Ich habe es an anderer Stelle schon geschrieben: Momentan versuche ich noch so viel wie möglich zu unternehmen, um mein Gedankenkarussell, das pünktlich im letzten Urlaubsdrittel angelaufen ist, im Zaum zu halten. So habe ich es bereits zu „Die Odyssee“ ins Kino geschafft und am Tag darauf waren wir Bogenschießen auf dem Bogenparcours Wolfertsfeld. Diese Idee kam mir sehr spontan, da ich die Aktivität bei einem ehemaligen Kollegen in der Garmin-App gesehen hatte. Da sag noch einmal jemand, Sport-Tracking würde nichts bringen. Uns hat dies einen wundervollen Nachmittag beschert und was wir genau erlebt haben, lest ihr in folgendem Artikel… 🏹
Die Terminfindung mit dem Bogenparcours Wolfertsfeld hat wunderbar unkompliziert geklappt: Angeschrieben und direkt zwei Terminvorschläge für den kommenden Tag bekommen. Wir waren am Nachmittag und hatten den Grundlagenkurs im Familienpaket gebucht. Dieses hat die komplette Ausrüstung, eine detaillierte Einführung und den 3D-Bogenparcours beinhaltet, auf dem wir selbstständig noch über drei Stunden unterwegs waren. Wirklich sehr zu empfehlen!
Der Trainer hat uns im Grundlagenkurs alles beigebracht, was man wissen musste. Zwar haben wir alle schon einmal mit einem Bogen geschossen, doch waren die Kinder damals noch recht klein und auch bei uns Erwachsenen war das schon ewig her. Somit hat der Kurs wirklich geholfen, um danach alleine den Bogenparcours zu bewältigen. Die knappe Stunde inklusive Anpassung und Erklärung der Ausrüstung hat sich definitiv gelohnt.
Der Bogenparcours zieht sich durch ein großes Waldgebiet. An jeder Station gab es drei Schwierigkeitsgrade, um die 3D-Figuren von Tieren zu treffen. Jeder von uns hatte einen Köcher mit vier Pfeilen. Speziell der Zwergofant und ich haben uns fast schon ein wenig wie Odysseus gefühlt. Es hat allen wirklich viel Spaß gemacht und wir alle waren am Ende deutlich besser als noch zu Beginn des Parcours. Auch haben wir keinen Pfeil verloren, was schon an ein Wunder grenzt.
Nach gut drei Stunden auf dem Bogenparcours kamen wir an eine Abzweigung, wo es noch eine Erweiterung gegeben hätte. Diese hätte uns aber noch gut zwei Stunden gekostet und es wäre zu spät geworden. Also haben wir es beim kürzeren Parcours belassen. Ein Grund, noch einmal wiederzukommen.
Am Ende unserer Runde gab es noch ein Maislabyrinth mit Wildschwein-Figuren, was sich jedoch als recht eng herausgestellt hat. Somit haben wir lieber noch ein wenig auf dem Übungsgelände geschossen und danach unsere Bögen auch abgegeben.
Hier könnt ihr unsere Strecke durch den Bogenparcours nachvollziehen (leider nur sehr grob im Stromsparmodus getrackt; es waren wohl eher 4 km):
Distanz: 7.92 km
Zeit: 03:16:43
Anstieg: 110 m
Ø Pace: 24:50 min/km
Ø Geschwindigkeit: 2.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 81 bpm
Ø Temperatur: 23.9 °C
Kalorien: 661 kcal
Nachdem wir schnell noch zu Hause vorbei gefahren sind, haben wir uns am Abend noch einmal aufgemacht und sind zum örtlichen Italiener spaziert, um uns eine Pizza zu gönnen. Damit haben wir diesen wirklich schönen Tag abgeschlossen. Es lohnt sich, neue Aktivitäten zu probieren. Wenn es so etwas bei euch in der Nähe gibt, kann ich Bogenschießen als Familienaktivität nur empfehlen. Ein Volltreffer! 🎯








Das würde mich auch reizen. Einen einfachen Recurvebogen habe ich noch im Keller. 🙂
Schön, auch mal den Rest deiner Family zu sehen. 🙂
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Musst mal schauen, sowas gibt es bei euch in der Nähe bestimmt auch. Gerade wenn du noch einen eigenen Bogen hast, dann ist das ja noch einfacher.
Ach, aus dieser Perspektive waren die diversen Mitglieder der Familie bullion schon öfters mal präsent. 😉
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Ja, aber nicht so dicht dran. 😆
Werde mich mal umschauen hier.
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Ja, schau ruhig mal. Wir hatten das Glück, dass es von uns nur knapp 30 Minuten waren.
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Das ist ja nix. 🙂
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Der Bogen ist leider nicht ganz so gut zu erkennen:
https://wortman.wordpress.com/2008/06/15/ritter-spielen/
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Wenn du mit ihm schießen kannst, wäre das doch einen Versuch wert.
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Auf alle Fälle. 🙂
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Oh spannend – was es alles gibt!
Bei den Olympischen Spielen in Paris war ich beim Bogenschießen und habe dort den Profis zugeschaut. Auch aus dieser Perspektive eine spannede Sportart!
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Oh, wie cool!
Unser Erlebnis fand ich klasse, weil es mitten in der Natur war und man gleichzeitig noch eine kurze Wanderung mit hatte. Wirklich sehr zu empfehlen! 👍
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Pingback: Media Monday #793 – Ablenkung, Spätsommertage und Urlaubsende | moviescape
Das ist aber wirklich ein großes Areal, welches ihr da mit benutzen konntet. Sowas habe ich hier bei uns noch nicht gesehen. Den Kids macht das schon immer mal bei irgend welchen Festen Spaß, wenn es mit angeboten wird. Meist eher bei diesen Mittelaltermärkten. Aufgrund dessen mussten wir auch schon mal einen eigenen Bogen, von so einem Markt kaufen, der dann sage und schreibe 2 Schuss zuhause durchgehalten hat!!! Sehr ärgerlich.
Aber ihr haltet alle schön den Arm hoch, so wie uns das auch immer erklärt wird 😉
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Das war wirklich spitze, weil man durch ein großes Waldgebiet gewandert ist und alle paar hundert Meter eine weitere Station war. Insgesamt knapp 20 und es hätte noch 15 mehr gegeben, was wir aber zeitlich nicht mehr geschafft haben. Wir konnten auch professionelle Sportbögen nutzen. Ich hatte als Kind auch günstigere Bögen und die waren regelmäßig kaputt. Sowas ist echt ärgerlich.
Haha, ja, den Arm haben wir danach ganz schön gemerkt. 😅
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Ich finde, jetzt sieht man erst einmal, wie verdammt groß deine Kids eigentlich schon sind *lach*. Ich durfte wie gesagt auf einem Zelda-Nintendo-Event das schon einmal testen und es hat echt was. Der Mann hatte das schon öfter mal durch Teamevents usw… und ein Bekannter von uns macht das richtig im Verein. Total spannend.
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Ja, sie sind echt schon groß! Manchmal bekomme ich die Krise und denke mir, dass das viel zu schnell gegangen ist bzw. geht. Aber ist ja auch gut so und der normale Lauf der Dinge.
Auf einem Team-Event habe ich das auch zuletzt probiert, ist aber schon über 10 Jahre her und kein Vergleich zu dieses intensiven Session. Hat wirklich Spaß gemacht!
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