Tripods – Die dreibeinigen Monster (John Christopher) / Hörbuch

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Innerhalb des letzten halben Jahres habe ich John Christophers berühmte Trilogie „Tripods – Die dreibeinigen Monster“ in der Hörbuchfassung gehört. Nicht immer lange an einem Stück (meist beim Frühstücken, Bügeln etc.) und leider auch nicht regelmäßig. Die letzten freien Tage habe ich nun dazu genutzt, meinen Aufenthalt in der fantastischen Welt der dreibeinigen Herrscher zu beenden. Die hohe Qualität des Hörbuchs führt nun auch zur Aufnahme des Mediums in meine Kategorieliste.

In „Dreibeinige Monster auf Erdenkurs“ werden wir in die Welt der Tripods eingeführt. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der Hauptfigur, was mich als Zuhörer die Distanz völlig vergessen ließ. Die ersten Schritte in dieser Welt, die von Dreibeinern beherrscht wird und in der die Menschen Kappen tragen, fühlen sich bereits vertraut an. Vermutlich habe ich damals die TV-Serie gesehen oder die Geschichte anderswo gehört. Zudem erinnern die Dreibeiner sehr an „Krieg der Welten“.

Weiter geht es mit „Das Geheimnis der dreibeinigen Monster“. Hier erfahren wir mehr über die Herrscher und erleben großartige Abenteuer in der Stadt der Tripods. Durch die tolle Erzählstimme von Thorsten Michaelis werden die verschiedenen Personen perfekt dargestellt und man wird als Zuhörer regelrecht in die Geschichte hinein gesogen.

„Der Untergang der dreibeinigen Monster“ beschreibt letztendlich – wie der Titel bereits andeutet – das finale Kapitel im Aufstand gegen die Herrscher. Hier merkt man besonders deutlich, wie sich die Charaktere weiterentwickelt haben und welch enorme Reise man als Zuhörer mit ihnen unternommen hat. Ich hatte hier öfter das epische Gefühl, welches mir zuletzt bei „Der Herr der Ringe“ begegnet ist. Der Abschied ist dementsprechend schwer gefallen.

Ich habe bisher einige Hörbücher gehört. Meist irgendwelche Dan Brown-Geschichten zur Berieselung bei stupiden Haushaltstätigkeiten. Auch wollte ich nie ein Buch hören, welches ich unbedingt lesen wollte, da die Aufmerksamkeit (bei mir) beim Zuhören nicht so hoch ist, wie beim aktiven Lesen. „Tripods – Die dreibeinigen Monster“ habe ich jedoch aktiv gehört und es hat sich jede Sekunde gelohnt: 10/10 Punkte.

5 Gedanken zu “Tripods – Die dreibeinigen Monster (John Christopher) / Hörbuch

  1. Ich sehe auch gerade (wieder?) die TV-Serie und finde sie (immer noch?) grandios. Für damalige TV-Verhätnisse gar nicht einmal so schlecht umgesetzt. Die Geschichte und die tollen Darsteller lassen mich zudem über budgetbedingte Schwächen hinwegsehen…

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  2. Ich denke bei solchen Serien sollte man bei der späteren Sichtung generell gnädig sein. Vieles was einem damals begeistert hat, wirkt heute kitschig, schlecht gemacht oder noch schlimmer. Aber auch wenn man dann erst richtig merkt wie alt man geworden ist, man muss halt wissen, damals war eine andere Zeit.

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  3. Ja, da kann ich dir nur zustimmen. Letztendlich ist es zudem stets die Geschichte die zählt. Über altbackene Inszenierung etc. kann man meines Erachtens leichter hinweg sehen, als wenn es Mängel in der Handlung/Narration gäbe. Und da kann man den „Tripods“ meiner Meinung nach auch heute keine großartigen Vorwürfe machen.

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  4. Pingback: Die Tribute von Panem – OT: The Hunger Games « Tonight is gonna be a large one.

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