Mr. Sunshine – Season 1

Nach den „Friends“-Stars Courteney Cox („Cougar Town“) und Matt LeBlanc („Episodes“) feiert dieses Jahr auch Matthew Perry seine Rückkehr auf den Fernsehbildschirm. Im Gegensatz zu seinen ehemaligen Schauspielkollegen hatte Perry jedoch auch schon vor „Mr. Sunshine – Season 1“ gewisse Serienerfolge zu verbuchen. Insofern war meine Erwartungshaltung ziemlich hoch und konnte glücklicherweise auch größtenteils erfüllt werden.

Neben Matthew Perry überzeugt in der Serie vor allem Allison Janney, welche mir bereits in „The West Wing“ ans Herz gewachsen ist. Der restliche Cast (u.a. Andrea Anders, „Better Off Ted“) ist nett, doch sind die Nebencharaktere bisher eher nur Beiwerk. Hier erhoffe ich mir deutlich mehr interessante Handlungsstränge in der eventuell kommenden zweiten Staffel. Bisher lebt die Serie hauptsächlich von absurden Situationen, die sich durch den unkonventionellen Führungsstil von Crystal Cohen (Allison Janney) ergeben.

Ich habe bisher viele Vergleiche zwischen den Serien „Mr. Sunshine“ und „30 Rock“ gelesen, welche für mich allerdings nicht sonderlich naheliegend sind. Weitaus treffender fand ich die Feststellung, dass Matthew Perrys Ben Donovan eher einem Chandler Bing entspricht, der Monica niemals kennengelernt hat. Im Gegensatz zu seiner letzten Serienrolle (Matt Albie in Aaron Sorkins „Studio 60 on the Sunset Strip“) erinnert Perrys Charakter hier wieder sehr stark an die Rolle, für die der Schauspieler weltbekannt wurde. Wer also gerne noch einmal Chandler Bing in Aktion sehen möchte, der sollte auf jeden Fall einschalten.

Während ihrer knappen Laufzeit von neun Episoden weiß die Serie stets zu unterhalten. Wirkliche Highlights sind jedoch leider eher selten dabei und ich hatte stets das Gefühl, dass noch mehr drin gewesen wäre. Auf der anderen Seite gab es auch keine Ausfälle und so habe ich mich jede Woche erneut auf die bunte Truppe der Sunshine Arena gefreut. Da ist durchaus noch Luft nach oben: 7/10 (7.2) Punkte.

7 Gedanken zu “Mr. Sunshine – Season 1

  1. Es geht um eine Arena, in der verschiedenste Veranstaltungen (Sport, Konzerte usw.) stattfinden. Matthew Perrys Charakter ist der Manager und darf sich mit etlichen schrägen Kollegen rumschlagen. Halt eine Workplace Comedy, aber weit weniger popkulturell relevant, als „30 Rock“.

    Gefällt mir

      • Ist halt ebenso wie „30 Rock“ eine Single Camera Comedy mit verschrobenen Charakteren. Matthew Perry war bei „Friends“ auch mein Liebling und demnach hatte ich auch viel Spaß mit seinem „Mr. Sunshine“.

        Gefällt mir

  2. Wusste gar nicht, dass die erste Staffel schon durch ist. Da ich zu den Leuten gehöre, die Parallelen zu 30Rock sehen: mich erinnerte der Sohn der Chefin an Kenneth, die Chefin selbst wäre gerne eine Mischung aus Jack Donaghy und Veronica aus „Better off Ted“, Chandler schließlich gibt die männliche Liz Lemon, die den Laden zusammenhalten muss. Wenn sich dieser Eindruck erstmal im Kopf festgesetzt hat, erwartet man auch die Klasse des Humors von 30Rock und da kommt Mr. Sunshine nicht nur wegen der fehlenden popkulturellen Referenzen nicht ran.

    Wie du richtig bemerkt hast, sind die Nebenfiguren kaum der Rede wert. Aber ich man guckt es halt wegen Matthew Perry. Wobei mir die letzte Folge mit Miss „Party Down“ Caplan richtig gut gefallen hat.

    Gefällt mir

  3. Mist. Jetzt habe ich auch die Parallelen zu „30 Rock“ und „Better Off Ted“ im Kopf. Allerdings sehe ich „Mr. Sunshine“ hier nicht wirklich als Konkurrenz. Die Serie ist deutlich leichter und oberflächlicher, was ich nicht einmal sonderlich negativ meine. Für mich einfach nur gute Unterhaltung für Zwischendurch. Anfangs hatte ich von der neuen Serie mit Matthew Perry und Allison Janney aber tatsächlich auch mehr erwartet, doch die kurze Phase der Enttäuschung hielt nicht wirklich lange an. Liz Caplan ist so oder so immer in Zugewinn für jede Serie. Und ja, ich weine insgeheim immer noch ein wenig „The Class“ hinterher.

    Gefällt mir

  4. Pingback: Go On – Season 1 | Tonight is gonna be a large one.

Deine Meinung? (Indem du die Kommentarfunktion nutzt, erklärst du dich mit der Verarbeitung deiner angegebenen Daten durch Automattic, Inc. sowie den Dienst Gravatar einverstanden.)

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.