Media Monday #100 – Jubiläums-Special

Nachdem der Winter zurückgekehrt ist – beinahe Juni und beständig ca. 4° C mit Dauerregen – hat man notgedrungen wieder mehr Zeit sich mit Innenaktivitäten zu beschäftigen. Wer hilft uns dabei? Natürlich Wulf vom Medienjournal mit seinen wöchentlichen Fragen zum Film- bzw. Mediengeschehen. Gratuliere zur #100!

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  1. Nicht nur beim Media Monday kommt der Schauspieler Nathan Fillion (@NathanFillion) regelmäßig zu kurz, denn er hätte durchaus das Talent auch abseits von Nerd-Filmen und -Serien zu glänzen, siehe z.B. „Jennas Kuchen“.
  2. RegisseurIn Guillermo del Toro wäre meiner Meinung nach prädestiniert, um eine Geschichte aus dem „Shadowrun“-Universum zu verfilmen, denn ich kann mir gut vorstellen, dass er die Atmosphäre und das Design dieser Welt sehr gut treffen würde.
  3. SchauspielerInnen à la Megan Fox, Jessica Biel, Channing Tatum usw. mögen berühmt sein, meines Erachtens nach aber mehr aufgrund körperlicher Reize als ihres schauspielerischen Talents wegen, denn Hollywood setzt hier leider klare Prioritäten. Doch so hatten ja z.B. auch Brad Pitt oder Charlize Theron angefangen, also ist noch einiges möglich…
  4. Am besten am Media Monday gefällt mir, dass sich eine kleine Community darum entwickelt hat und ich somit stets neue und lesenswerte Blogs entdecke und mich auf der anderen Seite auch über neue Leser freuen darf.
  5. Wohingegen beim Media Monday die Struktur (z.B. müssen es zwingend immer 7 Fragen sein?) dringend eventuell eine Frischzellenkur vertragen könnte.
  6. Die Antworten von dem Teilnehmer bzw. der Teilnehmerin, deren Blog als erstes in meinem Feedreader auftaucht, lese ich meist zuerst, weil das einfach so ist.
  7. Was ich den anderen Teilnehmern (oder dem Wulf) schon immer einmal sagen wollte: Danke Wulf für deinen unermüdlichen wöchentlichen Einsatz und danke Media Monday-Community für die unzähligen Filmtipps und spannenden Diskussionen!

75 Gedanken zu “Media Monday #100 – Jubiläums-Special

  1. Bisher noch nie was von „Shadowrun“ gehört aber SciFi-Cyberpunk mit Elfen, Zwergen, Drachen und Magie hört sich sehr klasse an. Danke für den Hinweis. Jedoch würde ich mich über eine „Perry Rhodan“-Verfilmung von del Toro mehr freuen, oder doch eher von J. J. Abrams?!?! 🙂

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    • „Shadowrun“ ist ein klassisches Pen-and-Paper-RPG, besitzt aber eine grandiose Welt und es gibt etliche Bücher, die literarisch zwar nicht besonders sind, aber teils klasse Geschichten bieten. Wünsche mir schon seit Jahren eine Verfilmung.

      J.J. Abrams dürfte mit „Star Trek/Wars“ doch über die nächsten Jahrzehnte dicht sein… 😉

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  2. Schöne Antwort zu 2. Auch wenn es ich bei all den Ähnlichkeiten doch etwas schockiert, dass du auch Runner warst (?) oder zumindest das Universum recht gut kennst :D.

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    • Hey Chummer! Ja, ich war tatsächlich während meiner Schulzeit für ein paar Jahre durchaus aktiver Runner und teils Spielleiter. Waren schöne Nachmittage und das Universum mag ich heute immer noch sehr, weil es eben unzählige Möglichkeiten bietet.

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      • Die SL habe ich lieber jemandem überlassen, der Ahnung hatte :D. Ich war immer schon zu beschäftigt damit, die DSA-Helden meiner Kumpels um die Ecke zu bringen ;). Und was die Möglichkeiten angeht… klar, wo sonst gibt´s Cyber-Trogs ;). Das Universum ist einfach brilliant, aber ich denke mal dass eben diese unglaublich vielen Möglichkeiten eine Verfilmung ziemlich kompliziert werden lassen könnten. Geht man auf einen Aspekt ein, freut sich Fraktion A, ärgert sich aber zugleich, dass ein anderer Punkt fehlt.

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      • Man sollte einfach Robert N. Charrettes „Trilogie der Macht“ verfilmen. Da ist alles drin: von Magie, über Matrix-Szenen, Rigging und starken Charakteren. Hatte mich zumindest damals vor ca. 15 Jahren enorm begeistert. Gibt ja auch Videospiele usw. und das Thema könnte in den richtigen Händen wirklich genial werden. Oder gerne auch als hochwertige TV-Serie. Aber so langsam habe ich die Hoffnung echt aufgegeben.

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  3. Ich kenn zwar Shadowrun nicht, klingt aber lt. deiner Erklärung schon so als würde Guillermo del Toro der richtige dafür sein.

    Schön gesagt (geschrieben) bei 4. Genau das macht nämlich Media Monday.

    Bei 3. stimm ich auch zu. Denn manche dieser Schönheiten können auch ihr Talent sehen lassen. 😉

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  4. Oh ja, sehr sehr schöne Antworten zu 1 und 2. Angeblich soll ja ein Uncharted Film in der Mache sein. Da wäre Nathan natürlich prädestiniert für, war er doch quasi Vorlage für die Figur.

    Ein Shadowrun-Film wäre auch sehr sehenswert. Hoffentlich würde das dann nicht sowas werden wie die DnD-Filme…

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    • Über den „Uncharted“-Film habe ich auch schon gelesen, aber dass Mark Wahlberg die Hauptrolle übernehmen soll, was ich echt schade fände. Nathan Fillion wäre in solch einer „Indiana Jones“-artigen Rolle wirklich fantastisch!

      Die D&D-Filme waren grausam, das stimmt leider. Den ersten hatte ich damals sogar im Kino gesehen. Wirklich hart mit anzuschauen…

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  5. So viele weise Antworten und Ideen, Mannomann…

    Nathan Fillion als Drake: ja bitte:
    Ein Shadowrun-Film von del Toro: Hell, yeah!
    Kombi aus Talent und Aussehen: großartig!

    Und ja, die Struktur könnte überarbeitet werden, aber dann könnte ich ja nicht einfach alte Beiträge – abgesehen von „The Dark Knight“ – kopieren… und den unermüdlichen Einsatz bringe ich doch gerne, wenn ich mir auch wünschen würde, viel öfter die Zeit zu finden, auch in die aus meinen Fragen resultierenden Diskussionen mit einzusteigen.

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    • Weise Antworten gleich? Na, das muss wohl an der bedachten Fragestellung gelegen haben… 😉

      Hehe, ja „The Dark Knight“ hat für Lacher gesorgt, doch Batman war bei Clooney ja gar nicht so weit von der Wahrheit weg. Der Hinweis bzgl. der Struktur sollte auch nur ein dezenter sein, da ich so wirklich rundum zufrieden bin und es bestimmt nicht stört, wenn es mal eine Woche mit nur 5 Fragen gibt. Bei deinen ausführlichen Rezensionen etc. ist es kein Wunder, dass du nur wenig Zeit für Kommentare usw. hast – man lebt ja schließlich auch noch irgendwie abseits des Internets…

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      • „The Dark Knight“ war ja auch gut für Lacher, musste ja selber schmunzeln, als es mir aufgefallen ist.

        Dass es auch mal weniger Fragen sein können ist gar nicht mal eine so blöde Idee, bevor mir nichts einfällt und ich mir dann eine halbgare Frage aus den Fingern sauge.

        Ja, das mit den Kommentaren ist wirklich kein Wunder, aber zumindest bei den Stammteilnehmern habe ich doch bei den nächsten 100 vor öfter vorbeizuschauen, insbesondere, weil ich mich gerade noch durch sämtliche Antworten kämpfe und merke, wie viel Freude es bereitet, die teils so unterschiedlichen und manchmal extrem kreativen Antworten zu vergleichen

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      • Ja, freut mich natürlich, wenn du auch öfter mal kommentierst. Besonders bei dieser Runde sind die Antworten ja auch spannend in Hinsicht darauf, wie sich der Media Monday in Zukunft noch entwickeln kann. Insofern finde ich die Idee dieser Feedback-Runde wirklich gut.

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      • Leider noch nicht. Selbst die 2. Staffel steht noch ungesehen im Regal. Ich will davor auch die erste noch einmal schauen, doch im Moment ist einfach keine Zeit dafür. Dafür habe ich das 4. Buch beinahe durch, sprich nur noch so 300 Seiten… 😉

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      • Ich freue mich auch schon sehr darauf. Die Handlung ist mir ja bereits aus der Vorlage bekannt und daher weiß ich von den Wendungen. Mal sehen, wie das in der Serie umgesetzt wurde…

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      • Wenn es so wie die erste Staffel umgesetzt wurde, bin ich schon einmal zufrieden. Zumal ich um Kürzungen im Vergleich zum Buch ab Band 4 nicht traurig wäre… 😉

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  6. Gebt Nathan (Fillion) endlich seine Rolle als Nathan (Drake) und wir hätten gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

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    • Schon alleine die Fans der Spiele dürften damit glücklich sein, was ja für einen bestimmten Erfolg an den Kinokassen sorgen dürfte – doch leider bleibt da noch die große Masse der Leute, die sagt: ‚Nathan wer?‘ Alles Ignoranten… 😉

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  7. Shadowrun als Film? Ich hätte jetzt fast gejubelt. Warum nur fast? Weil del Toro nicht mein Mann ist. Und weil meine Vorstellung stark illustriert wurde durch Filme von Blade Runner bis Johnny Mnemonic. Dabei waren meine besten Runs eher im Stil von Raymond Chandler gehalten, was vielleicht sogar nicht weit von einer möglichen Verfilmung abweicht, weil es praktikabler ist.

    Ich befürchte aber im zweiten Gedankengang, daß Shadowrun ein Desaster wird, weil sich jeder Chummer über die Jahre seine eigene Welt im Kopf dazu gebaut hat, in der er, im Gegensatz zu Lesern eines Romanes, mehr oder minder gelebt hat. Ich meine, wie oft haben sich irgendwelche Muttis umgedreht, wenn man durch die Fußgängerzone lief und sich begeistert über den Einbruch bei Aztech unterhalten hat und über die Zuverlässigkeit diverser Waffengattungen fachsimpelte?

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    • Ich wollte auch erst Ridley Scott schreiben, doch würde eine „Blader Runner“-Welt eben nur einen Teil abdecken. Für mich war „Shadowrun“ immer verrückter und abgedrehter, wenn die Cyberpunk-Wurzeln natürlich auch bei „Blade Runner“ nicht zu verleugnen sind. Auf den Film bin ich damals übrigens auch erst durch meine Zeit als Runner gekommen.

      Del Toro traue ich zu die erwachte Welt wunderbar darzustellen inklusive der erwachten Wesen und Magie. Ob er die technische Seite hinbekommen würde? Vielleicht ist diese Welt dafür tatsächlich zu heterogen, aber ich würde mich dennoch über einen Versuch freuen.

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      • Vielleicht man da die unterschiedlichen Aspekte „aufmarveln“ und mehrere Stränge erzählen (es hatte eh jeder Handsporne wegen Wolverine). Magie, Matrix oder Rigger, das allein sind schon mindestens 3 Filme, ohne groß etwas zusammenbringen zu müssen. Hauptsache kein Peter Jackson für meine Orkbrüder. Auch wenn ich mich mit Zerebralbooster und deutlich überzogenem Charisma sicher immer etwas abgehoben habe. Man kann sich halt nicht einfach den Duster überwerfen und losziehen. 😉

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      • Ach, ich fände es schon ganz nett wenn diese Elemente innerhalb eines Films bzw. einer Trilogie gemixt wären. Hat ja in den Büchern auch tadellos funktioniert und sowas wie Robert N. Charrettes “Trilogie der Macht” könnte man mit entsprechendem Budget bestimmt auch auf der Leinwand hinbekommen.

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  8. Glaube die habe ich sogar gelesen. Lang ists her. 😉

    Naja, klar, die eigenen Abenteuer waren meist auch gemischt. Sag ich prinzipiell auch nichts gegen. Das ist ja dann der Avengerspart nachher. 😀

    Aber im Ernst, wär nicht ein Kapitel über das Erwachen erstmal geil? Und dann auch immer mal eingestreut der ganze andere Hintergrund? Hm, wie Skynet… ich guck doch gleich SCC weiter, bevor ich die alten Bücher rauskram. Aber apropos, warum nicht auch eine Serie?

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    • Ja, bei mir ist das auch lange her. Ich kann mich eigentlich nur noch an den elfischen Decker namens Dodger erinnern. Aber die Handlung war auch klasse, zumindest habe ich sie so in Erinnerung. Die SR-Bücher habe ich damals eh alle verschlungen.

      Die eigenen Abenteuer kann nichts ersetzen, gar keine Frage. Bei uns wurde es – besonders bei einem speziellen Spielleiter – sehr schnell sehr abgedreht, was ich demnach auch immer mit dieser Welt verbinde.

      Ein Kapitel über das Erwachen? Ich sehe das eher als Intro à la „Der Herr der Ringe“. Skynet und „Terminator“ sind übrigens auch gute Stichwörter. SCC habe ich übrigens auch sehr gerne gesehen, wenngleich man mehr daraus hätte machen können. Eine Serie könnte ich auch nur unterstützen, doch das dürfte Probleme mit dem Budget geben. Für die Handlung wäre es natürlich großartig.

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      • Och, wenn man sich SCC oder Supernatural anguckt, dann kann man relativ viel im Fernsehen machen. Es müssen nur Sparfaktoren da sein, die sich durch Kinofilme ggf. ergeben. In den aktuellen Fernsehserien wird ja öfter mal auf bestehende (Film-)Sets zugegriffen. Mit sowas sehen die Szenen dann schon größer aus. Wenn man ein wirklich anhaltendes Konzept aus Kino und TV bringen würde, dann bietet es sich ja an, die gleichen Kulissen zu verwenden. Der Vorteil bei Shadowrun: Cyberpunk läßt sich mit viel Dunkelheit und abseitigen Hauptschauplätzen mit irgendwelchem Schrott im Verhältnis noch recht billig darstellen. Irgendwelche Räumlichkeiten sind eh Standard und eine futuristische City läßt sich heute zur Not mit ein paar CGIs auf fast alle 08/15 Lots aufsetzen.

        im Making Of zur ersten SCC Staffel wurde es ja auch richtig erkannt, wenn man eine Serie nur auf Verfolgungsjagden (die bei Terminator ja wirklich eine große Rolle spielten) aufbaut, dann wird es für den Zuschauer schnell langweilig. In einer Serie gäbe es aber Platz für die Entwicklung von Figuren und deren Beziehungen, die man wiederum im Kino nicht zu sehr auswalzen kann. Und die Figuren sind bei Shadowrun nunmal recht vielseitig und interessant. Ich denke, in einer Fernsehserie könnte man die Welt und die Funktionen viel näher bringen, als man es in einem Kinofilm könnte. Einzig Aaron Spellings gefloppte Umsetzung des auf Beziehungen und Intrigen abonnierten Vampire – The Masquerade Rollenspiels ist da noch ein bisschen Mahnmal. Die will ich mir aber tatsächlich noch mal ansehen, denn irgendwas fand ich selbst daran damals noch interessant.

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      • Klar ist in einer TV-Serie so einiges möglich, doch z.B. bei „Supernatural“ merkt man schon, dass sie nicht viel Geld haben, da ja jeder Gegner letztendlich wie ein Mensch aussieht. Dies würde bei SR schon einmal nicht funktionieren. Auch Magie, Matrix, Städtekulissen wären schwierig innerhalb eines TV-Budgets umzusetzen. Selbst bei hochwertigen Serien, wie „Game of Thrones“, sieht man doch teils deutlich, dass bei Kulissen, CGI etc. gespart werden musste. Möglich ist es bestimmt dennoch, allerdings würde ich dann befürchten, dass die Serie immer noch zu teuer wäre, um ein Nischenpublikum zu erreichen. Aber es soll nun ja zumindest ein neues SR-Computerspiel kommen, das über Kickstarter finanziert wurde. Schade nur, dass ich kein PC-Spieler mehr bin…

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      • Du vergisst mit dem Nischenpublikum aber etwas. Wieviele Leute, die z.B. einen Dracula-Film gucken, haben tatsächlich den Bram Stoker Roman gelesen (der in seiner Struktur auch nicht unbedingt leichtgängig für heutige Gemüter ist)? Jetzt ist die Zeit von den Matrix-Filmen natürlich schon etwas her, aber zumindest kann man generell sagen, daß ein entsprechend abgefahrener phantastischer Stoff doch eine große Masse erreichen kann. Am Ende ist es doch nur eine Umsetzung der Vorlage, die eben ein Rollenspiel ist. Heute wird doch sogar Schiffeversenken verfilmt! 😀

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      • Du hast schon Recht. Mit den richtigen Leuten am Ruder, ein wenig geschicktem Marketing und Talent vor der Linse könnte durchaus etwas Großes daraus werden. Gerade wo dieses Jahr Sci-Fi wieder angesagt ist, könnten sich die Rechteinhaber doch mal mit Filmstudios zusammensetzen. Aber die Idee hatten bestimmt schon ein paar mehr Leute und bis jetzt ist ja leider nichts daraus geworden…

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      • Wie so vieles nicht gemacht wird. Man denke an die Tripods.

        Ha, wenn ich jetzt wüßte, wo ich die DVD mit Labyrinth der Monster habe, dieser LARPer Humbug mit Tom Hanks. Das war aber eher ein Beispiel, wie man es nicht macht. Basiert ja lose auf D&D und stützt sich auf einen sich als Fake entkräfteten Fall eines Rollenspielers, der den Bezug zur Realität verliert.

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      • Oh ja, der ominöse „Tripods“-Film. Bin auch mal sehr gespannt, ob da jemals was draus wird. Alle paar Jahre liest man ja doch wieder eine News…

        Tom Hanks hat in einem LARP-Film mitgespielt? Was es nicht alles gibt. War ja noch weit vor „Big“ und anscheinend nur ein TV-Film. Liest sich aber ganz interessant, obwohl er ja wirklich schlecht sein soll. Ich habe LARP bisher nur in „Supernatural“ gesehen, obwohl es ja einige Filme um die Thematik gibt.

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  9. Schiffe versenken, Ape? Klingt irgendwie nach „Battleship“ 🙂
    Ganz ehrlich? Ich kenne fast alle Dracula-Verfilmungen (twilight kenne ich zum Glück nicht) – habe aber bis heute!! noch nicht einmal Stokers Roman gelesen 😉

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      • Ja genau. Der Film ist sogar einigermaßen unterhaltsam aber bis auf ein spektakuläres Manöver nicht mit Edeltrash wie Stealth auf eine Ebene zu setzen.

        Monopoly kann man vermutlich sogar einigermaßen gut umsetzen, weil es konkrete Handlungen gibt, auf denen man dann die ganze Beziehungswelt aufbauen kann. Mensch ärger dich nicht oder Halma wäre da vielleicht eine härtere Nuß. Dennoch haben Spiele mit storyartigen Abläufen imho mehr Filmzweck. Sowas wie Scotland Yard oder Cluedo.

        Battleship hat ja bewiesen, daß man ein Spielprinzip als Marketinggag nutzen kann. Was sollte man da sonst groß draus machen, außer etwas vollkommen vom Spielprinzip unabhängiges? Gleiches gilt für alles von Malefitz über Superhirn zu Das Nilpferd in der Achterbahn. Mit den Siedlern von Catan kenne ich mich nicht so aus, aber selbst dort vermute ich eher eine bespielbare Schablone.

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      • Mich hat bei „Battleship“ ja – neben den offensichtlichen Kriterien – ja eher abgeschreckt, dass es sich um eine Brettspielverfilmung handelt. Selbst wenn der Film am Ende nicht mehr viel damit zu tun hat. Das fühlt sich einfach nicht richtig an.

        Aber etablierte Marken ziehen eben Publikum an und, wie du richtig sagst, ist es natürlich auch ein Marketinggag. Handlungsgetriebene Spiele oder Rollenspiele können dagegen wohl recht gut funktionieren, solange es man nicht so macht, wie mit der unsäglichen D&D-Verfilmung.

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      • Also Verpassen ist aber auch relativ. Wenn du lieber etwas Wertvolles sehen willst, was auch nur den Funken von Relevanz hat, klar, dann ist Battleship nicht dabei. Wenn du aber groß angelegte, sinnfreie Action sehen willst und (z.B. in einer Freundesrunde) einfach netten Spaß für nebenbei suchst, dann ist Battleship gar nicht so verkehrt. Die Frage ist dann eher, ob man nicht etwas bessere Sachen von Früher reinschmeisst. Wenn man ansonsten was Neues will, dann ist Battleship in seiner Sparte noch relativ weit vor. Da habe ich echt deutlich größeren Mist gesehen. 😀

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      • Bei mir steht immer noch „Transformers 3“ ungesehen im Regal. Wenn ich also neumodischen Unfug sehen will, dann werde ich wohl erst einmal diesen einlegen. Ansonsten greife ich tatsächlich lieber zu 80er/90er Actionern. Oder ganz anderen Filmen, denn im Moment stapeln sich die ungesehenen Scheiben – von Serien einmal ganz zu schweifen. Aber das sind alles Luxusprobleme. Schlimme, schlimme Luxusprobleme…

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      • Kenne ich sehr gut, aber das weißt du bestimmt inzwischen. 😀

        Naja, Battleship ist so ein Film, den ich selbst sicher auch längst noch nicht angepackt hätte, aber das ist dann so eine Ergänzung durch einen Kumpel, der solche Filme dann zu einem Filmabend beiträgt. Allein, wenn man sich mit Obskurem und Bescheuerten immer wieder übertreffen will, dann kommt man vermutlich eben darauf, so eine Spielverfilmung anzuschleppen. 😀

        Naja, und ich muß sowieso meine Trashquote hoch halten, um a) das Empfinden für Qualität nicht zu verwässern und b) einige hundert DVDs aus diesem Bereich abzubauen, die sich eben so angesammelt haben. 😀

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      • Ist ja auch überhaupt nicht verwerflich! Auch ich habe ab und zu Lust auf High-Budget-Trash à la „Kampf der Titanen“-Remake o.ä. Das muss eben manchmal sein. Ohne eine gewisse Varianz im Sichtungsverhalten, würde man die wirklich guten Filme wohl auch gar nicht mehr zu schätzen wissen. Insofern kann ich einen gewissen Prozentsatz an Trashfilmen in der Sammlung nur gutheißen.

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  10. Malefiz und die Catan-Siedler lassen sich bestimmt super verfilmen 😉 Stell mir das gerade mal vor: Catan von Emmerich 😀

    Das Prinzip von Cluedo oder Scotland Yard gibt es sicherlich schon verfilmt… 😉

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    • Hehe, na du hast Ideen… 😀

      Zu „Cluedo“ gibt es tatsächlich einen Film, der in Deutschland „Alle Mörder sind schon da“ heißt. Soll sogar ganz gut sein.

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      • Zumindest hat der Film eine ganz gute Besetzung. Nie gesehen, glaube ich; und auch nicht damit beschäftigt, sonst wäre mir das aufgefallen, denn fast jede Kritik hängt sich an dem Zusammenhang mit dem Spiel auf. Offenbar gibt es da Parallelen zu Eine Leiche zum Dessert und den Film wiederum hätte ich jetzt auch in die Nähe von Cluedo gebracht. Vielleicht bekommt man Alle Mörder sind schon da mal billig als Import. Die deutsche DVD scheint OOP zu sein und wird entsprechend nicht mehr verramscht. Angucken würd ich mir das schon gern mal.

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      • Ja, ich dachte auch, dass das ganz gut klingt. Werde ich mal im Hinterkopf behalten. Vielleicht kommt ja mal eine Neuauflage oder es gibt einen günstigen Import…

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      • Wenn Paramount den nicht ohne den alten Widescreen-Collection Balken neu aufgelegt hat – bisher habe ich nur diese Version gesehen – dann ist der Film so gut nicht gelaufen. Das schließ zwar nicht aus, daß der auf Blu-ray noch mal kommt, aber es ist vielleicht nicht so wahrscheinlich. Abwarten. Eigentlich bekam man sowas aus UK immer ganz günstig.

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      • Ja, UK ist für solche Filme wahrlich eine Fundgrube. Da ich eh nur im O-Ton (zumindest bei englischsprachigen Filmen) schaue, kann man da auch das eine oder andere Schnäppchen machen. Zudem muss man sich über Indizierungen usw. nicht kümmern. Toll!

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