Run, Fatboy, Run (053)

Der übliche Wochenendlauf. Dieses Mal wohl eher Wochenendschlittern. Es war tatsächlich schweineglatt auf den Wegen. Da musste man teils ganz schön aufpassen, was jetzt natürlich eine gute Ausrede für die wieder einmal nicht verbesserte Zeit ist.

Länge: 4,96
Laufzeit: 00:33:00
kCal: 412
min/km: 6:39

Meine Motivation war heute aber auch wirklich im Keller und ich kann somit froh sein, mich überhaupt aufgerafft zu haben. Wenigstens die raureife Landschaft war schön anzusehen. Übrigens bin ich 2009 inzwischen schon mehr Kilometer gelaufen, als 2008 – genauer gesagt 138 km. Woohoo!

Terminator: Die Erlösung – Director’s Cut – OT: Terminator Salvation (2009)

Wie so oft in letzter Zeit gab es mit McGs „Terminator: Die Erlösung“ einmal wieder einen Nachklapp zu einer bekannten und beliebten Trilogie mit großer Fansbasis. Milking the Franchise. Dennoch hatte ich mich wirklich auf den Film gefreut und wurde auch entsprechend gut unterhalten.

Zunächst einmal war ich froh, dass man nicht wieder in der Vergangenheit ansetzt und das bekannte Fluchtszenario durchspielt. Seit den Flashforwards in „Der Terminator“ bin ich schon heiß auf die düstere Zukunft. Nun endlich war es soweit. In diesem aktuellen Film befindet sich Skynet allerdings noch im Aufbau, so dass die Welt eher an Endzeitfilme wie „Mad Max“ erinnert, als an die aus den „Terminator“-Filmen bekannten Bilder. Doch was nicht ist, kann ja noch werden.

Leider ist die Geschichte – wie bereits schon in „Terminator 3: Rebellion der Maschinen“ – eher als Alibi für ausufernde Actionszenen zu sehen. Diese sind dafür wirklich sehenswert und machen enorm viel Spaß. Auch die Handlung birgt durchaus Potential, doch leider wurden die Schwerpunkte falsch gesetzt. Was will man als Fan sehen? Natürlich einen aufstrebenden John Connor, wie wir ihn uns seit „Terminator 2: Tag der Abrechnung“ erhoffen. Leider ist Christian Bales John Conner ein derartiger Unsympath, dass selbst Nick Stahls blasse Interpretation im dritten Teil mehr Sympathien für sich verbuchen konnte.

Neben dem Erzählstrang um John Connor gibt es mit Marcus Wright eine neue Figur, die doch tatsächlich mehr her macht, als die vermeintliche Hauptfigur. Dadurch verschiebt sich die Gewichtung der Mythologie jedoch, was dem Film letztendlich schadet. Gegen Ende wirkt die Geschichte auch leider ziemlich konstruiert, was so manchen Effekt verpuffen lässt. Dafür gibt es noch einen herrlichen CG-Arnie zu sehen, der besonders Fans des ersten Teils Freudentränen in die Augen treiben wird.

Alles in allem ist „Terminator Salvation“ ein unterhaltsamer Actionfilm mit tollem Setting und vielversprechender Zukunft. Die Geschichte ist eher nebensächlich und wer den Film nicht beständig mit den zwei unantastbaren Klassikern vergleicht, kann auf jeden Fall seinen Spaß haben. Hat mir sogar einen Tick besser gefallen, als der zweite Aufguss: 6/10 Punkte.

Long Way Down (2007)

Nachdem mich vor gut zwei Jahren bereits der Vorgänger ausgezeichnet unterhalten hatte, habe ich mir mit „Long Way Down“ nun endlich Ewan McGregors und Charlie Boormans zweiten Motorradtrip angesehen. Auch für nicht Motorrad-affine Zuschauer wie mich ein beeindruckendes Erlebnis.

Wurde in „Long Way Round“ eine Reise durch den europäischen bzw. asiatischen Kontinent dokumentiert, geht es dieses Mal quer durch Afrika. Neben Ewan McGregor und Charlie Boorman ist auch wieder Kameramann Claudio mit von der Partie. Ergänzt wird unser Motorradtrio durch das Produzententeam, welches sich erneut in robusten Jeeps fortbewegen darf. Ein minutiös geplantes Abenteuer, welches dennoch genügend Spielraum für ein gewisses Maß an Spontanität beinhaltet.

Im Prinzip bekommt man genau das zu sehen, was man nach dem Vorgänger erwarten würde. Tolle Landschaften, interessante Begegnungen und zwei sympathische Reiseleiter. Für wahre Motorradfreunde gibt es auch wieder ausreichend technische Probleme und zwischenmenschliche Konflikte werden für Dramafreunde natürlich auch nicht außer acht gelassen. Charlie Boorman und Ewan McGregor sind bei all dem einmal wieder so sympathisch, dass ich auch bei einer dritten Reise nicht nein sagen würde.

Vermutlich gefällt mir die Serie so gut, weil ich eben nicht zur Hauptzielgruppe gehöre und mich das inszenierte Abenteuer deshalb auch nicht wirklich stört. Die Jungs haben ihren Spaß, was man ihnen auch ansieht und das Abenteuer besteht eben aus kalkulierbaren Risiken und interessanten Begegnungen. Mehr braucht es auch gar nicht. Eine äußert unterhaltsame Reisedoku mit tollen Bildern und sympathischen Reisenden: 8/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (052)

Mal wieder ein abendlicher Lauf. Dieses Mal tatsächlich nur die etwas kürzere Nachtstrecke. War ohnehin schon schwer genug sich aufzuraffen bei dieser Eiseskälte. Nun ist mir aber wenigstens warm.

Länge: 4,20
Laufzeit: 00:28:00
kCal: 349
min/km: 6:39

Erstaunlicherweise war ich im Durchschnitt nur genauso schnell bzw. langsam – kommt eben ganz auf den Blickwinkel an – wie auf der längeren Strecke. Insgesamt hat mich der Lauf also nur wenig befriedigt zurückgelassen und ich hoffe der nächste wird wieder besser.