Run, Fatboy, Run (153)

Nach ich den doch recht anstrengenden gestrigen Tag mit zu viel Wein habe ausklingen lassen, fiel es mir heute morgen wirklich schwer, mich zu einem Lauf aufzuraffen. Da es zudem noch geregnet hat, wollte schon wieder zurück ins Bett krabbeln. Dann aber habe ich lieber den Tipp von juliaL49 und Stefan in die Tat umgesetzt und mein Smartphone mit einer Sportsoftware ausgestattet. Was soll ich sagen? Es funktioniert ausgezeichnet!

Distance: 6.79 km
Duration: 00:38:56
Avg Speed: 10.5 km/h
Avg Pace: 5:43 min/km
Energy: 542 kcal

Da ich der ganzen Sache noch nicht so recht getraut habe, blieb ich erst einmal auf einer bekannten Strecke, deren bisherige manuelle Vermessung sich als nicht so ganz korrekt – sprich ein paar Meter zu kurz – herausgestellt hat. Was für ein Luxus, sich die Strecken nun live mitschreiben zu lassen! Von der Geschwindigkeit her gesehen bin ich auch wirklich äußerst zufrieden, zumal dieser Wert zum ersten Mal wirklich verlässlich ist.

Zum Laufgefühl kann ich nur sagen, dass es einerseits äußerst spannend ist, stets seine Geschwindigkeit und die gelaufenen Kilometer im Blick zu haben, andererseits lenkt das Tool aber auch etwas vom Laufen ab. Dies dürfte sich aber bessern sobald ich das Phone nicht mehr in der Hand tragen muss und das entsprechende Armband hier eintrudelt. Dann bleiben auch nur noch zwei Fragen zu klären: Höre ich meine Podcasts nun auch über das Handy oder bleibe ich beim MP3-Player? Und was wird aus den Daten meiner bisherigen Statistik?

Im Ohr: Nerdtalk Episode 211

13 Gedanken zu “Run, Fatboy, Run (153)

  1. Hihi, das gibt nochmal richtig Motivation, oder? Besonders da du deine Statistik wieder neu aufbauen musst.

    Der GPS-Empfang ist leider ein launiger Geselle. Hier auf dem Dorf dauert es immer etwas. Aber warum fährst du nicht parallel? Dann hast du die exakte Strecke über deine bisherigen Angaben und du hast die begleitenden Infos während dem Laufen? (oder ist dir das zu viel?)

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  2. Also ich bin vorher auch mit meinem iPhone und der App runtastic gelaufen, aber mit der GPS-Uhr zu laufen anstatt das iPhone im Armband zu tragen find ich um einiges angenehmer. Und der angesprochene GPS-Empfang ist bei der Uhr vor allem im Wald um Welten besser, und die Statistiken sind auch besser. Falls man es möchte könnte man die Daten der Uhr zusätzlich dann auch noch mit 2-3 Klicks bei runtastic hochladen.

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  3. @juliaL49: Ja, ist ein deutlicher Motivationsschub und zudem war ich auch schneller. Zuvor hatte ich ja nur meine manuell eingetragenen, sprich bei Google Maps erklickten, Strecken und die Armbanduhr. Nun einen genauen Wert zu haben erfreut mich sehr.

    Anscheinend habe ich mich auch missverständlich ausgedrückt. Mit manueller Vermessung meine ich die selbst erstellten Strecken via Google Maps und nicht das Messen per GPS. Das schien mir ziemlich genau zu sein und auch mein Nokia hatte keine Probleme das Signal zu finden. Allerings hatte ich auch A-GPS aktiviert, was doch immer recht fix geht.

    Parallel fahren werde ich wohl nicht, denn mein Plan ist es nun öfter mal neue Strecken zu probieren und die müsste ich dann ja wieder manuell zusammenklicken, was mir einfach zu zeitaufwändig ist.

    @Willems: Ich glaube auch, dass die GPS-Uhr noch um einiges komfortabler ist. Dennoch werde ich es nun erst einmal mit dem Handy probieren und sehen ob mir diese Lösung langfristig taugt. Die 10 Euro fürs Armband sind ja erstmal keine große Investition. Dann werd ich mal weiterschauen…

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  4. Verständlich. Aber irgendwann genügen die Ansprüche nicht mehr. 😉
    Und den Pulsmesser, der bei der Uhr noch dabei ist, sollte auch noch erwähnt werden. Jetzt ist aber gut, nachher bekomm ich bei soviel Werbung noch Provision.

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  5. Hmm, ja Pulsmesser ist so eine Sache, die wohl auch Sinn machen dürfte. Allerdings trainiere ich ja nicht wirklich auf ein Ziel hin, sondern laufe nur zum Ausgleich – und natürlich um euch hier mit spannenden Einträgen zu unterhalten… 😉

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  6. Erst mal vielen Dank für’s Verlinken von unserer Folge 211. 😉
    Was das GPS-Tracking angeht: ich habe mit meiner GPS-Uhr bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Vor allem die Funktion des Pulsmessers habe ich schnell zu schätzen gelernt, weil er einen dazu bringt, sich nicht zu sehr zu verausgaben. Ich zumindest habe schnell Ermüdungserscheinungen bemerkt, sobald der Puls für längere Zeit über meinem persönlicen Limit lag.

    Falls Du noch eine gute Software für die Auswerung Deiner Läufe suchst: „Sport Tracks“ (http://is.gd/NgG7Ao) hat sich anscheinend einen sehr guten Namen erarbeitet und wird von vielen professionellen Läufern genutzt. Die aktuelle Version kostet Geld, aber die Vorgängerversion (siehe Link) ist kostenlos und wird von mir seit drei Jahren zur vollen Zufriedenheit genutzt.

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  7. Ich denke auch, dass ich mit dem richtigen Puls noch einiges rausholen könnte, denn ich bin nach meinen knapp 7 km auch immer recht kaputt und liege vom Puls her – rein gefühlsmäßig – wohl meist etwas über meinem Ideal. Mal sehen, was ich da in Zukunft machen werde. Im Moment verhalten sich die Empfehlungen Smartphone zu GPS-Uhr also 2 zu 2… 😉

    Die Software werde ich mir aber eventuell mal anschauen. Im Moment bin ich mit Jogmap und Sports Tracker ganz gut bedient. Sind aber beides eben reine Online-Lösungen.

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  8. Pingback: Run, Fatboy, Run (154) « Tonight is gonna be a large one.

  9. Jetzt lese ich auch mal diese Rubrik, Zeit kurzem versuche ich es auch mit regelmäßigem Laufen. Mir ist dabei „Cardio Trainer“ für Android behilflich. Über so ein Armband denke ich auch nach, aber stört das nicht?

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  10. Sehr löblich, also sowohl das Lesen, als auch das Laufen… 🙂

    Das Armband stört kein bißchen. Bin es aber eh durch den MP3-Player gewöhnt, den ich schon seit Jahren am Arm trage. Im Winter packe ich das Handy dann wohl sowieso in eine Tasche.

    Wird man über dein Training auch etwas lesen oder willst du deine Leser nicht vergraulen? 😉

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    • Also Armband ist gekauft, auch wenn das Handy nicht mal ganz reinpasst, weil es dann wohl doch etwas zu groß ist, aber das ist ok. Mir macht eher Sorgen, dass der Touchscreen bei mir NICHT mehr bedienbar wäre. Aber „Cardio Trainer“ zählt ja auch von 10 Rückwärts bevor die Aufzeichnung beginnt, also habe ich 10 Sekunden Zeit um mich zu verkabeln…

      Ich weiß nicht ob es da jemals was von zu lesen gibt… bin ja grad erst angefangen und ich glaube die Werte wären schon etwas lächerlich, um da von Erfolgen zu sprechen 😉
      Mal schauen, vllt. im Kopfkino, da steht ja sonst nichts.

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      • Mein Handy sitzt auch sehr stramm im Armband, aber somit fällt es schon einmal nicht raus. Touchscreen brauchst du beim Laufen eigentlich auch nicht. Ich schau nur ab und an drauf, wie ich denn so unterwegs bin.

        Lächerlich ist da übrigens gar nichts. Als ich angefangen habe, war ich auch noch gut 2 Minuten langsamer pro Kilometer. Irgendwo muss man ja ansetzen und für mich hat sich diese quasi-öffentliche Zurschaustellung als ziemlich effektiver Motivator herausgestellt. Also denn: Viel Erfolg! 🙂

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  11. Pingback: Xander rennt! (1) « kopfkino 2

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