Media Monday #756 – Weihnachtskonzert, Candlelight-Konzert und Adventskaffee

Die letzte Woche habe ich wirklich gedacht, ich schaffe es nicht mehr bis zum Urlaub. Völlig verrückt. Aber ich habe es geschafft. Mein Körper muckt ziemlich und zeigt unspezifische Symptome, wie Rückenschmerzen oder Baumschmerzen, aber keine Erkältungssymptome. Glücklicherweise. Die halbe Familie der Schwägerin, mit der wir immer viel unternehmen, liegt mit Influenza flach. Ich bin gespannt, wie sich das noch alles bis Weihnachten entwickelt. Was stand letzte Woche so an? Frau bullion und das Zappelinchen hatten an zwei Tagen Chorauftritte im Rahmen eines wirklich wundervollen Weihnachtskonzerts. Sehr stimmungsvoll. Am Freitag bin ich mit den Kindern direkt nach meinem letzten Termin losgezogen, um endlich unseren Weihnachtsbaum zu kaufen. Seit Samstag steht er auch endlich geschmückt in unserem Wohnzimmer. Abends waren Frau bullion und ich erneut bei einem Candlelight-Konzert (siehe Foto unten) und am Sonntag kurz zum Adventskaffee bei den Schwiegereltern. Nun starten wir in die Weihnachtswoche und heute steht direkt noch ein Kinobesuch auf dem Programm. Doch nun erst einmal zu den Fragen des Medienjournals am Abend des vierten Advents. 🕯️🕯️🕯️🕯️

Media Monday #756

  1. Zu den Feiertagen werde ich wieder viel zu viel essen.
  2. Wärme gehört stets zum Fest und wie ich das Thema im Rahmen des „Projekt 52“ umgesetzt habe, seht ihr hier.
  3. Als mitunter letzte Vorbereitung habe ich über die fünf Filme geschrieben, die ich 2026 lieber verpassen will.
  4. Mit den Kindern Serien zu schauen ist eine schöne Tradition, die ich mit „Jurassic World: Die Chaostheorie“ fortgesetzt habe.
  5. Diese wenigen Tage „zwischen den Jahren“ hoffe ich schmerzfrei begehen bzw. belaufen zu können.
  6. Die Weihnachtszeit hat es noch jedes Jahr geschafft mich ein wenig runterzubringen; ich hoffe das gelingt mir auch dieses Jahr.
  7. Zuletzt habe ich mit „Die Geister, die ich rief…“ den ersten Weihnachtsfilm des Jahres gesehen und das war wunderbare Unterhaltung, weil die klassische Geschichte in den 1980er Jahren immer wieder wunderbar funktioniert.

Weihnachtsklassiker beim wundervoll stimmungsvollen Candlelight-Konzert (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Die Geister, die ich rief… – OT: Scrooged (1988)

Heute war es endlich soweit und wir haben uns den ersten Weihnachtsfilm des Jahres angeschaut. Zum ersten Mal stand „Die Geister, die ich rief…“ mit der gesamten Familie auf dem Programm. Ich selbst hatte den Film seit meiner Kindheit nicht mehr gesehen und war demnach gespannt, wie er mir heute noch gefallen würde. Für die Sichtung hatte ich mir Anfang des Jahres extra die 4K Ultra HD Blu-ray zum 35-jährigen Jubiläum des Films zugelegt. 🎄👻

Die Geister, die ich rief… (1988) | © Paramount Pictures (Universal Pictures)

Die Geister, die ich rief… (1988) | © Paramount Pictures (Universal Pictures)

Dickens‘ Weihnachtsgeschichte in den 1980ern

Ich liebe Filme, die in den 1980ern und frühen 1990ern entstanden sind. Ohne (viel) CGI, dafür wunderbar handgemacht. Diese profitieren ganz besonders von einer 4K-Abtastung. Das Bild ist knackscharf und wirkt herrlich filmisch. Großartig! Auch inhaltlich ist „Die Geister, die ich rief…“ angenehm klassisch, wird doch Charles Dickens‘ Weihnachtsgeschichte einfach modern interpretiert. Modern bedeutet in diesem Fall die kapitalistische Welt (ach, wenn wir damals nur gewusst hätten, wie ultrakapitalistisch sich die Welt noch entwickelt würde) der späten 1980er Jahre. Eine Mischung, die erstaunlich gut funktioniert.

„Die Geister, die ich rief…“ lebt eindeutig von Bill Murray (u.a. bekannt als Dr. Peter Vankman in „Ghostbusters: Die Geisterjäger“), welcher eine herrlich überzogene Vorstellung abliefert. Gefreut habe ich mich auch Karen Allen zu sehen, die mir vor allem als Marion Ravenwood in „Indiana Jones: Jäger des verlorenen Schatzes“ im Kopf geblieben ist. Die Effekte sind toll und die Botschaft des Films zeitlos. Dazwischen verstecken sich allerdings ein paar angestaubte Gags und sexistische Darstellungen, wie man sie heute nicht mehr schreiben würde. Es ist eben ein Film der 1980er Jahre und als solcher funktioniert er nach wie vor ausgezeichnet.

Fazit

Sowohl die Kinder als auch ich hatten heute viel Spaß mit „Die Geister, die ich rief…“, was an der bewährten Mischung aus klassischer Geschichte und 1980er Hollywood-Magie liegt. Der Film bietet (leicht angestaubten) Humor, tolle Effekte und durchaus einiges an Weihnachtsgefühl. Immer noch sehenswert: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Projekt 52 – 2025 #51: Wärme

Projekt 52 LogoAusgerechnet in der kalten Jahreszeit kommt bei Projekt 52 das Thema Wärme an die Reihe. Aber es passt schon perfekt, denn wenn es draußen kalt und ungemütlich ist (außer er ist aufgrund des menschengemachten Klimawandels tatsächlich ungewöhnlich warm), kann man innen wunderbar die Wärme genießen. Für mich ist das Kerzenlicht der Vorweihnachtszeit stets sinnbildlich für die Wärme, die auch diese Jahreszeit ausstrahlt. Wenn man gemütlich bei Kaffee, Kakao und Plätzchen zusammensitzt und die Flammen der Kerzen flackern. Wunderbar warm und gemütlich. Deshalb sind unser Adventskranz und der Kerzenadventskalender die perfekten Motive für diese Aufgabe:

Der Wärme ausstrahlende Adventskranz samt Adventskalenderkerze

Der Wärme ausstrahlende Adventskranz samt Adventskalenderkerze

Motiv: Der Wärme ausstrahlende Adventskranz samt Adventskalenderkerze
Kamera: Honor Magic 5 Pro
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

Relevante Links von Initiatorin Sari auf Heldenhaushalt:

Ihr wollt mehr?
Meine bisherigen Beiträge zu Projekt 52…

Run, Fatboy, Run (2207)

Was ist nur los? Nach einem schönen Konzert bin ich gestern nicht noch auf dem Sofa versumpft, sondern erneut vernünftig früh ins Bett. Auch habe ich nicht unendlich lange ausgeschlafen, sondern war um 8 Uhr schon beim Kaffee gesessen. Mein Rücken ist immer noch nicht besser und mein Bauch zwickt auch immer noch. Das Wetter hat mich dennoch rausgelockt. ☀️

Gegen die Rückenschmerzen anlaufen

Gegen die Rückenschmerzen anlaufen

Distanz: 10.05 km
Zeit: 01:08:04
Anstieg: 103 m
Ø Pace: 6:46 min/km
Ø Geschwindigkeit: 8.9 km/h
Ø Herzfrequenz: 141 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 2.2 °C
Kalorien: 832 kcal

2025: 2683 km
Dezember: 141 km
KW 51: 50 km

Ich wollte den Lauf einfach genießen, so gut es ging. Drei- bis viermal hat mein Rücken gemuckt, doch die restliche Zeit kam ich recht schmerzfrei voran. Die Sonne und Kälte hat gut getan. Wenn es nicht akut noch schlimmer wird, werde ich meine letzten 42 km des Jahres entspannt auf die kommenden 10 Tage aufteilen. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod 904 – Jingle Bell Heist
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Run, Fatboy, Run (2206)

Als ich gestern in den Feierabend gegangen bin, hat es mich tatsächlich zerlegt. Ich hatte plötzlich extreme Rückenschmerzen, zu denen sich Bauchschmerzen gesellt haben. Da Teile der erweiterten Familie trotz Impfung mit Influenza (getestet und bestätigt) flachliegen, hatte ich eher mit etwas in dieser Richtung gerechnet. Aber ich vermute eher, dass es am Stress der letzten Wochen liegt und mein Körper nun langsam aber sicher protestiert. Da mir bei Rückenschmerzen langsames Laufen teils gut tut, habe ich eben das versucht, zumal es herrlich sonnig war. ☀️

Langsam und bedächtig für den Rücken

Langsam und bedächtig für den Rücken

Distanz: 6.63 km
Zeit: 00:42:43
Anstieg: 60 m
Ø Pace: 6:27 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 146 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 8.9 °C
Kalorien: 557 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 88%

2025: 2673 km
Dezember: 131 km
KW 51: 40 km

Tatsächlich hat mein Rücken nach dem Einlaufen wunderbar mitgespielt. Erst zu Hause beim Umziehen usw. wurde es wieder schlimmer. Dennoch steht jetzt noch das Schmücken des Weihnachtsbaumes auf dem Programm und danach haben Frau bullion und ich noch Konzertkarten. Hoffentlich sind die Stühle bequem. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod 904 – Jingle Bell Heist
Im zweiten Ohr: blink-182

Run, Fatboy, Run (2205)

Ich bin durch. Der letzte Arbeitstag des Jahres und nichts geht mehr. Das Wetter wäre perfekt für einen entspannten Lauf gewesen, aber ich fühle mich so erschöpft, dass sich selbst das Laufen nicht mehr gut angefühlt hat. Und das mag bei mir etwas heißen. Hatte ich schon ewig nicht mehr. Vielleicht auch noch nie. 😖

Ich bin so durch, dass ich mir überlegt hatte, den Lauf abzubrechen (aber musste halt noch nach Hause)

Ich bin so durch, dass ich mir überlegt hatte, den Lauf abzubrechen (aber musste halt noch nach Hause)

Distanz: 8.56 km
Zeit: 00:55:24
Anstieg: 71 m
Ø Pace: 6:28 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 144 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 2.8 °C
Kalorien: 716 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 81%

2025: 2667 km
Dezember: 124 km
KW 51: 34 km

Mittendrin hatte ich mir tatsächlich überlegt abzubrechen bzw. abzukürzen. Aber ich hätte den Weg ohnehin zurücklaufen müssen, um nach Hause zu kommen. Also Zähne zusammengebissen und weiter. Nun noch zwei Termine und danach Rechner aus und in den privaten Trubel starten. Endlich Weihnachtsbaum kaufen und der Zwergofant hat heute Abend auch noch Tennis. Was freue ich mich schon aufs Sofa! 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod 904 – Jingle Bell Heist
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Run, Fatboy, Run (2204)

Der letzte Bürotag liegt hinter mir. Von Entspannung ist jedoch noch nichts zu spüren. Wirklich unfassbar dieses Jahr. Leider gibt es auch im Privaten ein paar unschöne Entwicklungen. Ich bin sowas von bereit für eine Pause. Heute jedoch war ich mittags erst einmal im strahlenden Sonnenschein laufen. ☀️

Energielevel momentan sehr niedrig

Energielevel momentan sehr niedrig

Distanz: 8.57 km
Zeit: 00:50:38
Anstieg: 72 m
Ø Pace: 5:55 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 151 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 3.9 °C
Kalorien: 714 kcal

2025: 2658 km
Dezember: 116 km
KW 51: 25 km

Ich spüre, dass mein Energielevel extrem niedrig ist. Deshalb habe ich auch langsam getan. Am Ende bin ich doch knapp unter einem 6er Schnitt gelandet. Es war teils glatt und doch war es schön, draußen zu sein. Heute Abend steht noch ein Konzert an und dann noch einmal Energie für den letzten Arbeitstag des Jahres aufbringen. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod 904 – Jingle Bell Heist
Im zweiten Ohr: Frank Turner

5 Filme, die ich 2026 lieber verpassen will

Von vergangenen Box-Office-Flops, die sich dennoch lohnen, führt der Weg bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG heute in die Zukunft. Was sind die 5 Filme, die ich 2026 lieber verpassen will? Es wird recht orakelig und ich habe mich eher von meiner persönlichen Einschätzung leiten lassen als einer professionellen Einschätzung. Anders kann man dieses Thema vermutlich auch nicht angehen. Werdet ihr diese Filme auch verpassen oder legt ihr Einspruch ein? 🙈

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 442 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 442 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 442 lautet:

5 Filme, die ich 2026 lieber verpassen will

  1. „Vaiana“ (9. Juli 2026) – Ich war den meisten Realfilm-Remakes gegenüber recht milde gestimmt. Teils haben sie das Material neu interpretiert, wie z.B. „The Jungle Book“, teils waren sie sehenswerte aber auch unnötige Wiederauflagen, wie „Drachenzähmen leicht gemacht“ oder „Lilo & Stitch“. Das Realfilm-Remake von „Vaiana“ dagegen stößt mir jedoch bereits mit dem Trailer sauer auf, weil es reale Schauspieler in eine reine CGI-Umgebung verpflanzt. Zudem ist der Animationsfilm perfekt und schon der zweite Teil war leider nur ein eher müder Aufguss.
  2. „PAW Patrol 3: Der Dino-Film“ (6. August 2026) – Ob die Marke heute noch zieht? Als meine Kinder klein waren, kam „Paw Patrol“ gerade auf. Es liefen die ersten Episoden, Spielzeug musste noch aus England importiert werden. Bevor der Hype richtig losging, waren die Kinder auch rausgewachsen. Puh! Nun also ein dritter Spielfilm, der nicht nur Hunde mit Fahrzeugen kombiniert, sondern auch mit Dinos? Das ist selbst mir zu kalkuliert.
  3. „Cliffhanger 2“ (3. September 2026) – Als ich in der Liste der kommenden Filme stöberte, dachte ich erst von einem Remake gelesen zu haben. Aber es soll wohl eine Fortsetzung des 1993er „Cliffhanger: Nur die Starken überleben“ werden und Silvester Stallone auch am Start sein. Da ich den Film sehr mag, werde ich hier bestimmt einmal reinschauen. Doch so schön handgemacht wie Renny Harlins erster Teil dürfte die späte Fortsetzung ohnehin nicht mehr werden.
  4. „Der perfekte Urlaub“ (22. Oktober 2026) – Es waren ein paar Filme dieser Art auf der Liste nach dem Schema generische deutsche Komödie. Dazu muss ich sagen, dass ich den Vorgänger nicht gesehen habe und mir kein Urteil erlauben darf. Dennoch werde ich um diesen Film einen großen Bogen machen. Weil ich mir schon vorstellen kann, wie dieser abläuft.
  5. „Angry Birds 3: Der Film“ (10. Dezember 2026) – Ist „Angry Birds“ noch ein Thema? Die Kids spielen heute ganz andere Dinge auf dem Smartphone. „Brawl Stars: The Movie“ würde ich mir noch eingehen lassen. Aber ist diese Marke noch wirklich aktiv? Spielen das noch aktiv die Handy-Boomer? Würden sie sich einen Film dazu anschauen? Fragen über Fragen. Also lieber direkt verpassen.

Anmerkung: Die Liste ist nach dem voraussichtlichen Kinostart sortiert, nicht nach der zu erwartenden Qualität der Filme.

Jurassic World: Die Chaostheorie – OT: Jurassic World: Chaos Theory – Die komplette Serie (Staffel 1 bis 4)

Wieder einmal habe ich eine komplette Serie abgeschlossen: „Jurassic World: Die Chaostheorie“ schließt, nach einem erwartbaren Zeitsprung, direkt an die fünfte und finale Staffel von „Jurassic World: Neue Abenteuer“ an. Diese Serie hatten wir damals alle gemeinsam geschaut, doch bei der Nachfolgeserie ist das Zappelinchen recht schnell ausgestiegen. Der Zwergofant und ich waren dagegen komplett dabei, auch wenn wir für die vier Staffeln ein knappes Jahr gebraucht haben: Es war für uns ein lohnenswertes Abenteuer. 🦖

Jurassic World: Die Chaostheorie | © Netflix

Jurassic World: Die Chaostheorie | © Netflix

War ich zu Beginn von „Jurassic World: Neue Abenteuer“ noch skeptisch, ob kindgerechte Animation für dieses Franchise funktioniert, hat sich mir diese Frage bei „Jurassic World: Die Chaostheorie“ gar nicht mehr gestellt. Die Serie ist sogar noch erwachsener geworden und reflektiert die älteren Figuren auch in der Handlung:

Staffel 1: Zeitsprung in ein neues Zeitalter

Eine Neuerung von „Jurassic World: Die Chaostheorie“ ist, dass wir die sechs Freund:innen nach einem deutlichen Zeitsprung wiedersehen. Im Rahmen des Franchises befinden wir uns parallel zu „Jurassic World: Ein neues Zeitalter“, sprich die Menschheit lebt bereits mit Dinosauriern zusammen. Brooklyn ist bei einem Dino-Angriff getötet worden und auch die restlichen fünf Überlebenden befinden sich in Lebensgefahr. Herauszufinden, wer hinter all dem steckt, mit dem Verlust von Brooklyn umzugehen und dabei etliche Dino-Abenteuer zu erleben, fasst die Handlung dieser ersten Staffel ganz gut zusammen. Die deutlich gealterten Figuren sind einer der spannendsten Punkte der Serie. So etwas hatte ich zuvor noch nicht gesehen. Für eine Kindershow ist „Jurassic World: Die Chaostheorie“ recht brutal und auch spannend. Speziell die Raptoren-Frau hat dem Zwergofanten und mir so manchen Schauer über den Rücken gejagt. Die Enthüllung am Ende der letzten Episode steigert die Vorfreude auf die zweite Staffel zudem enorm: 8/10 (7.6) Punkte.

Staffel 2: Tiefer in die Dino-Verschwörung

Die zweite Staffel von „Jurassic World: Die Chaostheorie“ fand ich unter dem Aspekt spannend, als dass wie einerseits die Fortführung der Geschichte der Nublar Six erleben und andererseits über Brooklyns Verbleib aufgeklärt werden. Auch fand ich es interessant, dass mit Soyona Santos eine Figur auftritt, die im letzten Kinofilm eine größere Rolle gespielt hat. Weiterhin mochte ich das erneute Dschungelsetting und die Flussfahrt. Auch das Finale fand ich spannend, da dieses wieder aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird und es endlich zu einem Wiedersehen der Freund:innen kommt. Selbst wenn dieses nur von kurzer Dauer ist. Insgesamt eine sehenswerte Fortführung der Geschichte und ich kann mir vorstellen, dass die dritte Staffel nun noch näher an die Filmreihe anschließt: 8/10 (7.7) Punkte.

Staffel 3: Film und Serie berühren sich

Die dritte Staffel spielt zu einem großen Teil bei Bens Freundin in Italien. Hier hatte ich ein wenig das Gefühl, als würde die Handlung auf der Stelle treten. Alles nett und heimelig, aber irgendwie auch etwas langweilig. Brooklyn dagegen darf sich auf Malta mit fiesen Gangstern und Dinos rumschlagen. Die Handlung spielt hier zu großen Teilen auf dem Schwarzmarkt, den wir bereits aus „Jurassic World: Ein neues Zeitalter“ kennen. Überhaupt wächst Film- und Serienhandlung immer weiter zusammen, was man auch am Auftritt von Barry Sembène und Lewis Dodgson merkt, die beide in den Filmen größere Rollen spielten. Gegen Ende werden die Handlungsstränge endlich zusammengeführt und die Geschichte bewegt sich weiter. Die finale Staffel dürfte nun im Hauptquartier von Biosyn spielen und damit an einem weiteren aus den Filmen bekanntem Schauplatz. Weiterhin gute Unterhaltung, aber so langsam kann die Geschichte auch zu ihrem Ende kommen: 7/10 (7.4) Punkte.

Staffel 4: Dramatisches Finale in Filmnähe

Das Finale von „Jurassic World: Die Chaostheorie“ spielt, wie bereits das Finale von „Jurassic World: Ein neues Zeitalter“, im Biosyn Valley. Wir bewegen uns mit den Nublar Six also durch bekannte Schauplätze und treffen auf bekannte Figuren. Das wirkt alles schlüssig und ich mochte es wirklich sehr, unsere Gruppe wieder vereint in einem Handlungsstrang zu sehen. Der Höhepunkt war für mich jedoch eine lebensbedrohliche Verletzung, welche den Einsatz direkt in die Höhe getrieben hat. Spätestens hier hat sich das animierte Spin-off nicht mehr wie eine Kinderserie angefühlt. Die FSK-6-Freigabe ist absolut lächerlich. Natürlich stirbt letztendlich niemand aus der Riege der Hauptfiguren und dennoch hinterlassen die Ereignisse einen Eindruck. Wenn am Ende alle gemeinsam auf Darius‘ Terrasse sitzen, mussten der Zwergofant und ich an den Start des Abenteuers denken. Schon erstaunlich, wie sich diese Serie entwickelt hat. Ein würdiger Abschluss und fast schon schade, dass mit „Jurassic World: Die Wiedergeburt“ nun eine ganz andere Richtung für das Franchise eingeschlagen wurde: 8/10 (8.1) Punkte.

Fazit

Insgesamt hat mir „Jurassic World: Die Chaostheorie“ noch etwas besser gefallen als die Vorgängerserie „Jurassic World: Neue Abenteuer“ (diese hatte es auf 7.5 Punkte gebracht). Gerade die finale Staffel fand ich ziemlich stark und hat bei mir auch emotional gezündet. Auch der Zwergofant war begeistert, hat er doch seit Beginn der Abenteuer mit den Nublar Six vor fünf(!) Jahren eine mindestens ebenso imposante Entwicklung hingelegt. Nicht nur für Kinder sehenswert: 8/10 (7.7) Punkte. (Zappelinchen: hat diese Serie nicht mit angeschaut; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (2203)

Es ist immer noch kalt. Ich fühle mich immer noch nicht fit. Aber auch nicht krank und das ist die Hauptsache. Somit war ich auch heute Mittag wieder unterwegs und habe eine kleine Runde über die Felder gedreht.

Sehr müder Lauf zu den 100 km im Dezember

Sehr müder Lauf zu den 100 km im Dezember

Distanz: 8.59 km
Zeit: 00:50:36
Anstieg: 70 m
Ø Pace: 6:13 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 148 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 1.1 °C
Kalorien: 711 kcal

2025: 2650 km
Dezember: 107 km
KW 51: 17 km

Mit diesem Lauf habe ich nun die 100 km im Dezember geknackt. Morgen ist ein Ruhetag, da ich zum letzten Mal in diesem Jahr ins Büro fahre. Danach geht es weiter, wobei ich um Weihnachten herum auch nicht jeden Tag zum Laufen kommen werde. Eher zum Essen und  Trinken. Doch dazu an anderer Stelle mehr. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 672 – Milch ist mein Gemüse
Im zweiten Ohr: Skye Wallace