Run, Fatboy, Run (2119)

Für den heutigen Tag hatte ich mir den Halbmarathon im September vorgenommen. Ab kommender Woche wird meine Freizeit rapide wegschmelzen und auch die nächsten Wochenenden sind größtenteils schon verplant. Das Wetter war zudem wunderbar und somit habe ich mich am späten Vormittag aufgemacht. Warum ich in der Nacht davor jedoch erst um 2 Uhr morgens ins Bett bin? Das verstehe ich selbst nicht. ☀️

Halbmarathon im September am Alten Kanal entlang

Halbmarathon im September am Alten Kanal entlang

Distanz: 24.29 km
Zeit: 02:25:20
Anstieg: 198 m
Ø Pace: 5:59 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 148 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 18.9 °C
Kalorien: 1992 kcal

2025: 1862 km
September: 45 km
KW 36: 45 km

Ich hatte erstmals meine neue Laufweste an, die ich zum Geburtstag geschenkt bekommen habe. Meine bisherige Weste ist eine Radweste und sitzt daher zu locker. Sprich ich reibe mir unter den Armen alles auf. Da wir vor unserem Urlaub beim Decathlon waren, habe ich direkt ein paar Laufwesten probiert und mich für die Kiprun-10l-Weste in Größe XL entschieden. Normalerweise trage ich T-Shirts in Größe M, doch Decathlon schneidet ohnehin sehr klein, so dass mir die Weste in Größe M/L zu klein schien. Nach dem Lauf muss ich leider feststellen, dass auch diese Weste etwas scheuert. Doch zu groß? Ich glaube, ich muss mein Befestigungskonzept noch optimieren. Alles andere hat aber gut funktioniert und die Gewichtsverteilung von 2l-Trinkblase hinten auf 1l hinten und zweimal 0,5l vorne ist definitiv angenehmer:

Direkt die neue Laufweste getestet

Direkt die neue Laufweste getestet

Ansonsten war es ein wirklich schöner Lauf. Ich habe zu Beginn bewusst langsam gemacht, da ich den Lauf genießen wollte. Auf den letzten 2 km musste ich dann allerdings kämpfen, um noch unter 6er Pace zu laufen. Am Ende stehen über 24 km auf der Uhr, worüber ich sehr happy bin. Kurzzeitig hatte ich noch mit dem Gedanken gespielt, den Lauf auf 30 km auszudehnen, aber das wäre mir heute zu hart gewesen. Vielleicht beim nächsten Mal? 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod 890 – A Real Pain
Im zweiten Ohr: Jimmy Eat World

Twister (1996)

Nachdem das Wetter heute den ganzen Tag recht durchwachsen war, und es teils auch stärker geregnet hatte, bot sich abends ein entsprechender Film an. Das Legacy-Sequel „Twisters“ habe ich zu meinem Geburtstag geschenkt bekommen, der erste Teil befand sich noch gar nicht in der Sammlung. Also habe ich mir spontan die tolle 4K-Fassung von Turbine Medien im Mediabook gegönnt. Somit konnte ich heute, nach einer halben Ewigkeit, wieder mit Jan de Bonts „Twister“ Wirbelstürme jagen. Ein Vergnügen? 🐄

Twister (1996) | © Turbine Medien, Warner Bros (Universal Pictures)

Twister (1996) | © Turbine Medien, Warner Bros (Universal Pictures)

Ein herrlicher 1990er-Jahre-Katastrophenfilm

Damals, sprich in meiner Jugend, war „Twister“ ein Film unter vielen. Es war die Welle nach „Jurassic Park“, als immer mehr Blockbuster auf diese neue CGI-Technik setzten. Im Gegensatz zu Dinosauriern hatten mich Wirbelstürme allerdings eher kalt gelassen. Geschaut habe ich „Twister“ dennoch das eine oder andere Mal. Er hat es bei mir aber nie zum persönlichen Klassiker geschafft. Völlig verrückt eigentlich, dass ich mir für so viel Geld diesen Film zulege, nur damit ich ihn in der besten Fassung im Regal stehen habe. Dennoch muss ich sagen, dass die von Jan de Bont überwachte Restaurierung wirklich gelungen ist. Sieht man von den Frisuren, Handys und dem typischen 1990er-Ensemble ab, wirkt „Twister“ noch unglaublich frisch. Selbst die CGI-Effekte sind, bis auf ein, zwei Shots, wirklich gut gealtert. Das hätte ich zuvor nicht gedacht. Auch das neue Color-Grading gefällt mir gut. Insofern eine lohnende Investition:

Inhaltlich geht es in „Twister“, welch Überraschung, natürlich um Wirbelstürme. Das ganze ist mehr wie ein Abenteuer-, denn ein bierernster Katastrophenfilm inszeniert, doch genau daraus zieht der Film auch seinen Reiz. Mit Helen Hunt, Bill Paxton, Philip Seymour Hoffman, Cary Elwes und Jami Gertz ist „Twister“ großartig besetzt und es macht Spaß, dem Ensemble beim Stürme jagen zuzusehen. Die Action sieht immer noch imposant aus und ich mochte das langsamere Pacing, das sich auch Zeit für seine Figuren nimmt, selbst wenn deren Beziehungsebene teils unfreiwillig komisch wirkt. Eben ein lauter und unterhaltsamer 1990er-Jahre-Katastrophenfilm. Filme wie diese werden heute tatsächlich nicht mehr gemacht. Ob das Legacy-Sequel in die gleiche Kerbe schlägt? Ich bin gespannt!

Fazit

Mir hat „Twister“ heute wirklich viel Spaß gemacht. Den Kindern war er teils doch zu altmodisch, was ich durchaus verstehen kann. Da bin ich nun umso neugieriger, wie „Twisters“ für uns alle funktionieren wird. Auch nach dieser Sichtung kein persönlicher Klassiker, doch ein Film zu dem ich immer wieder gerne zurückkehre. Gerade auch heute mit leicht nostalgisch gefärbter Brille: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 6/10 Punkte; Zwergofant: 7/10 Punkte.)

Österreich 2025 #2 – Badetage im Strandbad Zell am See

Das Wetter in unserem Sommerurlaub in Österreich war leider recht durchwachsen. Am Anfang hatten wir jedoch das Glück, ein paar schöne Tage zu haben. Somit haben wir uns nach dem anstrengenden Anreisetag direkt auf den ersten Badetag im Strandbad Zell am See gefreut. Davor hatten wir noch etwas hin- und herüberlegt, in welches Strandbad wir denn fahren wollen, doch letztendlich ist es das zentral in Zell am See geworden, was auch durch einen Fünfmeterturm gelockt hat. Insgesamt sollten wir nur zweimal die Gelegenheit haben im Zeller Zee zu baden, weshalb ich beide Badetage direkt in diesem Artikel zusammenfasse. 🏖️

Von unserem Liegeplatz aus hatten wir die beste Aussicht auf den Zeller See und die Berge

Von unserem Liegeplatz aus hatten wir die beste Aussicht auf den Zeller See und die Berge

Da wir mit der Zell am See/Kaprun-Sommerkarte, die wir im Rahmen unserer Hotelbuchung dazubekommen hatten, u.a. alle öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos nutzen konnten, sind wir mit dem Bus nach Zell am See gefahren. Das war wirklich recht bequem und wir haben das Auto im Urlaub stehen lassen, wenn es nur irgendwie ging. Auch die Strandbäder waren inkludiert, so dass für uns hier keine Kosten entstanden sind. Wirklich toll! Von der Haltestelle bis zum Bad mussten wir noch ca. 10 Minuten gehen, was auch kein Problem war.

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Run, Fatboy, Run (2118)

Nach dem wunderschönen 80. Geburtstag meiner Mama sind wir gestern alle glücklich und zufrieden ins Bett gefallen. Eigentlich hatten wir heute einen Ausflug mit der erweiterten Familie geplant, doch das Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Somit war ich heute Mittag einfach eine Runde laufen. Geregnet hat es zwar nicht, aber es war feucht und ungemütlich. ☁️

Trüber Lauf aber ohne Regen

Trüber Lauf aber ohne Regen

Distanz: 10.21 km
Zeit: 00:58:54
Anstieg: 103 m
Ø Pace: 5:46 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 146 bpm
Ø Schrittfrequenz: 156 spm
Temperatur: 16.1 °C
Kalorien: 842 kcal

2025: 1838 km
September: 20 km
KW 36: 20 km

So langsam muss ich mich an den Gedanken gewöhnen, dass der Urlaub zu Ende geht. Aber ein paar Tage habe ich noch. Morgen will ich die neue Laufweste ausprobieren und vielleicht sogar meinen Halbmarathon im September angehen. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod 890 – A Real Pain
Im zweiten Ohr: blink-182

Run, Fatboy, Run (2117)

Heute steht der 80. Geburtstag meiner Mama auf dem Programm. Da natürlich auch für das leibliche Wohl gesorgt werden wird, wollte ich morgens noch schnell eine Runde laufen. Gesagt, getan. Wohl auch erst einmal der letzte Lauf im Sonnenschein, denn schon heute Nachmittag soll der Regen kommen. ☀️

Erster Lauf im September

Erster Lauf im September

Distanz: 10.55 km
Zeit: 01:01:54
Anstieg: 92 m
Ø Pace: 5:52 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 151 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 18.9 °C
Kalorien: 888 kcal

2025: 1828 km
September: 10 km
KW 36: 10 km

Ich hätte noch eine Mütze mehr voll Schlaf gebrauchen können, doch insgesamt kam ich schon ganz gut voran. Damit ist der erste Lauf im September abgehakt. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod 889 – Happy Gilmore 2
Im zweiten Ohr: Jimmy Eat World

Media Monday #740 – Lieblingskeller, Geburtstagsfeier und Reiseberichte

Kaum zu glauben, dass wir nun schon wieder seit einer Woche wieder zu Hause sind. Der Urlaub ist nur noch eine wehmütige Erinnerung. Allerdings haben wir alle noch frei und der Alltag hat uns noch nicht eingeholt. Dennoch haben sich ein paar Dinge entwickelt: Unser Einbauschrank im Keller ist endlich fertig, sprich das Kapitel Chaoskeller ist nach einem Jahr endlich abgeschlossen und der besagte Kellerraum hat sich zum Lieblingskeller gewandelt. Juhu! Weiterhin stand letzte Woche mein Geburtstag an, den wir glücklicherweise draußen feiern konnten. Ansonsten war ich viel laufen, wir haben einige Filme geschaut und ich habe die Reiseberichte  für den Blog vorbereitet. Eigentlich saß ich viel zu lange am Rechner, doch wenn die Arbeit wieder losgeht, wird die Zeit für private Themen wieder schrumpfen. Vorbereitung ist alles. Am heutigen Montag wird meine Mama 80(!), was einfach unglaublich ist. Wir kommen im Familienkreis zusammen, gehen lecker essen und der Zwergofant und ich haben ein Gitarrenstück eingeübt. Wie das lief, werde ich eventuell nächste Woche berichten. Nun erst einmal zu den aktuellen Fragen des Medienjournals. 🥳

Media Monday #740

  1. Wenn man demnächst auch mal wieder häufiger Zeit daheim verbringt, könnte man die 5 besten Filme aus Südkorea nachholen.
  2. Die Vorfreude auf unseren Urlaub in Österreich hat mich in den letzten Monaten echt durch so manchen Tag gerettet.
  3. Was ich davon zu halten habe, dass ich nun schon die Halbzeit mit der großen Vier erreicht habe, weiß ich auch nicht so recht.
  4. „Freakier Friday“ könnte noch ein echtes Highlight in diesem Jahr werden, denn der Vorgänger „Freaky Friday: Ein voll verrückter Freitag“ hat uns ausnahmslos sehr gut unterhalten.
  5. Es wäre schon schön, gäbe es demnächst noch mehr so erfolgreiche Laufwochen wie die letzte: Ich habe die 1.800 km im Jahr erreicht, den August mit 252 km abgeschlossen und die Woche mit 66 km beendet.
  6. Das „Projekt 52“ bereitet mir nicht unbedingt Sorgen, aber es ist durchaus sportlich, jede Woche eine Aufgabe zu bearbeiten, weshalb ich die Themen Nordisch und Kino sehr spontan umgesetzt habe.
  7. Zuletzt habe ich die Bergfilme „The Cave“ und „Everest“ gesehen und das war je ein sehr unterschiedliches Erlebnis, weil beide Filme zwar unterhaltsam sind, sich aber doch abseits des Settings stark unterscheiden.

Das Mediabook von „Longlegs“ ist einer der letzten Neuzugänge in die Filmsammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Projekt 52 – 2025 #35: Kino

Projekt 52 LogoAuch für diese Aufgabe des Projekt 52 habe ich mehrere Iterationen durchlaufen: Ich hatte ein Foto der Popcorntüte der Kinder vor dem Start von „Jurassic World: Die Wiedergeburt“ gemacht, doch dieses letztendlich verworfen, denn es hatte sich ein neues Motiv aufgetan: Da das Wetter während unseres Urlaubs in Teilen leider eher bescheiden war, habe ich spontan geschaut, ob es denn ein Kino in der Nähe gibt. Tatsächlich gab es in ca. 2-3 km Entfernung das Dieselkino und in diesem lief nachmittags mit „Das Kanu des Manitu“ ein Film, auf den sich alle einiges konnten. Das Foyer des Kinos war wunderbar bunt und mit Figuren aus der Popkultur ausgestattet. Das hat mich direkt an die Aufgabe Kino erinnert und das eigentlich geplante Motiv abgelöst:

Das kunterbunte Foyer des Dieslkinos in Bruck am Zeller See

Das kunterbunte Foyer des Dieslkinos in Bruck am Zeller See

Motiv: Das kunterbunte Foyer des Dieslkinos in Bruck am Zeller See
Kamera: Honor Magic 5 Pro
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

Relevante Links von Initiatorin Sari auf Heldenhaushalt:

Ihr wollt mehr?
Meine bisherigen Beiträge zu Projekt 52…

Run, Fatboy, Run (2116)

Der letzte Lauf der Woche, der letzte Lauf des Monats August. Hach. Seufz. Obwohl es sonnig und warm war, fühlt sich die Luft schon herbstlich an. Frischer. Nicht unbedingt schlecht, doch schwingt auch eine Wehmut mit. Ein Gefühl wie aus der Kindheit, wenn die letzten freien Ferientage anbrechen. Aber perfektes Laufwetter. ☀️

Den August mit 252 km beendet und die Laufwoche mit 66 km

Den August mit 252 km beendet und die Laufwoche mit 66 km

Distanz: 8.57 km
Zeit: 00:49:30
Anstieg: 74 m
Ø Pace: 5:46 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 146 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 21.1 °C
Kalorien: 705 kcal

2025: 1817 km
August: 252 km
KW 35: 66 km

Frau bullion ist heute auf einer Geburtstagsfeier, die Kinder beschäftigen sich selbst und ich habe mich zum letzten Lauf des Monats aufgemacht. Ich habe es kurz gehalten und beende die Laufwoche mit 66 km und den August mit 252 km, womit ich sehr zufrieden bin. Im September geht der Kampf um die freien Minuten wieder los, aber noch ist es glücklicherweise nicht soweit. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod 889 – Happy Gilmore 2
Im zweiten Ohr: The Postal Service

Everest (2015) (WS1)

Wie bereits kürzlich erwähnt, habe ich nach unserem Urlaub in den Bergen verstärkt Lust auf Bergfilme. Heute war es endlich soweit und wir sahen mit „Everest“ quasi die Mutter aller modernen Bergfilme. Zumindest aber jenen Film, der mich nach meiner ersten Sichtung so sehr faszinierte, dass ich im Anschluss daran Jon Krakauers Buch „In eisige Höhen: Das Drama am Mount Everest“ verschlungen und unzählige Berichte gelesen und Dokus gesehen habe. 🏔️

Everest (2015) | © Universal Pictures Germany GmbH

Everest (2015) | © Universal Pictures Germany GmbH

Die packende Dramatisierung einer Tragödie

Habe ich „Everest“ bei der ersten Sichtung noch klassisch in 2D gesehen, stand heute die 3D-Fassung auf dem Programm. Diese lohnt sich wirklich und die Bergkulisse erwacht dadurch noch mehr zum Leben. Überhaupt ist Baltasar Kormákurs Film sehr bildgewaltig, was vor allem in den Sturmsequenzen zum Tragen kommt. Man fühlt sich teils mit den Figuren am Berg. Diese sind nicht immer einfach zu unterscheiden und ich musste dem Rest der Familie häufig erklären, wer nun genau wer ist und wie die Beziehungen der Figuren untereinander sind. Hier ist mir die Kenntnis von Jon Krakauers Buch natürlich eine große Hilfe gewesen. Auch wenn der Film keine Adaption dessen ist, so erzählt er doch dieselbe historische Begebenheit in sehr vereinfachter Form und einer, zumindest teils, neutralen Perspektive.

Mich hat der Film auch heute wieder sehr mitgenommen und damit war ich nicht alleine: Gerade die Kinder haben mit den Bergsteiger:innen mitgelitten und mussten auch die eine oder andere Träne verdrücken. Man kann deutlich sehen, dass die 1996er Katastrophe nicht die Schuld von einzelnen Personen gewesen ist, sondern eine Gemengelage aus verschiedensten Ursachen. Wer sich genauer für den Hergang interessiert, dem kann ich Jon Krakauers „In eisige Höhen“ wirklich nur ans Herz legen. Der Zwergofant war so fasziniert von dem Film, dass er das Buch direkt mit in sein Zimmer genommen hat. Ich bin gespannt, ob er es wirklich lesen wird. Keine leichte Kost und doch unfassbar lesenswert.

Fazit

Auch bei meiner zweiten Sichtung hat mich „Everest“ wirklich begeistert. Das 3D hat zu den Schauwerten beigetragen und inhaltlich war ich durch die Kenntnis des Buches bestens vorbereitet. Somit zücke ich heute direkt eine höhere Wertung als bei meiner Erstsichtung und freue mich auch über den Eindruck, den der Film bei den Kindern hinterlassen hat: 9/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte; Zwergofant: 9/10 Punkte.)

Halbzeit mit der großen Vier

Auch wenn ich es nicht so richtig wahrhaben möchte bzw. auch gar nicht groß darüber nachdenke, so habe ich die Halbzeit mit der großen Vier schon erreicht. Kaum zu glauben, dass seit meinem letzten Halbzeit-Artikel schon 10 Jahre vergangen sind. Seitdem hat sich unfassbar viel verändert. Aber ich möchte gar nicht so weit  in die Vergangenheit zurückblicken, sondern die gestrige Feier kurz Revue passieren lassen: Morgens wurde ich direkt mit einem wunderbaren Geburtstagsfrühstück geweckt und es gab famose Geschenke. Zu diesen jedoch weiter unten mehr. 🥳

Mein Geburtstagstisch zum Frühstück

Mein Geburtstagstisch zum Frühstück

War das Wetter im Vorjahr noch hochsommerlich, so habe ich dieses Jahr tatsächlich gebangt, ob wir überhaupt draußen feiern können. Ein paar Tage vorher kam es zu einem Temperatursturz und es hatte maximal 20 °C. Bis in die Morgenstunden hat es zudem extrem geregnet, so dass es nicht nur kalt, sondern auch nass war. Pünktlich zu Beginn der Feier kam jedoch die Sonne raus. Ich muss letztes Jahr anscheinend doch recht brav gewesen sein. ☀️

Geschenkeauspacken vor dem Kaffeetrinken

Geschenkeauspacken vor dem Kaffeetrinken

Die ersten Gäste kamen um 15 Uhr und brachten abermals tolle Geschenke mit. Nach der Begrüßung stand auch schon das Kaffeetrinken auf dem Programm und es gab leckeren Kuchen in unterschiedlichsten Varianten: Frankfurter Schnitten, Apfelkuchen mit Streuseln und einen Baumkuchen. Lecker!

Leckere Frankfurter Schnitten

Leckere Frankfurter Schnitten

Der legendäre Baumkuchen der Schwägerin

Der legendäre Baumkuchen der Schwägerin

Nach dem Kaffeetrinken haben die Kids gespielt und wir Erwachsenen uns unterhalten. Die Zeit ist wie im Flug vergangen und schon war es Zeit für das Abendessen. Dieses brachte auch die restlichen Gäste mit sich, so dass unsere kleine Feiergesellschaft mit 19 Personen auch vollzählig war. Zum Abendessen hatten Frau bullion und die Kinder leckere Pizzabrötchen in drei Varianten zubereitet:

60 Pizzabrötchenhälften wurden von 19 Personen vernichtet

60 Pizzabrötchenhälften wurden von 19 Personen vernichtet

Natürlich gab es auch gesunden Salat dazu

Natürlich gab es auch gesunden Salat dazu

Nach dem Essen haben die sieben Kinder (und auch ein paar erwachsene Gäste) Tischtennis gespielt und der Rest hat sich unterhalten. Irgendwann kam dann der Punkt, dass die kurzen Hosen und T-Shirts gegen lange Klamotten getauscht werden mussten, wir haben Decken geholt und Lichter entzündet. Es wurde langsam doch recht frisch und dennoch sind wir bis ca. 23 Uhr zusammen draußen gesessen.

Wir saßen bis tief in die Nacht zusammen

Wir saßen bis tief in die Nacht zusammen

Als die letzten Gäste gegangen waren, habe wir die Kinder ins Bett geschickt. Frau bullion und ich haben noch bis kurz vor Mitternacht die gröbsten Dinge aufgeräumt und sind danach müde aber zufrieden ins Bett gefallen. Es war ein richtig schöner Geburtstag mit unerwartet gutem Wetter, tollen Gästen und famosen Geschenken:

Fantastische Geschenke von fantastischen Menschen

Fantastische Geschenke von fantastischen Menschen

Von Frau bullion habe ich unter anderem erneut Karten für ein Candlelight-Konzert bekommen. Dieses Mal mit weihnachtlicher Filmmusik. Da freue ich mich schon drauf! Der Zwergofant hat mir ein neues Vogelhaus für unsere Gartenrotschwänzchen geschenkt und das Zappelinchen die Rock-Ausgabe von Hitster sowie leckere, selbstgebackene Kekse. Weiterhin gab es als Gemeinschaftsgeschenk eine neue Laufweste mit Soft-Flasks und einer Trinkblase. Ein paar Filme durften auch nicht fehlen und natürlich gab es auch unzählige tolle selbstgebastelte Karten, Leckereien und vieles mehr. Eine gute Freundin hat mich mit einem T-Shirt zum Film „Avatar“ und einem Kinogutschein überrascht. Somit steht unserer Tradition, den neuen „Avatar“-Film zusammen im Kino zu schauen, nichts mehr im Wege. 🥰

Letztes Jahr hatte ich noch von einer Midlife-Crisis geschrieben. Wie sieht es damit aus? Ich muss leider sagen, dass sich meine grundlegende Gedanken nicht aufgelöst haben und ich nicht mit allen Bereichen in meinem Leben zufrieden bin. Aber darum soll es heute und hier ganz bewusst nicht gehen. Es war eine tolle Geburtstagsfeier mit vielen lieben Menschen. Alles andere ist vielleicht auch nicht so wichtig.