My Desktop is my Castle

Von Paul kommt einmal wieder ein Stöckchen geflogen. Dieses Mal geht es um den Desktop. Paul findet seinen zu voll. Dieses Problem habe ich nicht:

desktop.jpg

Irgendwann während Windows 95 habe ich gelesen, dass Verknüpfungen auf dem Desktop den Bootvorgang verzögern. War damals auch so. Auf jeden Fall habe ich mir damals angewöhnt meinen Schreibtisch sauber zu halten – zumindest den virtuellen. 😉

Im Hintergrund befindet sich bereits seit einigen Jahren ein Urlaubsbild vom Gardasee. Damit nicht alles am Rechner nach Arbeit aussieht. Die Zeiten, als ich meine Desktophintergründe mindestens wöchentlich gewechselt habe, sind auch schon lange vorbei.

Jurassic Park (1993)

Aktualisierung: Ich habe „Jurassic Park“ am 16. November 2024 zum ersten Mal mit meinen Kindern gesehen und eine aktualisierte Besprechung veröffentlicht.

Es kann auch Vorteile haben, wenn der Compuer den ganzen Abend mit Renderarbeiten beschäftigt ist. Man kommt einmal wieder dazu einen Film zu sehen. Da meine Zeit für solcherlei Späße im Moment sehr begrenzt ist, habe ich zu einem meiner absoluten Lieblingsfilme gegriffen: Steven Spielbergs „Jurassic Park“. Kaum ein anderes popkulturelles Werk hat mich jemals wieder so beeindruckt.

Jurassic Park (1993) | © Universal Pictures Germany GmbH

Jurassic Park (1993) | © Universal Pictures Germany GmbH

Im Alter von 10 oder 11 Jahren blätterte ich eines Nachmittags den STERN meiner Eltern durch. Dort erblickte ich die Besprechung eines Romans, der ein Dinosaurierskelett auf dem Cover hatte: „Dino Park“. Nach dem Überfliegen der Rezension gab es dann kein Halten mehr: Das Buch musste ich haben! Die Geschichte schien der wahrgewordene Traum eines jeden dinosaurierverrückten Jungen zu sein – und sie war es auch. Ich habe die Seiten förmlich verschlungen. Da waren all meine Freunde – vom Tyrannosaurus rex über den Brachiosaurus bis hin zum Triceratops – versammelt. In der spannendsten Geschichte, die ich bis dahin gelesen/gesehen/gehört hatte. Bis heute ist „Jurassic Park“ – bzw. damals eben „Dino Park“ – eines der wenigen Bücher, die ich schon mehrfach gelesen habe – und es ist immer noch verdammt gut!

Kurze Zeit nach dem Roman erfuhr ich von der Verfilmung. Ich kaufte mir nun jede Filmzeitschrift, sammelte jedes Fitzelchen Information und steigerte meine Erwartungen somit ins Unermessliche. Im Jahre 1993 – ich war bereits 12 – war es dann endlich soweit. Ich fuhr mit meiner Mutter nach Nürnberg ins Kino. Noch nie war ich in so einem großen Kino, wie dem Atlantik, das es inzwischen schon lange nicht mehr gibt. Die Reihen füllten sich. Eltern wurden des Kinos verwiesen, da ihre Kinder noch keine 12 waren. Ich jedoch war es. Der Raum wurde dunkel. „Jurassic Park“ erschien auf der Leinwand. Ich hatte zuvor noch nie so eine Gänsehaut, wie bei der Anflugsszene auf die Insel. Nachdem das Licht wieder anging hatte ich für alle Ewigkeiten einen neuen Freund gewonnen: Steven Spielbergs „Jurassic Park“.

Nach unzähligen Sichtungen hat sich gestern wieder die gleiche Magie eingestellt. Ich kann die Dialoge inzwischen mitsprechen, doch sie haben sich noch nicht abgenutzt. Der Spannungsaufbau sucht immer noch seinesgleichen. Der Score ist für mich immer noch einer der besten, die je geschrieben wurden. Gänsehaut. Wirklich. Und das schöne: Man kann ihn auch losgelöst vom Film wunderbar hören. Wie so viele Scores von John Williams. Dann natürlich die Dinosauerier. Für mich die beste Nutzung von Effekten, die ich jemals in einem Film gesehen habe. Durch die Kombination von CGI und Animatronics wird ein Realitätsgrad erreicht, den man vorher noch nicht kannte und der auch danach nur selten erreicht wurde. Einfach perfekt.

Auch als Romanumsetzung funktioniert der Film tadellos: Sicher wurde viel weggelassen, aber der Geist der Geschichte wurde eingefangen. Die Charaktere sind auf der Leinwand lebendig geworden und die Spannung ist ebenso nervenzerfetzend, wie in der Vorlage.

Fazit

„Jurassic Park“ ist für mich der perfekte Unterhaltungsfilm. Steven Spielbergs Meisterstück. Für mich stimmt hier einfach alles. Sicherlich kann ich den Film nicht objektiv betrachten, aber das will ich auch gar nicht. Er ist – und das mag sich nun komisch anhören – wie ein guter, alter Freund: 10/10 Punkte.

Prädikat: Lieblingsfilm

Eureka – Season 1

Das Sommerloch der Midseason ist stets ein guter Zeitpunkt, verpasste Serien nachzuholen. So geschehen mit „Eureka – Season 1“. Im Vorfeld wusste ich nur wenig über die Show und konnte mich demnach überraschen lassen.

eureka.jpg

Eureka ist eine Stadt in den USA, in der die genialsten Wissenschaftler der Welt wohnen. Genau genommen wohnen dort nur hochintelligente Leute. Ausgenommen Sheriff Carter und Tochter Zoe. Im Grunde genommen ist „Eureka“ eine Serie nach dem Strickmuster Case of the Week. Das allein wäre wohl recht langweilig, doch in dieser Stadt gibt es keine gewöhnlichen Fälle. Dank der hohen Geek-Dichte – und das ist in keinster Weise abfällig gemeint – sind Probleme à la misslungene Zeitreisen und Dimensionssprünge, ausgebüchste Nanoroboter, verrücktgewordene KIs etc. an der Tagesordnung.

Durch die normale – sprich nicht hyperintelligente – Herangehensweise von Sheriff Carter ergeben sich zudem immer wieder interessante Spannungen mit der Denkerelite. Die Stimmung der Serie ist dabei eher komödiantisch ausgerichtet. In Eureka herrscht eine heimelige Kleinstadtatmosphäre – nur eben mit dem gewissen Etwas.

„Eureka“ macht Spaß. Keine Frage. Dennoch ist es keine Serie, bei der man am liebsten sofort die nächste Folge sehen würde. Es fehlt der übergeordnete Handlungsbogen. Zwar gibt es einen solchen, doch fällt dieser eher aus dem Rahmen und wirkt etwas aufgesetzt. Die einzelnen Fälle sind dagegen sehr unterhaltsam, wenngleich sie sich in ihrer Struktur auch zu sehr ähneln.

Schauspielerisch und Inszenatorisch ist alles im grünen Bereich. Insgesamt ist „Eureka“ eine durchaus unterhaltsame Serie, die sich zwar nie zu sonderlichen Höhenflügen aufschwingt, aber auf ihre schrullige Art zu Punkten weiß: 7/10 Punkte.

Legaler Download: Harvey Danger – Little by Little

Gestern war ich noch absolut begeistert wie der HARVEY DANGER Klassiker FLAGPOLE SITTA von einem jungen Medienunternehmen interpretiert wurde.

Heute entecke ich nicht nur, dass es ein Album jüngeren Datums von HARVEY DANGER gibt – ich entdecke zudem, dass die Band das LITTLE BY LITTLE betitelte Werk zum kostenlosen Download zur Verfügung stellt. Das ist dochmal was!

littlebylittle.jpg

Hier der Link zur Download-Seite: HARVEY DANGER – LITTLE BY LITTLE

Ich habe zwar erst kurz reingehhört, doch wer auf melodiösen Alternativerock steht, wird auf jeden Fall glücklich werden. Viel Spaß mit dem Album!

Da will ich einen Job!

Gerade habe ich bei sablog.de entdeckt, wo ich einmal arbeiten möchte. Schon den ganzen Tag war ich nicht sonderlich gut drauf und mit stupider Frame-by-Frame-Retusche beschäftigt. Ein kleiner Klick hat mir dann eröffnet, wofür sich das alles lohnen könnte:

Bekommt man da nicht sofort gute Laune? Ich bin jedenfalls schwer begeistert und bereite schonmal meine Bewerbungsunterlagen vor… 😉

Sonnwendfeuer 2007

Nachdem ich die letzten Tage etwas zum Stubenhocker mutiert bin und den Rechner selten vor 23 Uhr verlassen habe, hat gestern das Sonnwendfeuer gerufen. Anfangs konnte ich mich eher nur widerwillig von meiner Arbeit trennen, doch bereits nach einer Maß und dank der Wärme des lodernden Feuers, habe ich den freien Abend richtig genossen.

sonnwend.jpg

So ein enormes Feuer ist schon immer wieder faszinierend. Diese ungezügelte Kratft, die enorme Wärmeabstrahlung und die unberechenbaren Bewegungen der züngelnden Flammen haben etwas Hypnotisches an sich. Natürlich könnten diese Eindrücke auch vom erhöhten Bierkonsum hervorgerufen worden sein… 😉