Ride, Fatboy, Ride (042)

Ich fahre zwar das ganze Jahr über recht regelmäßig Rad, doch mehr als Besorgungs- oder Begleitfahrten (z.B. zum Karate-Training) springen dabei nicht raus. Meine letzte sportliche Ausfahrt war im Jahr 2021. Inzwischen ist mein Rad durch viele Fahrten im Winter (Salz usw.) auch ordentlich in Mitleidenschaft gezogen und von den 27 Gängen funktionieren nur noch neun. Glücklicherweise die mittleren. Auf jeden Fall wollte der Zwergofant, seitdem er sein neues Rad hat, schon länger eine größere Runde fahren und außerdem den Skatepark testen, der auf der Runde zur Oma liegt. Also habe ich das Skateboard sehr hemdsärmelig in meine Seitentasche gesteckt und wir haben uns auf den Weg gemacht. Diesen sind wir im Jahr 2020 zuletzt mit den Kindern gefahren. Wie doch die Zeit vergeht. 🚴‍♂️

Zur Oma geradelt und danach noch ein Zwischenstopp am Skatepark

Zur Oma geradelt und danach noch ein Zwischenstopp am Skatepark

Distanz: 33.55 km
Zeit: 01:46:46
Anstieg: 269 m
Ø Pace: 3:11 min/km
Ø Geschwindigkeit: 18.9 km/h
Ø Herzfrequenz: 131 bpm
Ø Temperatur: 25.0 °C
Kalorien: 1107 kcal

2026: 115 km
Juni: 33 km

Da irgendwas an meinem Rad geklappert hat, wollte ich kurz anhalten und mir das anschauen. Natürlich hatte ich das Skateboard vergessen, das deutlich über Sattelhöhe (siehe Foto oben) herausragt. Somit hat es mich schon nach 3 km erst einmal auf die Straße gelegt. Laut Zwergofant hatte ich mich sehr gut abgerollt, was wohl auch so war, denn außer ein paar Schrammen an der Hand ist mir nichts passiert. Selbst mein Rücken schmerzt nicht mehr als davor. Also wieder aufs Rad und weiter. Nach ca. 50 Minuten kamen wir bei meiner Mama an, haben etwas getrunken, ein leckeres Eis gegessen und uns ein wenig unterhalten. Danach haben wir uns wieder auf den Weg gemacht, um den nächsten Zwischenstopp anzuvisieren. Am Skatepark hat sich der Zwergofant in der großen Halfpipe ausprobiert (sehr imposant!) und als es ihm gereicht hat, sind wir den Rest des Weges nach Hause gefahren. Noch schnell bei der Post vorbei, wo das 4K-Steekbook von „Fight Club“ auf mich wartete, und dann waren wir auch froh, wieder von den Satteln zu steigen. Eine schöne Ausfahrt. Vielleicht wartet irgendwann doch mal ein Gravel-Bike auf mich? Den Reiz kann ich durchaus verstehen. Nun heißt es Beine hochlegen und schauen, was der morgige Tag bringt. 🛹

Im Ohr: Wortfetzen von Gesprächen mit dem Zwergofanten (es war sehr windig).

Run, Fatboy, Run (2338)

Meine Rückenschmerzen sind heute deutlich besser und ich habe auch gut geschlafen. Insofern sollte sich der heutige Lauf angenehmer gestalten, als der gestrige. Trotz ganz guter Voraussetzungen, kam ich nur eher langsam voran. Es hatte viel geregnet und war dennoch warm. Sprich die Luft war unendlich schwül. 🥵

Heute lief es schon besser, aber es ist unfassbar schwül

Heute lief es schon besser, aber es ist unfassbar schwül

Distanz: 8.59 km
Zeit: 00:50:54
Anstieg: 72 m
Ø Pace: 5:56 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 152 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 22.2 °C
Kalorien: 715 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 75%

2026: 1173 km
Juni: 16 km
KW 23: 16 km

Heute Nachmittag wollen der Zwergofant und ich noch zur Oma radeln, was wir zuletzt 2020 gemacht hatten. Da kommen knapp 34 km zusammen. Auf dem Rückweg will der Zwergofant noch einen neuen Skatepark ausprobieren. Zumindest falls wir das Skateboard irgendwie ans Fahrrad bekommen. Vielleicht berichte ich davon später noch. Das Laufen ist heute zumindest abgehakt. 🏃

Im ersten Ohr: Sneakpod 925 – The Rip
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Run, Fatboy, Run (2337)

Letzte Nacht habe ich mich bis zwei Uhr rumgewälzt, dann bin ich aufgestanden und habe eine Schmerztablette gegen die Rückenschmerzen genommen. Das muss schon etwas heißen, denn normalerweise beiße ich die Zähne einfach zusammen. Danach konnte ich ein wenig schlafen. Um 7 Uhr hat bereits der Wecker geklingelt, denn ein Arzttermin mit meiner Mama stand auf dem Programm. Dieser brachte keine neuen Erkenntnisse, aber ein wenig mehr Klarheit. Danach waren wir noch etwas spazieren und haben einen Kaffee zusammen getrunken. Nun heißt es weiter abwarten. Ich bin wieder ins Auto gestiegen und nach Hause gefahren. Meine Rückenschmerzen waren besser, auch wenn ich keine zweite Tablette eingeschmissen hatte. Da der Rest der Familie noch ausgeflogen war, habe ich einen Lauf gewagt. 🏃

Zu langsamer Basislauf mit Rückenschmerzen

Zu langsamer Basislauf mit Rückenschmerzen

Distanz: 8.30 km
Zeit: 00:52:53
Anstieg: 67 m
Ø Pace: 6:22 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 141 bpm
Ø Schrittfrequenz: 149 spm
Temperatur: 18.9 °C
Kalorien: 672 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 85%

2026: 1164 km
Juni: 8 km
KW 23: 8 km

Der Spaziergang am Morgen hatte meinem Rücken gut getan. Und der Lauf? Ich kam nur langsam voran und der Rücken hat etwas geschmerzt. Doch es ist deutlich besser als letzte Nacht. Bewegung hilft mir meistens. Nur der Puls war für die Pace deutlich zu hoch. Mal sehen, was die nächsten Tage (und vor allem die nächste Nacht) bringen. 😖

Im ersten Ohr: Sneakpod 925 – The Rip
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Media Monday #779 – Wanderurlaub, schwere Gedanken und Trail-Running

Ihr habt es vielleicht gemerkt, dass ich letzte Woche weniger Artikel geschrieben habe und weniger oft laufen war. Die Ereignisse haben sich überschlagen und nachdem wir die Ferien zwischen Urlaub und Betreuung mit meiner Schwester aufgeteilt hatten, waren wir auch sofort mit Urlaub an der Reihe. Es blieb nur noch das Wochenende, um das Wichtigste zu klären und schon ging es ab nach Österreich, genauer gesagt ins Alpendorf bei St. Johann im Pongau. Viel vorgeplant hatten wir also nicht, doch momentan ist es für mich ohnehin hilfreich, Spontanität zu lernen. Da bin ich nämlich eher schlecht drin. Mehr Details gibt es in den nächsten Wochen im Rahmen von Urlaubsberichten. Kurz gesagt: Wir waren viel wandern (siehe Foto unten) und habe die Zeit in der Natur sehr genossen. Zwischendurch gab es Rückmeldung von meiner Mama, dass sich die befürchtete Diagnose bestätigt hat. Morgen Vormittag begleite ich sie zum Arzt und hoffe auf etwas mehr Klarheit, doch vermutlich wird diese erst im Verlauf des Monats kommen. Momentan fühlt sich alles noch recht unwirklich an: Der sehr erholsame, aber auch überstürzt wirkende Urlaub, nun schon wieder zurück zu sein und die Diagnose, die wie eine dunkle Wolke über allem schwebt. Ich bin froh, noch eine Woche frei zu haben, dann parallel noch 40-45 Stunden arbeiten? Das kann ich mir noch gar nicht so recht vorstellen. Nun erst einmal zu den aktuellen Fragen des Medienjournals und euch eine gute Woche! ☀️

Media Monday #779

  1. Es wäre ein Versäumnis, den Urlaub trotz teils schwerer Gedanken, nicht angetreten zu haben.
  2. Zeitschleifen als erzählerisches Konzept sind seit „Und täglich grüßt das Murmeltier“ bei mir äußerst populär.
  3. Viel zu lange habe ich Queer-Cinema-Serien schmählich ignoriert und musste feststellen, dass ich doch schon einige kannte und es noch weit mehr zu entdecken gibt, auch wenn das queere Element nicht an erster Stelle steht.
  4. Geschichten aus den Augen von Kindern bzw. Jugendlichen zu erzählen ist ein wirklich gekonnter, stilistischer Kniff, der meiner Meinung nach auch für den Erfolg von „Stranger Things“ verantwortlich ist.
  5. Ich habe mir ja schon länger gewünscht, dass ich in den Bergen laufen kann und Trail-Running macht wirklich Spaß, ist aber auch sehr anstrengend, weshalb ich es bei zwei Läufen belassen habe.
  6. Menschengemachte Kunst ist deutlich kreativer als jegliche Art von KI-Slop.
  7. Zuletzt habe ich den Artikel zum Thema Sehnsucht im Rahmen des „Projekt 52“ veröffentlicht und das war nötig, weil ab morgen schon der Juni mit neuen Themen wartet.

Ein paar Eindrücke von unserer schönsten Wanderung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):