Media Monday #767 – Herzensangelegenheiten und auf der Terrasse lesen

Schon wieder Sonntagabend und damit Zeit für einen Wochenrückblick: Letzte Woche war ich an drei Tagen im Büro und es gab viel zu klären. Ich habe nach wie vor das Gefühl als würde ich nur Themen hinterherrennen und viel liegt außerhalb meines Einflussbereichs. Damit gut umzugehen ist eine stetige Herausforderung. Ich muss mir klarmachen, dass es nur der Job ist. Das fällt mir schwer. Am Donnerstag kam es dann zu einer akuten Entwicklung im engsten Familienkreis: Bei meiner Schwiegermutter wurde die Verengung eines Herzkranzgefäßes festgestellt, welche vom Hausarzt übersehen wurde. Nur durch die Aufmerksamkeit und den Druck meiner Schwägerin ging es direkt in die Notaufnahme. Danach ging es Schlag auf Schlag und Freitag wurde ein Stent gesetzt. Es ist gerade noch einmal alles gut gegangen. Die ganze Familie war entsprechend aufgewühlt. Am Samstag war das Gröbste geklärt und die akute Gefahr gebannt. Dennoch Ereignisse, die auch ganz anders hätten ausgehen können und zeigen, wie schnell sich das Leben drastisch verändern kann. Im Moment bin ich einfach nur dankbar, aber auch höchst aufmerksam, was Gesundheitsthemen angeht. Mal sehen, was für Schlüsse ich für mich daraus ziehen werde. Viel mehr habe ich momentan nicht zu berichten und somit geht es direkt weiter zu den Fragen des Medienjournals und euch einen guten und gesunden Wochenstart! ☀️

Media Monday #767

  1. Wenn es wirklich stimmen sollte, dass man Laufsport bis ins hohe Alter betreiben kann, dann werde ich wohl noch etliche tausend Kilometer unterwegs sein; diese Woche sind 48 km zusammengekommen.
  2. Unser aller Fritze hat eine Art an sich, die unverschämt, herablassend, und arrogant ist.
  3. Um einen Hype zu schüren reicht es bei uns im Haus schon, wenn die Kinder begeistert von einem Trailer sind. So sind wir am Wochenende zur Sichtung von „Die Unfassbaren: Now You See Me“ gekommen.
  4. Jeder der Top 5 unterschätzten Franchise-Filme ist einzigartig in der Art und Weise, wie er mit Erwartungen bricht.
  5. Um es klar zu sagen: Lesen auf der Terrasse (siehe Foto unten) ist für mich pure Erholung. Ich habe jede Sekunde Sonne genutzt und genossen.
  6. Die Serie „English Teacher“ hat immer wieder wunderbaren Humor zu bieten.
  7. Zuletzt habe ich das Thema Lichtermeer im Rahmen des „Projekt 52“ umgesetzt und das war sehr spontan, weil mir das Motiv quas in den Schoß gefallen ist.

Zum ersten Mal in diesem Jahr auf der Terrasse lesen (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

16 Gedanken zu “Media Monday #767 – Herzensangelegenheiten und auf der Terrasse lesen

  1. Ich hoffe, dass es deiner Schwiegermutter bald besser geht und sie sich wieder gut erholt. Mein Vater hatte vor knapp 2 Jahren einen Herzinfarkt. Immerhin hat er sich davon gut erholt.

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    • Danke dir! Das mit deinem Vater freut mich zu hören. Ich kenne inzwischen auch viele Erfolgsgeschichten, aber leider auch ein paar, in denen jede Hilfe zu spät kam. Das zeigt auch stets, wie viel Glück, was Ort und Timing angeht, damit zusammenhängt.

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      • Meine Oma väterlicherseits ist damals mit 62 an einem Herzinfarkt verstorben. Das war zwar vor über 40 Jahren aber mit einem weniger nachlässigen Arzt hätte sie das vielleicht überleben können.

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      • Eine ähnliche Geschichte war es bei der Mutter einer Freundin. Da war gerade niemand zugeben und die Ärzte hatten keine Warnsignale festgestellt. Gerade bei Frauen sind Herzerkrankungen leider noch viel zu unerforscht.

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      • Generell ist die allgemeine Medizin zu sehr auf Männer fokussiert und versäumt es oft die Unterschiede zwischen den Geschlechtern ausreichend zu berücksichtigen.

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  2. Der Idiot von Fritze hat ja wieder totalen Schmarrn abgelassen. Die Grünen haben gewonnen und er will Halbe Halbe machen.

    Sport und gesunde Ernährung kann vielleicht Herzinfarkt etc vorbeugen aber z.B. Krebs zeigt dir da den langen Finger. Die Frau unseres Ex-Vermieters: Vegetarierin, sportlich, alle 8000er Berge auf der Welt bestiegen und dann +bääämm. Der Krebs hat sie inweggerafft.

    Ein Stent ist ja im Grunde nix. Ich habe zwei und ich merke da nix. 🙂 Schön, dass alles gut gegangen ist. Ich hatte ja nur mehr Glück als Verstand, wie man so schön sagt.

    Mach mich ruhig fertig mit deiner Terrasse. 😆 😆

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    • Klar, wenn es einen erwischen soll, dann erwischt es einen. Mit gesunder Ernährung und Sport kann man aber immerhin gewisse Risikofaktoren verkleinern. Den 100% richtigen gibt es dafür vermutlich nicht. Muss jeder auch selbst entscheiden. Für mich war das noch einmal ein Aha-Erlebnis. Ich glaube, das wird nun auch in der Familie wieder stärker diskutiert, was gut ist.

      Glück ist dann natürlich der größte Faktor. Darf wirklich nicht unterschätzt werden. Schön, dass du auch so viel Glück hattest! 🙂

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  3. Das sind irgendwie diese Bauchgefühl Geschichten, auf die man dann auch unbedingt hören sollte. Manchmal hat man einfach im Gefühl, dass da mehr hinter steckt. Gut, dass die Schwägerin so hartnäckig war und es erst einmal einen verhältnismäßig guten Ausgang hatte.

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    • Ja, das war wirklich großes Glück. Als Apothekerin kennt sie sich in Gesundheitsdingen glücklicherweise gut aus und konnte die Situation besser einschätzen als der Hausarzt. Schon krass. Wir wollen uns gar nicht vorstellen, was passiert wäre, wenn das erst in zwei Wochen entdeckt worden wäre…

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  4. Pingback: Media Monday #768 – Urlaubsplanung, Fortbildung beim BRK und Theaterbesuch | moviescape.blog

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