Terminator: The Sarah Connor Chronicles – Season 2

Nach 22 Episoden von „Terminator: The Sarah Connor Chronicles – Season 2“ stand wieder einmal ein Staffelfinale an. Vielleicht sogar das Serienfinale. Noch ist nämlich nicht klar, ob die Show fortgesetzt wird. Die Zahlen sprechen eher dagegen. Ein Verlust für die Serienwelt?

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Bereits die aufgrund des Autorenstreiks stark verkürzte erste Staffel hatte mir ausgezeichnet gefallen. Eine äußerst unterhaltsame Adaption der epischen Filmreihe. Zwar stets als Serie erkennbar, doch eigenständig genug, um auch als solche zu funktionieren. Zudem gab es mit Summer Glau den besten Terminator seit Arnold Schwarzenegger. Ich hatte mich folglich entsprechend auf eine nun vollständige zweite Staffel gefreut.

Diese gewünschte Vollständigkeit – sprich die übliche Anzahl von 22 Episoden – wird der Serie leider zum Verhängnis. Ich hatte immer noch großen Spaß an dem Geschehen und die Figuren sind mir auch jetzt noch äußerst sympathisch, doch gab es mindestens 10 reine Füllepisoden. Diese waren zwar nicht wirklich schlecht, doch hat sich das retardierende Moment zu sehr in den Vordergrund gedrängt. Es war stets klar und deutlich zu sehen, dass manche Handlungsstränge eben nur der Hinauszögerung dienen. Wahrlich kein gutes Instrument zur Zuschauerbindung.

Die Hauptgeschichte um John Henry hat mir recht gut gefallen, wenngleich auch hier zu viel einfach nur willkürlich wirkte. Besonders im Zusammenhang mit dem Finale, welches für mich – besonders sollte es das Serienfinale sein – überhaupt nicht funktioniert. Diese letzte Episode ist letztendlich auch der Grund, warum die Bewertung strenger ausfällt, als ich die zweite Staffel eigentlich in ihrer Gesamtheit wahrgenommen habe.

Letztendlich ist auch die zweite Staffel von „Terminator: The Sarah Connor Chronicles“ gute Unterhaltung. Leider jedoch hat man die erweiterte Episodenzahl nicht zur konsequenten Fortführung der Geschichte genutzt, was wirklich schade ist. Das Finale lässt selbst mich als geneigten Zuschauer etwas enttäuscht zurück, dennoch würde ich auch bei einer dritten Staffel wieder einschalten: 6/10 Punkte.

11 Gedanken zu “Terminator: The Sarah Connor Chronicles – Season 2

  1. Oha, hat die Serie es doch tatsächlich durch die zweite Staffel geschafft. Hab nach der ersten aufgehört, obwohl sie ganz gut war (6/10). Aber zum Schluss hatte ich keine wirkliche Bindung mehr zur Serie, die Figuren wurden mir egal und ich wollte einfach nur, dass die Roboter alle töten 😀
    Wenigstens unterhält sie anscheinend noch passabel in der zweiten Staffel, aber die werd ich mir auf keinen Fall mehr ansehen…

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  2. Oha, das klingt ja dann doch eher nach Mittelmaß als nach der Steigerung, die ich mir von einer zweiten Staffel, die nicht vom Autorenstreik betroffen ist, erhofft habe.

    Nun gut, wahrscheinlich werd ich sie mir trotzdem irgendwann ansehen, für Notzeiten ist die Serie sicherlich trotzdem gut geeignet. 🙂

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  3. @Khitos: Ich kann auch nicht so genau sagen, warum mir die Serie so überaus sympathisch ist. Trotz offensichtlicher Schwächen. Demnach würde ich auch gerne weiterschauen, was allerdings wohl nicht möglich sein wird. Sicherlich keine Serie, der ich hinterher weinen werde, aber etwas vermissen werde ich Sarah, John und besonders Cameron schon.

    @konna: Nein, eine Steigerung gab es in meinen Augen nicht. Vielleicht wenn man die Serie direkt in einem Rutsch schaut. Reinschauen lohnt sich – so man „Terminator“ mag – aber auf jeden Fall!

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  4. Na ja, die Serie war schon in der ersten Season ziemliches Mittelmaß und nachdem die zweite Season für mich zumindest so schlecht gestartet ist, habe ich sie nicht weiter geschaut. Irgendwie passte das alles hinten und vorne nicht, dabei wäre genug Potential da gewesen. Eigentlich schade drum, denn die Schauspieler sind nicht so schlecht gewesen (vor allem Summer Glau). Aber die Storys und die Ausrichtung auf halbgare Action waren doch etwas arg mau. Für mich leider unterdurchschnittlich…

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  5. Die Action nimmt im Laufe der zweiten Staffel eher ab bzw. kommt sogar zum Stillstand. Es gibt ein paar schöne Charakterepisoden, die sogar den üblichen Erzählrahmen sprengen. Insgesamt waren die Hälfte der 22 Episoden wirklich gut (würde sagen 7 bis 9 Punkte), der Rest war aber nur recht sinnbefreiter Füllstoff. Warum nicht lieber auf 10 bis 12 wirklich durchdachte Folgen konzentrieren? Täte meiner Meinung nach den meisten Serien gut.

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  6. Ich kann auch nicht so genau sagen, warum mir die Serie so überaus sympathisch ist.

    Ich sage nur ein Wort: Summer Glau?! =)

    PS: Eine Serie, von der ich noch überhaupt nüscht gesehen habe und die mich auch nicht die Bohne interessiert.
    Aber ich gehöre eh zu der geringen Minderheit in meiner Altersklasse, die die beiden Terminator-Film erst in diesem Jahrtausend gesehen hat (und auch nur „gut“ fand).

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  7. Sicher trägt Summer Glau einen großen Teil zur Faszination der Serie bei. Dennoch ist da noch etwas anderes. Hängt wohl mit dem „Terminator“-Franchise zusammen und dass ich die Mensch vs. Maschine-Thematik generell spannend finde. War ja auch schon bei „Battlestar Galactica“ der Fall.

    Natürlich macht die Sichtung der Serie nur Sinn, wenn man auch mit den Vorlagen etwas anfangen kann. Je mehr, desto besser. Man darf eben nicht vergessen, dass dies nur eine TV-Serie ist. Mit dem dritten Filmteil kann die Show aber auf jeden Fall mithalten.

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  8. Pingback: The Big Bang Theory – Season 2 « Tonight is gonna be a large one.

  9. Ich bin gerade über die Hälfte dieser Serie und muss sagen, dass es eigentlich wirklich nur ein B-Movie ist. Nur die Summer Gau spielt ihre Rolle wirklich super. John Connor wirkt in der Serie wie ein „Matscho-Hallodri, der denkt, dass er alles kann und deswegen eine Art Gottheit für die Menschen ist“(Persönliche Meinung) Besonders entäuscht war ich von einer Folge, in der Kyle Reese als Geist auftrat. Kyle Reese sah aus, wie ein 20 Jähriger Jüngling. Ich habe nichts gegen Junge Leute. Aber mir kommen Filme mit zuviel Teenies eben „Teenihaft“ vor. Achja, der Terminator Weaver ist absolut geil *g*, deswegen schau ich die Serie noch zu Ende.

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  10. Ja, in der zweiten Staffel war schon ein deutlicher Abschwung erkennbar. Dennoch hat mir die Serie wirklich Spaß gemacht. Man muss sie eben als alternatives und zu den Filmen parallel laufendes Universum sehen. Außerdem hat die Serie Summer Glau. Ein nicht zu unterschätzender Faktor… 😉

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