Run, Fatboy, Run (1679)

Es ist noch einmal kälter geworden als an den ohnehin schon kalten letzten Tagen. Brrr. Ich will das nicht mehr (auch wenn ich natürlich weiß, dass es normal so ist). Immerhin regnet es nicht und die Sonne scheint. ☀️

War heute noch einmal kälter

War heute noch einmal kälter

Distanz: 8.61 km
Zeit: 00:49:39
Anstieg: 66 m
Ø Pace: 5:46 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 152 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: -3.9 °C
Kalorien: 722 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 67%

2024: 102 km
Januar: 102 km
KW 2: 26 km

Arbeitstechnisch geht es heute drunter und drüber und ich sehne das Wochenende jetzt schon herbei. Immerhin habe ich lauftechnisch die ersten 100 km des Jahres geknackt, was mich durchaus motiviert. 🥳

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 637 – Run Pee MC
Im zweiten Ohr: Frank Turner, blink-182, Skye Wallace

Review: It Takes Two (2021) | Nintendo Switch

Auch wenn ich in den vergangenen Jahren wieder ein paar Videospiele gespielt habe, so konnte ich mich nie aufraffen, auch darüber zu schreiben. Alleine nehme ich mir überhaupt nicht mehr die Zeit für mein ehemaliges Nummer-Eins-Hobby, doch mit dem Zwergofanten habe ich bereits schöne Stunden mit „Luigi’s Mansion 3“ oder anderen Multiplayer-Titeln verbracht. Was nun das Spiel „It Takes Two“ so großartig macht, dass ich darüber schreiben möchte, lest ihr in der folgenden Besprechung… 👨‍👩‍👧

It Takes Two (2021) | © Hazelight Studios & Electronic Arts

It Takes Two (2021) | © Hazelight Studios & Electronic Arts

Der Name „It Takes Two“ ist Programm

Um den Titel bin ich schon länger herumgeschlichen. Eben weil es nur wenige, wirklich gelungene, Couch-Coop-Titel dieser Art gibt. Ich war mir jedoch nicht sicher, ob das Spiel inhaltlich wirklich für Kinder geeignet ist. Diesen Zweifel kann ich nun komplett wegwischen, denn „It Takes Two“ eignet sich perfekt dafür, zusammen mit Kindern gespielt zu werden. Die Geschichte um ein Elternpaar, das sich trennen möchte, und eine Tochter, die ihre Eltern unabsichtlich und unbewusst in Spielfiguren verwandelt, ist wunderschön erzählt und geht zu Herzen. Im folgenden Verlauf müssen die Eltern (wieder) lernen zusammenzuarbeiten, was sich spielmechanisch widerspiegelt. Das ist so geschickt und großartig gemacht, dass es eine wahre Freude ist. Zu Beginn des Spiels entscheidet man sich für einen Elternteil. Der Zwergofant hat als Cody gespielt und ich als May. Die Fähigkeiten der Spielfiguren unterscheiden sich dabei in jedem Abschnitt und ergänzen sich perfekt. Zum Beispiel kann Cody entzündliches Harz verschießen und May besitzt einen Raketenwerfer, mit dem sie dieses dann zum Explodieren bringen kann. Oder beide haben unterschiedlich gepolte Magnete, die Gegenstände im Level anziehen oder abstoßen, was geschickt kombiniert werden muss. Dies sind nur zwei der unzähligen Spielmechaniken, die „It Takes Two“ aufweist.

Das beste Couch-Coop-Spiel, das ich kenne

Man kann „It Takes Two“ nicht alleine spielen, es ist komplett auf Multiplayer ausgerichtet und findet daher im vertikal geteilten Splitscreen statt; einzige Ausnahmen bilden Levelabschnitte, in denen beide Figuren in einem Screen spielen (z.B. Side-Scroller). Bei all den unterschiedlichen Spielmechaniken ist „It Takes Two“ doch ein sehr stringentes und umfangreiches Spiel. Die Level sind teils ausladend groß und motivieren, die Gegend zu erkunden. Die einzelnen Schauplätze sind extrem liebevoll gestaltet und stark in einer überhöhten Realität verankert: Wir kämpfen uns durch verschiedene Räume des Hauses (z.B. Kinderzimmer oder Dachboden) bzw. den anschließenden Garten. Das macht extrem viel Spaß und erinnert teils an Filme, wie z.B. „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft“. Ich kann gar nicht sagen, wie lange wir an „It Takes Two“ gespielt haben. Vermutlich ca. 15-20 Stunden. Man kommt bestimmt auch schneller durch oder kann sich noch mehr Zeit lassen, da es auch unzählige Minispiele zu entdecken gilt. Der Schwierigkeitsgrad ist perfekt gewählt: Man kommt sehr gut voran, doch gibt es durchaus auch ein paar forderndere Jump-and-Run-Sequenzen, die ein gewisses Timing erfordern. Auch Endgegner*innen mussten wir teils mehrmals angehen. Frustrierend war das Spiel jedoch nie, da es sehr gnädig ist, was weitere Versuche angeht, und nahezu unmittelbar vor dem Scheitern speichert. So viel Luxus bin ich als Videospieler der frühen 1990er Jahre überhaupt nicht gewöhnt.

It Takes Two (2021) | © Hazelight Studios & Electronic Arts

It Takes Two (2021) | © Hazelight Studios & Electronic Arts

Am Ende waren sowohl der Zwergofant als auch ich traurig, dass unsere Reise durch „It Takes Two“ vorbei war. Es war eine schöne Tradition, uns abends noch einmal für 30 Minuten hinzusetzen und einen Abschnitt zu spielen. Am Wochenende auch gerne mal für eine Stunde. Beides ist mit dem Spiel möglich. Wahrlich tolles Spieledesign in jeder Hinsicht. Auch formal ist Hazelight Studios ein Meisterstück gelungen: „It Takes Two“ sieht unfassbar gut aus und auch die deutsche Sprachausgabe ist famos geworden. Auf einer PS5 oder Xbox Series X mag das Spiel noch eindrucksvoller wirken, doch muss sich die Nintendo-Switch-Version absolut nicht versteckend und es ist beeindruckend, was aus dieser Konsole herausgeholt wird.

Fazit

Wer bis hierher gelesen hat, kennt das Fazit schon: „It Takes Two“ ist für mich das beste Couch-Coop-Spiel, das ich je gespielt habe. Es ist liebevoll gestaltet und besitzt unfassbar viele innovative Spielmechaniken, so dass es nie langweilig wird. Der Zwergofant und ich wurden stets aufs Neue überrascht und kamen teils aus dem Staunen nicht mehr heraus. Definitiv ein neues Lieblingsspiel, das ich allen Multiplayer-Fans nur ans Herz legen kann. Egal ob mit Kindern, Freund*innen oder Partner*innen. Spielt dieses Spiel, ihr werdet zweifellos begeistert sein: 10/10 Punkte. (Zwergofant: 10/10 Punkte.)

Prädikat: Lieblingsspiel

Run, Fatboy, Run (1678)

Ein weiterer Mittagslauf in klirrender Kälte. Doch es war immerhin wieder schön sonnig. Somit mag ich mich nicht beschweren. Da ich schon wieder viel zu viele Themen im Kopf habe, hat mir der Lauf auch mental gut getan. ☀️

Weiterhin ziemlich kalt, aber schön sonnig

Weiterhin ziemlich kalt, aber schön sonnig

Distanz: 8.78 km
Zeit: 00:49:39
Anstieg: 65 m
Ø Pace: 5:39 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 150 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: -2.2 °C
Kalorien: 714 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 55%

2024: 93 km
Januar: 93 km
KW 2: 17 km

Die 100 km sind fast geknackt, aufgrund des Bahnstreiks entfallen ein paar Vor-Ort-Termine, so dass ich die nächsten Tage bestimmt noch ein paar Läufe einbauen kann. Wärmer wird es zumindest schon einmal nicht. 🥶

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 335: Carsten Drilling (UTMB und Tor de Geants)
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182, Frank Turner

Run, Fatboy, Run (1677)

Nach dem Arbeitsstart gestern direkt im Büro, bin ich heute im Home Office geblieben. Das hat mir einen kurzen Mittagslauf ermöglicht. Dieser war herrlich sonnig, aber auch bitterkalt und extrem windig. 🥶

War bitterkalt und sehr windig heute

War bitterkalt und sehr windig heute

Distanz: 8.61 km
Zeit: 00:47:34
Anstieg: 70 m
Ø Pace: 5:32 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.9 km/h
Ø Herzfrequenz: 155 bpm
Ø Schrittfrequenz: 156 spm
Temperatur: -2.8 °C
Kalorien: 710 kcal

2024: 84 km
Januar: 84 km
KW 2: 8 km

Gerne hätte ich mich noch ein wenig dicker angezogen, doch habe ich gar keine wärmeren Laufklamotten. Lohnt sich für die paar eiskalten Tage im Jahr auch nicht. Viel länger hätte ich so aber nicht unterwegs sein wollen. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 335: Carsten Drilling (UTMB und Tor de Geants)
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Frank Turner

Media Monday #654 – Weihnachtswehmut, Bowling und Dorfromantik

Mit diesem Artikel endet auch mein zweiwöchiger Weihnachtsurlaub. Somit bin ich  durchaus ein wenig wehmütig, fühlt sich die Zeit seit meinem Weihnachtsgruß doch an wie nur ein Augenblick. Es hat bis zur zweiten Woche gedauert, bis ich so richtig im Urlaubsmodus war. Mein Schlafrhythmus hat sich von 22:30 bis 5:30 Uhr auf 2:00 bis 10:00 Uhr verschoben und die Entspannung hat so langsam eingesetzt. Viel unternommen haben wir nicht: Wir waren einmal beim Bowling, ich war einmal mit  geschätzten Kolleg*innen essen und wir haben den Geburtstag des Schwiegervaters gefeiert. Davon abgesehen haben wir viel gespielt und ich war (bis auf das Laufen) ziemlich faul. Bereit für die Rückkehr in den Alltagswahnsinn bin ich noch nicht. Genau jetzt wäre noch eine freie Woche perfekt. Doch so ist es schließlich jedes Jahr. Doch nun erst einmal zu den Fragen des Medienjournals und euch damit einen gelungenen Wochenstart! 🙂

Media Monday #654

  1. Eine meiner größten Hoffnungen fürs neue Jahr ist, dass die Menschen nicht noch mehr populistischen Aussagen ohne Substanz hinterherlaufen und damit doch nur alle im braunen Sumpf versinken.
  2. Peter Jacksons Interpretation von Mittelerde kann mich als Fan zählen, denn ich habe vergangene Woche erst wieder „Der Herr der Ringe: Die zwei Türme“ als auch das große Finale „Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs“ gesehen und beide Filme sind immer noch unglaublich großartig.
  3. Es hat schon einiges für sich, wenn man in der ersten Woche des Jahres direkt 76 km laufen kann.
  4. Meine Blog-Statistik wird mich hoffentlich auch weiterhin begeistern, denn der Jahresabschluss war fantastisch, wie ich im Jahresrückblick „Analyse und Interpretation meiner Blog-Statistik 2023“ festgehalten habe.
  5. Ich will gar nicht mehr daran zurückdenken, wie unsportlich ich als Kind, Jugendlicher und junger Mann war, denn dass ich in einem Jahr einmal 3.197 km, 642 Aktivitäten und 480 Stunden Sport machen würde, hätte ich damals nie für möglich gehalten.
  6. Es ist in der Hinsicht einmalig, dass ich mich mit dem Zwergofanten wunderbar hinsetzen kann und wir uns beide komplett im Aufbau eines LEGO-Sets (siehe Foto unten) verlieren können.
  7. Zuletzt habe ich mit der Familie eine Runde „Dorfromantik“ gespielt und das war sehr erfolgreich, weil wir in unserer Kampagne nach der zehnten Runde die 300 Punkte geknackt haben.

Mit dem Haus aus „Oben“ sind der Zwergofant und ich uns abermals an ein schönes LEGO-Projekt angegangen (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (1676)

Der letzte Urlaubstag. Nach einer ziemlich unruhigen Nacht mit nur wenig Schlaf war ich morgens eigentlich platt. Ich habe mich dennoch zu einer langsamen Runde aufgemacht. Wer weiß, wann ich wieder dazu komme? 🏃‍♂️

Erste Laufwoche 2024 endet mit 76 km; wird jetzt leider wieder weniger werden

Erste Laufwoche 2024 endet mit 76 km; wird jetzt leider wieder weniger werden

Distanz: 10.19 km
Zeit: 01:01:41
Anstieg: 85 m
Ø Pace: 6:03 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.9 km/h
Ø Herzfrequenz: 146 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 0.0 °C
Kalorien: 860 kcal

2024: 76 km
Januar: 76 km
KW 1: 76 km

Damit stehen am 7. Januar auch schon 76 km auf der Uhr, womit ich sehr zufrieden bin. Ich hatte noch mit dem Gedanken gespielt, in dieser Woche einen Halbmarathon zu laufen, doch bei Regen und heute mit Schlafmangel wollte ich das dann doch nicht angehen. Ab morgen geht der Alltagswahnsinn dann wieder los. 😫

Im ersten Ohr: Sneakpod #800 – Dogman
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, My Chemical Romance, blink-182

Run, Fatboy, Run (1675)

Heute steht der Geburtstag des Schwiegervaters an, sprich es wird noch einmal ein voller Tag. Somit habe ich mich morgens (naja, eher gegen Mittag) zu einer Runde aufgemacht. Die Motivation war eher gering, doch zumindest hat es nicht geregnet. 🏃‍♂️

Müder Samstagslauf

Müder Samstagslauf

Distanz: 10.20 km
Zeit: 01:00:34
Anstieg: 89 m
Ø Pace: 5:56 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 148 bpm
Ø Schrittfrequenz: 156 spm
Temperatur: 2.8 °C
Kalorien: 865 kcal

2024: 65 km
Januar: 65 km
KW 1: 65 km

Damit ist das letzte Urlaubswochenende angebrochen und der morgige Tag steht ganz im Zeichen der Vorbereitungen für den Alltagswahnsinn. Doch laufen möchte ich auf jeden Fall und eine Runde „Dorfromantik“ ist hoffentlich auch drin.

Im ersten Ohr: Sneakpod #800 – Dogman
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182

Run, Fatboy, Run (1674)

An meinem offiziell letzten Urlaubstag (glücklicherweise steht das Wochenende noch an) war ich natürlich auch wieder laufen. Da es ausnahmsweise einmal nicht geregnet hat, habe ich mich durch die Wälder hoch zum Alten Kanal geschlagen. 🏃‍♂️

Nanu, war das etwa die Sonne?

Nanu, war das etwa die Sonne?

Distanz: 12.50 km
Zeit: 01:13:39
Anstieg: 129 m
Ø Pace: 5:53 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 153 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 7.2 °C
Kalorien: 1079 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 58%

2024: 55 km
Januar: 55 km
KW 1: 55 km

Ich kam ganz gut voran. Zurzeit zwickt immer recht viel in den Beinen und dem Fuß, aber nichts Dramatisches. Auf dem Weg habe ich einen Bekannten bei Waldarbeiten getroffen, sprich meine Pace wäre eigentlich etwas schneller, da ich vergessen habe beim Plaudern die Uhr zu stoppen. Zwei Läufe noch, dann heißt es wieder Termine jonglieren oder abends laufen. 😫

Im ersten Ohr: Sneakpod #800 – Dogman
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, The Postal Service, Frank Turner

Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs – OT: The Lord of the Rings: The Return of the King – Extended Edition (2003) (WS2)

Es heißt Abschied nehmen. So langsam auch von den Weihnachtsferien, doch vor allem von Mittelerde. Der ausführliche Besuch mit sechs extrem langen Filmen hat meinen gesamten Medienkonsum über die letzten zwei Wochen bestimmt. Heute war folglich „Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs“ an der Reihe. Das große Finale einer großen Filmreihe. Zuletzt hatte ich sie vor gut sieben Jahren gesehen, was mir unwahrscheinlich lange zurückliegend vorkommt. Heute das erste Mal zusammen mit den Kindern. Wie ihnen der Abschluss gefallen hat? 🌋

Der Herr der Ringe: Die zwei Türme (2002) | © Warner Home Video

Der Herr der Ringe: Die zwei Türme (2002) | © Warner Home Video

Ein unfassbar episches und emotionales Finale

Ich kann den Abschied von Mittelerde noch gar nicht so richtig verarbeiten. Vor eineinhalb Wochen haben wir uns mit „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“ auf den Weg gemacht. Gut 20 Stunden mit diversen Gefährten liegen hinter uns. So lange saßen die Kinder noch nie vor dem Fernseher. Den Scheibenwechsel haben wir jeweils zum Abendessen genutzt, was eine schöne Einrichtung war. Nun ist dieses Abenteuer zu Ende. Einerseits bin ich ein wenig wehmütig, schließlich habe ich den Plan, die „Der Herr der Ringe“-Trilogie erst nächstes Jahr zu sehen, verworfen, um die gesamte Reise bereits diesen Winter anzutreten. Andererseits freue ich mich unglaublich, dass ich den Kinder eine meiner absoluten Lieblingstrilogien nahebringen konnte.

Der gesamte Film ist über die unfassbaren vier Stunden Laufzeit immer noch fantastisch. Er fühlt sich nie zu lange an und ich hätte mir in so mancher Szene sogar noch mehr Verweildauer gewünscht. Zeit im wunderschönen Mittelerde, Zeit mit liebgewonnenen Figuren. Die Schlacht um Minas Tirith ist gigantisch, keine Frage. Das Herz dieses letzten Abschnitts der Reise liegt jedoch bei Frodo und Sam. Und irgendwie auch Gollum. Gerade das Finale am Schicksalsberg ist so packend, dass die Kinder beide vor Anspannung den Figuren im Fernseher zugerufen haben. Diese konzentrierte Immersion habe ich bei ihnen so noch nicht erlebt. Mir selbst ging es nicht viel anders, denn Peter Jackson zieht hier wirklich alle inszenatorischen Register. Auch die ruhigeren Momente in Minas Tirith, speziell zwischen Gandalf und Pippin, haben wir wieder extrem gut gefallen.

Die unzähligen Abschiede in den letzten 20 Minuten hätte ich wieder durchheulen können. Auch wenn hier so manche Szene ausleuchtungstechnisch nicht komplett überzeugen kann, so sind sie inhaltlich doch unfassbar packend. Dann das Finale an den Grauen Anfurten und der Übergang zu Annie Lennox‘ „Into the West“. Ein Abschied, der dem Film würdig ist und der mich in den kommenden Tagen gedanklich noch häufiger nach Mittelerde führen wird. Ich habe so das Gefühl, dass die Kinder auch noch nicht ganz bereit sind, loszulassen. Wie sie damit umgehen werden?

Fazit

Das war es nun wieder mit dem filmischen Mittelerde. Zumindest für ein paar Jahre. Bei der letzten Sichtung hatte ich noch die Sichtung zusammen mit den Kindern in Aussicht gestellt. Diese ist nun vorbei. Werden sie bereit sein, sich in ein paar Jahren noch einmal mit ihrem alten Herren auf die Reise zu begeben? Oder werde ich dann wieder alleine mit Frau bullion losziehen? Alleine der Gedanke macht mich wehmütig. Ein Gefühl, das perfekt zu diesem Meilenstein von Fantasy-Film passt: 10/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte; Zwergofant: 10/10 Punkte.)

Prädikat: Lieblingsfilm

Run, Fatboy, Run (1673)

Same procedure as every day: Auch heute hatte ich zu wenig Schlaf und es hat geregnet. Auch heute habe ich mich in die Laufschuhe gezwängt und bin eine Runde laufen gegangen. So langsam gehen mir die befestigten Strecken aus. 🌧

Sehr müder Regenlauf (again)

Sehr müder Regenlauf (again)

Distanz: 10.23 km
Zeit: 01:00:11
Anstieg: 94 m
Ø Pace: 5:53 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 147 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 7.2 °C
Kalorien: 859 kcal

2024: 43 km
Januar: 43 km
KW 1: 43 km

Viel Spaß hat der Lauf nicht gemacht. Aber ab nächster Woche bin ich zeitlich wieder sehr eingeschränkt und so möchte ich den Urlaub noch nutzen. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 334: Holger Nolte
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182