.
LikeGefällt 1 Person
Oha, hatte ich gar nicht mitbekommen. Landal waren wir ja auch schon einmal. Hoffe nur, dass die Preise nicht noch weiter steigern. Naja, aber wird wohl so kommen. Gerade wenn weniger Konkurrent da ist.
LikeGefällt 1 Person
Pingback: Niederlande: Nordholland 2024 #9 – Sonnenuntergänge am Strand von Callantsoog | moviescape.blog
Pingback: Niederlande: Nordholland 2024 #10 – Unser Ferienhaus in Callantsoog | moviescape.blog
Pingback: Happy Birthday Blog: Ein Rückblick auf 19 Jahre Bloggen | moviescape.blog
Pingback: Österreich 2025 #1 – Unsere Ankunft in Zell am See | moviescape.blog