Parks and Recreation – Season 3

Mit „Parks and Recreation – Season 3“ geht nun auch die letzte große Comedyserie der aktuellen TV-Saison in die Sommerpause. Für mich waren die (leider nur) 16 Episoden der Kommunalpolitik-Comedy erneut äußerst unterhaltsam, womit die Serie ihr sowohl inhaltliches als auch stilistisches Vorbild „The Office“ nun endgültig überholt hat.

Wie bereits im letzten Jahr überzeugt die Serie vor allem durch ihre sympathischen Charaktere. Wer würde nicht gerne – zumindest in so unterhaltsamer Form, wie in der Serie präsentiert – mit Leslie Knope, Tom Haverford und Ron Swanson zusammenarbeiten? Wahrscheinlich funktionieren Comedys, die am Arbeitsplatz spielen auch genau deshalb so gut: Man sieht wie unterhaltsam die Arbeit theoretisch sein könnte. Befreiender Eskapismus für die arbeitende Bevölkerung.

Was bietet die dritte Staffel an Neuerungen? Am auffälligsten sind wohl die Neuzugänge im Cast, über die ich mich wirklich sehr gefreut habe. So geben Rob Lowe (Sam Seaborn, „The West Wing“) und Adam Scott (Henry Pollard, „Party Down“) ihr Stelldichein und können ihren Gaststatus des vergangenen Jahres zu einer vollwertigen Mitgliedschaft in der Pawnee Parkverwaltung ausbauen. Sehr gelungene Charaktere, die sich wunderbar ins bisherige Stadtbild einfügen.

Auch wenn die Serie im Vergleich zur zweiten Staffel minimal abgebaut hat, so wurde ich erneut exzellent unterhalten. Eine Serie mit äußerst erfrischendem Humor und Charakteren, die sich schon jetzt Kultstatus erarbeitet haben. Mir haben es erneut besonders Tom Haverford und Ron Swanson angetan, doch auch Nebencharaktere wie Jean-Ralphio zeichnen „Parks and Recreation“ aus. Für die vierte Staffel fordere ich die volle Episodenzahl: 9/10 (8.8) Punkte.

7 Gedanken zu “Parks and Recreation – Season 3

  1. „Man sieht wie unterhaltsam die Arbeit theoretisch sein könnte. Befreiender Eskapismus für die arbeitende Bevölkerung.“

    haha, so wahr, auf jeden Fall!

    Und wurden ja dann auch die von dir bei mir angekündigten 9 Punkte 🙂

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  2. Immerhin stimme ich dahingehen zu, dass P&R inzwischen THE OFFICE überholt hat. Allerdings entwickelte die Serie nie denselben Charme, wie Michael, Jim und Dwight in ihren ersten 3-4 Jahren.

    P.S.: Ich wäre ja dafür, dass Ron Swanson nach Scranton zieht 🙂

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  3. @C4rter: War ja auch zu erwarten und ich freue mich jetzt schon auf die kommende Staffel. Dieses Jahr hätten es ruhig ein paar mehr Episoden sein können…

    @Flo Lieb: Stimmt, ganz so gelungen wie die ersten drei Staffeln von „The Office“ ist „Parks and Recreation“ (noch?) nicht. Ron Swanson in Scranton? Ja, das könnte etwas werden. Wäre wohl ein guter Jagdpartner für Dwight… 😀

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