Media Monday #119

Nach einem recht entspannten, weil verlängerten Wochenende, an dem ich es sogar geschafft habe zwei Filme zu schauen, steht ein nasskalter Montag vor der Tür. Somit ist es absolut passend, dass uns die aktuellen Fragen des Medienjournals dieses Mal in fremde Welten entführen. Eskapismus – und das bereits am Montagmorgen. In diesem Sinne: Schnallt euch an und kommt mit auf die Reise…

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  1. Den Schauplatz – real oder fiktiv – von „Der Herr der Ringe“ würde ich, wenn ich könnte, gerne einmal besuchen, weil ich sowohl Neuseeland (real) und auch Mittelerde (fiktiv) als Reiseziele äußerst attraktiv finde.
  2. „The Hunter“ spielt nicht nur an einem exotischen Ort, sondern die Landschaft ist gleichzeitig auch eine der Hauptattraktionen, weil die bildgewaltige tasmanische Wildnis den Charakter des titelgebenden Jägers ideal ergänzt.
  3. Filme aus dem Land [hier x-beliebiges Land einsetzen] finde ich überwiegend [hier x-beliebiges Adjektiv einsetzen], weil nahezu jedes Land sowohl fantastische Filme als auch Enttäuschungen produziert – und sich Produktionsländer aufgrund internationaler Geldgeber meist nicht eindeutig abgrenzen lassen.
  4. „Sanctum“ hat mich richtiggehend enttäuscht, weil die Charakterzeichnung sich häufig bei klischeehaften Stereotypen bedient wie etwa schwach geschriebenen Frauenfiguren, die in Stressituationen besonders unüberlegt handeln usw.
  5. Wäre Inishmore kein so fleißiger Serien-Rezensent, hätte ich vermutlich einen Großteil meiner über die Jahre lieb gewonnenen Serien, wie z.B. „The Office“ (US) oder aktuell „Brothers & Sisters“, niemals gesehen.
  6. „Catacombs“ vermittelt ein völlig falsches Bild des Landes/der Stadt Frankreich/Paris, weil siehe Begründung von Schlombie.
  7. Mein zuletzt gesehener Film war „Constantine“ und der war ein wirklich unterhaltsamer, filmgewordener Okkult-Comic, weil er genau den richtigen Ton zwischen Ernsthaftigkeit und überdrehten Comic-Momenten findet.

31 Gedanken zu “Media Monday #119

  1. Zum Dank für die Erwähnung hier zwei exklusive Eindrücke zu zwei Comedy-Neustarts:

    „The Millers“: sehr gut besetzte Comedy (Will Arnett, Margo Martindale, Beau Bridges) aus der Feder von Greg Garcia („My Name Is Earl“, „Raising Hope“, die trotz altbekannter Prämisse – emotional verwirrte Eltern ziehen bei ihrem Kind ein und nerven – und laugh track Spaß macht. Was im Piloten allerdings mehr an den Stars als am Skript liegt, das ein paar Plattheiten zu bieten hat. Aber alleine, wie sich die alten Millers miteinander kabbeln, haut es schon wieder raus.

    „Super Fun Night“: übergewichtige, tollpatschige, aber natürlich herzensgute Frau sucht die große Liebe. Und findet sie hoffentlich, aber dann bin ich schon längst nicht mehr dabei. War von meiner Warte aus über weite Strecken unlustig, vorhersehbar, vom komödiantischen Timing her daneben und tendenziell eher peinlich. Selbst die bei Ally McBeal geklaute, nur stellenweise gut gemachte Karaoke-Nummer am Ende half da nichts mehr. Mein Bruder ließ allerdings eines seiner von mir berechtigterweise gefürchteten, lang gezogenenen „Ich…fand…das…gar….nicht….mal…sooooo…schlecht“ fallen. Was habe ich bei seiner Humorkonditionierung nur falsch gemacht?

    Ach komm, noch einer:
    „Sean Saves The World“: Sean Hayes als schwuler Familienvater, der sich nun mehr um seine Tochter kümmern muss. Mit Thomas Lennon („Reno 911“) als schrägem Boss (der Mann ist ja auf diese Rollen mittlerweile gepolt). Kategorie: macht nichts grob falsch, tut nicht weh, bietet aber auch nichts, was man unbedingt gesehen haben muss. Harmlos-Comedy für Alles-Weggucker.

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    • Seriencheck-Exklusiv-Content! Yeah!

      „The Millers“ klingt aufgrund der Besetzung wirklich gut. Allerdings hatte Will Arnett ja bereits mit „Up All Night“ nicht so das Händchen. Behalte ich aber mal im Hinterkopf. Vielleicht sollte ich aber auch erst „Raising Hope“ schauen?

      „Super Fun Night“ reizt mich dagegen so gar nicht und auch „Sean Saves the World“ klingt nicht so sonderlich spannend. Glücklicherweise, denn ich muss ja noch deinen letzten Seriencheck aufarbeiten… 😉

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      • „Raising Hope“ kann ich empfehlen, was den Beginn der ersten Staffel und die zweite Staffel anbelangt. Ab Mitte S1 geht’s mit dem Spaß ein wenig bergab, die aktuell letzte S3 ist dann weitgehend eher okay statt richtig toll.
        Ich dachte eigentlich, dass du „Up All Night“ ganz ordentlich fandest, ich habe da zeitig schon den Stecker gezogen. Und bei „The Millers“ fand ich zumindest im Piloten die beiden „Alten“ (Martindale & Bridges) am stärksten, wenn auch wie gesagt ein paar Dumpfheiten untergemischt wurden.
        Noch was komplett anderes: Mein momentaner Anwärter auf die „Hach-so-war’s-damals-auch-bei-Ally McBeal“-Gedenkstoß-seufzermedaille geht ganz klar an „The Crazy Ones“. Da kopiert der gute Mr. Kelley schon in der zweiten Episode großzügig bei sich selbst.

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      • Dann wird „Rasing Hope“ mal in den Warenkorb gelegt. Die DVDs gibt es ja immer mal wieder recht günstig. Und „My Name is Earl“ mochte ich ja auch sehr gerne.

        Ja, „Up All Night“ fand ich während der ersten Staffel noch ziemlich gut (7 Punkte), doch in der zweiten hat die Serie dann ziemlich abgebaut, so dass ich auch nicht mehr weitergeschaut habe.

        Ha, „The Crazy Ones“ habe ich auch gesehen. Kann also mal wieder mitreden. Fand ich ziemlich sympathisch, da ich die Darsteller allesamt sympathisch finde und Serien sowieso mag, die in der Werbebranche spielen. Da bleibe ich wohl im Moment noch dran. Oder warte auf die DVDs, je nach verfügbarer Zeit…

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  2. Ach, Constantine steht schon seit Ewigkeiten auf meiner Liste. Den muss ich jetzt endlich mal schaffen!
    Und absolute Zustimmung meinerseits zu Herr der Ringe. Nach Neuseeland würde ich auch nur zu gern mal aufbrechen. Nach Mittelerde auch, aber nur in Friedenszeiten.

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    • Ja, „Constantine“ lohnt sich wirklich. Habe auch Jahre gebraucht, bis ich den mal gesehen hatte. Aber es ist nie zu spät, zumal er recht gut gealtert ist…

      Mittelerde natürlich in Friedenszeiten. Hobbingen, Bruchtal usw. Ob da zwei Wochen Urlaub reichen? 😉

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    • Ich kenne ja die Comics nicht, doch kann sagen, dass der Film wirklich gut funktioniert, wenn man ihn als eigenständiges Werk betrachtet. Mit Kenntnis der Vorlage fehlt dieser objektive Blick natürlich, doch ich könnte mir vorstellen, dass dir der Film dennoch gefällt.

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