Es gibt Filme, bei denen weiß man nach ein paar Minuten: Das wird nichts mehr. Eigentlich sind solche Filme es auch nicht wert, dass Worte über sie verloren werden, doch in diesem Fall muss ich eine Ausnahme machen. Denn den Bock den die Macher mit diesem Film über eine mörderische Webseite geschossen haben, ist wahrlich von kapitaler Sorte!
Ich meine damit nicht einmal den abstrusen Inhalt, das grottige Spiel und das vollständige Abhandensein von Spannung und Atmosphäre, nein – ich rede von der titelgebenden Internetseite. Diese lautet im Film nicht etwa (wie man es erwarten würde) fear.com, sondern feardotcom.com – ein wahrlich grandioses Einfall! Hat die Stimmung doch tatsächlich für ein paar Minuten gehoben.
Meiner Meinung nach hätten die Macher konsequent sein müssen und den Film nun „FearDotComDotCom“ nennen müssen – aber ich bezweifle, dass ich auch bei dieser Betitelung länger als 20 Minuten durchgehalten hätte.