Projekt 52 – 2025 #19: Selbstzweifel

Projekt 52 LogoHeute steht bei Projekt 52 das Thema Selbstzweifel auf dem Zettel. Quasi mein Thema, denn wenn ich in etwas richtig gut bin, dann ist das meine Selbstzweifel zu hegen und zu pflegen. Ich hätte einfach meinen Kopf fotografieren können, in dem eine beständige Schleife des mich selbst Hinterfragens abläuft. Ununterbrochen. 24/7. Ich weiß, dass das nicht gesund ist und arbeite daran. Vermutlich fällt es Menschen, die nicht zu Overthinking tendieren, auch schwer, dies nachzuvollziehen. An jene, die das kennen: Es tut mir leid für euch. Zurück zum Foto der Woche: Ich habe ganz exemplarisch meine Gitarre fotografiert. Meine Mutter hat dieses Jahr einen runden Geburtstag und der Zwergofant und ich wollen „Good Riddance (Time of Your Life)“ von Green Day (vermutlich mit angepasstem Text) einstudieren und vorspielen. Obwohl der Song nicht sonderlich schwer ist, wir noch Monate Zeit haben, ich ihn jetzt schon ganz gut kann und nichts Wichtiges davon abhängt, male ich mir unzählige Szenarien im Kopf aus, was alles schief gehen kann, wie die Leute reagieren könnten usw. Natürlich nur die negativsten Szenarien. Nur ein Beispiel für meine unzähligen Selbstzweifel:

Meine Gitarre, wie sie fast schon bedrohlich vor mir liegt

Meine Gitarre, wie sie fast schon bedrohlich vor mir liegt

Motiv: Meine Gitarre aus einer ungewöhnlichen Perspektive
Kamera:
Panasonic LUMIX DMC-FZ1000
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

Relevante Links von Initiatorin Sari auf Heldenhaushalt:

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11 Gedanken zu “Projekt 52 – 2025 #19: Selbstzweifel

  1. Du bist auch so Typ Mensch „Lebendige Bilder im Kopf“, oder? Ich auch. Die Sachen sind dann so lebhaft, dass sie mich verfolgen, als wären sie wirklich so geschehen und ein dumpfes Gefühl hängt nach.

    Und dabei seid ihr unter Familie und die Mama wird es lieben, egal wie viel schief geht, da bin ich mir sicher. Ich finde es ist eine ganz tolle Idee das gemeinsam mit dem Kind vorzuspielen. Das wird sicherlich schön, egal ob alles glatt geht oder nicht. Manchmal sind es ja dann auch die kleinen Makel, die es noch sympathischer machen.

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    • Ja, tatsächlich. „Lebendige Bilder in Kopf“ beschreibt es tatsächlich gut. Da kann ich mir über Dinge, die ich mir nur ausgemalt habe, genauso viele Gedanken machen, wie über Dinge, die wirklich passiert sind.

      Danke für deinen Zuspruch zu unseren musikalischen Vorhaben. Wenn wir es wirklich durchziehen, dann werde ich bestimmt darüber berichten. Ist aber noch etwas hin bis September.

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  2. Pingback: Media Monday #724 – Wochenende in Bad Tölz, Wanderlust und Fairness | moviescape.blog

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