Media Monday #222

Im Moment könnte ich nicht sagen was anstrengender ist: die Arbeitswoche oder das Wochenende. Mein Energiepegel geht gegen Null, was sich schon wieder in einer fetzigen Erkältung niederschlägt. Kleinere Probleme, wie die Lieferung der falschen Badewanne, wechseln sich mit mittelgroßen Hiobsbotschaften ab. Bevor es morgen früh wieder losgeht, sorgen die Fragen des Medienjournals wenigstens für einen kurzen Moment der Zerstreuung. Ich bin schon gespannt, wann denn die erste Woche ohne Blogeintrag ansteht – und ob bis dahin noch Leser übrig sind… 😉

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  1. „Jurassic World“ hätte noch viel dreckiger und düsterer sein können, schließlich bestand der Großteil des Films aus gelackter und ein wenig langweiliger CGI-Action.
  2. Musicals sehe ich unglaublich gerne – seien es Klassiker wie „Mary Poppins“, Meilensteine wie „Moulin Rouge“, Puppentheater à la „The Muppets“ , Broadway-Adaptionen wie „Rent“ oder popkulturell relevante Werke wie „Dr. Horrible’s Sing-Along Blog“.
  3. Der Hausbau raubt mir gehörig viel Lebenszeit, wenn ich bedenke dass ich schon seit Monaten jeden Samstag auf der Baustelle stehe und es auch unter der Woche viele Termine gibt, aber schließlich hat man ja stets das Ziel vor Augen – und dieses ist inzwischen absehbar…
  4. „Sanctum“ war eine DER Enttäuschungen für mich, schließlich liebe ich normalerweise Filme, die in Höhlen und unter Wasser spielen.
  5. Neben den einschlägig lang erwarteten Filmen freue ich mich ganz besonders auf meine jährliche Sichtung von „Schöne Bescherung“, denn dann ist das Haus fertig und wir werden endlich gemütlich bei Glühwein und Plätzchen im neuen Wohnzimmer sitzen.
  6. „Galaxy Quest“ kann ich ja nur jedem ans Herz legen, denn der Film vereint gekonnt Sci-Fi-Parodie mit Showbiz-Satire, unglaublich viel Humor und Herz für alle Genrefans da draußen – ein Lieblingsfilm eben.
  7. Zuletzt habe ich die Episode „I’ll Light a Candle for You Every Day“ der zweiten Staffel von „Shameless“ (US) gesehen und das war wieder einmal wunderbare Unterhaltung, weil die Mischung aus Comedy und Drama einfach immer wieder mitzureißen weiß.

Galaxy Quest (1999)

Heute war einer dieser Tage. Wieder 10 Stunden auf der Baustelle gewesen und doch nicht wirklich etwas ausgerichtet. Die fehlenden Erholungsphasen machen sich zudem so langsam aber sicher bemerkbar. Somit habe ich bei der Filmwahl auf eine sichere Bank gesetzt und mit „Galaxy Quest“ auf einen nur allzu bekannten Klassiker zurückgegriffen, dessen letzte Sichtung auch schon wieder gut 10 Jahre zurückliegt. Dabei wanderte die DVD früher mit Regelmäßigkeit aller paar Monate in den Player…

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Was soll ich sagen? Der Film funktioniert auch heute noch so gut wie vor 15 Jahren – und zwar, wie die meisten guten Parodien, sowohl als Komödie als auch mit einer gewissen Ernsthaftigkeit in dem Genre, das parodiert wird. Man darf sich als Zuschauer somit über eine Showbiz-Satire, Sci-Fi-Komödie und ein Weltraum-Abenteuer in einem freuen. Und das Beste: „Galaxy Quest“ kommt vollständig ohne Fäkalhumor aus und gibt weder seine Figuren noch die Fans des parodierten Genres der Lächerlichkeit preis. Ich fühlte mich sofort wieder wohl in dieser Welt und war stets gefangen von der Geschichte, auch wenn mir ihre Wendungen nur allzu bekannt waren. Kein Wunder, dass Paramount und Amazon zurzeit an einer Serienversion des Konzepts arbeiten.

Neben dem toll geschriebenen und einfallreichen Drehbuch, überzeugen vor allem die passend ausgewählten Schauspieler: Tim Allen (Mike Baxter, „Last Man Standing“) mimt den egomanischen Captain absolut wunderbar. Sein Gegenpart wird von Alan Rickman (Severus Snape, „Harry Potter“) ebenso überdramatisierend verkörpert. Sam Rockwell (Sam Bell, „Moon“) und Tony Shalhoub (Adrian Monk, „Monk“) ergänzen den männlichen Part der Crew. Als weiblicher Star darf Sigourney Weaver (Ellen Ripley, „Alien“) ganz bewusst als Stichwortgeberin fungieren und bekommt kurz vor Ende auch noch den größten Lacher spendiert: „Ducts? Why is it always ducts?“ Auch wenn einige Witze ganz bewusst auf der Metaebene spielen, so muss man jedoch keine Angst haben, dass der Film beständig die vierte Wand durchbrechen würde.

Auch wenn ich nie expliziter „Star Trek“-Fan war, so sind mir viele parodierte Elemente doch noch aus Zeiten in Erinnerung, in denen nachmittags eben beständig TOS oder auch TNG über den Bildschirm flimmerten. Einfachere Zeiten, in die mich „Galaxy Quest“ auch jedes Mal ein wenig zurück teleportiert. Solltet ihr, liebe Leser, bisher noch nichts von diesem wunderbaren Film gehört haben, und im besten Fall noch ein Herz für Sci-Fi besitzen, dann spreche ich hiermit meine dringendste Empfehlung aus. Reinschauen lohnt sich – es könnte ein neuer Lieblingsfilm warten: 10/10 Punkte.

Prädikat: Lieblingsfilm

The X-Files – Season 3

Zurzeit komme ich nicht nur deutlich weniger zum Filmschauen, nein, auch der Konsum von TV-Serien lässt nach. Somit habe ich für „The X-Files – Season 3“ auch länger gebraucht, als dies normalerweise der Fall gewesen wäre. Vielleicht war die dritte Staffel auch deshalb ein so großes Vergnügen, weil ich sie mir über einen Monat großzügig eingeteilt habe. Abgesehen davon hat allerdings auch die Qualität der einzelnen Episoden noch einmal deutlich nachlegt. Was sind eure Lieblingsfolgen?

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Nach dem spannenden Cliffhanger am Ende der zweiten Staffel hatte ich natürlich auf einen imposanten Staffelauftakt gehofft. Leider jedoch entpuppt sich „The Blessing Way“ als esoterisch verschwurbelte Mythology-Episode, welche über weite Strecken einfach nur neben der Spur wirkt. Mit „Paper Clip“ findet die Serie aber schnell wieder zu gewohnter Stärke zurück und bietet ein paar imposante Entwicklungen und mitreißende Entdeckungen. Weiter geht es mit der Folge „D.P.O.“, in der wir mit Giovanni Ribisi und Jack Black zwei durchaus bekannte Schauspieler in ihren Jugendjahren erleben dürfen. Überhaupt hat es mich beeindruckt, wie viele heute bekannte Stars damals in „Akte X“ einen Auftritt hatten. Später bekommen wir noch u.a. Jewel Staite (Kaylee, „Firefly“), Ryan Reynolds, Kurtwood Smith (Red Forman, „That ’70s Show“) und Lucy Liu (O-Ren Ishii, „Kill Bill: Vol. 1“) zu sehen.

Wie bereits erwähnt ist die Qualität der einzelnen Episoden weiter gestiegen. Wenn es um die Mythology geht, dann gibt es in dieser Staffel noch große Entdeckungen und spannende Wendungen. All diese Folgen haben mir, bis eben auf den durchwachsenen Einstieg, sehr viel Spaß gemacht. Doch auch die Mystery-of-the-Week-Episoden konnten insgesamt deutlich an Qualität zulegen und wirkliche Ausfälle gibt kaum noch. Meine Favoriten unter den Einzelepisoden waren zweifellos „Clyde Bruckman’s Final Response“, „Oubliette“, „Revelations“, „War of the Coprophages“, „Pusher“, „Jose Chung’s From Outer Space “ und „Quagmire“. Als deutlich schwächer sind mir dagegen nur „The List“ und „Teso Dos Bichos“ aufgefallen. Ihr seht: Die Highlights überwiegen und selbst die normalen Folgen sind überdurchschnittlich gut.

An die Episoden der ersten beiden Staffeln konnte ich mich bisher übrigens noch recht gut erinnern, da ich sie damals wohl auch öfter gesehen hatte. Was die dritte Staffel angeht, so hat sich dies eher auf einzelne Szenen beschränkt – speziell der schwarze Schleim und der davon besessene Krycek haben sich mir ins Gedächtnis gebrannt. Schon interessant, wie selektiv die Erinnerung manchmal funktioniert.

Wenn man sich über „Akte X“ informiert, kann man häufig lesen, dass die dritte Staffel die beste ist. Bisher kann ich dieser Aussage nur zustimmen. Aufgrund der hohen Anzahl von 24 Episoden überzeugt immer noch nicht jede Geschichte 100%ig, doch bekommt man durchaus die eine oder andere Sternstunde der TV-Geschichte zu sehen. Die vierte Staffel soll auf einem ähnlich hohem Niveau liegen, weshalb ich mich schon sehr auf dieses Erlebnis freue – speziell nach dem abermals fiesen Cliffhanger am Ende des Staffelfinales „Talitha Cumi“: 9/10 (8.6) Punkte.

Media Monday #221

Wie jedes Wochenende in den letzten Monaten habe ich auch dieses zu großen Teilen auf der Baustelle verbracht, was so langsam aber sicher an den Energiereserven knabbert. Samstagabend stand dann noch mein Klassentreffen auf dem Programm, was auch eher anstrengend war. Den heutigen Sonntag habe ich für einen langen Lauf genutzt und sonst nur etliche Brettspiele mit meinen Kindern gespielt. Jetzt noch schnell die Fragen des Medienjournals beantwortet, dann ab ins Bett, denn morgen steht ein berufliches Training an, weshalb schon um 5 Uhr der Wecker klingelt…

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  1. Als ich letzten Montag in der neuen Garage stand, hatte ich erstmals das Gefühl es kommt so langsam alles zusammen.
  2. Sollte es jemals eine Zeitmaschine geben, dann würde ich sie stilecht in einen DeLorean einbauen – und diesen dann in der neuen Garage parken.
  3. Bei den Filmklassikern der 80er Jahre bleibt zumindest alles beim Alten, schließlich bin ich damit aufgewachsen und kenne sie teils auswendig.
  4. Das bisherige Leben als Vater war eine unglaubliche Erfahrung, einfach weil es sich so komplett vom Leben davor unterscheidet – und jeder Tag eine Bereicherung und Prüfung (für mich und meine Nerven) zugleich darstellt.
  5. Obwohl ich seit den Kindern eher früh aufstehe, bin ich ja der Meinung, dass alles vor 5:30 Uhr an Körperverletzung grenzt.
  6. Alles in allem waren das tolle Fragen, denn immerhin konnte man dadurch aus dem gewohnten Muster ausbrechen – für Goranas Einfallsreichtum reicht es bei meinen Antworten aber noch lange nicht…
  7. Zuletzt habe ich „The Purge: Anarchy“ gesehen und das war ein besserer Film als der Vorgänger „The Purge: Die Säuberung“, weil sich die Thematik besser für das Subgenre Survival-Actioner denn als Home-Invasion-Horror eignet.

Run, Fatboy, Run (343)

Aufmerksamen Lesern der beliebten Sport-Kategorie ist vielleicht aufgefallen, dass ich vergangene Woche schon wieder nicht laufen war. Etliche Termine auf der Baustelle und viel Arbeit haben es einfach nicht zugelassen. Somit musste heute ein langer Lauf sein. Das Timing war extrem ungünstig, denn gestern Abend hatte ich ein Klassentreffen – und diese sind bekanntermaßen nur mit viel Alkohol zu ertragen. Somit war ich nach einer extrem kurzen Nacht alles andere als in Stimmung für einen Lauf, doch einfach nicht zu laufen wäre ja zu einfach gewesen.

Distance: 13.04 km
Duration: 01:24:13
Elevation: 124 m
Avg Pace: 6:27 min/km
Avg Speed: 9.29 km/h
Heart Rate: 166 bpm
Stride Frequency: 146 spm
Energy: 1084 kcal

Mich hat es wieder in den Wald gezogen, was auch wirklich eine gute Entscheidung war. Irgendwann hatte ich mich dann auf den unzähligen Wegen verlaufen und war plötzlich schon oberhalb des nächsten Dorfes. Nun gut, es wurde dann doch ein langer Lauf. Nachdem ich den Rekord erst beim letzten Lauf gebrochen hatte, wurden es heute sogar noch ein paar Meter mehr. Die Zeit ist dafür katastrophal, aber mehr konnte ich nach dieser Nacht auch nicht erwarten. Immerhin ist der Puls erstmals unter 170 bpm. Es geht also doch langsamer… 😉

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 20: Interview Rafael Fuchsgruber
Im zweiten Ohr: Nerdtalk Episode 407

The Purge: Anarchy (2014)

Nachdem ich vergangenes Wochenende den ersten Teil gesehen hatte, stand heute folglich „The Purge: Anarchy“ auf dem Programm. Ich wusste bereits im Vorfeld, dass der Film in eine ganz andere Richtung gehen sollte und von vielen Zuschauern auch als besser angesehen wird. Insofern war ich ziemlich gespannt, denn die Prämisse fand ich bereits in „The Purge: Die Säuberung“ spannend…

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Es scheint so als hätte sich Regisseur James DeMonaco die Kritik am ersten Teil zu Herzen genommen und wirft uns nun direkt in die Nacht der Säuberung. Auch wenn der zweite Teil, ebenso wie sein Vorgänger, eher als hochwertig produzierter B-Movie durchgeht, so ist es doch ziemlich spannend, dass ein gänzlich anderes Genre bedient wird: aus klaustrophobischem Home-Invasion-Horror wird ein knallharter Survival-Actioner, der nicht von ungefähr an ungestümes 80er Jahre Kino erinnert. Solch einen Richtungswechsel sieht man innerhalb eines B-Movie-Franchises auch nicht alle Tage.

Im Gegensatz zum Vorgänger werden die vorgestellten Figuren auch angenehm sympathisch gezeichnet, d.h. sie besitzen tatsächlich Identifikationspotential. Dies ist auch ziemlich wichtig, denn die Grundidee ist weiterhin ebenso hanebüchen wie faszinierend. Somit sollte man sich am besten ohne zuviel nachzudenken auf diesen nächtlichen Kampf ums Überleben einlassen. Die völlig überzogenen satirischen Elemente fand ich weiterhin nett, wenngleich sie auch teils ein wenig aufgesetzt wirkten – als unterhaltsamer Actioner weiß der Film jedoch bestens zu unterhalten.

Für Serienfreunde gibt es mit Auftritten von Zach Gilford (Matt Saracen, „Friday Night Lights“), Michael Kenneth Williams (Omar Little, „The Wire“) und Justina Machado (Vanessa Diaz, „Six Feet Under“) einige Aha-Erlebnisse und auch Frank Grillo spielt den lakonischen Helden angenehm unaufgeregt. Insgesamt stellt „The Purge: Anarchy“ eine deutliche Steigerung zum ersten Teil dar und ich bin gespannt, ob der geplante dritte Teil noch einen weiteren Genre-Twist für uns bereit hält: 7/10 Punkte.

Impressionen vom Bau #22: Hurra, die Garage ist da!

Nachdem es in den letzten Wochen hauptsächlich beim Innenausbau Fortschritte zu vermelden gab, ist unser Haus von außen inzwischen komplett gedämmt. Nächste Woche kommen dann schon Putz und Farbe – und fertig ist die Fassade. Kaum zu glauben. Nachdem wir vergangenes Wochenende noch die Vorbereitungen für die Garage abgeschlossen haben (Elektroverbindung aus dem Haus gelegt), wurde sie Anfang der Woche tatsächlich geliefert. Hurra! Sogar die Straßensperrung hat nach mehreren Anlaufschwierigkeiten tadellos geklappt und belastet unser Konto mit „nur“ ca. 200 Euro. Man hat es ja als frischgebackener Bauherr. Die Anlieferung war recht spannend: Ich war ab 7 Uhr immer mal wieder auf der Baustelle (dazwischen ein paar Home-Office-Stunden eingeschoben), gegen 11 Uhr stand die Garage, danach bin ich Arbeiten gefahren und abends gegen 19 Uhr war ich dann noch einmal vor Ort um ein paar kleinere Mängel (Risse im Fenster & weggebrochener Putz) zu dokumentieren. Völlig reibungslos läuft beim Hausbau vermutlich gar nichts. Es war ein sehr langer Tag, doch sind wir froh, dass wieder ein – im wahrsten Sinne des Wortes – großer Brocken erledigt ist…

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Noch steht sie etwas verloren da, unsere extra lange Garage

garage-rechtsZwischen Haus und Garage fehlt noch das Carport – das nächste Projekt…

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Noch bewegt sich nichts – die Elektroverbindung muss noch angeschlossen werden

garage-obenAls zusätzlicher Schutz von oben folgt zusammen mit dem Carport noch ein Dach

Alle Artikel zu unserem Bauvorhaben…

Media Monday #220

Schon wieder ist das Wochenende vorbei. Wie kann das sein? Den Samstag habe ich wieder einmal auf der Baustelle verbracht und am heutigen Sonntag haben wir abermals die Tour vom Kloster Weltenburg nach Kelheim unternommen. Vor der kommenden Woche graust es mir jetzt schon: Termine über Termine und nahezu keine Zeit zum Luftholen. Es beginnt morgen früh um 7 Uhr mit der Lieferung unserer Garage – ich werde berichten. Nun aber erst einmal viel Vergnügen mit meinen Antworten auf die aktuellen Fragen des Medienjournals!

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  1. Die Serienepisode „Clarifications“ aus der fünften Staffel von „The Wire“ wird mich vermutlich noch lange beschäftigen, denn selten wurde dem Leben eines wichtigen Charakters so beiläufig ein Ende gesetzt.
  2. Ich kann ja wirklich nicht gerade herausragend schauspielern, aber im Spiel mit den Kindern übernehme ich gerne die unterschiedlichsten Rollen. Egal ob dieses Monster oder Prinzessin.
  3. Als Fan der ersten Stunde genieße ich zurzeit mit „The X-Files“ die Wurzeln meiner Begeisterung für TV-Serien.
  4. Fernsehen kann man ja dank Streaming etc. mittlerweile quasi überall, doch muss ich sagen, dass nichts über ein gut gefülltes Regal mit haptisch erfahrbaren Datenträgern geht.
  5. Bei der Lektüre von euren Blogs (siehe Blogrollmuss ich immer wieder feststellen, wie unterschiedlich all unsere Leben doch sind – und wie sie über unsere Liebe zu den unterschiedlichen Erzählmedien doch eine großen gemeinsamen Nenner haben.
  6. Von „Die fantastische Welt von Oz“ hätte ich mir ja doch deutlich mehr erwartet, denn ich mag sowohl Sam Raimi, James Franco als auch „Der Zauberer von Oz“ – die Mischung war dennoch nicht wirklich gut.
  7. Zuletzt habe ich „The Purge: Die Säuberung“ gesehen und das war leider nur ein einigermaßen brauchbarer Horror-Thriller, weil zu wenig aus der Prämisse gemacht wurde und man letztendlich nur einen 08/15-Slasher vorgesetzt bekommt – in manchen Szenen blitzt das Potential aber dennoch auf.

The Purge: Die Säuberung – OT: The Purge (2013)

Ein weiterer Samstag, den ich komplett auf der Baustelle verbracht habe. Ich weiß schon gar nicht mehr, wann das einmal anders war. Aber es ist absehbar. Trotz spätem Feierabend und heranschleichender Müdigkeit habe ich mit „The Purge: Die Säuberung“ einen Film gesehen, der schon länger auf meiner Liste stand. Ähnlich wie bei „Surrogates“ vor zwei Tagen hat mich speziell die Grundidee gereizt. Ob der Film auch darüber hinaus überzeugen kann, lest ihr in der folgenden Besprechung…

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Auch wenn es der Prämisse an inhärenter Logik mangelt, so fand ich sie doch faszinierend genug, um mich gerne darauf einlassen zu wollen. „The Purge“ kam sowohl bei Kritikern als auch Genrefans nicht besonders gut an, was eigentlich kein gutes Zeichen ist. Dennoch hat mich die Idee so sehr gereizt, dass ich einen Blick gewagt habe – und was soll ich sagen? Mich überzeugt die Grundidee des Films immer noch. Leider jedoch hat Regisseur James DeMonaco das Geschehen als Home-Invasion-Horror verpackt, was zwar durchaus funktioniert, doch die eigentlich faszinierenden Aspekte der Säuberung außer acht lässt.

Mit Ethan Hawke (Jesse, „Before Midnight“) und Lena Headey (Cersei Lannister, „Game of Thrones“) ist „The Purge“ gut besetzt, was jedoch nur zu oft vom etwas konfusen Drehbuch zunichte gemacht wird. Am interessanten ist der Film immer dann, wenn er etwas von der Welt zeigt, Fragen aufwirft und man einen Blick hinter die Kulissen der Purge bekommt. Wenn dann die Bösewichte vor der Tür stehen und höflich um Einlass bitten, hat das auch durchaus noch perfiden Charme, doch kurz darauf wird ein Slasher-Klischee nach dem nächsten bedient und der Film stürzt ins Belanglose ab. Schade drum.

Die eigentliche Botschaft ist simpel (und wird mit dem Holzhammer präsentiert), die Inszenierung stimmungsvoll und das Potential, ja das wird weit nicht ausgeschöpft. Dennoch konnte mich „The Purge“ über 82 Minuten gut unterhalten und mich auch auf den Nachfolger „The Purge: Anarchy“ neugierig machen, der uns mehr von dieser Nacht zeigen soll. Spannende Idee, leidlich überzeugend umgesetzt: 6/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (342)

Nach einer gefühlt sehr anstrengenden Woche, während der sich abends auch keine Gelegenheit für einen Lauf bot, habe ich es am heutigen Freitag angepackt. Eigentlich wollte ich nur meine übliche Feierabendrunde laufen, doch irgendwie hatte ich keine Lust auf den üblichen Trott und somit bin ich einfach querfeldein gestartet und habe mich sogar in den Wald gewagt – übrigens zum ersten Mal seit der zweiten Hundeattacke vor über zwei Jahren. Es war ein befreiendes und schönes Gefühl…

Distance: 12.89 km
Duration: 01:16:19
Elevation: 122 m
Avg Pace: 5:55 min/km
Avg Speed: 10.13 km/h
Heart Rate: 173 bpm
Stride Frequency: 145 spm
Energy: 1120 kcal

Die ungeplante Runde hat dann auch ebenso ungeplant zum bisher längsten Lauf meiner bisherigen Laufkarriere geführt – die 12.40 km vom August 2011 sind somit endlich geschlagen! Ich hätte auch noch weiterlaufen können, doch es wurde schon dunkel und ich hatte meiner Familie gesagt ich wäre maximal eine Stunde unterwegs. Für mich aber ein deutliches Signal, dass ich es nun gerne auch einmal länger anpacken kann – zumal ich mit der neuen Laufuhr nun nicht mehr jede neue Strecke nachträglich aufgrund eines schlechten GPS-Signals überarbeiten muss.

Im Ohr: Nerdtalk Episode 406