Journeyman – Season 1

Von den aktuellen Serien sind in letzter Zeit besonders „Chuck“ und „Pushing Daisies“ gelobt worden. Lob, das beide Serien auch wirklich verdient haben. Leider bleiben andere Shows oft auf der Strecke. Ich möchte deshalb die Gelegenheit nutzen und etwas Werbung für „Journeyman – Season 1“ machen.

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„Journeyman“ handelt von Dan Vasser (Kevin McKidd, „Rome“), einem unfreiwillig Zeitreisenden. Dan arbeitet als Journalist und hat Familie. Beide Lebensbereiche geraten ins Wanken, als er spontane Zeitreisen unternimmt. Ungewollt. Ungeplant. Unbeeinflussbar. Sowohl das Wo, als auch das Wann. Bei seinen Reisen trifft Dan auf seine angeblich verstorbene Ex-Freundin. Auch eine Reisende. Sie weist ihn in die Regeln des Reisens ein: Dan hat Aufträge zu erfüllen. Er muss Menschen beeinflussen, damit sie im weiteren Verlauf der Zeit bestimmte Dinge tun oder lassen. Diese Aufträge sind – wie Dan schon bald lernen muss – wichtig und es darf nicht von ihnen abgewichen werden. Doch schon bald beeinflussen die Reisen sein Privatleben und immer öfter stößt er auf seine eigene Vergangenheit…

Vermutlich muss man Zeitreisen mögen, um Gefallen an „Journeyman“ zu finden. Ich mag Zeitreisen und muss sagen, dass ich mit zunehmender Laufzeit immer beigeisterter vom Konzept der Serie war. Die Geschichte um Dan Vasser wird sehr ernsthaft erzählt – ohne aufgesetzt zu wirken. Die Charaktere sind alle wichtig für die Serie und machen eine Wandlung durch. Ich hatte nie das Gefühl irgendeine cheesy Sci-Fi-Serie zu sehen. Wenn man die Serie mit einem Film vergleichen möchte, fällt mir am ehesten „Frequency“ ein. Nicht nur aufgrund der Zeireisethematik, sondern vor allem weil die Charaktere im Vordergrund stehen – und nicht die Science Fiction.

Wer nach einer gut geschriebenen und mitreißenden Serie mit Sci-Fi-Elementen sucht, der ist bei „Journeyman“ perfekt aufgehoben. Ich hoffe sehr auf eine zweite Staffel: 8/10 Punkte.

6 Gedanken zu “Journeyman – Season 1

  1. Von Journeyman habe ich auch den Pilotfilm gesehen, der mich allerdings weniger überzeugt hat. Obwohl ich der Serie ein anständiges Niveau zuspreche, hat sie nicht ganz meinen Nerv getroffen. Vielleicht sollte ich ihr doch noch mal eine Chance geben nach deiner Kritik. Aber ich glaube, irgendwo gelesen zu haben, dass die Serie mit der ersten Season wieder eingestellt wird. Weiß jetzt aber gar nicht, ob das stimmt.

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  2. Nach der Pilotfolge war ich auch noch nicht sonderlich begeistert. Bei mir hat es so ca. 3 Episoden gebraucht bis ich mich eingewöhnt hatte – dann aber hat „Journeyman“ wirklich viel Spaß gemacht.

    Ich befürchte auch, dass es bei dieser einen Season bleiben wird. Der Abschluss wäre aber auch dann recht gelungen. Dieser Umstand sollte dich also nicht von einer Sichtung abhalten…

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  3. In meiner Durststrecke werde ich mich wohl „Twin Peaks“ zuwenden. Wenngleich ich auch stets noch auf der Suche nach verpassten aktuelleren Serien bin. In Sachen „Journeyman“ freue ich mich auf jeden Fall über die späte Begegnung…

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  4. „Pusing Daisies“ und „Chuck“ kenne ich schon. Habe aber erstmal nichts ausführliches dazu geschrieben, da die Staffeln so kurz waren und – im Gegensatz zu „Journeyman“ – die Fortsetzung ja sicher ist.

    „Californication“ werde ich mir demnächst einmal zu Gemüte führen…

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