Niederlande: Nordholland 2024 #1 – Unsere Ankunft in Callantsoog nach 800 km

Unser Urlaub liegt erst ein paar Wochen zurück und doch fühlt er sich schon an wie eine ferne Erinnerung. Dabei kam ich wirklich erholt zurück. Seitdem jedoch habe ich Schimmel in unserem Keller entdeckt, was direkt viel Arbeit und Sorgen nach sich gezogen hat. Somit hat es auch deutlich länger gedauert, bis ich die Urlaubsfotos bearbeitet hatte. Nun aber ist es soweit und ich möchte euch in der zehnteiligen Artikelserie mit auf unsere Reise nach Nordholland nehmen (in den vergangenen Jahren waren wir stets im Süden unterwegs). Den Anfang macht natürlich unsere Ankunft in Callantsoog. Erwarten könnt ihr viele schöne Fotos und lückenhafte Erinnerungen. Viel Spaß in den Niederlanden! ☀️

Um Punkt 5:12 Uhr sind wir morgens aufgebrochen

Um Punkt 5:12 Uhr sind wir morgens aufgebrochen

Gestartet sind wir dieses Jahr an einem Montag, sprich wir hatten ein gesamtes Wochenende, um entspannt zu packen. Das hat auch recht gut funktioniert, wenngleich wir (wie jedes Jahr) an die Grenzen des Ladevolumens unseres Autos gestoßen sind. Trotz Dachbox. Am Ende haben wir aber (fast) alles untergebracht und konnten Montagmorgen um Punkt 5:12 Uhr starten.

Die Morgendämmerung hat uns auf den ersten Kilometern begleitet

Die Morgendämmerung hat uns auf den ersten Kilometern begleitet

Aufgrund des frühen Starts konnten wir in den ersten drei bis vier Stunden bereits ordentlich Kilometer machen. Trotz etlicher Baustellen auf der A3 hatten wir schon bald Frankfurt hinter uns gelassen und erst bei Köln sollten wir eine Pause einlegen. Nach einer Brotzeit und einem Fahrer:innenwechsel ging es dann auch direkt weiter.

Über Frankfurt war viel Verkehr in der Luft

Über Frankfurt war viel Verkehr in der Luft

Bisher waren wir wirklich gut durchgekommen. Erst in den Niederlanden rund um Utrecht und später Amsterdam kam es zu Staus und Verzögerungen. Dennoch kamen wir bereits gegen 14 Uhr an unserem Ziel in der netten, kleinen Stadt Callantsoog an, wo wir sogleich unser schönes Feriendorf ansteuerten. Dazu wird es an anderer Stelle noch ein ausführlicheren Einblick geben.

Endlich am Ziel angekommen!

Endlich am Ziel angekommen!

Die Rezeption unseres Ferienparks

Die Rezeption unseres Ferienparks

Da wir erst gegen 16 Uhr ins Ferienhaus konnten (und das Auto noch voll war), haben den ersten Einkauf zurückgestellt und uns auf den Weg zum Strand gemacht. Dazu muss man sagen, dass der Anreisetag der heißeste des gesamten Urlaubs war. Der Strand war demnach überfüllt (auch wenn es auf dem Foto nicht so aussieht) und man hat sich die Füße im heißen Sand verbrannt. Dennoch war es wundervoll durchs Meer zu spazieren und die Atmosphäre aufzusaugen. Nach knapp 90 Minuten kam dann auch der Anruf, dass unser Haus fertig ist und wir sind zurück zum Feriendorf gelaufen.

Ein erster Spaziergang am Meer entlang

Ein erster Spaziergang am Meer entlang

Nach dem ersten Einräumen des Gepäcks waren wir eigentlich schon komplett platt und hätten am liebsten zu Abend gegessen. Doch was? Ach richtig, wir mussten ja noch einkaufen. Also haben wir uns auf den Weg zu einem Supermarkt gemacht und sind mit einem randvollen Auto wieder zum Ferienhaus zurückgekommen.

Der erste (und nicht letzte) Sonnenuntergang über den Dünen

Der erste (und nicht letzte) Sonnenuntergang über den Dünen

Obwohl wir uns überlegt hatten, nach dem Abendessen noch einmal zum Strand zum gehen, um wie im letzten Jahr den Sonnenuntergang zu bewundern, waren wir alle so platt, dass wir darauf verzichtet haben. Dafür gab es noch ein paar Kartenspiele und danach sind wir auch todmüde ins Bett gefallen.

Hier könnt ihr die Route unseres ersten Strandspaziergangs nachvollziehen:

Unsere Route (via Garmin)

Unsere Route (via Garmin)

Distanz: 4.16 km
Zeit: 01:21:07
Anstieg: 44 m
Ø Pace: 19:30 min/km
Ø Geschwindigkeit: 3.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 85 bpm
Ø Temperatur: 26.1 °C
Kalorien: 345 kcal

Der Anreisetag in den hohen Norden ist mit knapp 800 km Strecke immer recht anstrengend. Aber es lohnt sich, gerade wenn man zwei Wochen Urlaub hat. Über diesen werde ich in den kommenden Wochen (und Monaten) immer wieder berichten. Ich freue mich, wenn ihr mit mir auf die Reise kommt! Mit dem nächsten Artikel geht es direkt um entspannte Strandtage in Callantsoog. 🏖️

19 Gedanken zu “Niederlande: Nordholland 2024 #1 – Unsere Ankunft in Callantsoog nach 800 km

  1. Vor so langen Autofahrten habe ich immer ziemlich Respekt. Wir besuchen 1x im Jahr Freunde in Frankfurt und die knapp 5 Stunden Fahrt sind schon immer ziemlich anstrengend. Mit meinen Eltern sind wir früher immer bis zum Gardasee gefahren und mein Vater fuhr bis auf einen kurzen Stopp die ganze Strecke durch. Uff… Man versucht sich halt immer das Ziel vor Augen zu halten, nicht wahr? Ich finde man hat den Fahrtweg vor Ort dann auch immer recht schnell vergessen, bis dann der Rückweg ansteht 🙂

    Ich bin gespannt auf weitere Berichte.

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    • Ich bin auch immer wirklich froh, wenn wir solch lange Autofahrten unbeschadet hinter uns gelassen haben. Man sieht immer so viele Unfälle, Pannen oder kilometerlange Staus, da gehört auch immer Glück dazu. Wir teilen uns die Fahrten meist halb/halb auf und machen zwei Pausen. Nur in einem Jahr bin ich durchgefahren, aber das ist dann schon wirklich anstrengend. Am nächsten Tag ist diese aber, wie du schreibst, meist schon vergessen. 🙂

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  3. Ach, das erste Mal am Strand am Zielort… *seufz*

    Nachdem ich in den letzten Monaten immer wieder von den Niederlanden als empfohlenes Reiseziel gehört habe, wird das Bedürfnis mit und nach deiner Artikelserie sicherlich nicht abebben 😀 Ich freu mich!

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