8 Simple Rules

Gemeint ist dieses Mal ausnahmsweise nicht die TV-Serie – gemeint bin ich. Die Doktorin hat mir ein Stöckchen zugeworfen, bei dem ich acht Dinge über mich enthüllen soll. Here we go:

Eins: Mir fällt zu jeder Zeit eine unpassende Referenz aus der Film- und Fernsehwelt ein. Dabei hätte ich diesen Eintrag ja auch einfach einmal ‚Acht Dinge‘ oder so ähnlich betiteln können, aber nein…

Zwei: Noch kurz vor meiner eigenen Bloggerkarriere fand ich Blogs total langweilig und hielt Blogger für egozentrische Selbstdarsteller (ich hätte den Beitrag vielleicht doch ‚Acht Geständnisse‘ nennen sollen). Inzwischen weiß ich allerdings, dass ich damals – zumindest in den meisten Fällen – total falsch gelegen habe. Reicht das als Rehabilition?

Drei: Bis ins Teenageralter habe mit größtem Vergnügen Disney-Comics gelesen. Am liebsten „Lustiges Taschenbuch“. Wäre unsere Wohnung platzmäßig nicht so eingeschränkt, würde ich sogar heute noch ab und zu reinschauen. Doch nun lagern die lustigen Bücher bei meinen Eltern im Keller. Einsam und verlassen und gar nicht mehr lustig.

Vier: Ich wollte als Kind immer Forscher werden. Am liebsten Meeresbiologe (was wohl meine Affinität zu marinen Themen in Film und Literatur erklärt). Und nun? Pixelschubser und Farbendreher statt Tiefseetaucher.

Fünf: In der Schulzeit war ich stets der Größte in der Klasse. So rein von der Länge. Ich habe das nie so toll gefunden, wie ich es – nach Aussagen diverser Leute – hätte finden müssen. Heute kann ich meine Größe meist bei hohen Schränken ausspielen. Anscheinend bin ich praktischer als eine Leiter – wiederum nach Aussagen diverser Leute.

Sechs: Früher habe ich das Rollenspiel „Shadowrun“ gespielt. Das klingt nun viel nerdiger, als es eigentlich war. Mit den Kämpfen, Würfeln, Attributen etc. konnte ich auch nie wirklich viel anfangen. Ich fand es dagegen toll, dass man sich Geschichten ausdenken konnte. Die Welt des Spiels finde ich immer noch faszinierend und warte nach wie vor auf ein Filmumsetzung.

Sieben: Meinen ersten bewussten Albtraum hatte ich nach einer Folge „Tom & Jerry“. Tom wurde vom Teufel in die Hölle gezogen. Schrecklich. Glaubt man meiner Mutter, war das auch für sie eine äußerst unruhige Nacht. Danach war Fernsehen erst einmal gestorben.

Acht: Ich war als Jüngling Mitglied im hiesigen Geräterturn-Verein. Dieser wurde von einem damals bestimmt schon 75jährigen Kauz geleitet. Der Drill war hart. Am härtesten war allerdings das Reck. Ich habe dieses Gerät gehasst. Dafür existieren irgenwo im Keller meiner Eltern (gleich neben den Lustigen Taschenbüchern) Hi8-Kassetten mit erschreckenden tollen Aufnahmen von mir als Boden- und Trampolinturner. Aufgrund der Erlebnisse am Reck habe ich aber auch diese Karriere an den Nagel gehängt.

Mehr Dinge gibt es heute nicht. Weitergeschmissen (ja, auch Leichtathletik gehörte zu meinen großartigen Fähigkeiten) wird das Stöckchen an Martin und Paul. Ich hoffe ihr fangt besser, als ich werfe… 😉

6 Gedanken zu “8 Simple Rules

  1. Dabei fällt mir ein, dass mein erster bewusster Albtraum auch Trickfilmfiguren beinhaltete. Bei uns im Keller hauste nämlich – im Traum – Goofy. Und als ich in den Keller ging, wurde ich im Heizungskeller von Micky Maus und Donald Duck gefoltert. Also kein Wunder, dass ich nie die Lustigen Taschenbücher gelesen habe. 😉

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  2. Im Heizungskeller gefoltert von Micky Maus und Donald Duck… das lässt tief blicken. Lässt aber auch auf deine Affinität zu Jack Bauer schließen. Irgendwie muss man solche Träume schließlich verarbeiten… 😉

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  3. Ich glaube, sie haben mich als Foltermethode durchgekitzelt, aber ich bin nicht mehr sicher… Jetzt wird mir aber alles klar! Ich muss das alles durch geeignete Fernseh-Erlebnisse verarbeiten! Na ja, immer noch billiger als eine Therapie. 😉

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  4. Pingback: Stöckchenbeantwortung « Wer ist eigentlich Paul?

  5. Pingback: 8 Things … « symBadisch

  6. Pingback: One Lovely Blog Award | Tonight is gonna be a large one.

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